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Fragenthread 2017 (2. Quartal)
geschrieben von TomB 
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def
So droht er eher zur Totgeburt* zu werden; er erinnert mich irgendwie an diese ganzen Rumpflinien, die im Dezember 2004 eingeführt wurden, um die Lücken im Metronetz notdürftig zu schließen (z.B. die Moabiter Ringlinien).

Der 365 gehört auch zu diesen damaligen Rumpflinien, die Nummer ist quasi schon vorbelastet. ;)

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
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JeDi
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def
Auch wäre neben dem 365er eine großräumigere Verbindung zwischen Karlshorst und Baumschulenweg sinnvoll: der MIV wird schließlich durch die neue Brücke erhebliche Fahrzeitverkürzungen erfahren. Da reicht es nicht aus, mit einer Kiezbuslinie zu reagieren, wenn man in diesen Relationen nicht völlig gegenüber dem Pkw verlieren möchte.

Genau das hab ich mir auch gedacht. Noch ist die Verbindung mit S-Bahn plus M17/37 ja noch halbwegs konkurrenzfähig, wenn dann die Brücke aber fertig ist... Aus meiner Sicht wäre eine Verlängerung des 170ers Richtung Karlshorst besser. Vielleicht sogar irgendwie durch die Waldsiedlung.

Das Ding ist eine reine Notlösung, weil der Bus eben doch nicht so flexibel ist, wie es uns vor allem die Straßenbahnhasser immer so gern glauben lassen wollen. Der 365er wird als "Ringlinie" mit nur einer Endhaltestelle (am S-Bahnhof Baumschulenweg) verkehren. Erst mit dem Bau einer Umsteigehaltestelle an der Griechischen Allee (und Schaffung einer Busendstelle mit Aufstellfläche und sanitären Einrichtungen) soll der 170er verlängert werden und den 365er ersetzen.

Eine Führung nach Karlshorst halte ich für ausgeschlossen. Der weiße Bim hat hier doch vor kurzem erst gejammert, dass diese böse Grünfläche zwischen Rummelsburger Straße und Ehrlichstraße so wenig Fahrgäste bietet und völlig überbedient wäre. Und dann auch noch zusätzlich einen Bus da lang schicken?

Wichtig wäre aus meiner Sicht mit Eröffnung der Brücke die MIV-Kapazitäten zu reduzieren, um entsprechende Lenkungseffekte zu erwirken.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay

Wichtig wäre aus meiner Sicht mit Eröffnung der Brücke die MIV-Kapazitäten zu reduzieren, um entsprechende Lenkungseffekte zu erwirken.

Interssant. Wo genau könnten Fahrpuren entfallen?

*******
Logital bei Twitter.
Sollte der 365er wirklich mit nur einem Umlauf betrieben werden, dann wäre wahrscheinlich höchstens ein 20-Minuten-Takt möglich, wobei die BVG über 20 Minuten ja eigentlich auch nichts macht. Ich hätte mich nach wie vor für eine Streckenführung zum S Nöldnerplatz ausgesprochen.
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Jay
Das Ding ist eine reine Notlösung, weil der Bus eben doch nicht so flexibel ist, wie es uns vor allem die Straßenbahnhasser immer so gern glauben lassen wollen. Der 365er wird als "Ringlinie" mit nur einer Endhaltestelle (am S-Bahnhof Baumschulenweg) verkehren. Erst mit dem Bau einer Umsteigehaltestelle an der Griechischen Allee (und Schaffung einer Busendstelle mit Aufstellfläche und sanitären Einrichtungen) soll der 170er verlängert werden und den 365er ersetzen.

Der wird doch dann hoffentlich weiter über den Königsplatz geführt? Oder möchte man dann diesen Knotenpunkt links (bzw. rechts) liegen lassen?

Zitat
Logital
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Jay
Wichtig wäre aus meiner Sicht mit Eröffnung der Brücke die MIV-Kapazitäten zu reduzieren, um entsprechende Lenkungseffekte zu erwirken.

Interessant. Wo genau könnten Fahrpuren entfallen?

Meines Erachtens vor allem in der Karlshorster Straße, indem man die Behelfsbrücke aus den 90ern zurückbaut. Das wird aber keinen Einfluss auf den Verkehr von Karlshorst Richtung Neukölln haben. Das Problem, dass man den MIV wesentlich beschleunigt, ohne durch ein ebenfalls schnelleres ÖPNV-Angebot darauf zu reagieren, gibt es also dennoch.

