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U5 zur IGA 2017
geschrieben von schwani1976 
U5 zur IGA 2017
20.03.2017 12:17
Ich hab irgendwo vor kurzem gelesen, dass Stadler pünktlich zur IGA neue Züge vom Typ IK liefern will und diese sollen laut BVG zur Zeit der IGA auf der U5 fahren. Nun frage ich mich allerdings wie dass funktionieren soll, den IK ist ja für´s Kleinprofil vorgesehen, aber die U5 ist ja bekanntlicherweise Großprofil und somit wären die Lücken zwischen den Zügen und der Bahnsteigkante noch größer.
Weiß da jemand was drüber, wie dass geregelt werden soll?
Sieh Dich doch einfach mal ein bißchen hier im Forum um, da solltest Du die gewünschten Antworten finden. Insbesondere das Thema "IGA 2017", das hier bereits seit Dezember 2015 diskutiert wird, sei Dir empfohlen.
Zitat
schwani1976
Ich hab irgendwo vor kurzem gelesen, dass Stadler pünktlich zur IGA neue Züge vom Typ IK liefern will und diese sollen laut BVG zur Zeit der IGA auf der U5 fahren.

Von "pünktlich zur IGA" kann keine Rede sein, da war wohl der Wunsch Vater des Gedankens.

Die IK17 sollen aber für den zeitweisen Einsatz im Großprofilnetz ab Werk ausgerüstet sein, vor allem mit höher gesetztem Wagenkasten, festen Spaltüberbrückungen und Kupplungsadaptern, die das Abschieben durch F- oder H-Züge im Fehlerfall ermöglicht.

Nach der Lieferung des ersten Zuges wird sich sicher eine Erprobungsphase anschließen, um die behördliche Abnahme zu erreichen. In anderen, hier oft als vorbildlich dargestellten Betrieben wie München oder Hamburg kann das schon mal mehrere Jahre dauern, daher ist Geduld angebracht. Immerhin soll einer der IK-Prototypen in der letzten Woche in Britz gewesen sein, um erste Tests durchzuführen und Personal zu schulen.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.2017 12:48 von der weiße bim.
Re: U5 zur IGA 2017
20.03.2017 14:10
vielen Dank für die Infos
Re: U5 zur IGA 2017
20.03.2017 14:12
Sieh Dich doch einfach mal ein bißchen hier im Forum um, da solltest Du die gewünschten Antworten finden. Insbesondere das Thema "IGA 2017", das hier bereits seit Dezember 2015 diskutiert wird, sei Dir empfohlen.

Es geht mir ja nicht um die IGA, sondern darum das IK Züge auf der U5 fahren sollen, zum start der IGA.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.2017 14:13 von schwani1976.
Alles, wirklich alles zu diesem Thema wurde schon unter dem sehr treffenden Thema
IK17 - Icke fürs Großprofil, geschrieben von der weiße bim,
diskutiert. Zwei Seiten Beiträge, auf denen all' Deine Fragen beantwortet sein sollten.
Re: U5 zur IGA 2017
20.03.2017 16:41
Moin!

Zitat
der weiße bim
Die IK17 sollen aber für den zeitweisen Einsatz im Großprofilnetz ab Werk ausgerüstet sein, vor allem mit höher gesetztem Wagenkasten, festen Spaltüberbrückungen und Kupplungsadaptern, die das Abschieben durch F- oder H-Züge im Fehlerfall ermöglicht.

Also, ich habe dann doch noch etwas gelernt. Bisher war ich irgendwie davon ausgegangen, dass Spaltüberbrückungen ausfahrbar sein würden und die Wagen trotz anderer Bodenhöhe auch noch im Kleinprofil einsetzbar wären. Vermutlich an ein paar Stellen zu kurz gedacht.

Und das das erste Fahrzeug in Britz getestet wurde, war mir auch neu.

iGEL
Re: U5 zur IGA 2017
20.03.2017 21:45
Zitat
iGEL
Moin!

Zitat
der weiße bim
Die IK17 sollen aber für den zeitweisen Einsatz im Großprofilnetz ab Werk ausgerüstet sein, vor allem mit höher gesetztem Wagenkasten, festen Spaltüberbrückungen und Kupplungsadaptern, die das Abschieben durch F- oder H-Züge im Fehlerfall ermöglicht.

Also, ich habe dann doch noch etwas gelernt. Bisher war ich irgendwie davon ausgegangen, dass Spaltüberbrückungen ausfahrbar sein würden und die Wagen trotz anderer Bodenhöhe auch noch im Kleinprofil einsetzbar wären. Vermutlich an ein paar Stellen zu kurz gedacht.

Und das das erste Fahrzeug in Britz getestet wurde, war mir auch neu.

iGEL

Die Vorgabe lautet aber immer noch, daß die Ik17 nach der Lieferung der Baureihe J wieder ins Kleinprofil kommen sollen.

