Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Pünktlichkeit der S-Bahn 2016
geschrieben von micha774 
Herrlich auch, das der Gewinn um 5 Mio. Euro auf 72 Mio. Euro stieg

Was man damit hätte machen können um die Kunden zufrieden zu stellen...
Zitat
micha774
Herrlich auch, das der Gewinn um 5 Mio. Euro auf 72 Mio. Euro stieg

Was man damit hätte machen können um die Kunden zufrieden zu stellen...

Was hätte "man" denn machen können?

*******
Liebe Leser, zur Ihrer eigenen Sicherheit bitten wir Sie, sich während des Lesens den Bauch zu halten.
Zitat
Logital
Zitat
micha774
Herrlich auch, das der Gewinn um 5 Mio. Euro auf 72 Mio. Euro stieg

Was man damit hätte machen können um die Kunden zufrieden zu stellen...

Was hätte "man" denn machen können?

Ich fände z.B. eine besser funktionierende Schnittstelle zwischen Betriebsstörungsmanagement und Fahrgastinformation ziemlich sinnvoll.
Zitat
def
Zitat
Logital
Zitat
micha774
Herrlich auch, das der Gewinn um 5 Mio. Euro auf 72 Mio. Euro stieg

Was man damit hätte machen können um die Kunden zufrieden zu stellen...

Was hätte "man" denn machen können?

Ich fände z.B. eine besser funktionierende Schnittstelle zwischen Betriebsstörungsmanagement und Fahrgastinformation ziemlich sinnvoll.

- vorallem auch mehr Personal, um im Störungsfalle schneller wieder zum Regelbetrieb zurückzukommen.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Da wäre ich dabei. Allein mit den 5 Millionen Zusatzgewinn müsste man eine Reserve von 50 Fahrern finanziert bekommen. Klingt erstmal nicht nach viel, aber wenn man die Neuen wirklich als Eingreiftrupp sieht, z.B. als "Ringspringer", die dafür sorgen, dass die Ringbahn mit Abzweigen möglichst schnell wieder in den glatten Takt kommt... Natürlich nicht jeden Tag dieselben Fahrer, sondern jeder hat dann mal eine Schicht im Monat, wo er da einspringt wo es brennt. Vom Rest würde ich nochmal 10 Millionen für 100 weitere Fahrer nehmen, mit denen man die regulären Dienste menschenfreundlicher gestalten kann.
Zitat
VvJ-Ente
Da wäre ich dabei. Allein mit den 5 Millionen Zusatzgewinn müsste man eine Reserve von 50 Fahrern finanziert bekommen. Klingt erstmal nicht nach viel, aber wenn man die Neuen wirklich als Eingreiftrupp sieht, z.B. als "Ringspringer", die dafür sorgen, dass die Ringbahn mit Abzweigen möglichst schnell wieder in den glatten Takt kommt... Natürlich nicht jeden Tag dieselben Fahrer, sondern jeder hat dann mal eine Schicht im Monat, wo er da einspringt wo es brennt. Vom Rest würde ich nochmal 10 Millionen für 100 weitere Fahrer nehmen, mit denen man die regulären Dienste menschenfreundlicher gestalten kann.

Es gab ja mal, lang ist es her, sogenannte "BoZ", "Bereitschaft ohne Zug", auch gab es "BmZ", "Bereitschaft mit Zug", die Reservezüge, die bis auf drei, alle abgeschafft wurden, und auch diese drei können nicht regelmäßig gestellt werden, entweder Personal- oder Fahrzeugmangel. Irgendwas ist leider immer bei der S-Bahn.

MfG Holger



[tradibahner.de]


Moin!

Wird da eigentlich irgendwie nach Anzahl der Fahrgäste oder wenigstens Tageszeit unterschieden? Es ist ja schon ein Unterschied, ob ein Zug mit 15 Leuten am Sonntagabend verspätet ist oder ein vollbesetzer Zug während der Rush-hour.

iGEL
Nein, wird nicht.

*******
Liebe Leser, zur Ihrer eigenen Sicherheit bitten wir Sie, sich während des Lesens den Bauch zu halten.
Warum sollte man auch? Dann müßte man ja immer auch die Anzahl der betroffenen Fahrgäste kennen und ihre Ziele. In der Rush-hour kommen die in der Regel nach kurzer Zeit weg. Wenn aber im Nachtverkehr wegen drei Minuten der Anschluß weg ist (ist mir schon so gegangen) dann bedeutet das in der Regel 30 Minuten später am Ziel.
Zitat
Tradibahner
Zitat
VvJ-Ente
Da wäre ich dabei. Allein mit den 5 Millionen Zusatzgewinn müsste man eine Reserve von 50 Fahrern finanziert bekommen. Klingt erstmal nicht nach viel, aber wenn man die Neuen wirklich als Eingreiftrupp sieht, z.B. als "Ringspringer", die dafür sorgen, dass die Ringbahn mit Abzweigen möglichst schnell wieder in den glatten Takt kommt... Natürlich nicht jeden Tag dieselben Fahrer, sondern jeder hat dann mal eine Schicht im Monat, wo er da einspringt wo es brennt. Vom Rest würde ich nochmal 10 Millionen für 100 weitere Fahrer nehmen, mit denen man die regulären Dienste menschenfreundlicher gestalten kann.

