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Baureihe 481 soll mit Videokameras nachgerüstet werden
geschrieben von Flexist 
Alle 500 Viertelzüge der Baureihe sollen mit Videokameras nun nachgerüstet.
S-Bahn-Züge sollen nachträglich Kameras bekommen

Da nebenbei auch erwähnt wird, dass die Züge erst die Hälfte ihrer Lebenszeit erreicht haben, kann man annehmen, dass es zu einer riesigen Bestelloption der neuen Züge nicht kommen wird.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.2017 13:22 von Flexist.
Die Überschrift: Baureihe 481 bekommt Kameras

passt nicht zu: Alle 500 Viertelzüge der Baureihe sollen mit Videokameras nun nachgerüstet werden
Da hast du recht. Ich hab das mal angepasst. Danke :)
Und wieder wird die arme BR 482 diskriminiert! ;-)
So ganz stimmt es dann noch nicht, man führt erstmal Gespräche. Die Umrüstung scheint jetzt noch nicht beschlossen zu sein.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
" Dafür müssen sie technisch ertüchtigt werden. Im Rahmen dieser Arbeiten wird nun überlegt, Videokameras gleich mit einzubauen. "

Was soll noch gemacht werden außer das Kameras eingebaut werden ?

LG
Technisch sollte es kein allzu großes Problem sein. Viel mehr wird es um den Einbau der Aufzeichnungsgeräte gehen. Diese benötigen ja auch Platz in den Fahrzeugen und etwas an zusätzlicher Verkabelung von den Kameras zu den Rekordern. Dazu ist es nötig die Fahrzeuge einige Tage in der Werkstatt zu belassen. Bei der dünnen Fahrzeugdecke welche die S-Bahn besitzt, ist das bestimmt nur bei größeren anstehenden Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen.
Da jeder Viertelzug ja ein eigenes Aufzeichnungsgerät erhalten wird und die gesamte Flotte ausgerüstet werden soll, ist es eher ein logistisches Problem.
Bei der Nachrüstung der GT6 durch Siemens gab es auch Probleme mit der Fahrzeuggestellung zum Umbau. Die BVG hat diese wichtige Maßnahme aber eher erkannt und die Wagen mit der Überwachung ausgerüstet.
Bei der S-Bahn hätte man auch viel früher reagieren können. Langsam erkennen aber viele Verkehrsbetriebe wie wichtig die Videoüberwachung ist.
Der Vandalismus geht zurück und das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste steigt.

Da der Datenschutz ja auch angepasst wurde braucht sich auch kein unbescholtener Fahrgast überwacht fühlen, das er falls er mal in der Nase popelt gleich angezeigt wird.
Nur bei Straftaten werden die Datenträger tatsächlich ausgetauscht und ausgewertet. Diese werden nur auf Anordnung der Polizei oder Staatsanwaltschaft getauscht.
Auf den Festplatten ist es gar nicht möglich mehr als 48 Stunden aufzuzeichnen, daher werden die Bilder ständig überschrieben.
Der Fahrzeugbediener hat aber auch die Möglichkeit auf eventuelle Probleme die in einem Fahrzeug auftreten, da er Livebilder durch die Umschaltung auf die entsprechende Kamera, in den Führerstand bekommt, schneller zu reagieren, was auch Störzeiten reduzieren kann.

mfg alf1136.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.2017 08:52 von alf1136.
Zitat
alf1136
Der Vandalismus geht zurück und das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste steigt.


Ähm ... genau. Und die kleinen Kinder bringt der Storch.


D

In Bus und Bahn offenbaren sich die sozialen Abgründe unserer Mitbürger.
Anhand der BVG sieht man, dass Kameras alleine nichts bringen, wenn schon Polizei mit hinzu muss.
Genau, so sinnvoll die Kameras auch sein mögen, das alles ist Herumdoktoren an Symptomen einiger gesellschaftlichen Probleme. Die zu lösen wär Aufgabe der Politik, aber das hier zu diskutieren würde hier den Rahmen sprengen.....

Viele Grüße aus der Wollankstraße
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