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RE2 hält ab Dezember nicht mehr am Ostbahnhof!
geschrieben von Tradibahner 
Zitat
Jay
(...)
Sinn der Regios ist es nicht besonders schnell durch Berlin durch zu kommen, sondern den Brandenburgern möglichst gute Anbindungen nach Berlin und den Berlinern ins weitere Umland zu ermöglichen. Dafür ist im Zentrum ein dichter Haltestellenabstand sinnvoll. Im A-Bereich werden sowohl auf der Stadtbahn, als auch in Nord-Süd-Richtung maximal zwei S-Bahn-Stationen ausgelassen.

Und die Stationen an denen gehalten wird, sind meisten Bahnhöfe, wo eine Nord-Süd-Linie kreuzt. Der Ostbahnhof ist, wenn man den startenden und endenen Fernverkehr nicht berücksichtigt nur ein Verknüpfungspunkt zu einigen Buslinien. Hmm...
Zitat
Flexist
Ich bin dafür, hauptsache man kann überhaupt in den RE2 umsteigen und wer zum Ostbahnhof will, der hat noch die S-Bahn.

Dann braucht der RE2 ja eigentlich nur noch einmal in Berlin zu halten, in Spandau* z.B. Dort gilt das Argument genau so.


Zitat

Wenn der Fahrplan nicht einzuhalten geht, dann ist das Osktreuz relevanter

Wenn der Fahrplan nicht einzuhalten geht, dann ist dort etwas faul und Ansatzpunkt zur weiteren Verbesserung. Dann könnte auch (endlich wieder) an den Orten bei Cottbus gehalten und der Bahnhof Charlottenburg (wieder?) bedient werden. Als Bahnunternehmen nicht an Bahnhöfen zu halten ist, wie als Tankstellenbetreiber die Tankstellendichte auszudünnen, weil man aus anderen offensichtlichen Gründen nicht genug Benzin liefern kann.


Zitat

ansonsten gabs hier noch den Vorschlag den RE2 über Ostkreuz Ro fahren zu lassen.
Auch sehr schön, wie ich finde. Sehr schöne Abkürzung von Spandau aus und damit sehr attraktiv für die Spandauer.

Diese Verbindung hat zugegebenermaßen Charme. Wenn wir aber schon großräumig umleiten, dann sollten wir gleich gänzliche neue Verbindungen schaffen, (Cottbus-)KW-Lichtenberg-Gesundbrunnen-Jungfernheide-Spandau(-Wismar) z.B.

*Ich weiß nicht warum, aber es hält sich hartnäckig das Gerücht, Spandau würde zu Berlin gehören ;)
Zitat
Heidekraut
Der RE2 ist für mich besserer Regionalverkehr und eigentlich kein Fernverkehr. Also ist es folgerichtig ihn am Ostkreuz halten zu lassen.

Noch folgerichtiger wäre es dann, ihn am Hauptbahnhof ebenfalls nicht mehr halten zu lassen, dafür dann vielleicht ihn Charlottenburg. Begründung: Ist für Heidekraut "besserer Regionalverkehr und eigentlich kein Fernverkehr".
Etwas inkonsequent das Ganze. Am Ostkreuz halten nicht mal mehr alle S-Bahnlinien, da soll nun noch Regional- und Fernverkehr zusammen gezogen werden?
Für Fernverkehr wären dazu neben den beiden leider getrennten ebenerdigen Regionalbahnsteigen noch zwei Fernbahnsteige mit ausreichender Länge und Breite vorzusehen. Das ginge wohl nur unterirdisch oder oberhalb der Ringbahn, beides keine gute Idee.

so long

Mario
Aus Wikipedia:

Zitat
Zahlreiche weitere Interregio-Züge zwischen Berlin, Rostock, Schwerin und Stralsund wurden durch Regionalexpress-Züge auf Kosten der betroffenen Bundesländer ersetzt.

Das ist das Hauptproblem unseres unpünktlichen und überlangen RE Verkehrs in der Region. Mit den Angebotsverschiebungen wie beim RE2 wird eigentlich nur noch der Mangel verwaltet.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Der Hauptahnhof ist ja nun große genug und für alle drei Zugarten ausgerüstet, Fernverkehr, Regio- und S-Bahnverkehr. Es ist ja auch der Hauptbahnhof. also, keine Regel ohne Ausnahme.:-)

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Stefan Metze
Aus Wikipedia:

Zitat
Zahlreiche weitere Interregio-Züge zwischen Berlin, Rostock, Schwerin und Stralsund wurden durch Regionalexpress-Züge auf Kosten der betroffenen Bundesländer ersetzt.

