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Straßenbahn M13 + 16 Südabschnitt
geschrieben von Nordender 
Hallo Gemeinde! In letzter Zeit muß ich öfter die M13 zwischen Weißensee und Revaler Str. benutzen.
Die letzte Umgestaltung/Haltestellensanierung des Abschnitts Weißenseer Weg und Frankfurter Allee dürfte jetzt 15 Jahre
her.
Mir fiel Folgendes auf:
1. Ein Umstieg von 16 auf M13 Richtung Warschauer Straße ist an keiner der Haltestellen möglich, die Länge
reicht einfach nicht aus. Oft schleicht die 16 der M13 hinterher, wer ab Müggelstr. weiter will darf dann lange warten.
Ich werfe mal Roedernplatz ins Rennen, hier hätte man bei der noch recht frischen Sanierung bestimmt was tun können.
2. Loeperplatz, die Ampelschaltung, ob Anforderung oder Festumlauf, kann ich nicht erkennen. Es dauert Richtung
Warschauer Str unsagbar lange, vor allem wenn die 21 auch noch mit von der Partie ist. Neulich standen wir mit 16 fast
8 Minuten: M13 vor uns, M21 kreuzte...für mich einfach unfaßbar. Brauchte dann aber nicht mehr lange in der Müggelstr.
auf die M13 warten:)
3. U Frankfurter Allee, einfach zu eng. Wer hat das damals so eng geplant für eine so "gut besuchte" Haltestelle?
Fast schon lebensgefährlich.
4. Boxhagener Str. und Wühlischstr. sind die Halteverbotsflächen immer noch für GT6 ausgelegt, wer hinten aussteigt bekommt es mit
Autos zu tun.

Ich bin mal gespannt, welche Antwort ich von der BVG bekomme. Ich finde vor allem Punkt 1 sehr befremdlich, daß einfach keine Möglichkeit
in die vorfahrende M13 umzusteigen, selbst wenn die 16 schon unmittelbar dahinter steht, aber die Tür nicht öffnen darf.
Rein theoretisch fahren ja M13 und 16 genau um fünf Minuten zeitversetzt, so dass sich die Gelegenheit, direkt nach vorn umzusteigen, gar nicht ergibt. :) Wobei natürlich ein, zwei Doppelhaltestellen nicht verkehrt wären. Der Roederplatz wäre dafür tatsächlich prädistiniert.

An der Frankfurter Allee sind die Bahnsteige wirklich recht eng. Hier wäre ich ja für eine große Lösung, die Verlegung der Straßenbahn von der Gürtel- und Scharnwerberstraße in die Frankfurter Allee und Weichselstraße, mit Haltestellen unter der S-Bahn-Brücke und direktem Zugang zum Zwischengeschoss der U-Bahn. Das würde die Umsteigewege zur S-Bahn deutlich verkürzen, und zur U5 käme man dann ohne Überquerung einer Straße. Wenn es eng wird, ersetzt man halt eine MIV-Fahrspur eben durch einen P+R-Parkplatz am Elsterwerdaer Platz...
Ein Umstieg von der 16 zur M13 ist schon aus fahrplantechnischer Sicht nicht vorgesehen, da beide Linien zusammen zwischen Hohenschönhauser Str. und Frankfurter Allee eine 5-Minuten-Zugfolge bilden (sollen).

Die Haltestellen haben demzufolge auch ''nur'' die Standardlänge von 62m. Lediglich Landsberger Allee/Weißenseer Weg und Roederplatz dürften etwas länger sein.

Die Ampelschaltung Loeperplatz ist seit vielen Jahren ein großes Ärgernis, da die VLB hier nicht imstande oder willens ist, für einen zügigen Durchfluss der Bahnen zu sorgen. Möglich ist es aber, eine entsprechende Vorrangschaltung war mal kurzzeitig in Betrieb. Mittlerweile bin ich der Meinung, die Gleise hätten bei der letzten Grunderneuerung ( kann 2004 gewesen sein) doch besser auf den Mittelstreifen verlegt werden sollen, vor allem in Hinblick auf die künftig zwingend werdende barrierefreie Haltestellengestaltung.

