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VBB kündigt Verdichtung von Regionalbahn an
geschrieben von Heidekraut 
Zitat
Ingolf
Die Verbindung der RB 22 aus Richtung Potsdam über BER nach KW bleibt erhalten.
Wir bekommen das Kuriosum, dass diese Linie sich künftig am BER selber treffen wird, da sie ja von Potsdam über die Stadtbahn zum BER verlängert wird.
Das Durchbinden von Linien hat seine Grenzen. Und diese verlängerte Linie 22 ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. Sie stösst nicht nur auf sich selbst, sondern auch an die Grenzen der Sinnhaftigkeit und der Kommunikation zwischen Verkehrsunternehmen und Nutzern. Anzuzeigen, welcher Zug direkt nach Königs Wusterhausen fährt und welcher erst noch die ganze Schleife durch Berlin vor sich hat, dürfte mit einer einzigen Liniennummer schwer werden. Man wird diese Linie vielleicht operativ bedienen können, ihr aber zwei, besser sogar drei Liniennummern geben müssen, um arge Täuschungen und vor allem Enttäuschungen bei den Fahrgästen zu vermeiden.
Sowas gibt's ja andernorts auch. Wir hatten das mal selbst im Busbereich, als der 197er zweimal die Kreuzung Märkische Allee/Wuhletalstraße befuhr. Im GVH macht die S1 solche Scherze. Interessant wäre da auch, ob man schneller von Haste nach Neustadt kommt, wenn man einmal umsteigt oder ob in der S2 sitzen bleiben sich fahrplantechnisch lohnen könnte.

[www.efa.de]

Nur noch für kurze Zeit! Die Original Eisenbahn-Schabeseife der DB - nur echt mit Zitronenduft!
Zitat
flierfy
Zitat
Ingolf
Die Verbindung der RB 22 aus Richtung Potsdam über BER nach KW bleibt erhalten.
Wir bekommen das Kuriosum, dass diese Linie sich künftig am BER selber treffen wird, da sie ja von Potsdam über die Stadtbahn zum BER verlängert wird.
Das Durchbinden von Linien hat seine Grenzen. Und diese verlängerte Linie 22 ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. Sie stösst nicht nur auf sich selbst, sondern auch an die Grenzen der Sinnhaftigkeit und der Kommunikation zwischen Verkehrsunternehmen und Nutzern. Anzuzeigen, welcher Zug direkt nach Königs Wusterhausen fährt und welcher erst noch die ganze Schleife durch Berlin vor sich hat, dürfte mit einer einzigen Liniennummer schwer werden. Man wird diese Linie vielleicht operativ bedienen können, ihr aber zwei, besser sogar drei Liniennummern geben müssen, um arge Täuschungen und vor allem Enttäuschungen bei den Fahrgästen zu vermeiden.

Es ist doch schon jetzt verwirrend. Die RB22 ist die einzige Linie in Schönefeld, die (in der HVZ) etwas mit "Berlin" in der Zugzielanzeige zu stehen hat, während es bei RE7 und RB14 und deren fernen Endzielen für den Ortsunkundigen nicht sofort klar ist, dass man mit diesen Linien bestimmt doppelt so schnell an der Friedrichstraße wäre als mit der RB22...

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MfG, S5M
Zitat
flierfy
Anzuzeigen, welcher Zug direkt nach Königs Wusterhausen fährt und welcher erst noch die ganze Schleife durch Berlin vor sich hat, dürfte mit einer einzigen Liniennummer schwer werden.

Da Sie sehe ich eigentlich kein Problem. Der direkte Zug schildert ganz lapidar „Königs Wusterhausen“ während der Gegenzug nach „Flughafen BER via Potsdam, Berlin“ fährt und der startende Zug „Königs Wusterhausen via Berlin, Potsdam“ anzeigt. Eleganter finde ich es allerdings ohne das „via“, also die Zwischenziele oben und das Ziel unten, also „Berlin, Potsdam Königs Wusterhausen“.
Zitat
S5 Mahlsdorf
Zitat
flierfy

Das Durchbinden von Linien hat seine Grenzen. Und diese verlängerte Linie 22 ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. Sie stösst nicht nur auf sich selbst, sondern auch an die Grenzen der Sinnhaftigkeit und der Kommunikation zwischen Verkehrsunternehmen und Nutzern. Anzuzeigen, welcher Zug direkt nach Königs Wusterhausen fährt und welcher erst noch die ganze Schleife durch Berlin vor sich hat, dürfte mit einer einzigen Liniennummer schwer werden. Man wird diese Linie vielleicht operativ bedienen können, ihr aber zwei, besser sogar drei Liniennummern geben müssen, um arge Täuschungen und vor allem Enttäuschungen bei den Fahrgästen zu vermeiden.