Das ist das Hauptproblem unseres unpünktlichen und überlangen RE Verkehrs in der Region.

Nein, das stimmt so nicht. Die lR-Streichungen sind nicht die Ursache. Die langen RE-Linien gibt es schon lange. Die ersten schon Mitte der 1990er über Lichtenberg (Schwedt-Hoyerswerda etwa), massiv dann mit der Stadtbahneröffnung 1998. Damals fuhren die IR noch, und doch hatten RE1 bis RE5 in aller Regel auch zu IR-Zeiten (d.h. bis 2000) lange Zugläufe.

Auch zu IR-Zeiten gab es schon RE Stralsund-Pasewalk-Falkenberg, Stralsund-Neustrelitz-Falkensee-Elsterwerda-Dresden und ähnliches mehr. Allesamt über die Stadtbahn damals.

Nur wenige IR im Nordosten wurden dann 2000 tatsächlich in RE umgewandelt, wie etwa zwischen (Berlin), Neustrelitz und Rostock und vielleicht einige Züge nach Cottbus (mindestens jeder zweite war dort schon vorher ein RE).
Viele IR entfielen aber ersatzlos, etwa zwischen Berlin und Wismar oder Berlin und Chemnitz. Auch zwischen Berlin und Neustrelitz gab es zu IR-Zeiten schon stündliche Regionalzüge, da fährt auch nicht mehr als damals. Nach Stralsund entfielen einige IR ersatzlos, andere wurden in IC umgewandelt und der IC-Verkehr später ausgedünnt.

Der Grund für die langen RE-Linien ist ein anderer: ein hoher Bedarf von Fahrten nach Berlin im Kontrast zu begrenzten Kapazitäten auf den Strecken durch die Stadt und zu begrenzten Regionalisierungsmitteln. Die Alternative dazu wäre: einen Teil der Züge am Stadtrand enden zu lassen und gar nicht erst in die Innenstadt zu führen. Wäre das besser?

Und ehrlich gesagt, im wesentlichen funktioniert das doch sehr gut. Der RE2 hat ein spezielles Problem mit Zwangspunkten auf beiden Enden in Kombination mit Trassenbelegungen durch FV-Züge und eingleisigen Abschnitten.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.2017 21:27 von Global Fisch.
Zitat
Global Fisch
... Der RE2 hat ein spezielles Problem mit Zwangspunkten auf beiden Enden in Kombination mit Trassenbelegungen durch FV-Züge und eingleisigen Abschnitten.
die aber für VBB Kunden freigegeben sind?

Bäderbahn
Zitat
Bäderbahn
Zitat
Global Fisch
... Der RE2 hat ein spezielles Problem mit Zwangspunkten auf beiden Enden in Kombination mit Trassenbelegungen durch FV-Züge und eingleisigen Abschnitten.
die aber für VBB Kunden freigegeben sind?

Die eingleisigen Abschnitte sind für VBB-Kunden freigegeben, ja.

Die Fernzüge auf der Hamburger Bahn, ( das sind die, die die Trassenkonflikte mit der RE2 erzeugen) dagegen nicht.
Zitat
Stefan Metze
Aus Wikipedia:

Zitat
Zahlreiche weitere Interregio-Züge zwischen Berlin, Rostock, Schwerin und Stralsund wurden durch Regionalexpress-Züge auf Kosten der betroffenen Bundesländer ersetzt.

Das ist das Hauptproblem unseres unpünktlichen und überlangen RE Verkehrs in der Region. Mit den Angebotsverschiebungen wie beim RE2 wird eigentlich nur noch der Mangel verwaltet.

Hatte ja schon in der Sache geantwortet. Hier mal die RE über die Stadtbahn 1998/99

RE1
Jeweils stündlich Cottbus - Frankfurt - Stadtbahn - -Brandenburg und
Fürstenwalde - Stadtbahn - Brandenburg - Genthin - (Magdeburg) (alle 2h Umsteigen in RB in Genthin)

RE 2: alle 2h
Brandenburg - Stadtbahn - Cottbus (B - CB Verstärkung durch IR)

RE 3 alle 2h Stralsund - Pasewalk - Stadtbahn - Dessau (dazu alle 2h Schwedt- Berlin und stündlich Eberswalde - Lichtenberg - Außenring- Seddin - Potsdam)

RE4 stündlich Wittenberge - Jüterbog über Stadtbahn, alle 2h weiter bis Bad Liebenwerda.