Der Ik15 war nicht zu Tests in Britz sondern zu Personalschulungen.
Re: U5 zur IGA 2017
20.03.2017 23:39
Zitat
der weiße bim
Die IK17 sollen aber für den zeitweisen Einsatz im Großprofilnetz ab Werk ausgerüstet sein, vor allem mit höher gesetztem Wagenkasten, festen Spaltüberbrückungen und Kupplungsadaptern, die das Abschieben durch F- oder H-Züge im Fehlerfall ermöglicht.

Wieso müssen die Wagenkasten höher gesetzt werden? Als früher die AI- oder AII-Züge auf der heutigen U5 (damals Linie E) fuhren, hatten sie nur Blumenbretter für den Spaltausgleich bekommen.

Wieso hat man sich bei den IK17 für den zeitweisen Einsatz auf der U5 entschieden? Die IK18 sollen erst die A3L71 ersetzen. Siehe [de.wikipedia.org]. Wäre es nicht umgekehrt besser gewesen, da die Kleinprofilzüge durchschnittlich älter als die Großprofilzüge sind und die A3L71 schon über den vorgesehenen Einsatzzeitraum liegen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.03.2017 01:10 von Henning.
Zitat
Henning
Wieso müssen die Wagenkasten höher gesetzt werden? Als früher die AI- oder AII-Züge auf der heutigen U5 (damals Linie E) fuhren, hatten sie nur Blumenbretter für den Spaltausgleich bekommen.

Auf der Linie E fuhren nie AII-Wagen im Fahrgastverkehr. AI- und AII-Wagen haben eine größere Fußbodenhöhe als HK- und IK-Wagen. Nach BOStrab soll die Fußbodenhöhe nie kleiner sein als die Bahnsteighöhe. Fußboden- und Bahnsteighöhen findest du hier [www.bahninfo-forum.de].


Zitat
Henning
Wieso hat man sich bei den IK17 für den zeitweisen Einsatz auf der U5 entschieden?

Die IK17 sind als Zwischenlösung zunächst für den Einsatz auf den Großprofillinien vorgesehen. Dafür hat der Senat zweckgebunden den Kaufpreis zur Verfügung gestellt. Die vom Senat bereits bestellten Mehrleistungspakete lassen sich nur mit zusätzlichen Fahrzeugen dauerhaft erfüllen. Richtige Großprofilwagen werden erst in ein paar Jahren zur Verfügung stehen.
Das tatsächliche Alter der Fahrzeuge ist ziemlich irrelevant. Sie müssen funktionieren und möglichst hohe störungsfreie Laufleistungen bringen.

so long

Mario
Re: U5 zur IGA 2017
21.03.2017 23:24
Zitat
der weiße bim
Zitat
Henning
Wieso müssen die Wagenkasten höher gesetzt werden? Als früher die AI- oder AII-Züge auf der heutigen U5 (damals Linie E) fuhren, hatten sie nur Blumenbretter für den Spaltausgleich bekommen.

Auf der Linie E fuhren nie AII-Wagen im Fahrgastverkehr. AI- und AII-Wagen haben eine größere Fußbodenhöhe als HK- und IK-Wagen. Nach BOStrab soll die Fußbodenhöhe nie kleiner sein als die Bahnsteighöhe. Fußboden- und Bahnsteighöhen findest du hier [www.bahninfo-forum.de].


Zitat
Henning
Wieso hat man sich bei den IK17 für den zeitweisen Einsatz auf der U5 entschieden?

Die IK17 sind als Zwischenlösung zunächst für den Einsatz auf den Großprofillinien vorgesehen. Dafür hat der Senat zweckgebunden den Kaufpreis zur Verfügung gestellt. Die vom Senat bereits bestellten Mehrleistungspakete lassen sich nur mit zusätzlichen Fahrzeugen dauerhaft erfüllen. Richtige Großprofilwagen werden erst in ein paar Jahren zur Verfügung stehen.
Das tatsächliche Alter der Fahrzeuge ist ziemlich irrelevant. Sie müssen funktionieren und möglichst hohe störungsfreie Laufleistungen bringen.

Warum hatten die ältesten Kleinprofilzüge eine größere Fußbodenhöhe als die neuesten?

Wenn es demnach geht, dass die U-Bahnfahrzeuge möglichst hohe störungsfreie Laufleistungen bringen müssen, dann sollten zuerst die IK17 die A3L71 ersetzen, da diese Züge schon über der vorgesehenen Einsatzzeit liegen und sehr störanfällig sind. Für die Zwischenlösung auf der U5 sollten die IK18 gedacht sein, da im Großprofil noch keine nicht ertüchtigte Züge über der vorgesehenen Einsatzzeit liegen. (Außer der D/DL-Zug, da dieser für die kurze Linie U55 gedacht ist, ist dieser Faktor nicht sehr relevant.)
Re: U5 zur IGA 2017
22.03.2017 02:02
Zitat
Henning
Wenn es demnach geht, dass die U-Bahnfahrzeuge möglichst hohe störungsfreie Laufleistungen bringen müssen, dann sollten zuerst die IK17 die A3L71 ersetzen, da diese Züge schon über der vorgesehenen Einsatzzeit liegen und sehr störanfällig sind. Für die Zwischenlösung auf der U5 sollten die IK18 gedacht sein, da im Großprofil noch keine nicht ertüchtigte Züge über der vorgesehenen Einsatzzeit liegen. (Außer der D/DL-Zug, da dieser für die kurze Linie U55 gedacht ist, ist dieser Faktor nicht sehr relevant.)