Ab wann geht's eigentlich mit dem 365er los? Dezember?
Zitat
Jay
Erst mit dem Bau einer Umsteigehaltestelle an der Griechischen Allee

Wohin soll man denn dort umsteigen? Da fährt doch nichts weiter. Oder soll die Straßenbahn dort künftig auch halten?
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def
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Jay
Das Ding ist eine reine Notlösung, weil der Bus eben doch nicht so flexibel ist, wie es uns vor allem die Straßenbahnhasser immer so gern glauben lassen wollen. Der 365er wird als "Ringlinie" mit nur einer Endhaltestelle (am S-Bahnhof Baumschulenweg) verkehren. Erst mit dem Bau einer Umsteigehaltestelle an der Griechischen Allee (und Schaffung einer Busendstelle mit Aufstellfläche und sanitären Einrichtungen) soll der 170er verlängert werden und den 365er ersetzen.

Der wird doch dann hoffentlich weiter über den Königsplatz geführt? Oder möchte man dann diesen Knotenpunkt links (bzw. rechts) liegen lassen?

Zitat
Logital
Zitat
Jay
Wichtig wäre aus meiner Sicht mit Eröffnung der Brücke die MIV-Kapazitäten zu reduzieren, um entsprechende Lenkungseffekte zu erwirken.

Interessant. Wo genau könnten Fahrpuren entfallen?

Meines Erachtens vor allem in der Karlshorster Straße, indem man die Behelfsbrücke aus den 90ern zurückbaut. Das wird aber keinen Einfluss auf den Verkehr von Karlshorst Richtung Neukölln haben. Das Problem, dass man den MIV wesentlich beschleunigt, ohne durch ein ebenfalls schnelleres ÖPNV-Angebot darauf zu reagieren, gibt es also dennoch.

Ab wann geht's eigentlich mit dem 365er los? Dezember?

Der Rückbau der Behelfsbrücke Karlshorster Straße steht im Planfeststellungsbeschluss der neuen Brücke drin.

Aktuell soll die Eröffnung der Brücke im Dezember sein. Dies ist aber noch nicht sicher und kann sich eventuell verzögern. Der Fahrplanwechsel wäre ein guter Zeitpunkt für die BVG
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jay
Erst mit dem Bau einer Umsteigehaltestelle an der Griechischen Allee

Wohin soll man denn dort umsteigen? Da fährt doch nichts weiter. Oder soll die Straßenbahn dort künftig auch halten?

Meines Erachtens ist eine entsprechende Haltestelle vorgesehen - logischerweise nur auf der Osttangente. Deshalb hoffe ich, dass auch der 170er nach dem Umbau über den Königsplatz fährt.
Zitat
F123
Der Rückbau der Behelfsbrücke Karlshorster Straße steht im Planfeststellungsbeschluss der neuen Brücke drin.

Aktuell soll die Eröffnung der Brücke im Dezember sein. Dies ist aber noch nicht sicher und kann sich eventuell verzögern. Der Fahrplanwechsel wäre ein guter Zeitpunkt für die BVG

Sie ist ja auch schon recht weit. Für Berliner Verhältnisse ein recht stilles und wenig skandalumwittertes Bauvorhaben. Es geht also doch.
Zitat
F123
Der Rückbau der Behelfsbrücke Karlshorster Straße steht im Planfeststellungsbeschluss der neuen Brücke drin.

In diesem Zusammenhang könnte die komplette Edisonstraße auf eine Fahrspur pro Richtung und mit durchgehend besonderem Bahnkörper der Straßenbahn umgebaut und mit Fahrradwegen und Stadtgrün verschönert werden. Ebenso die Siemens- und Karlshorster Straße (nur ohne Straßenbahn).

so long

Mario
Zitat
Harald Tschirner
Nochmal etwas zum Thema Kursbuch.

Gedruckte Fahrplanbücher (und meinetwegen auch gedruckte Fahplanflyer) dienen ja nicht nur zur Erstellung von Verbindungen, sondern vermitteln einen passiven Überblick vom Angebot des jeweiligen Verkehrsmittels, möglichst mit einer Stadt- oder Landkarte kombiniert. Die Fahrplanprogramme und Apps muss ich aber aktiv befragen und tue das erst, wenn ein Bedarf besteht.

Gut redigierte Fahrplanbücher regen aber u.U. auch zum Lesen an und können Fahrtwünsche produzieren. (...)
Der Atlas ist ein gutes Infomittel, kann aber auch mit wieder eingeführten Zeitbändern einen richtigen und klug gestalteten Fahrplan nicht ersetzen, den man vielleicht sogar in die Tasche stecken kann. Leider hat ja auch die S-Bahn ihren Taschenfahrplan eingestellt.