Zur Breite der Bahnsteige an der Frankfurter Allee kann ich dir nur zustimmen, dass die Situation mehr als unbefriedigend ist. Abhilfe wird jedoch nur zulasten des MIV möglich sein und da ist der zu erwartende Widerstand seitens der verantwortlichen Stellen bestimmt immens.
Zitat
Tatra77
Zur Breite der Bahnsteige an der Frankfurter Allee kann ich dir nur zustimmen, dass die Situation mehr als unbefriedigend ist. Abhilfe wird jedoch nur zulasten des MIV möglich sein und da ist der zu erwartende Widerstand seitens der verantwortlichen Stellen bestimmt immens.

Die Haltestelle soll bei der diesjährigen Sperrung (endlich) verbreitert werden.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
Tatra77
Zur Breite der Bahnsteige an der Frankfurter Allee kann ich dir nur zustimmen, dass die Situation mehr als unbefriedigend ist. Abhilfe wird jedoch nur zulasten des MIV möglich sein und da ist der zu erwartende Widerstand seitens der verantwortlichen Stellen bestimmt immens.

Die Haltestelle soll bei der diesjährigen Sperrung (endlich) verbreitert werden.

Na endlich. Das wird auch Zeit, gerade für Menschen mit Rollis oder Kinderwagen ist der derzeitige Zustand suboptimal bis gefährlich. :-(

Ich hatte ja schon vermutet, man wolle mit der Bahnsteigverbreiterung bis klar ist, wie die A100 dort verlaufen und angebunden werden soll...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
def
Rein theoretisch fahren ja M13 und 16 genau um fünf Minuten zeitversetzt, so dass sich die Gelegenheit, direkt nach vorn umzusteigen, gar nicht ergibt. :) Wobei natürlich ein, zwei Doppelhaltestellen nicht verkehrt wären. Der Roederplatz wäre dafür tatsächlich prädistiniert.

Der Roederplatz war einst eine sehr lange Haltestelle, welche nach ihrem Umbau dann drastisch verkürzt wurde.
Zitat
Flexist

Der Roederplatz war einst eine sehr lange Haltestelle, welche nach ihrem Umbau dann drastisch verkürzt wurde.

Ich dachte, diese unseligen Zeiten wären endlich vorbei.

Auf die neue Haltestelle Frankfurter Allee bin ich echt gespannt, geht das Zulasten einer Autospur oder verschwindet
der Taxistand?
Wobei die Haltestellenlänge wurscht ist, solange die Haltestelle nicht offiziell als Doppelhaltestelle freigegeben ist, darf nur der erste Zug die Türen öffnen.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Nordender
Zitat
Flexist
Der Roederplatz war einst eine sehr lange Haltestelle, welche nach ihrem Umbau dann drastisch verkürzt wurde.
Ich dachte, diese unseligen Zeiten wären endlich vorbei.

Hoffte ich auch. Gerade der Roederplatz würde sich ja auch zum Auswechseln von Schadzügen anbieten, wenn man für den ein- bzw. aussetzenden Zug die Schleife über Karl-Lade-Straße - Hohenschönhauser Straße mit einbezöge.

Zitat
Nordender
Auf die neue Haltestelle Frankfurter Allee bin ich echt gespannt, geht das Zulasten einer Autospur oder verschwindet
der Taxistand?

Die Planung würde mich auch interessieren. Wenn man die Grünanlage östlich der Möllendorffstraße etwas anknabberte (die, auf der noch vo 15 Jahren ein 18-Geschosser stand, der heute dringend gebraucht würde...), müsste das weder zulasten einer Autospur noch zulasten des Taxistands gehen. Ob das wünschenswert wäre, sei dahingestellt.
Zitat
def
(die, auf der noch vo 15 Jahren ein 18-Geschosser stand, der heute dringend gebraucht würde...)