Um Himmels Willen, Henning! Die BVG saniert für ein Schweinegeld drei Dora-Dtw, die eigentlich ins Museum gehören, um gerade mal drei F freizusetzen. Meiner Meinung nach ein ungeheuerlicher Vorgang, der wohl in aller Deutlichkeit zeigt, wo die Not am größten ist -- im Großprofil. Das fällt allerdings nicht auf, wenn man über Türgriffe und Türklinken palavert.
Und wenn Ma"der weiße bim"rio fernerhin auf Deine Frage auf bestellte Mehrleistungspakete hinweist, die nur mit der beschlossenen Zwischenlösung IK17 im Großprofil zu bewältigen sind, darfst Du das auch berücksichtigen. Die A3L71 müssen eben noch bis 2018 durchhalten.

Gruß
Mike
Re: U5 zur IGA 2017
24.03.2017 16:29
Zitat
der weiße bim
Auf der Linie E fuhren nie AII-Wagen im Fahrgastverkehr.
Welche Kleinprofilzüge nahm man dann?

Mit besten Grüßen
Wuhletal
---------------------
Säh Dohrs will oupänn onnsä läft zeit.
Re: U5 zur IGA 2017
24.03.2017 16:53
Zitat
Wuhletal
Zitat
der weiße bim
Auf der Linie E fuhren nie AII-Wagen im Fahrgastverkehr.
Welche Kleinprofilzüge nahm man dann?

AI-Wagen
Zitat
Mike485
Die A3L71 müssen eben noch bis 2018 durchhalten.

Auf jeden Fall länger. Auch im Kleinprofil besteht durch die umgesetzten Mehrleistungspakete bereits Wagenmangel, da die Altwagen nochmals überholt werden und in dieser Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Die 46 noch vorhandenen A3L71-Doppeltriebwagen erhielten deshalb 2014 bis 2016 eine frische Inspektion und werden uns bis etwa 2019/2022 begleiten.

Die ersten IK17 werden also noch zum Ende der IGA-Zeit auf der U5 fahren und dort bis zur Indienststellung der geplanten Baureihe J verbleiben.

so long

Mario
Re: U5 zur IGA 2017
24.03.2017 23:17
Welche Mehrleistungspakete wurden in letzter Zeit im Kleinprofil umgesetzt?

Die neue Baureihe J wird wahrscheinlich erst nach der Durchbindung der U5 im Jahr 2020 in den Einsatz kommen, oder?
Re: U5 zur IGA 2017
24.03.2017 23:25
Zitat
der weiße bim

Auf jeden Fall länger. Auch im Kleinprofil besteht durch die umgesetzten Mehrleistungspakete bereits Wagenmangel, da die Altwagen nochmals überholt werden und in dieser Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Die 46 noch vorhandenen A3L71-Doppeltriebwagen erhielten deshalb 2014 bis 2016 eine frische Inspektion und werden uns bis etwa 2019/2022 begleiten.

Die ersten IK17 werden also noch zum Ende der IGA-Zeit auf der U5 fahren und dort bis zur Indienststellung der geplanten Baureihe J verbleiben.

Werden die denn überhaupt bis zur IGA geliefert?

Zitat
Henning
Welche Mehrleistungspakete wurden in letzter Zeit im Kleinprofil umgesetzt?

Mehrleistungspakete im Kleinprofil umfassen u.a. die Verlängerung des 5-Minuten-Taktes am Freitag und Sonnabend bis 23 Uhr, die Verdichtung des Frühverkehrs von 20- auf 10-Minuten-Takt.
Zitat
Bd2001
Werden die denn überhaupt bis zur IGA geliefert?

Während der IGA, der erste wenn alles gut geht Ende Juni. Damit könnte er noch vor Schließung der IGA am 15. Oktober im Einsatz sein.

Zitat
Bd2001
Mehrleistungspakete im Kleinprofil umfassen u.a. die Verlängerung des 5-Minuten-Taktes am Freitag und Sonnabend bis 23 Uhr, die Verdichtung des Frühverkehrs von 20- auf 10-Minuten-Takt.

Zuvor der Fünfminutentakt täglich bis 22 Uhr, und ganztägig Achtwagenzüge auf der U1.

so long

Mario
Re: U5 zur IGA 2017
27.03.2017 22:59
Der Testbetrieb der neuen Anzeiger am U-Bahnhof Kienberg scheint abgeschlossen zu sein. Der neue "Aufbau" sieht irgendwie befremdlich aus. Irgendwie passt das futuristische Neue nicht auf das Alte. Einige Restarbeiten am Dach und am Treppenaufgängen sind noch zu erledigen bis zur IGA-Eröffnung.


Re: U5 zur IGA 2017
27.03.2017 23:05
Die vielgeliebten Klinker wirken hier nun altbacken.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
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