Die Abschaffung des Fahrplanbuches hat bei mir zu einer deutlichen Veränderung in der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel geführt. Beispiel: Wenn ich z. B. vom S-Bf Teltow Stadt nach Marienfelde zurückfahre, fahre ich eigentlich nur noch "über Eck" (S 25 bis Priesterweg, dann S 2 Richtung Blankenfelde). Die sich am S-Bf Lankwitz anbietende Linie 283 existiert für mich faktisch nicht mehr, weil sie meist nur alle 20 Minuten verkehrt.

Früher hätte ich im mitgeführten Fahrplanbuch nachgesehen, wann der nächste 283er kommt, und ihn evtl. benutzt. Beim Fahrtbeginn in Marienfelde sieht es natürlich anders aus: Auf der Seite "wap.leitstreifen.de" werden mir am heimischen Rechner ja auch die Fahrten der Linie 283 am S-Bf Marienfelde angezeigt, und werden von mir "mitgedacht".
Zitat
Marienfelde
Früher hätte ich im mitgeführten Fahrplanbuch nachgesehen, wann der nächste 283er kommt, und ihn evtl. benutzt. Beim Fahrtbeginn in Marienfelde sieht es natürlich anders aus: Auf der Seite "wap.leitstreifen.de" werden mir am heimischen Rechner ja auch die Fahrten der Linie 283 am S-Bf Marienfelde angezeigt, und werden von mir "mitgedacht".

Und du würdest den Wälzer tatsächlich immer mitschleppen?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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Marienfelde
Früher hätte ich im mitgeführten Fahrplanbuch nachgesehen, wann der nächste 283er kommt, und ihn evtl. benutzt. Beim Fahrtbeginn in Marienfelde sieht es natürlich anders aus: Auf der Seite "wap.leitstreifen.de" werden mir am heimischen Rechner ja auch die Fahrten der Linie 283 am S-Bf Marienfelde angezeigt, und werden von mir "mitgedacht".

Warum nutzt du nichts solche Apps wie öffi oder die von BVG, VBB und Co.?

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
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485er-Liebhaber
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Marienfelde
Früher hätte ich im mitgeführten Fahrplanbuch nachgesehen, wann der nächste 283er kommt, und ihn evtl. benutzt. Beim Fahrtbeginn in Marienfelde sieht es natürlich anders aus: Auf der Seite "wap.leitstreifen.de" werden mir am heimischen Rechner ja auch die Fahrten der Linie 283 am S-Bf Marienfelde angezeigt, und werden von mir "mitgedacht".

Warum nutzt du nichts solche Apps wie öffi oder die von BVG, VBB und Co.?

Apps? öffi? Außerdem habe ich mein Handy (falls so etwas mit Handy geht) gerade mal wieder "verlegt".
Zitat
B-V 3313
Zitat
Marienfelde
Früher hätte ich im mitgeführten Fahrplanbuch nachgesehen, wann der nächste 283er kommt, und ihn evtl. benutzt. Beim Fahrtbeginn in Marienfelde sieht es natürlich anders aus: Auf der Seite "wap.leitstreifen.de" werden mir am heimischen Rechner ja auch die Fahrten der Linie 283 am S-Bf Marienfelde angezeigt, und werden von mir "mitgedacht".

Und du würdest den Wälzer tatsächlich immer mitschleppen?

Nicht immer. Aber im Freizeitverkehr hatte das Fahrplanbuch immer seinen Platz im Rucksack.
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der weiße bim
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F123
Der Rückbau der Behelfsbrücke Karlshorster Straße steht im Planfeststellungsbeschluss der neuen Brücke drin.

In diesem Zusammenhang könnte die komplette Edisonstraße auf eine Fahrspur pro Richtung und mit durchgehend besonderem Bahnkörper der Straßenbahn umgebaut und mit Fahrradwegen und Stadtgrün verschönert werden. Ebenso die Siemens- und Karlshorster Straße (nur ohne Straßenbahn).
Laut Senatsplanungen soll über Siemensstr. - Karlshorster Str. eine Radroute geführt werden. Ich hatte mich schon gefragt, welcher weltfremde Mensch so eine Route durch eine der unangenehmsten Straßen Berlins führt.