RE 5 stündlich Stralsund - Neustrelitz - Falkensee - Stadtbahn - Schönefeld - Baruth alternierend nach Senftenberg -Hohenbocka bzw. Elsterwerda - Dresden(!, ja das ging damals)


IR-Züge in Berlin/Brandenburg 1998/99
Linie: Lübeck - Schwerin - Magdeburg - Leipzig - Cottbus.
Lübeck - Magdeburg ersatzlos gestrichen, Magdeburg-Leipzig IC, Leipzig Cottbus durch RE ersetzt.

Berlin-Cottbus-Görlitz (alternierend mit RE im 2h-Takt) - Ersatz durch RE bzw südlich Cottbus durch RB.

(Frankfurt)-Halle - Berlin - Pasewalk - Stralsund
Halle - Berlin Ersatz durch Fernzüge (damals fuhren noch IC via Dessau, die wegfielen)
Berlin - Stralsund: Umwandlung in IC; später stark ersatzlos (RE B-HST gabs es damals auch schon) ausgedünnt

Chemnitz - Berlin - Rostock
Chemnitz - Berlin ersatzlos gestrichen
Berlin - Neustrelitz auch ersatzlos gestrichen (dafür RE nach Rostock durchgebunden)
Neustrelitz - Rostock Ersatz durch RE.

Berlin - Magdeburg - Westdeutschland: nun (bis auf 1 Paar) IC via Stendal; Verstärkung RE

Berlin - Amsterdam -> Umwandlung an IC.

PS: das Falsche in Bezug auf Schwerin und Stralsund im Wikipedia-Artikel habe ich beseitigt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.2017 21:19 von Global Fisch.
Warum bricht man den RE2 eigentlich nicht einfach? Wenn der Fahrplan es einfach nicht hergibt und auf beiden Seiten es zu knapp ist, dann sollte man einfach mal einsehen, dass es so keinen Sinn macht. Allein, dass man sich entscheiden muss: Ostbahnhof oder Ostkreuz; das kann doch nicht wahr sein.
Zitat
Nahverkehrsplan
Warum bricht man den RE2 eigentlich nicht einfach? Wenn der Fahrplan es einfach nicht hergibt und auf beiden Seiten es zu knapp ist, dann sollte man einfach mal einsehen, dass es so keinen Sinn macht. Allein, dass man sich entscheiden muss: Ostbahnhof oder Ostkreuz; das kann doch nicht wahr sein.

Ich denke schon, dass man ihn auf Dauer so nicht durchbinden kann. Aber eine ganz einfache Lösung gibt es nicht.

Simples Brechen stößt auf zwei Schwierigkeiten:
a) keine freien Stadtbahntrassen kurz vor und nach der jetzigen Zeitlage. Gut, den Nordwestast kann man auch in den Tunnel schicken.
b) man braucht mindestens einen Umlauf mehr. Bei der jetzigen Zeitlage sogar zwei. Da derzeit Begegnung in Zoo.
Gut, wenn man den Cottbuser in Ostbahnhof enden ließe, könnte es zur Rückfahrt ohne Mehrumlauf wieder reichen. Wäre verkehrlich aber klar schlechter, weil dann die Verbindungen nach Alex, Friedrichstr, Hbf, Zoo entfielen. Dann doch schon lieber auf Ostbahnhof direkt verzichten als
auf die vier anderen. Früher abfahren in Cottbus (und damit früher in Berlin sein) kann er nicht, wegen Taktknoten Cottbus.

Der Nordwestast müsste sogar mindestens in Spandau enden, wenn man dort ohne Mehrumlauf auskommen wollte, was verkehrlich erst recht nicht sinnvoll ist.
Zitat
Trittbrettfahrer
Ich bin verwirrt:
Es fallen doch bis auf die BVG-Buslinien keine Umsteigeverbindungen weg, oder irre ich mich?
Alles andere ist doch dann in Ostkreuz, Alexanderplatz oder Hauptbahnhof (Fernverkehr) immer noch erreichbar (?!?)