Es gab ja mal, lang ist es her, sogenannte "BoZ", "Bereitschaft ohne Zug", auch gab es "BmZ", "Bereitschaft mit Zug", die Reservezüge, die bis auf drei, alle abgeschafft wurden, und auch diese drei können nicht regelmäßig gestellt werden, entweder Personal- oder Fahrzeugmangel. Irgendwas ist leider immer bei der S-Bahn.
Die Frage ist, bezahlt man diese Fahrer besser oder schlechter als den regulären Triebfahrzeugführer. Das Problem ist ja allgemein der Mangel an Arbeitnehmern aufgrund der nicht üppigen Bezahlung (siehe BVG)

"Zielverzeichnis Berlin 2016 - Eine Sammlung" >> Infos bei Facebook "GraphX Berlin"



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.04.2017 21:20 von GraphXBerlin.
Die Schweizer berücksichtigen die Anschlüsse in der Verspätung. Das ganze nennt sich Kundenpünktlichkeit:

[company.sbb.ch]

2015 kamen 87,8% der Bahnreisenden in der Schweiz mit weniger als 3 Minuten Verspätung am Zielort ihrer Reisekette an.

Das ist m.E. ein sehr gutes Qualitätsmaß.
Zitat
GraphXBerlin
Die Frage ist, bezahlt man diese Fahrer besser oder schlechter als den regulären Triebfahrzeugführer. Das Problem ist ja allgemein der Mangel an Arbeitnehmern aufgrund der nicht üppigen Bezahlung (siehe BVG)
Warum sollte man die anders bezahlen als die anderen Fahrer?
Zitat
def
Zitat
Silent-Eagle
Der Besteller und die Bahn sollten sich einfach eingestehen, dass ein Voll-Ringbahnbetrieb durchgehend ohne Pausen einfach nicht funktioniert. Jede kleinste Verspätung ist schwer wieder rauszufahren und wird von Stunde zu Stunde mitgeschleppt.

Das Schneckenkonzept hat jedenfalls besser funktioniert.

Zu der Zeit hat aber überall im Netz der Betrieb besser funktioniert. Der Voll-Ringbahnbetrieb verschlimmert aber allenfalls das vorhandene Unvermögen, einen funktionierenden S-Bahn-Betrieb auf die Beine zu stellen.

Es braucht ausreichend Fahrzeuge, ausreichend Gleise, eine funktionierende Weichen- und Signaltechnik und ausreichend Personal, um im Störungsfall flexibel agieren zu können. Wenn man nicht endlich mal Geld in die Hand nimmt, ist auch das frühere Schneckenkonzept zum Scheitern verurteilt (v.a., wenn dann auch noch eingleisige Abschnitte einbezogen werden).

Das Problem ist in erster Linie, dass der ohnehin empfindliche Ring keine eigenen Gleise hat.
Zwischen Treptower Park und Ostkreuz und zwischen Neukölln und Westend verknüpft man die Konflikte des Rings mit dem kompletten Südostnetz. Bei Problemen entweder auf den Ästen südlich von Schöneweide und auf dem Ring können so beide Netze beeinflusst werden. Die Restlichen Strecken sind - abgesehen von Fahrgast-Anschlüssen - unabhängig vom Ring. Auch der bestehende Nord-Süd-Tunnel wird in zwischen Humboldhain - Gesundbrunnen - Bornholmer Str. auf eigenen Gleisen unabhängig vom Ring weitergeführt.

Eine weitere Sollbruchstelle erkauft man sich mit der S21 zwischen Wedding und Gesundbrunnen. Dort ist das Problem noch halbwegs überschaubar zu beheben: Die S21 müsste zwischen Wedding und der Einfahrt Gesundbrunnen eigene Gleise bekommen und dort höhenfrei in die bestehende Nord-Süd-Strecke einfädeln. Das wäre nicht günstig zu haben, Platz für zwei Gleise scheint da nicht mehr zu sein, aber immerhin ist es ein überschaubarer Abschnitt.

Der Ast aus Schöneweide hat aber gar keine mögliche Weiterführung Richtung Zentrum. Dort müsste man, wenn man die Linien stärker trennen wollen würde, eine neue Strecke bauen. Es gibt aber auch im Norden und Westen keine sinnvolle Weiterführung. Wenn man aber in den Nord-Süd-Tunnel oder die Stadtbahn einfädelt, würde man dort die entsprechenden Probleme wie beim Ring verursachen.

Somit bräuchte man eine komplette weitere Innenstadtquerung. Von Südosten wäre natürlich Nordwesten zumindest geografisch sehr passend, was sicher die Freunde der Siemensbahn anspricht. ;)
die S-Bahn Berlin schafft es mit einer Schrankenstörung sogar in die überregionale Presse: [www.focus.de]

mächtig viele Einkürzungen, womit diese Störung dann ja auch nicht in die negative Pünktlichkeitsstatistik einfließt, denn nicht gefahrene Züge können nicht unpünktlich sein. Wieder so eine Verfälschung der Statistik, aber durch den ausgedünnten Takt kommen Fahrgäste später an ihr Ziel, das wird in der Statistik immer wieder gern vergessen.

MfG Holger



[tradibahner.de]


Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen