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Fragenthread 2017 (2. Quartal)
geschrieben von TomB 
Ich weiß es nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass das daran lag, dass Seestr. ewig lang der Endpunkt der U6 war.
Mir ist in den letzten Wochen / Monaten aufgefallen, dass die Züge der S2/25 auf dem Bahnhof Südkreuz oft langsam (ca. 25 km/h ?) ausfahren und erst nach ca. 15 Sek. voll beschleunigen. Da es ja keine offensichtliche Geschwindgkeitsbegrenzung für die Ausfahrt gibt frage ich mich nach dem Grund. Hat dies irgendwelche technischen Gründe vom Bordrechner her o.ä.?
Es sind nicht alle Züge. Aber genügend, dass es mir mal aufgefallen ist.

"Zielverzeichnis Berlin 2016 - Eine Sammlung" >> Infos bei Facebook "GraphX Berlin"
Vielleicht eine langsamfahrstelle, wäre ja auch eine mögliche Variante wieso das Aktuell gemacht wird.
Nein, ich habe es in beide Richtungen beobachtet. Ein Langsamfahrstelle würde ja sicherlich auch außerhalb beschildert oder signalisiert sein.
Es gibt dort auch keinen logischen Grund. Ich werde es mal weiter beobachten...

"Zielverzeichnis Berlin 2016 - Eine Sammlung" >> Infos bei Facebook "GraphX Berlin"
Das ist gut, genauso wie auf der U5 zwischen Cottbusser Platz und Hellersdorf Richtung Alexanderplatz komplett durchgeschlichen wird, jedoch Richtung Hönow alles normal läuft.
Zitat
GraphXBerlin
Mir ist in den letzten Wochen / Monaten aufgefallen, dass die Züge der S2/25 auf dem Bahnhof Südkreuz oft langsam (ca. 25 km/h ?) ausfahren und erst nach ca. 15 Sek. voll beschleunigen. Da es ja keine offensichtliche Geschwindgkeitsbegrenzung für die Ausfahrt gibt frage ich mich nach dem Grund. Hat dies irgendwelche technischen Gründe vom Bordrechner her o.ä.?
Es sind nicht alle Züge. Aber genügend, dass es mir mal aufgefallen ist.

Das hängt mit der ZBS zusammen. Wenn man auf "Halt erwarten" einfährt, bekommt man ein Beeinflussung. Die sogenannte Ausfahrgeschwindigkeit beträgt dann maximal 20 km/h und wird erst kurz vor dem Signal durch eine Aufwertebalise wieder aufgehoben.
Zitat
jan1144
Zitat
GraphXBerlin
Mir ist in den letzten Wochen / Monaten aufgefallen, dass die Züge der S2/25 auf dem Bahnhof Südkreuz oft langsam (ca. 25 km/h ?) ausfahren und erst nach ca. 15 Sek. voll beschleunigen. Da es ja keine offensichtliche Geschwindgkeitsbegrenzung für die Ausfahrt gibt frage ich mich nach dem Grund. Hat dies irgendwelche technischen Gründe vom Bordrechner her o.ä.?
Es sind nicht alle Züge. Aber genügend, dass es mir mal aufgefallen ist.

Das hängt mit der ZBS zusammen. Wenn man auf "Halt erwarten" einfährt, bekommt man ein Beeinflussung. Die sogenannte Ausfahrgeschwindigkeit beträgt dann maximal 20 km/h und wird erst kurz vor dem Signal durch eine Aufwertebalise wieder aufgehoben.

Also derselbe Spaß, wie z.B. in Friedrichshagen, wo der einsetzende Halbzug ersteinmal die vordere Bahnsteighälfte abschleichen darf, bevor er am Signal die Freigabe für die Streckengeschwindigkeit erhält.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
jan1144
Zitat
GraphXBerlin
Mir ist in den letzten Wochen / Monaten aufgefallen, dass die Züge der S2/25 auf dem Bahnhof Südkreuz oft langsam (ca. 25 km/h ?) ausfahren und erst nach ca. 15 Sek. voll beschleunigen. Da es ja keine offensichtliche Geschwindgkeitsbegrenzung für die Ausfahrt gibt frage ich mich nach dem Grund. Hat dies irgendwelche technischen Gründe vom Bordrechner her o.ä.?
Es sind nicht alle Züge. Aber genügend, dass es mir mal aufgefallen ist.

Das hängt mit der ZBS zusammen. Wenn man auf "Halt erwarten" einfährt, bekommt man ein Beeinflussung. Die sogenannte Ausfahrgeschwindigkeit beträgt dann maximal 20 km/h und wird erst kurz vor dem Signal durch eine Aufwertebalise wieder aufgehoben.