Mir ist so, als solle da auch wieder was hin...

Nur noch für kurze Zeit! Die Original Eisenbahn-Schabeseife der DB - nur echt mit Zitronenduft!
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
def
(die, auf der noch vo 15 Jahren ein 18-Geschosser stand, der heute dringend gebraucht würde...)

Mir ist so, als solle da auch wieder was hin...

Richtig! [www.howoge.de]
Zitat
Nordender
...
4. Boxhagener Str. und Wühlischstr. sind die Halteverbotsflächen immer noch für GT6 ausgelegt, wer hinten aussteigt bekommt es mit
Autos zu tun.

Tja, in dieser Hinsicht ist die StVO der BRD leider etwas realitätsfern. Nach wie vor gilt als Haltestellenbereich der Raum 15m vor und hinter dem Haltestellenschild (Zeichen 224). Als die Verordnung erlassen wurde, waren Straßenbahnzüge von 30m Länge Stand der Technik.
In der DDR war man da schon einen großen Schritt weiter. Die StVO77 legte den Haltestellenbereich vom blauen Verkehrszeichen (Anlage 2 Bild 243 oder 244) beginnend mit 50 m Länge fest. Exakt passend zu den 40m langen KT4D-Doppeltraktionen oder 45m langen Großzügen aus drei Wagen T3D/B3D, T4D/B4D oder T6A2/B6A2.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Nordender
...
4. Boxhagener Str. und Wühlischstr. sind die Halteverbotsflächen immer noch für GT6 ausgelegt, wer hinten aussteigt bekommt es mit
Autos zu tun.

Tja, in dieser Hinsicht ist die StVO der BRD leider etwas realitätsfern. Nach wie vor gilt als Haltestellenbereich der Raum 15m vor und hinter dem Haltestellenschild (Zeichen 224). Als die Verordnung erlassen wurde, waren Straßenbahnzüge von 30m Länge Stand der Technik.
In der DDR war man da schon einen großen Schritt weiter. Die StVO77 legte den Haltestellenbereich vom blauen Verkehrszeichen (Anlage 2 Bild 243 oder 244) beginnend mit 50 m Länge fest. Exakt passend zu den 40m langen KT4D-Doppeltraktionen oder 45m langen Großzügen aus drei Wagen T3D/B3D, T4D/B4D oder T6A2/B6A2.

Das ist mal wieder so eine typisch selektive Aussage von dir, denn natürlich ist auch die aktuelle StVO ausreichend gewappnet! Mit Zeichen 283 (absolutes Halteverbot) lässt sich der Haltestellenbereich nicht nur verkürzen, sondern ebenso verlängern. Gleiches gilt für Zeichen 299 ("Zickzacklinie"), die ich bei straßenbündigen Haltestellen sowieso generell markieren würde, um den Haltestellenbereich besser hervorzuheben. Natürlich müssen solche Bereiche korrekt angeordnet (und eingehalten) werden.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Bimmelbahn
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
def
(die, auf der noch vo 15 Jahren ein 18-Geschosser stand, der heute dringend gebraucht würde...)

Mir ist so, als solle da auch wieder was hin...

Richtig! [www.howoge.de]

Positiv. (Auch wenn sicher in der alten Platte selbst in saniertem Zustand bezahlbarere Mieten zu realisieren wären - bzw. weniger Subventionen). Ich hoffe, man hat für die Zukunft gelernt, dass stagnierende oder sinkende Einwohnerzahlen kein Dauerzustand sein müssen und vermeidet dann, in diesem Maße Wohnungen abzureißen wie Mitte des letzten Jahrzehnts.
Zitat
B-V 3313
Wobei die Haltestellenlänge wurscht ist, solange die Haltestelle nicht offiziell als Doppelhaltestelle freigegeben ist, darf nur der erste Zug die Türen öffnen.

Da seiht man mal wieder wie kundenfreundlich die BVG doch ist. Da mal eine Lösung zu finden wäre echt mal angebracht.

