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Fragenthread 2017 (3. Quartal)
geschrieben von Alter Köpenicker 
Zitat
tramfahrer
Wenn die Zuführungsstrecken fertig sind, wäre die 27 wohl die wahrscheinlichste Linie auf der man in Köpenick Flexitys zu Gesicht bekommen würde. Aber bis das soweit ist, ist auch schon die nächste Fahrzeuggeneration in den Startlöchern. Und die soll Köpenicktauglich werden, ohne große Umbauten.

Die Nachfolgegeneration soll genauso 2,40m breit werden, wie die Flexity. Und aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder ein Multigelenker. Aussage war vielmehr, dass das alles kein Problem wäre, weil man das Köpenicker Netz bis zur Ausmusterung der GT6 entsprechend umgebaut habe, so dass dann auch die 2,40m breiten Fahrzeuge überall fahren könnten.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Die Nachfolgegeneration soll genauso 2,40m breit werden, wie die Flexity. Und aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder ein Multigelenker. Aussage war vielmehr, dass das alles kein Problem wäre, weil man das Köpenicker Netz bis zur Ausmusterung der GT6 entsprechend umgebaut habe, so dass dann auch die 2,40m breiten Fahrzeuge überall fahren könnten.

Ich finde das ganz erstaunlich, dass man sich mit der einschränkten Fahrzeugbreite von 2,40 m zufrieden geben möchte. Alle DDR-Neubaustrecken der 70er/80er Jahre sowie die neu gebauten und grundsanierten Strecken der Nachwendezeit sind für 2,50m Breite gebaut. Nahezu alle Metrolinien wären heute schon für entsprechend breite Wagen geeignet. Das letzte Stück M1 folgt im September. Die letzten Lücken im Friedrichshain (M13) und Karlshorst/Schöneweide sind auf dem Schirm.
In den osteuropäischen Straßenbahnländern ist der 2,50 m breite Tatrawagen seit Jahrzehnten selbstverständlicher Standard, im deutschen Omnibusbau ebenso.

Der massenhafte Einsatz der Multigelenkwagen zeigt inzwischen deutlich Wirkung an Kurven, Weichen, Kreuzungen. Die meisten der in den nächsten Wochen geplanten Baumaßnahmen dienen der Behebung der Schäden, die bereits zu betrieblichen Einschränkungen (Langsamfahrstellen) geführt haben. Die Abstände der Erneuerung werden nun immer kürzer. Viele große Betriebe wie Dresden oder München haben das erkannt und schließen bei Ausschreibungen Multigelenker prinzipiell aus.

so long

Mario
Zitat
tramfahrer
Für Schöneweide muss ich mich glaub ich korrigieren. Könnte sein, dass diese auch für Flexity geeignet wäre. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob der Abstand zu den Haltestellenborden an den Haltestellen im Bereich S Schöneweide (Richtung Süden immernoch unsaniert) ausreichend ist.

Adlershof müsste über Oberleitungskontakte funktionieren. Dafür ist bei den Flexity der Stromabnehmer zu weit hinten.
In Richtung S Mahlsdorf bin ich mir, wie schon erwähnt nicht sicher. Hier kommt aber auch die ungünstige Lage des Gleises auf der Straße im Gegenverkehr dazu. Um so breiter das Fahrzeug da wird um so enger bei Gegenverkehr.

Nach Rahnsdorf raus gab es ja ewig lange ein bedingtes Begegnungsverbot selbst für GT. Gibts das immer noch? Dann wird das mit den noch breiteren Flexity ja erst recht eng. Und dann hängt das auch von der Signalisierung der Gleisverschlingung in der Hartlebenstr. ab.

Wenn die Zuführungsstrecken fertig sind, wäre die 27 wohl die wahrscheinlichste Linie auf der man in Köpenick Flexitys zu Gesicht bekommen würde. Aber bis das soweit ist, ist auch schon die nächste Fahrzeuggeneration in den Startlöchern. Und die soll Köpenicktauglich werden, ohne große Umbauten.