Heißt das, dass nach der ZBS-Umstellung bei dichtem Takt, wenn man regelmäßig hinter einem anderen Zug herfährt und Halt erwarten bekommt, künftig regelmäßig, auch wenn der Block vor einem schon frei ist und das naächste Signal Fahrt zeigt, bis zu diesem nächsten Signal 20 km/h fahren muss? Gibt da es keinen Taster zur Befreiung wie bei der PZB?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.2017 15:46 von Arec.
Zitat
Arec
Zitat
jan1144
Zitat
GraphXBerlin
Mir ist in den letzten Wochen / Monaten aufgefallen, dass die Züge der S2/25 auf dem Bahnhof Südkreuz oft langsam (ca. 25 km/h ?) ausfahren und erst nach ca. 15 Sek. voll beschleunigen. Da es ja keine offensichtliche Geschwindgkeitsbegrenzung für die Ausfahrt gibt frage ich mich nach dem Grund. Hat dies irgendwelche technischen Gründe vom Bordrechner her o.ä.?
Es sind nicht alle Züge. Aber genügend, dass es mir mal aufgefallen ist.

Das hängt mit der ZBS zusammen. Wenn man auf "Halt erwarten" einfährt, bekommt man ein Beeinflussung. Die sogenannte Ausfahrgeschwindigkeit beträgt dann maximal 20 km/h und wird erst kurz vor dem Signal durch eine Aufwertebalise wieder aufgehoben.

Heißt das, dass nach der ZBS-Umstellung bei dichtem Takt, wenn man regelmäßig hinter einem anderen Zug herfährt und Halt erwarten bekommt, künftig regelmäßig, auch wenn der Block vor einem schon frei ist und das naächste Signal Fahrt zeigt, bis zu diesem nächsten Signal 20 km/h fahren muss? Gibt da es keinen Taster zur Befreiung wie bei der PZB?

Nein, nicht unbedingt.
Die Geschwindigkeitsbeeinflussung ist abhängig vom Durchrutschweg. Jedoch beträgt sie bei Halt erwarten maximal 35km/h. Einen Taster zur Befreiung wie bei der PZB gibt es nicht. Aufgehoben wird dies entweder am Signal oder durch eine Aufwertebalise die ein paar Meter davor liegen kann. Auf der Stadtbahn hat man zum Glück ein paar mehr verlegt, aber auch nicht überall. Nach welchen Kriterien das geschieht, kann ich nicht sagen....
Kann mal jemand erklären, was nochmal der Sinn darin ist, von einer Haltestelle möglichst viele Linien mit ähnlicher Nummer abfahren zu lassen? Heute wurde nicht Smartphone affiner Besuch unserer Nachbarn zu einer Ehrenrunde über Biesdorf eingeladen, weil die alten Leutchen nicht geahnt haben, dass zwar der von den Gastgebern empfohlene X69er an der Hoernlestr. hält, aber nicht der 169er. Mit X44er, 169er und 297er wäre das nicht passiert.
Naja, es geht ja darum, dass mit ähnlichen Liniennummern zusammengehörige Linien oder (sich gegenseitig) verstärkende Linien verdeutlicht werden sollen, genauso wie Linien, die große Teile der Strecke gleich verlaufen. Bei Linien wie X44, 169 und 297 würde das über Berlin verteilt ja ein blankes Chaos ergeben, das würde man sich in keiner Stadt dieser Größenordnung antun. Man muss dann halt wirklich gucken, welche Linie wo hält und welche eben nicht. Ich gucke ja auch bei einem Joghurt nicht nur, ob hinten eine 39 steht und kaufe ihn dann und sehe auf der Rechnung, dass er 7,39€ statt 0,39€ oder 1,39€ kostet. Ich gebe zu, der Vergleich ist weit hergezogen, aber die schematische Einteilung der Linien in Berlin und auch Hamburg hat durchaus seinen Sinn.
Der Joghurt ist Quark, das hast du ja schon selbst gemerkt. Ich habe noch nie verstanden, warum Linien, die meistens nur ein kurzes Stück zusammen verkehren (M45/245, 163/263/363) oder zufällig im gleichen Stadtteil fahren (M82/282) eine ähnliche Liniennummer brauchen. Weil es auf dem Stadtplan oder an der Haltestelle gut aussieht? Liniennummern sollen keine Kunstobjekte sein, sondern Leuten, die sich nicht gut auskennen, helfen. Und da verwirrt eine ähnliche Nummer mehr und verführt zum Einsteigen in den falschen Bus - wenn ich z.B. meiner Mutter (Urberlinerin) eine Umsteigeverbindung über Rathaus Steglitz heraussuche, die sie nicht oft fährt, dann muss sie sich die Liniennummern immer aufschreiben. Außer sie fährt mit dem M48er weiter. Warum ist das wohl so? Weil man sich abweichende Nummern besser merken kann als ähnliche, wo man an der Haltestelle steht und überlegt "Hat er jetzt M82, 282 oder 283 gesagt?"

