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Kurioses Thema Nr. 7 (ab Mai 2017)
geschrieben von Alter Köpenicker 
Zitat
Henning
Ich verstehe deinen Zusammenhang nicht. Ich meine nur, dass grundsätzlich die historischen Fahrzeuge, die nicht im regulären Linieneinsatz fahren, im Museum aufbewahrt werden sollen.

Nun fahren die alten Busse aber auf dem 218er im Liniendienst.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Henning
Ich verstehe deinen Zusammenhang nicht. Ich meine nur, dass grundsätzlich die historischen Fahrzeuge, die nicht im regulären Linieneinsatz fahren, im Museum aufbewahrt werden sollen.

Verkehrsmittel sind keine Dinosaurier oder alte Waffen oder Gemälde sondern Gebrauchsgegenstände des Alltags, die gegenüber Messern, Waschmaschinen oder Mixern den Vorteil haben dass man mit und in ihnen fahren kann, sofern sie entsprechend unterhalten usw. werden.

Dampflokomotiven sind z. B. die einzigen Vertreter einer Technik die früher weit verbreitet war, die noch in nennenswerten Exemplaren existiert und damit lebendige Technikgeschichte demonstrieren können.


Wenn du und deine ebenso kurzsichtigen Bekannten sowas nur tot im Museum sehen wollen, so gibt es dafür auch genug Beispiele. Aber es gibt tausende von Freunden der Technik und der Verkehrsmittel die sich freuen, das alles in ihrem angestammten Umfeld lebendig erleben zu können.

Gott sei Dank werden viele Vereine usw. im In- und Ausland sich von deiner Nörgelei nicht beeinflussen lassen und ihre Fahrzeuge usw. weiterhin zur Freude von Jung und Alt aufarbeiten und einsetzen.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Flexist
Zitat
Henning
Ich verstehe deinen Zusammenhang nicht. Ich meine nur, dass grundsätzlich die historischen Fahrzeuge, die nicht im regulären Linieneinsatz fahren, im Museum aufbewahrt werden sollen.

Sieh diese Fahrzeuge mal als ein fahrendes Museum. Menschen die zu dem Zeitpunkt noch nicht auf der Welt waren, können es selbst einmal erleben oder ggf. sollten sie die Zeiten bereits mit erlebt haben, können sie sich dadurch noch einmal in die Alten Zeiten zurück versetzt fühlen. Das ist für die Einen oder Anderen ein angenehmes Gefühl.

Menschen können nicht alles lebendig erleben. Alles hat seine Vergänglichkeit. Ein gutes Beispiel dafür ist, dass ein Kind normalerweise die Großeltern und selten auch Urgroßeltern noch kennenlernt. Auf Fotos kann man möglicherweise noch die Leute einige Generationen vorher sehen. Daher genügt es völlig, wenn man die historischen Fahrzeuge im Museum sehen kann. So hat auch eine Mitauszubildende aus meinem Internat in Potsdam argumentiert.

Was Harald Tschirner geschrieben hat, dass solche Fahrzeuge dann tot im Museum sei, passt meiner Meinung nach nicht. Tot ist es dann, wenn von einer historischen Bauart alle Exemplare verschrottet sind oder kein Exemplar richtig schützend aufbewahrt ist.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Ich verstehe deinen Zusammenhang nicht. Ich meine nur, dass grundsätzlich die historischen Fahrzeuge, die nicht im regulären Linieneinsatz fahren, im Museum aufbewahrt werden sollen.

Nun fahren die alten Busse aber auf dem 218er im Liniendienst.

Diese historischen Busse gehören aber zur ATB und nicht zur BVG. Ich kann aber nicht beurteilen, warum der Verein diese Fahrzeuge im regulären Betrieb einsetzt.
Der Vorteil von historischen Fahrzeugen ist doch gerade dass man sie wieder betriebsfähig machen kann, im Gegensatz zu verstorbenen Vorfahren.
Zitat
Henning
Daher genügt es völlig, wenn man die historischen Fahrzeuge im Museum sehen kann.