Die eingleisigen nach Altes Ww sowie Adlershof funktionieren über OL Kontakte, die der Baustelle s Schöneweide ebenso.
Die Strecke nach Mahlsdorf wurden auf Baken umgestellt, mit den bekannt gewordenen Störungen über Monate..

Das Begegnungsverbot nach Rahnsdorf wurde mit Umbau der Strecke aufgehoben.

Ich hörte das man Meßfahrten auf der 27 mit einem Breitmaulfrosch machen will, ( Frf Ost ist das eine Nadelöhr der Hst. ja weg)
mir scheinen dafür die Gleismittenabstände zwischen Marksburgstr und Königsplatz allerdings etwas zu gering.
Schon für den Einsatz der Gt6 mussten diverse Gleisbögen der Trasse aufgebohrt werden, wo bis dato Begegnungsverbote hingen,
(und in Johannistal auch noch immer vorhanden sind).

Bevor ein neuer Hof im Südosten fertig ist, wird es mit Flexi noch dauern, von mir aus gerne bis 4/2029 ;-)

T6JP
Ich danke allen Beteiligten für ihre durchaus interessanten Ausführungen. Allerdings blieb die eingangs gestellte Frage bislang unbeantwortet: Sind die aufgehybschten Köpenicker Strecken, also in der Müggelheimer Straße sowie in der Bahnhofstraße und in der Mahlsdorfer Straße denn nun Flexity-tauglich oder nicht? Ob und wie da so eine Flexity-Bahn hinkommt, steht ja auf einem ganz anderen Blatt.
Zitat
Alter Köpenicker
Sind die aufgehybschten Köpenicker Strecken, also in der Müggelheimer Straße sowie in der Bahnhofstraße und in der Mahlsdorfer Straße denn nun Flexity-tauglich oder nicht? Ob und wie da so eine Flexity-Bahn hinkommt, steht ja auf einem ganz anderen Blatt.

Ja klar, alles was jetzt grundinstandgesetzt wird, ist für den Flexity-Einsatz ready.
Die Frage ist nicht, ob der Flexity auch nach Köpenick kommt, sondern wann er kommt.

so long

Mario
Da stelle Ich mal die Frage was wollen Dresden und München, als Neue Fahrzeuge beschaffen wenn diese keine Multigelenkfahrzeug mehr wollen, weil von der Kapazität der Wagen dürfte das ohne Multigelenk etwas schwer werden da was zu finden.
Zitat
Sasukefan86
Da stelle Ich mal die Frage was wollen Dresden und München, als Neue Fahrzeuge beschaffen wenn diese keine Multigelenkfahrzeug mehr wollen, weil von der Kapazität der Wagen dürfte das ohne Multigelenk etwas schwer werden da was zu finden.

Avenio? Skoda? Alternativen gibt es viele.
Zitat
T6Jagdpilot

Die eingleisigen nach Altes Ww sowie Adlershof funktionieren über OL Kontakte, die der Baustelle s Schöneweide ebenso.
Die Strecke nach Mahlsdorf wurden auf Baken umgestellt, mit den bekannt gewordenen Störungen über Monate..

T6JP

Kann es sein dass Schöneweide eine Kombination aus Oberleitung und Baken ist?
Auf der Nordseite befinden sich jedenfalls Baken zwischen den Gleisen. Auf der Südseite dürfte es Oberleitungskontakte sein.

Zitat
T6Jagdpilot
die Gleismittenabstände zwischen Marksburgstr und Königsplatz
T6JP

Auf jedenfall würde es ab der Kreuzung Waldowallee in Richtung Süden ein Begnungsverbot geben müßen. Dafür ist der Takt aber einfach zu dicht und die Srecke viel zu lang.
Aus aktuellem Anlaß kam mir gerade eine theoretische Frage tariflicher Natur in den Sinn:

Inwieweit schließt eine Tageskarte "Potsdam AB - Frankfurt AB via: ohne Umweg" eigentlich die Berliner Tarifgebiete mit ein?