Und das "Linienchaos" ist doch wurst, wenn ich eine bestimmte Linie brauche. Wenn ich in Spandau auf den 134er warte, kann es mir doch egal sein, ob der 234er in Kladow oder in Rahnsdorf fährt. Hauptsache, er fährt nicht von derselben Haltestelle, dass ich ins Grübeln komme, welchen der beiden 34er ich denn nun nehmen muss...
Zitat
VvJ-Ente

Und das "Linienchaos" ist doch wurst, wenn ich eine bestimmte Linie brauche. Wenn ich in Spandau auf den 134er warte, kann es mir doch egal sein, ob der 234er in Kladow oder in Rahnsdorf fährt. Hauptsache, er fährt nicht von derselben Haltestelle, dass ich ins Grübeln komme, welchen der beiden 34er ich denn nun nehmen muss...

Und dann fährt deine Mutter irgendwann nach Rahnsdorf statt nach Kladow. Und dann wird auch wieder gemeckert ;)
Irgendeinen Sinn muss das ganze ja machen und die Nummernvergabe hat ja auch eine gewisse Logik. Ausserdem hast du ja nur auch eine begrenzte Anzahl von Liniennummern zur Verfügung. Wir können doch froh sein, das wir keine 4- oder 5-stellige Liniennummern haben .

_____________

Guten Tag !
Also ich plädiere nach wie vor für dieses Linien-Konzept, auch wenn M45 und 245 nur ein paar Stationen zusammen fahren. 100er und 200er assoziiert man ja auch miteinander und findet sie auch ähnlich, trotz unterschiedlicher Linienführung.
Ich würde bei mehreren ähnlichen Linien an einer Haltestelle eher das sagen: Wenn Dir beispielsweise bei einer Fahrplanauskunft ausgegeben wird, Du sollst mit der S7 bis S Marzahn fahren und dann bis beispielsweise Langhoffstraße mit dem 191. So, nun kommst Du an die Haltestelle und der 191 fährt Dir vor der Nase weg. Jetzt führe dort noch ein 388er, da käme wahrscheinlich keiner auf die Idee zu gucken, ob der dort auch vorbei kommt. Wenn ich nun aber, wie in der Realität, an der Haltestelle auch einen 291 sehe, könnte ich vielleicht auf die Idee kommen, dass er eine ähnliche Wegführung hat und siehe da, ich muss dank Perlenschnur nicht 20 Minuten auf den nächsten 191 warten sondern fahre mit dem 291 in 10 Minuten. Und das wäre nicht das einzige Beispiel in Berlin (169, X69; 134, X34; 154, X54). Auch bei den Straßenbahnen gibt es dieses Prinzip: 60 und 61 (also direkt aufeinanderfolgende Linien) fahren nach Friedrichshagen/Rahnsdorf und lange Zeit auch beide nach Adlershof. M17, 27, 37 (10er-Folge) fahren alle die Rhinstraße, Treskowallee runter.
Ein gutes Beispiel ist, dass es dieses Prinzip auch in Hamburg gibt (172, 173; 150, 250), auch hier gibt es jedoch 'Negativ-Beispiele' wie 192 und 292, die beide einfach nur am U Langenhorn Markt Richtung Norderstedt/Langenhorn-Nord fahren, und das nicht mal auf dem gleichen Weg oder zur gleichen Endstelle.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.2017 12:19 von VBB/HVV.
Zitat
VvJ-Ente
Ich habe noch nie verstanden, warum Linien, die meistens nur ein kurzes Stück zusammen verkehren (M45/245, 163/263/363) oder zufällig im gleichen Stadtteil fahren (M82/282) eine ähnliche Liniennummer brauchen. ... verwirrt eine ähnliche Nummer mehr und verführt zum Einsteigen in den falschen Bus - wenn ich z.B. meiner Mutter (Urberlinerin) eine Umsteigeverbindung über Rathaus Steglitz heraussuche, die sie nicht oft fährt, dann muss sie sich die Liniennummern immer aufschreiben. Außer sie fährt mit dem M48er weiter. Warum ist das wohl so? Weil man sich abweichende Nummern besser merken kann als ähnliche, wo man an der Haltestelle steht und überlegt "Hat er jetzt M82, 282 oder 283 gesagt?"

