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Aufarbeitung der DL Busse
geschrieben von Harald Tschirner 
Ich denke, da gibt es künftig einige Meldungen, daher die BVG-PM hier als Anfang eines neuen Threads:

Zitat
BVG Pressemitteilung

Berlin, 27. April 2017
Die großen Gelben putzen sich heraus

Sie prägen das Bild Berlins über Stadt- und Ländergrenzen hinweg: Die Doppeldecker der BVG. 414 der „großen Gelben“ vom Typ MAN A39 rollen aktuell durch die Hauptstadt, die ersten Exemplare kamen 2005, die letzten wurden 2010 geliefert. Und da man Doppeldeckerbusse im Gegensatz zu „normalen“ 12-Meter- oder Gelenkbussen nicht von der Stange kaufen kann, wird die aktuelle Generation noch einige weitere Jahre für die BVG im Einsatz sein. Seit 2014 wurden daher bereits über 200 von ihnen mit sogenannten SCRT-Filtern ausgerüstet, die die Stickoxidemissionen minimieren. Weitere Nachrüstungen zur Verbesserung der Umweltbilanz sind in Planung. Und damit die Fahrzeuge dem harten Berliner Verkehrsalltag auch in den kommenden Jahren standhalten, erhalten sie jetzt nach und nach auch eine aufwändige Überarbeitung.

Bei der Erneuerung wird Rost von den tragenden Gerippen entfernt, der Unterboden erhält einen neuen Unterbodenschutz. Eventuell vorhandene Beschädigungen an den Dächern, entstanden etwa durch den Kontakt mit Ästen der Straßenbäume, werden beseitigt und abgedichtet. Und statt der Seitenwände aus Blech erhalten die Busse rostfreie Verkleidungen aus Kunststoff.
Äußerlich werden die Doppeldecker durch eine frische Lackierung auffallen – im bekannten BVG-Gelb, ab sofort aber ohne graue Seitenstreifen. Zumindest bei den ersten überarbeiteten Fahrzeugen wird jedoch ein anderes Detail noch mehr ins Auge fallen: Ein „Astfänger“ am Oberdeck. Die BVG will testen, ob sich damit die Beschädigungen der Dächer und Dachecken durch Äste minimieren lassen. Bei Erfolg sollen eine Flottenzulassung beantragt und alle Doppeldecker mit einer solchen geschwungenen Metallstange ausgerüstet werden.
Die Überarbeitung der Fahrzeuge erfolgt nach und nach beim Hersteller MAN sowie in der BVG-eigenen Center-Werkstatt. Alles in allem wird es je nach Instandsetzungsaufwand ungefähr 8 Wochen dauern, ein Fahrzeug aufzuarbeiten.

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.04.2017 14:00 von Harald Tschirner.
Die Wagen aus der HwA werden komplett in gelb lackiert, während MAN die Fahrzeuge im orginalen Design belässt und nur die Seitenwände gelb lackiert. Aktuell fertig sind u.a. die Wagen 3123, 3125, 3135, 3280, 3314 durch die HwA und 3188, 3196, 3199 durch MAN.
3236 und 3265 durch MAN
In Arbeit 3112, 3148 und 3258
Zitat
BV3222
Die Wagen aus der HwA werden komplett in gelb lackiert, während MAN die Fahrzeuge im orginalen Design belässt und nur die Seitenwände gelb lackiert.

HwA? Das war weit vor deinen Zeiten. ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Sagt mir nämlich auch nichts. xD
Hi,

Zitat
Nahverkehrsplan
Sagt mir nämlich auch nichts. xD

Dann extra für Dich: Das war der Vorgänger der Centerwerkstatt, die "Hauptwerkstatt Autobus". ;)

Viele Grüße vom Oberdeck...


Der richtige Weg in die Zukunft: Autos mit eckigen Rädern!
Zitat
Oberdeck
Hi,

Zitat
Nahverkehrsplan
Sagt mir nämlich auch nichts. xD

Dann extra für Dich: Das war der Vorgänger der Centerwerkstatt, die "Hauptwerkstatt Autobus". ;)

Viele Grüße vom Oberdeck...

Solange dort auch Straßenbahnen untersucht wurden, hieß sie auch "Hw S/A" und ich meine auch mal irgendwo "Hw S/O" gelesen zu haben. Das dürfte dann aus der Zeit stammen, als man den Fahrgästen noch nicht klar machen musste, dass der Bus ja auch ein "Auto" sei...

Beste Grüße
Harald Tschirner
Hallo,

Zitat
Harald
Das dürfte dann aus der Zeit stammen, als man den Fahrgästen noch nicht klar machen musste, dass der Bus ja auch ein "Auto" sei...

Da die Tram sich auf der Straße fortbewegt, hätte man die eigentlich auch als "Autobahn" bezeichen können. :p

Viele Grüße vom Oberdeck...


Der richtige Weg in die Zukunft: Autos mit eckigen Rädern!
Zitat
Oberdeck
Hallo,

Zitat
Harald
Das dürfte dann aus der Zeit stammen, als man den Fahrgästen noch nicht klar machen musste, dass der Bus ja auch ein "Auto" sei...

Da die Tram sich auf der Straße fortbewegt, hätte man die eigentlich auch als "Autobahn" bezeichen können. :p

Viele Grüße vom Oberdeck...

Wenn man sie so um 1970 erfunden hätte... Heutzutage bezeichnet man ja eher neuartige Busse als Autotram.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Ich würde den Begriff "Autotram" eher dem Spurbus zuordnen.
Zitat
J. aus Hakenfelde
Ich würde den Begriff "Autotram" eher dem Spurbus zuordnen.

Der neuartige Spurbus hört in Frankreich auf "Tram sur pneus" (Straßenbahn auf Gummirädern). Allerdings werden darunter auch Bussysteme auf Eigentrasse (BRT-Systeme) bezeichnet.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Ich habe beim verfassen meines vorigen Posts eher an Essen gedacht, um ehrlich zu sein.
In Essen nennt man es O-Bahn, für Omnibus-Bahn.
Autotram: [de.wikipedia.org]

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Harald Tschirner
Das dürfte dann aus der Zeit stammen, als man den Fahrgästen noch nicht klar machen musste, dass der Bus ja auch ein "Auto" sei...

Naja, immerhin wurden die Buslinien schon weit vor der autogerechten Stadtplanung mit dem Präfix A gekennzeichnet.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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