Laut Fahrplanauskunft ist sogar eine Fahrt über den BAR via Michendorf möglich. Aber wie sieht es innerhalb Berlins aus? Gilt die Karte nur auf der Stadtbahn oder könnte ich mich auch mit Bussen durch die Stadt kämpfen? Und wenn ja, in welchem Korridor darf ich mich dann bewegen?

Auf Eure Meinungen bin ich sehr gespannt.
Zitat
Alter Köpenicker
Inwieweit schließt eine Tageskarte "Potsdam AB - Frankfurt AB via: ohne Umweg" eigentlich die Berliner Tarifgebiete mit ein?

Theoretisch ist ja alles mit dem Ticket abgedeckt und du kannst dieses auch als Tageskarte in Berlin AB nutzen, bezahlt hast du ja für die Zonen. Andererseits stelle ich mir gut und gerne vor, dass der VBB das nicht so sieht.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Zitat
Alter Köpenicker
Aus aktuellem Anlaß kam mir gerade eine theoretische Frage tariflicher Natur in den Sinn:

Inwieweit schließt eine Tageskarte "Potsdam AB - Frankfurt AB via: ohne Umweg" eigentlich die Berliner Tarifgebiete mit ein?

Laut Fahrplanauskunft ist sogar eine Fahrt über den BAR via Michendorf möglich. Aber wie sieht es innerhalb Berlins aus? Gilt die Karte nur auf der Stadtbahn oder könnte ich mich auch mit Bussen durch die Stadt kämpfen? Und wenn ja, in welchem Korridor darf ich mich dann bewegen?

Auf Eure Meinungen bin ich sehr gespannt.

Die Fahrplanauskunft schlägt die Tageskarte auch vor für eine Fahrt über Invalidensiedlung und Moßkopfring, also sollte ganz Berlin AB enthalten sein.
Ich weis schon das es diese Hersteller gibt aber auch da wird es nachteile geben.
Zitat
der weiße bim
Zitat
Jay
Die Nachfolgegeneration soll genauso 2,40m breit werden, wie die Flexity. Und aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder ein Multigelenker. Aussage war vielmehr, dass das alles kein Problem wäre, weil man das Köpenicker Netz bis zur Ausmusterung der GT6 entsprechend umgebaut habe, so dass dann auch die 2,40m breiten Fahrzeuge überall fahren könnten.

Ich finde das ganz erstaunlich, dass man sich mit der einschränkten Fahrzeugbreite von 2,40 m zufrieden geben möchte. Alle DDR-Neubaustrecken der 70er/80er Jahre sowie die neu gebauten und grundsanierten Strecken der Nachwendezeit sind für 2,50m Breite gebaut. Nahezu alle Metrolinien wären heute schon für entsprechend breite Wagen geeignet. Das letzte Stück M1 folgt im September. Die letzten Lücken im Friedrichshain (M13) und Karlshorst/Schöneweide sind auf dem Schirm.
In den osteuropäischen Straßenbahnländern ist der 2,50 m breite Tatrawagen seit Jahrzehnten selbstverständlicher Standard, im deutschen Omnibusbau ebenso.

Der massenhafte Einsatz der Multigelenkwagen zeigt inzwischen deutlich Wirkung an Kurven, Weichen, Kreuzungen. Die meisten der in den nächsten Wochen geplanten Baumaßnahmen dienen der Behebung der Schäden, die bereits zu betrieblichen Einschränkungen (Langsamfahrstellen) geführt haben. Die Abstände der Erneuerung werden nun immer kürzer. Viele große Betriebe wie Dresden oder München haben das erkannt und schließen bei Ausschreibungen Multigelenker prinzipiell aus.