Dann hat deine Mutter dieses Problem wohl nicht erst seit der Bus-Liniennummern-Umstellung auf drei Stellen, sondern schleppt das schon seit seligen West-Berliner Straßenbahnzeiten mit sich herum?!?! Da fuhren zwischen Rheineck - später: Walther-Schreiber-Platz - und Rathaus Steglitz vier 70er-Linien zu vier unterschiedlichen Lichterfelder Endpunkten: 73, 74, 77, 78! Und wer von der Birkbuschstraße zum Botanischen Garten wollte, durfte nur in die 40 steigen und nicht in die 44! Und das war nicht nur ein "Problem" in Steglitz: Um Spandau (Markt) herum tummelten sich drei 50er-Linien (53, 54, 55) und die restlichen zwei in West-Berlin verbliebenen 70er: 75 und 76! Auf dem Tempelhofer Damm trieben sich die 90er herum (96, 98, 99). Andere Foristen könnten noch weitere Beispiele finden... Kurz: Meine Mutter hatte seinerzeit keine Probleme mit den Liniennummern, obwohl sie immer nur Nutzerin und nie Linien-Fachfrau war, während meine Oma - selbst in ihren jüngeren Jahren... - sich das auch nie gemerkt hätte, wenn die Nummern noch so unterschiedlich gewesen wären: Der mussten wir schon einimpfen, was auf dem Zielschild stehen und was der Schaffner ausrufen musste, damit sie richtig ausstieg!

Liegt also das Problem vielleicht doch am einzelnen Menschen und nicht immer am "System"?

Nichts für ungut und ein schönes Wochenende
Bw Steg
Überzeugt mich gar nicht. Zufällige Ähnlichkeiten gab es schon früher (34/35 nach Kladow), aber derselbe Kunde, der in Marzahn nach 191er und 291er schaut, kommt sich in Steglitz veralbert vor, wenn ihm der 283er vor der Nase wegfährt und er weder X83er noch 282er gebrauchen kann. Das System mit den ähnlichen Nummern funktioniert in sternförmigen Netzen, wo man von einem zentralen Punkt aus in alle Richtungen fährt und die Linienzwillinge oder -mehrlinge erstmal 15-20 Minuten lang dieselbe Strecke bedienen bevor sie sich in den Vororten verzweigen.

Für Berlin mit seinen zig Querverbindungen funktioniert das einfach nicht, woe man ja auch sehr schön daran sehen kann, dass du als Zwillingsbeispiele ausschließlich Expressbusse aufgeführt hast und dann auf die Straßenbahn ausweichst.

P.S.: Fahr bloß nicht nach London - da sind die Nummern nicht nur wild durcheinandergewürfelt, sondern es gibt auch noch Buchstabenlinien... 8-O
Zitat
VvJ-Ente
Überzeugt mich gar nicht. Zufällige Ähnlichkeiten gab es schon früher (34/35 nach Kladow)

Wenn du dir meine Beispiele von anno dunnemals durchliest - glaubst du da noch an Zufälle?
Zitat
VvJ-Ente
Überzeugt mich gar nicht.

Genau! Ich, ich, ich...
Dir haben jetzt 4 Leute geantwortet(incl. mir und wahrscheinlich rollt die schweigende Mehrheit einfach nur mit den Augen...), dass es in irgendeiner Form darin ein System gibt, was im Normalfall eine einfache Merkbarkeit suggeriert, aber Du bist wieder nur am rummeckern!
Meine Mutter ist übrigens über 80 Jahre und ist noch nie in einen falsche Linie eingestiegen, obwohl am Rathaus Steglitz die Linien M82, X83, 282 und 284 abfahren.
Zitat
Joe
[Es wurde geantwortet], dass es in irgendeiner Form darin ein System gibt, was im Normalfall eine einfache Merkbarkeit suggeriert.

Ich sehe in Berlin überhaupt kein System:
  • Beim Bus ist es häufiger die Hunderterstelle, die wechselt: (M82, 282, ...), teilweise aber auch aufsteigende Nummern bei gemeinsamen Verlauf oder ähnlichen Zielen (282, 283, 284). Dazu kommen Linien, die gleich heißen, aber anders wo hinfahren (Klassiker M32) oder ähnlich heißen, aber gar nichts miteinander zutun haben (245 könnte man nach S-Bahn-Systematik als eine Unterlinie des 240ers verstehen).
  • Bei der Straßenbahn teilweise der Zehner als erste Stelle (M17, 27, 37), teilweise eine Nummernfolge (60, 61 oder M5, M6). Spätestens bei der 16 und 18 kann man sogar streiten, ob die Linien "richtig rum" benannt sind.
  • Die S-Bahn nutzt für Linien mit ähnlichem Verkauf das Anfügen einer weitere Ziffer, die aber mindestens 5 oder größer ist (S7, S75), aber auch nicht konsequent, die S9 beispielsweise ist, egal ob über den Ostring oder die Stadtbahn, da ein Sonderling.