Ebenso verhält es sich bei der Haltestelle an der Landsberger Allee/Petersburger Str. wo die Züge Richtung Innenstadt im Abendverkehr gern bis ganz nach vorn fahren. Sehr freundlich zum Umstiegen in die M!0.

Sollen wir gleich noch weitermachen. Auch toll, wenn der Fahrer der M10 an der Endhaltestelle Warschauer Str. meint bei Regen, Schnee oder Sturm in der Kehre stehen bleiben zu müssen. Soll doch der Kunde nass werden.
Zitat
Jay
Zitat
der weiße bim
Zitat
Nordender
...
4. Boxhagener Str. und Wühlischstr. sind die Halteverbotsflächen immer noch für GT6 ausgelegt, wer hinten aussteigt bekommt es mit
Autos zu tun.

Tja, in dieser Hinsicht ist die StVO der BRD leider etwas realitätsfern. Nach wie vor gilt als Haltestellenbereich der Raum 15m vor und hinter dem Haltestellenschild (Zeichen 224). Als die Verordnung erlassen wurde, waren Straßenbahnzüge von 30m Länge Stand der Technik.
In der DDR war man da schon einen großen Schritt weiter. Die StVO77 legte den Haltestellenbereich vom blauen Verkehrszeichen (Anlage 2 Bild 243 oder 244) beginnend mit 50 m Länge fest. Exakt passend zu den 40m langen KT4D-Doppeltraktionen oder 45m langen Großzügen aus drei Wagen T3D/B3D, T4D/B4D oder T6A2/B6A2.

Das ist mal wieder so eine typisch selektive Aussage von dir, denn natürlich ist auch die aktuelle StVO ausreichend gewappnet! Mit Zeichen 283 (absolutes Halteverbot) lässt sich der Haltestellenbereich nicht nur verkürzen, sondern ebenso verlängern. Gleiches gilt für Zeichen 299 ("Zickzacklinie"), die ich bei straßenbündigen Haltestellen sowieso generell markieren würde, um den Haltestellenbereich besser hervorzuheben. Natürlich müssen solche Bereiche korrekt angeordnet (und eingehalten) werden.

Alternativ setzten andere Städte dazu einfach ein zweites Haltestellenschild. Ich denke die 15 Meter sind einfach der Praktikabilität, geschuldet, für die meisten mit dem Haltestellenschild gekennzeichneten Flächen reicht 30 Meter aus, vermutlich überwiegen die Ausnahmen. Das Mag in Berlin anders sein, aber die StVO gilt nunmal für das gesamte Bundesgebiet. Zudem fahren Straßenbahnen üblicherweise rechts auf der Fahrbahn, und auf den Gleisen ist das Parken ohnehin verboten. Für die Ausnahmen (dichte Taktfolge, längere Züge, Verkehr mit 18,5m-Bussen etc.) muss man eben individuelle Lösungen finden, die auch nötig sind. Nicht umsonst wird bei BRT-Systemen (BRT: Bus Rapid Transit, unabhängig geführtes Bussystem) u.a. wegen der Haltestellen auch von einem Infrastrukturaufwand gesprochen, wenn man sie mit Straßenbahnen vergleicht.
Zitat
def
Zitat
Nordender
Auf die neue Haltestelle Frankfurter Allee bin ich echt gespannt, geht das Zulasten einer Autospur oder verschwindet
der Taxistand?

Die Planung würde mich auch interessieren. Wenn man die Grünanlage östlich der Möllendorffstraße etwas anknabberte (die, auf der noch vor 15 Jahren ein 18-Geschosser stand, der heute dringend gebraucht würde...), müsste das weder zulasten einer Autospur noch zulasten des Taxistands gehen. Ob das wünschenswert wäre, sei dahingestellt.