Es ist doch schon jetzt verwirrend. Die RB22 ist die einzige Linie in Schönefeld, die (in der HVZ) etwas mit "Berlin" in der Zugzielanzeige zu stehen hat, während es bei RE7 und RB14 und deren fernen Endzielen für den Ortsunkundigen nicht sofort klar ist, dass man mit diesen Linien bestimmt doppelt so schnell an der Friedrichstraße wäre als mit der RB22...

Erstens das. Ich hatte schon mehrfach in der RB22 aus Schönefeld Leute im ZUg, die nach Berlin wollten, und sich wunderten, wieviel Platz doch zwischen Berlin und dem Flughafen ist.

Zweitens: ob es bei der Golm-Flügelung bleibt, oder ob sich die Fahrplanlagen nicht ändern, wissen wir doch nicht. Es wird doch künftig nur eine der beiden Zuggruppen von RB21/22 auf die Stadtbahn (und dann zum BER) geführt, die andere endet dann ganztags in Griebnitzsee. Definitiv soll die RB21 auf die Stadtbahn geführt werden, das wurde so mit "Direktverbindungen aus Wustermark, Priort, Marquardt" vermarket.

Wenn die Flügelung nicht bleibt wird die RB22 nur noch KW-BER-Golm-Griebnitzsee fahren, das hängt alles aber von den künftigen Lagen von RE4, RE2, RE1.. ab.
Wenn man es klug machen möchte und dieses zusammenführen in Golm bleibt, könnte man einfach beide Zugteile als RB21 ab Potsdam fahren lassen.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Ich verstehe die Folien auch so wie Global Fisch. Die RB22 wird demnach schon mit 5+3-Teiler "Talent" KW - BER - Golm - Potsdam fahren und kann daher in Golm gar nicht verstärkt werden.
Zitat
les_jeux
Ich verstehe die Folien auch so wie Global Fisch. Die RB22 wird demnach schon mit 5+3-Teiler "Talent" KW - BER - Golm - Potsdam fahren und kann daher in Golm gar nicht verstärkt werden.

Im Foliensatz, Seite 14 steht, RB22 Königs Wusterhausen - Potsdam - Stadtbahn - BER, in der dazugehörigen Karte auch so eingezeichnet. Währenddessen ist die RB21 geklammert über die Stadtbahn geführt.
Daher plant man wohl weiterhin die Vereinigung RB21/RB22 - jedenfalls laut Foliensatz. Glbal Fish hat aber Recht, wir wissen jetzt noch nicht, welchen fahrplanlagen kommen und ob das dann auch so möglich ist. Erstmal sollen es aber beide sein.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Vielen Dank für den Link ich habe schon die ganzen Tage danach gesucht.

Sehr interessant für mich die Erwägung endlich auf der ganzen Strecke zwischen Eberswalde und Frankfurt einen 60 Minuten Takt herzustellen.

Zweite Bahnsteigkante in Seelow wäre schnell zu reaktivieren. Aber alles Zukunftsmusik.
Ich finde es schade, dass Senftenberg weiterhin nur mit der Verbindung bedient wird, die überall hält. Morgentliche Verdichterfahrten könnten auch von Senftenberg aus starten oder sind die Züge schon ab Cottbus voll belegt? Ab Lübbenau würde der Zug ja die gleichen Zuggäste mitnehmen können, sodass "nur" einmalig aus Cottbus ein Anschluss wegfällt. Auch ein Anschluss an den schnellen RE2 in Lübbenau wird nicht hergestellt von Senftenberg aus.

Das führt zu der Koriosität, dass man mit der RB 24 von Senftenberg aus nur etwas langsamer in Berlin (Innenstadt) ist als z.B. mit der RB49 oder dem RE18 bis Cottbus zu fahren und dann in den RE2 umzusteigen. Bis Spandau lohnt sich der Umweg sogar, da man von der RB24 aus in die S Bahn umsteigen muss. Ok, es kostet leider etwas mehr und die Züge sind voller, aber das zeigt das Problem bzw. auch die Chance auf, falls Senftenberg/Calau/Größräschen eine schnelle Verbindung bekommen würden!

Bitte nicht falsch verstehen, die Züge sollen schon generell überall halten, aber es ist doch nicht fair, wenn von einer Seite aus mit REs gefahren wird und von der anderen Seite aus nur mit RBs.

Weiterhin bindet der RE2 super die S-Bahn in KW an (5 min je Richtung), während man bei der RB24 15 min warten muss. Das ist aktuell in Ordnung, da man ja bis Schöneweide vorfahren kann und dort sämtlich S-Bahnen vorfindet, aber der RE7 fährt doch dann über die Stadtbahn oder? Wenn man in in den Süd-Osten will, muss so auch noch lange warten in KW, es sei denn die S-Bahn fährt dann im 10min-Takt.