Da ich annehme, dass die Verkehrsführung über die neue Brücke so eine "Erfolgsgeschichte" wird wie die über die Spindlersfelder Brücke, tut die BVG gut daran, nicht den 170er zu verlängern und damit weitere Verspätungen bis Steglitz ins Netz zu tragen, sondern einen einsamen Bus abwechselnd in den Rückstau vor der Rummelsburger Str. und der Schnellerstr. zu schicken. Weiterhin nehme ich an, dass der Rückbau der Karlshorster Brücke so toll klappt wie der beim Bau der A113 versprochene Rückbau des Adlergestells, so dass wir in der Ecke demnächst 2 MIV-Schneisen bewundern dürfen.

Außerdem nehme ich an, dass sowohl Brücke als auch 365er den meisten Leuten, die heute mit der F11 übersetzen, überhaupt nichts bringt. Die Nutzer des Radwegs Brest - St.Petersburg werden von der neuen Führung über die Hauptstraßen wenig halten und den Bus dürfen sie nicht benutzen, und an der Siedlung Wilhelmstrand und dem alten Funkhaus fährt der Bus meilenweit vorbei...
Eine Frage in die Runde:

Wann wird der Bustyp MB EN02 (Mercedes Benz Eindecker aus dem Jahr 2002) durch neue Busse ersetzt?

Diese Busse sind mitlerweile die ältesten Fahrzeuge die die BVG einsetzt.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
Untergrundratte
Wann wird der Bustyp MB EN02 (Mercedes Benz Eindecker aus dem Jahr 2002) durch neue Busse ersetzt?

Da es mit den VDL nichts wurde und angeblich (laut einem anderen Forum) wegen Vertragsschwieirgkeiten vor 2018 keine neuen EN ausgeschrieben werden können, wird das vermutlich nichts vor 2019. Die MB EN 02 sind an sich zuverlässig unterwegs und erhalten teilweise auch die neuen Drucker.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Untergrundratte
Wann wird der Bustyp MB EN02 (Mercedes Benz Eindecker aus dem Jahr 2002) durch neue Busse ersetzt?

Da es mit den VDL nichts wurde und angeblich (laut einem anderen Forum) wegen Vertragsschwieirgkeiten vor 2018 keine neuen EN ausgeschrieben werden können, wird das vermutlich nichts vor 2019. Die MB EN 02 sind an sich zuverlässig unterwegs und erhalten teilweise auch die neuen Drucker.

Vielen Dank.

Ist es vielleicht geplant durch die neuen Scania-GN-Busse z.B. die auf Lichtenberg stationiert werden / sind, EN02 Busse ausmustern zu können, ohne neue EN zu beschaffen, quasi ein Tausch alter EN raus, neuer GN im Bestand?

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Naja, sagen wir mal so: Es gibt sicherlich einige EN-Linien von Lichtenberg, die (teilweise) gut und gerne GN-Einsätze vertragen könnten. Jedoch muss man hier natürlich sehen, dass ein GN-Einsatz immer noch deutlich höhere Kosten hervorruft, nicht umsonst werden ja teilweise sogar Tag- gegen Abendwagen getauscht. Daher würde ich nicht sagen, dass man sich alleine darauf ausruhen könnte, dass neue EN beschafft werden. Außerdem werden ja auch ab und zu mal GN03 und GN05 von Lichtenberg ausgemustert, auch diese müssen die Scanias ja beerben. Jedoch lässt sich sicherlich die ein oder andere EN02-Ausmusterung ganz gut mit GN überbrücken, besser als andersherum.
Gespannter bin ich eher, ob man sich an der Hamburger Hochbahn (HHA) orientiert und wieder Solos mit 3 Türen bestellt, da Berlin immer mehr wächst wachsen auch die Fahrgastströme, was sich bis auf die Busse auswirkt, auch wenn L natürlich nicht sehr stark in Bereichen fährt, wo dies deutlich wird (bspw. Mitte). Zwei Gründe gäbe es dafür:
1. Selbst wenn die Überlegungen bis zur Ausschreibung neuer EN noch nicht abgeschlossen sein sollten, wäre man so für einen Einstieg an allen Türen besser gerüstet, da drei Türen so eine schnellere Abfertigung ermöglichen (daher ja auch die Beschaffung dreitüriger EN um die Jahrtausendwende).
2. Oft kommen sich an Haltestellen, wo viele Leute aussteigen und vielleicht auch viele einsteigen, die Menschen die von ganz hinten kommen und die Leute die vorne einsteigen an der 2. Tür schon stark in die Quere, so könnten die Menschen direkt ganz hinten aussteigen.
Gut, jetzt bin ich etwas von der Beantwortung der Frage abgewichen, aber das ergab sich im Schreibfluss gerade so.
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