Mario, volle Zustimmung. Die Fahrzeugbreitendiskussion hatte ich ja neulich hier angestoßen. Da kam heraus dass
- die verbauten Bahnsteige maximal 2,30 m breite Fahrzeuge erlauben und das sich realistischerweise - auch mittelfristig - nicht ändern lässt. Setz man breitere Fahrzeuge ein, wie den Flexity, so müssen die 'untenrum' auf maximal 2,30 m den Bauch einziehen.
- eine weitere Bombierung von 2,40 auf 2,50 keine Sinn ergibt, da der effektive Raumgewinn im Fahrzeug durch dickere Wände nicht mehr als 5 cm beträgt. Das glaube ich nicht so recht, aber ich kann die Behauptung nicht mit Fakten widerlegen.
- das Ausschöpfen der vollen BOStrab 2,65 m zwar toll wäre, aber an den zu geringen Gleisabständen scheitert. Find ich schade. ich würde mir wünschen, man leiht sich mal einen der Rostocker Tramlink und schaut, wo der überall durchpasst respektive aneckt. Klar, man hätte dann wieder nicht-universell einsatzfähige Fahrzeuge, aber zumindest für eine M4 (nach Steglitz?) hielte ich breite Fahrzeuge mit einer echten 2+2-Bestuhlung für angezeigt. OK, ich war neulich überrascht zu sehen, dass Potsdam in der Variotram 2+2 Sitze selbst auf 2,30 m Breite reinquetscht, aber das ist ja gruselig.

Wäre toll, wenn man linienweise wenigstens die am stärksten beanspruchten Strecken für 2,65 m-Fahrzeuge fit macht. In Karlsruhe oder auch Barcelona mit Straßenbahnen im U-Bahnformat durch die Straßen zu gleiten hat schon was verrücktes. Ständig hat man Angst, am nächsten Baum anzuecken. Das Raumgefühl und Platzangebot im Wagen aber ist überragend.
Sieht aber derzeit nicht danach aus, beim Neubau in der Oderbruch/Hohenschönhauser Straße wird schon wieder mit 2,80 Gleismittenabstand geplant. Das reicht dann wieder für maximal 2,50 m Fahrzeugbreite, das findet die BVG unökonomisch, also bleibt's bei 2,40. Doof.
Das Problem ist eher das es nicht unendlich viel Platz gibt, und Kurvenradien auch nicht immer umgebaut werden können, um Breitere Fahrzeuge möglich zu machen zumal dann das Thema Begegnungsverbote noch größer wird.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Alter Köpenicker
Inwieweit schließt eine Tageskarte "Potsdam AB - Frankfurt AB via: ohne Umweg" eigentlich die Berliner Tarifgebiete mit ein?

Die Fahrplanauskunft schlägt die Tageskarte auch vor für eine Fahrt über Invalidensiedlung und Moßkopfring, also sollte ganz Berlin AB enthalten sein.

Fragt sich nur, wie weit man der Fahrplanauskunft trauen kann. Vor längerer Zeit hatte ich bereits geschildert, wie mir die Fahrplanauskunft weiß machen wollte, eine Fahrt Berlin AB - Frankfurt - Eberswalde sei genauso teuer wie Berlin AB - Eberswalde ohne Umweg.
Guten Tag,
mal eine kurze Frage: Kann mir jemand eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift empfehlen, die aktuelle Neuigkeiten und Berichte über die DB und den Bahnverkehr in ganz Deutschland behandelt?
LG Rekowagen



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.07.2017 18:31 von Rekowagen.
Zitat
Rekowagen
Guten Tag,
mal eine kurze Frage: Kann mir jemand eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift empfehlen, die aktuelle Neuigkeiten und Berichte über die DB und den Bahnverkehr in ganz Deutschland behandelt?
LG Rekowagen


Drehscheibe?
Berliner Verkehrsblätter (Schwerpunkt allerdings Berlin)

Die DB eigenen Zeitungen:
DB Mobil
punkt3 (VBB)
Eisenbahn Kurier [www.eisenbahn-kurier.de]

Eisenbahn Modellbahn Magazin [eisenbahnmagazin.de]

Lok Magazin [lok-magazin.de]
[blickpunktstrab.net]

Beste Grüße
Harald Tschirner
Mir ist gerade am Südkreuz aufgefallen das es beim 187er eine Fahrt beginnend um 14:13 von dort gibt die am S Lankwitz endet und damit unüblich früher als bei den anderen 187E die Lankwitz Kirche enden und bis Melanchtonstr. fahren.

Geht dieser eine Bus auf eine andere Linie über und wenn ja auf welche bitte? Danke.
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