Das ist doch eine subjektive Sache. Dir genügt das vielleicht, anderen nicht. Dass es dir genügt, finde ich auch okay, manchmal sollte man anderen aber auch einfach ihren Spaß und ihre Freude daran gönnen. Es interessiert eben viele und obwohl ich Busse persönlich selbst nicht sonderlich interessant finde, finde ich es schön, dass man hier etwas aufrecht erhält. Ebenso erfreue ich mich über die Fahrten mit historischen U-Bahnzügen und hoffe, dass auch der Weihnachtszug der S-Bahn irgendwann wieder fährt. Ich habe meine Großeltern auch nie kennengelernt, da sie verstorben sind, bevor ich geboren wurde. Ich hätte es aber gern und wäre dankbar dafür, sie nicht nur auf Bildern zu sehen.

Ich habe neulich so 'nen Trabbi-Korso gesehen. Interessiert mich überhaupt nicht, aber ist doch cool, sowas mal zu sehen, da muss ich doch nicht gleich über die Abgase meckern.
Von alledem abgesehen ist es - soweit ich es vermute - kein allzu großer Aufwand, die Fahrzeuge aus den Zeiten, wie sie die ATB hat, betriebsfähig zu halten. Wenn der Aufwand zu groß wäre, würde der Verein das nicht tun.

Zitat
Henning
Ich kann aber nicht beurteilen, warum der Verein diese Fahrzeuge im regulären Betrieb einsetzt.

Durch die Erbringung der 218er-Leistung für die BVG erschließt der Verein eine relativ stabile Einnahmequelle und macht Werbung für sich und für das Hobby - besser als es z.B. Plakate könnten.

Letztlich sind die alten Fahrzeuge ein Hobby und sie fahrfähig zu erhalten die Höchstleistung, die man in diesem Hobby erreichen kann. Andere Menschen - zum Beispiel du - interessieren sich womöglich für andere Dinge, die wieder andere womöglich für vollkommen überflüssig halten.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
@Railroader
Was findest du an den historischen Zügen interessanter als historische Busse?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.2018 23:44 von Henning.
Zitat
Henning
Was findest du an den historischen Zügen interessanter als historische Busse?


Ich habe halt ein Hauptinteresse an Zügen, vor allem an U-Bahnen. Fasziniert mich einfach seit klein auf. Keine Ahnung, warum das so ist. Ist halt so. Aber dennoch finde ich es schön, historische Busse fahren zu sehen. Ist halt was Besonderes und fahre da auch gerne mal mit.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.2018 23:46 von Railroader.
Zitat
Henning
Daher genügt es völlig, wenn man die historischen Fahrzeuge im Museum sehen kann. So hat auch eine Mitauszubildende aus meinem Internat in Potsdam argumentiert.

Wenn dir das völlig genügt ist es ja in Ordnung.

Aber stelle deine Meinung bitte nicht als allgemein gültige Tatsache hin. Wäre sie es, gäbe es auf der Welt nicht tausende Museumseinrichtungen, die Museumsstücke nicht als tote Objekte ausstellen, sondern sie fahren oder arbeiten lassen oder was auch immer ihr Zweck war. Neben Nahverkehrsmitteln und Eisenbahnen sind es auch Autos und Lastwagen, Schiffe, Flugzeuge, Dampfwalzen, Lokomobile und sicher noch viel mehr, die als LEBENDIGE Zeugen ihrer Zeit alle die erfreuen, die sich dafür interessieren.

Deine krude Argumentation zu toten Fahrzeugen sei dir gegönnt, für mich sind Dinge, die in Museen nur herum stehen tote Artefakte, die es natürlich auch geben muss, die aber niemals bessere Anschauungsobjekte als lebendige Museumstücke sein können.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Als erheiterndes Element dieser etwas unwirschen Diskussion über das, was einem gefällt und dem anderen nicht, eine kleine Geschichte übers Angeln:
Malmsheimer und von der Lippe lesen: Tilmann Birr

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Von alledem abgesehen ist es - soweit ich es vermute - kein allzu großer Aufwand, die Fahrzeuge aus den Zeiten, wie sie die ATB hat, betriebsfähig zu halten. Wenn der Aufwand zu groß wäre, würde der Verein das nicht tun.