Ja, aber die Kassenfrau aus dem Centrum-Warenhaus, wohnhaft in Breddin, muß nun am Alexanderplatz zusätzlich umsteigen. Das gilt natürlich ebenso für die künftigen Bekleider der 20.000 Arbeitsplätze, die dort gerade im Begriff sind, zu entstehen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.2017 21:45 von Alter Köpenicker.
Zitat
Heidekraut
Und die ICE- und 1.Klasse-Reisenden steigen ohnehin ins Taxi.

Und ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.
Zitat
m7486
Der Regionalverkehr hält auf der Stadtbahn immer noch am Zoo, am Hauptbahnhof, am Alex und bald am Ostkreuz - das sind vier Stationen, die eine Feinerschließung ermöglichen.

Es geht sogar noch feiner: Du hast Friedrichstraße vergessen.
Zitat
Flexist
ansonsten gabs hier noch den Vorschlag den RE2 über Ostkreuz Ro fahren zu lassen.
Auch sehr schön, wie ich finde. Sehr schöne Abkürzung von Spandau aus und damit sehr attraktiv für die Spandauer.

Auch interessant für manch Reisenden der Gegenrichtung.
Zitat
Global Fisch
a) [...] Gut, den Nordwestast kann man auch in den Tunnel schicken.
b) man braucht mindestens einen Umlauf mehr. Bei der jetzigen Zeitlage sogar zwei. Da derzeit Begegnung in Zoo.

Schuchmann behauptet doch immer gern, dass er zwei KISS "zu viel" hätte. Gut, derzeit ist ja noch immer einer in Reparatur/Neubau, nachdem ihm in Wustermark eine Rangierabteilung in die Flanke gefahren ist, aber an sich wären die Fahrzeuge da. Diese Mehrleistung kostet natürlich auch mehr und müsste irgendwie kompensiert werden. Wenn ich das richtig im Kopf hab, ist die RB10 im Verkehrsvertrag mit deutlich weniger Leistung vorgesehen, als sie jetzt hat. Wenn man also den West-RE2 bist Südkreuz fahren ließe, könnte man die RB10 stattdessen nach Charlottenburg umklappen und dort (möglichst mit Anschluss) enden lassen. Der Ost-RE2 ist da schon schwieriger. Den könnte man natürlich auch in Charlottenburg enden lassen und dann in Grunewald abstellen, aber dafür ist der zusätzliche Umlauf eigentlich zu schade.

Daher sehe ich die "richtige" Lösung leider auch erst mit dem neuen Verkehrsvertrag, wenn sich die Äste neu zuteilen lassen. Für den Erhalt von Ostbahnhof fiele mir sonst als Fahrzeitgewinn nur die "Krücke" ein Paulinenaue und Friesack alternierend zweistündlich zu bedienen, sofern das mit dem Fernverkehr überhaupt passt. Aber das kann genauso wenig eine Lösung sein.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Für den Erhalt von Ostbahnhof fiele mir sonst als Fahrzeitgewinn nur die "Krücke" ein Paulinenaue und Friesack alternierend zweistündlich zu bedienen, sofern das mit dem Fernverkehr überhaupt passt. Aber das kann genauso wenig eine Lösung sein.

Überholungen durch den Fernverkehr finden derzeit vorwiegend in Nauen statt. Dort steht man meist ein Weilchen eh wieder ein ICE vorbeizieht.
Eine Stunde später ist man ja schon fast in Wittenberge. Eventuell findet die nächste Überholung nach 55 Min in Bad Wilsnack statt ?

Gruß
PEG 650.08
Wieso, das Centrum-Warenhaus hat doch gerade zugemacht am Ostbahnhof. ;-) Aber wenn man dem Spiegel glauben kann - so kriegen wir in den nächsten 20 Jahren, oder 10, 350 m lange ICE-Züge. ich denke, das ist nischt für Ostkreuz, wo soll denn der Schwall an Reisenden hin schwappen? Da wird Ostbahnhof noch dringend gebraucht, denn nicht alle können im Hauptbahnhof schwimmen, dazu ist das Becken wieder nicht groß genug.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Aber wenn man dem Spiegel glauben kann - so kriegen wir in den nächsten 20 Jahren, oder 10, 350 m lange ICE-Züge. ich denke, das ist nischt für Ostkreuz, wo soll denn der Schwall an Reisenden hin schwappen?

Na wenn das so weiter geht und die Züge im Laufe der Zeit immer kürzer werden, können sie auch irgendwann in Ostkreuz halten. Zum Vergleich: Die seit über 25 Jahren eingesetzten ICE1 sind knapp 411 m lang.
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