EDIT: AB dem neuen Verkehrsvertrag können ja auch auf dem RE2 dann 5 Doppelstock-Wagen vorgeschrieben werden, statt wie aktuell 4, das erhöht die Kapazität recht schnell um 25%. Länger geht ja bestimmt nicht, wegen den Bahnsteigen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.06.2017 20:23 von Reißwolf.
Zitat
Reißwolf
Ich finde es schade, dass Senftenberg weiterhin nur mit der Verbindung bedient wird, die überall hält. Morgentliche Verdichterfahrten könnten auch von Senftenberg aus starten oder sind die Züge schon ab Cottbus voll belegt? Ab Lübbenau würde der Zug ja die gleichen Zuggäste mitnehmen können, sodass "nur" einmalig aus Cottbus ein Anschluss wegfällt. Auch ein Anschluss an den schnellen RE2 in Lübbenau wird nicht hergestellt von Senftenberg aus.

Das führt zu der Koriosität, dass man mit der RB 24 von Senftenberg aus nur etwas langsamer in Berlin (Innenstadt) ist als z.B. mit der RB49 oder dem RE18 bis Cottbus zu fahren und dann in den RE2 umzusteigen. Bis Spandau lohnt sich der Umweg sogar, da man von der RB24 aus in die S Bahn umsteigen muss. Ok, es kostet leider etwas mehr und die Züge sind voller, aber das zeigt das Problem bzw. auch die Chance auf, falls Senftenberg/Calau/Größräschen eine schnelle Verbindung bekommen würden!

Bitte nicht falsch verstehen, die Züge sollen schon generell überall halten, aber es ist doch nicht fair, wenn von einer Seite aus mit REs gefahren wird und von der anderen Seite aus nur mit RBs.

Weiterhin bindet der RE2 super die S-Bahn in KW an (5 min je Richtung), während man bei der RB24 15 min warten muss. Das ist aktuell in Ordnung, da man ja bis Schöneweide vorfahren kann und dort sämtlich S-Bahnen vorfindet, aber der RE7 fährt doch dann über die Stadtbahn oder? Wenn man in in den Süd-Osten will, muss so auch noch lange warten in KW, es sei denn die S-Bahn fährt dann im 10min-Takt.

EDIT: AB dem neuen Verkehrsvertrag können ja auch auf dem RE2 dann 5 Doppelstock-Wagen vorgeschrieben werden, statt wie aktuell 4, das erhöht die Kapazität recht schnell um 25%. Länger geht ja bestimmt nicht, wegen den Bahnsteigen.

Dem kann ich meist zustimmen.

Der RE7 verdient das Prädikat RE eigentlich gar nicht. Entweder man tauft den RE7 in RB17 oder ähnliches um oder man lässt den RE zw. KW und Lübbenau nur genausoviel halten wie den RE2 (Brand und Lübben) und führt eine RB ein, die dann alle Halte bedient. Aber dies kann nur mit einem Ausbau der Strecke erfolgen, da der Flaschenhals KW ohne Umbau besteht und keine weiteren Züge verträgt, ohne dass bei Verspätungen das ganze System zusammenbrechen soll.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Alle wollen schnelle Züge und Cottbus hat nun weit mehr Fahrgäste und Pendler als Senftenberg. Daher dürfen die auch den RE beanspruchen.
Im Konzept wurden doch unterschiedliche Varianten geprüft und ich finde es okay, wenn der RE7 bummelt, man kann nicht alle Belange abdecken.

@Untergrundratte: Wieso Umbau der Strecke? Nur Königs Wusterhausen ist das Problem.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Das lässt sich durch einen Korrespondenz-Halt in Lübbenau lösen. Die Züge aus Senftenberg und Cottbus fahren in Lübbenau ein, tauschen über einen Inselbahnsteig die umsteigenden Fahrgäste aus und fahren anschliessend hinter einander auf Berlin zu. Das ist zwar betrieblich aufwändig und anfällig für Störungen. Aber auf diese Weise würde man nicht nur Senftenberg einen schnelleren Anschluss nach Berlin verschaffen, sondern auch Cottbus einen zu den kleinen Unterwegs-Halten entlang der Görlitzer Bahn.
Zitat
485er-Liebhaber
Alle wollen schnelle Züge und Cottbus hat nun weit mehr Fahrgäste und Pendler als Senftenberg. Daher dürfen die auch den RE beanspruchen.
Im Konzept wurden doch unterschiedliche Varianten geprüft und ich finde es okay, wenn der RE7 bummelt, man kann nicht alle Belange abdecken.

@Untergrundratte: Wieso Umbau der Strecke? Nur Königs Wusterhausen ist das Problem.

Naja, der Bahnhof Königs Wusterhausen gehört ja gewissermaßen zur Strecke Berlin-Cottbus. Also wäre der Ausbau des Bahnhofs ein gewisser Streckenausbau, der die Zugkapazität auf der Strecke insgesamt erhöht.

Außerdem muss ja noch die Strecke Lübbenau - Cottbus 2-gleisig ausgebaut werden, damit der IC im 2-Stundentakt oder gar Stundentakt problemlos fahren kann. Der Ausbau der Strecke wird ja hoffentlich bald beginnen...

Auf eine Lösung für den Bahnhof Königs Wusterhausen bin ich schon sehr gespannt.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
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