Das wäre schön, dem ist aber nicht so. In den Bussen steckt eine Menge Arbeit, alle drei Monate müssen sie z.B. wie alle Busse zur SP und einmal jährlich zur HU. Und wie überall fehlt es leider an helfenden Händen. Die Tradifahrt dieses Jahr fällt nicht grundlos ist.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Was meinst du mit dem letzten Satz?
Wer auf die heimischen Klänge der weltbesten Berliner S-Bahn auch im Urlaub nicht verzichten will, sollte einen Ausflug nach China machen. ;-)

[www.youtube.com]
Zitat
Railroader
Wer auf die heimischen Klänge der weltbesten Berliner S-Bahn auch im Urlaub nicht verzichten will, sollte einen Ausflug nach China machen. ;-)

[www.youtube.com]

Wie geil ist das denn bitte? :D
Zitat
Flexist

Wie geil ist das denn bitte? :D

Hat aber tatsächlich auch einen logischen Hintergrund: Die Züge für Guangzhou wurden zeitgleich mit den 481 in Hennigsdorf gebaut, nur dass die da mittlerweile den ältesten Zugtyp der gesamten Flotte darstellen. Das Metronetz ist dort in den letzten Jahren rapide gewachsen. 1997 hatte man eine Linie, heute hat man 13 (!).



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.2018 01:21 von Railroader.
Es gibt scheinbar inmer noch Fahrer/innen denen die frühe Fahrzeit dennoch zuviel ist.

Hatte heute früh einen 240er gesehen der 8min zu früh am Ostbahnhof ankam. Gegencheck auf Öffi und Fahrinfo gemacht, tatsächlich zu früh.
Zitat
micha774
Es gibt scheinbar inmer noch Fahrer/innen denen die frühe Fahrzeit dennoch zuviel ist.

Hatte heute früh einen 240er gesehen der 8min zu früh am Ostbahnhof ankam. Gegencheck auf Öffi und Fahrinfo gemacht, tatsächlich zu früh.

Verfrühungen sind auf dem 240er leider absolut üblich. Selbst wenn er mir für die Warschauer Straße mit 1-2 Minuten Verspätung angezeigt wird, die er in Lichtenberg gesammelt hat, ist er an der Warschauer Straße üblicherweise wieder zu früh, was für den knappen Umstieg von der M10 absolut tödlich ist. 2-3 Minuten Umsteigezeit reichen eigentlich völlig aus, aber wenn der Bus jene 2-3 Minuten zu früh ist und dann auch noch an der Haltestelle durch fährt, hat er am Franz-Mehring-Platz je nach Fahrstil schon 4-5 Minuten. Ist der BVG aber egal. Beschwerden und das Einfordern von Fahrzeit-Garantien führen zu keiner Änderung. Als Fahrgast ist das absolut frustrierend.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
micha774
Es gibt scheinbar inmer noch Fahrer/innen denen die frühe Fahrzeit dennoch zuviel ist.

Hatte heute früh einen 240er gesehen der 8min zu früh am Ostbahnhof ankam. Gegencheck auf Öffi und Fahrinfo gemacht, tatsächlich zu früh.

Verfrühungen sind auf dem 240er leider absolut üblich. Selbst wenn er mir für die Warschauer Straße mit 1-2 Minuten Verspätung angezeigt wird, die er in Lichtenberg gesammelt hat, ist er an der Warschauer Straße üblicherweise wieder zu früh, was für den knappen Umstieg von der M10 absolut tödlich ist. 2-3 Minuten Umsteigezeit reichen eigentlich völlig aus, aber wenn der Bus jene 2-3 Minuten zu früh ist und dann auch noch an der Haltestelle durch fährt, hat er am Franz-Mehring-Platz je nach Fahrstil schon 4-5 Minuten. Ist der BVG aber egal. Beschwerden und das Einfordern von Fahrzeit-Garantien führen zu keiner Änderung. Als Fahrgast ist das absolut frustrierend.

Ich hatte eigentlich den Eindruck, dass es mit den Verfrühungen im Busbereich in den letzten Monaten besser geworden ist. Früher war der 142er auch so ein Kandidat, auf dem im Grunde das fahrplanlose Fahren durch das Fahrpersonal selbst eingeführt wurde. Bei einem 20-Minuten-Takt aber nicht besonders qualitätsorientiert, wenn der Bus mal vier Minuten früher und mal fünf Minuten später kommt.
Zitat
Railroader
Zitat
Flexist

Wie geil ist das denn bitte? :D

Hat aber tatsächlich auch einen logischen Hintergrund: Die Züge für Guangzhou wurden zeitgleich mit den 481 in Hennigsdorf gebaut, nur dass die da mittlerweile den ältesten Zugtyp der gesamten Flotte darstellen. Das Metronetz ist dort in den letzten Jahren rapide gewachsen. 1997 hatte man eine Linie, heute hat man 13 (!).

Super Fundstück, danke dafür!
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