Ich präferiere ja eher eine Verlegung in die Gürtelstraße mit beiden Gleisen auf der westlichen Seite. Dort könnte man sogar mit verhältnismäßig vertretbaren Aufwand direkt beide Bahnsteige an den U-Bahn-Zugang anschließen. Man denkt eh hin und wieder darüber nach, perspektivisch den S-Bahnhof etwas nach Süden zu verschieben, so hätte man dann einen guten Umsteigeknoten geschaffen, bei dem niemand mehr Fahrbahnen überqueren muss oder lange Wege hat und könnte sogar einen anständigen Vorplatz gestalten.
Zitat
Alba Coach

Ebenso verhält es sich bei der Haltestelle an der Landsberger Allee/Petersburger Str. wo die Züge Richtung Innenstadt im Abendverkehr gern bis ganz nach vorn fahren. Sehr freundlich zum Umstiegen in die M!0.

Da kenne ich die Haltstelle Landsberger Richtung Oderbruchstr. /Karl-Lade-Str. recht gut. S-Bahn kommt an, alles hechtet hoch und die
Straßenbahn steht alleine vorne. Auf der Hälte schließen sich die Türen und der Zug ist weg. Tagsüber geht es wohl nicht anders, spät abends einfach eine Fechheit. Is das eine Muss- oder Kann-Bestimmung? Erstaunlichweise gibt es auch Fahrer, die dann doch mittig halten und trotzdem ein zweiter Zug Platz hat. Es sorgt natürlich für Richtig Frust unter dem Fahrgästen.
Zitat
Alba Coach
Auch toll, wenn der Fahrer der M10 an der Endhaltestelle Warschauer Str. meint bei Regen, Schnee oder Sturm in der Kehre stehen bleiben zu müssen. Soll doch der Kunde nass werden.

Wenn die Standzeit in der Kehre aber Erholungszeit ist, sollte der Fahrer diese einhalten. Er hat anschließend wieder die Verantwortung für etliche Fahrgäste. Wenn dann was passiert, ist er mit dran, wenn die Standzeit nicht genug war. Sobald er an der Einstiegshaltestelle steht, kommen Fahrgäste an und wollen Auskünfte, damit ist der Erholungseffekt hinfällig (und auch wenn Du es nicht glauben magst, es macht schon einen deutlichen Unterschied, ob man meinetwegen 2 oder 6 Minuten durchatmen kann, gerade bei der M10).

Und schon gar nicht ist der Straßenbahnfahrer dafür zuständig, es auszubaden, wenn die Leute zu doof sind, sich dem Wetter entsprechend zu kleiden/auszurüsten (Regenjacke, Regenschirm etc.). Wenn sie bereits vorher einen Einstieg ermöglichen, ist es eine individuelle Nettigkeit der einzelnen Fahrpersonale - aber sowas im Rahmen von Kundenfreundlichkeit vorauszusetzen geht definitiv zu weit. Die Leute (meistens sogar dieselben, weil es heutzutage extrem selten ist, dass man in Zusammenhängen denkt) wollen ja auch von einem fitten Fahrer sicher chauffiert werden, also muss man diesem ermöglichen, mal runterzukommen. Und wie gesagt, so ein paar Minuten bringen da schon eine ganze Menge.


Mal ganz davon abgesehen kann es auch einfach sein, dass der Fahrer mal auf dem Klo ist - darf er das noch oder soll er lieber in den Führerstand kacken, damit Du nicht nass wirst?
Die Wendezeit an der Warschauer Straße ist unterhalb der anrechenbaren Pausenzeit und damit Dienstzeit. Natürlich darf der Fahrer die Zeit nutzen und mal zum Klo rennen und es ist mehr als menschlich auch mal ein paar Minütchen Ruhe haben zu wollen. Andersrum ist es aber keinesfalls "goodwill" an der Warschauer in die Haltestelle zu fahren, sondern Teil des Dienstes. Zur Erholung werden auf der M10 gemäß der gesetzlichen Vorgaben Blockpausen gewährt. Just for Fun im Kehrgleis stehen zu bleiben behindert dort recht schnell den Hintermann, der vielleicht auch mal ein menschliches Bedürfnis hat, mit dem er nicht mehr bis zum Hauptbahnhof aushält.

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