Ich würde eher sagen, dass sind Präferenzen innerhalb der Verkehrsbetriebe. Manch einer findet es logischer, da 17 und 27 sich ähnlicher anhören, andere finden es gut, wenn ähnliche Linien bei Sortierung nach Nummer in der richtigen Reihenfolge auf dem Zettel stehen.

Gerade das Beispiel 16/18 bei der Straßenbahn zeigt doch, dass man sich als Kunde eh nicht darauf verlassen kann, dass eine ähnlich klingende Linie jetzt auch gerade zu meinem Ziel fährt. Man muss sich also ohnehin immer informieren. Die größere Hürde ist es wohl eher, dass irgendein anderer Bus an einer andere Haltestelle abfährt ("hinten links um die Ecke"), da hilft es dann auch nicht mehr, wenn da das gleiche Ziel und eine ähnliche Nummer geschildert ist.

Im Grunde ist die Forderung nach einem irgendwie besseren Benennungssystems immer etwas von "Nummernfetischisten", vielleicht mag es punktuell logischer gehen, aber der gemeine Fahrgast hat da eher nichts von und ist verwirrt, wenn der 192 in Marzahn plötzlich 196 heißt, weil er durch Friedrichsfelde fährt und da auf 296 und 396 trifft.
Zitat
Arec
Ich sehe in Berlin überhaupt kein System:

Da steckt System dahinter. Grob gesagt wechselt bei identischen oder fast identischen Zielen die Einerstelle, bei gemeinsam befahrenen Korridoren die Hunderterstelle. Die Zehnerstelle ergibt sich aus den vorwiegend bedienten Bezirken.

Zitat
Arec
Beim Bus ist es häufiger die Hunderterstelle, die wechselt: (M82, 282, ...), teilweise aber auch aufsteigende Nummern bei gemeinsamen Verlauf oder ähnlichen Zielen (282, 283, 284).

Zugegeben, da herrscht etwas Chaos, möglicherweise handelt es sich auch um die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Jedenfalls stimmt die 8 für den Raum Steglitz. Möglicherweise läßt sich das da unten wegen der Fülle an Linien auch gar nicht viel besser lösen. Es gibt aber auch Beispiele, wo alles in geordneten Bahnen verläuft: +54, +65, +69, +91

Zitat
Arec
Dazu kommen Linien, die gleich heißen, aber anders wo hinfahren (Klassiker M32)

In der Tat sehr ätzend. Hier wollte man wohl auf Biegen und Brechen das "M" verleihen.

Zitat
Arec
Bei der Straßenbahn teilweise der Zehner als erste Stelle (M17, 27, 37), teilweise eine Nummernfolge (60, 61 oder M5, M6).

Hier haben wir einmal das Netz unseres schönen Köpenicks* (6+) und das Pankower Netz (5+), wovon allerdings nur noch die 50 übrig ist. Die einstelligen M-Linien sind nach den Radialen im Uhrzeigersinn benannt und die zweistelligen M-Linien nach den Tangentialen. Davon leiten sich dann die anderen Linienbezeichnungen ab.

Zitat
Arec
Spätestens bei der 16 und 18 kann man sogar streiten, ob die Linien "richtig rum" benannt sind.

Nein, das kann man eben nicht, da nicht das Ziel entscheidend ist. Ausschlaggebend ist, welche Radiale von der Linie bedient wird.

Zitat
Arec
Die S-Bahn nutzt für Linien mit ähnlichem Verkauf das Anfügen einer weitere Ziffer, die aber mindestens 5 oder größer ist (S7, S75),

Das gilt, glaube ich, ebenso für die U-Bahn. Persönlich finde ich es nicht so einleuchtend (U12 vs. U15 oder S21 vs. S26).


*) So ganz am Rande:
Ich sollte mir diese Formulierung schützen lassen. Heute nötigte man mir das versprochene Faltblatt zu den Bauarbeiten rund um den Bf. Köpenick auf und was mußte ich darin lesen? "Auch unser schönes Köpenick wächst mit fast 260.000 Einwohnern weiter und weiter." Die lesen hier alle mit!
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