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Fragenthread 2017 (3. Quartal)
geschrieben von Alter Köpenicker 
Folgende Aussage habe ich einmal aus dem Charité-Shuttle-Thema herausgelöst:

Zitat
tramfahrer
[M10]
Der Takt musste von 5 auf 6 Minuten gestreckt werden, da [...] Tarifbedingt nicht im 5 Minutentakt gefahren werden kann.

Wie ist denn das zu verstehen? Muß nach VBB-Tarif neuerdings eine Mindestreisezeit eingehalten werden? Das würde viele unnütz lange Wartezeiten an Knotenpunkten sowie die vielen sogenannten Sichtanschlüsse erklären.
Zitat
Alter Köpenicker
Folgende Aussage habe ich einmal aus dem Charité-Shuttle-Thema herausgelöst:

Zitat
tramfahrer
[M10]
Der Takt musste von 5 auf 6 Minuten gestreckt werden, da [...] Tarifbedingt nicht im 5 Minutentakt gefahren werden kann.

Wie ist denn das zu verstehen? Muß nach VBB-Tarif neuerdings eine Mindestreisezeit eingehalten werden? Das würde viele unnütz lange Wartezeiten an Knotenpunkten sowie die vielen sogenannten Sichtanschlüsse erklären.

Der gemeinte Tarif ist vermutlich der TV-N. Da kann man dann bei der Wende einfach mit zwei Fahrern arbeiten. Der ankommende Fahrer kann seine Mindestpause dann bequem am Bahnsteig verbringen und auf den nächsten Zug warten, was sicher auch die Bereitschaft zur Flexibilität der Personalvertretung erhöht, wenn mal wieder eine Minute bei Baustellenfahrplänen fehlt.
Ab Hbf dürften es 9 Umläufe sein, abends 6,
auf dem Abschnitt zur Warschauer sollten es 7 sein und abends 5.
Zitat
Arec
[Der gemeinte Tarif ist vermutlich der TV-N. Da kann man dann bei der Wende einfach mit zwei Fahrern arbeiten. Der ankommende Fahrer kann seine Mindestpause dann bequem am Bahnsteig verbringen und auf den nächsten Zug warten, was sicher auch die Bereitschaft zur Flexibilität der Personalvertretung erhöht, wenn mal wieder eine Minute bei Baustellenfahrplänen fehlt.

Baustellenfahrpläne sind nicht mitbestimmungspflichtig. Da ist die Personalvertretung außen vor.
Zitat
Bd2001
Zitat
Arec
[Der gemeinte Tarif ist vermutlich der TV-N. Da kann man dann bei der Wende einfach mit zwei Fahrern arbeiten. Der ankommende Fahrer kann seine Mindestpause dann bequem am Bahnsteig verbringen und auf den nächsten Zug warten, was sicher auch die Bereitschaft zur Flexibilität der Personalvertretung erhöht, wenn mal wieder eine Minute bei Baustellenfahrplänen fehlt.

Baustellenfahrpläne sind nicht mitbestimmungspflichtig. Da ist die Personalvertretung außen vor.


Das stimmt so nicht.
Havariepläne sind außen vor. Bauarbeiten sind geplant und die Fahr- und Dienstpläne somit auch und damit Mitbestimmunsgpflichtig.
Zitat
Arec
Zitat
Alter Köpenicker
Folgende Aussage habe ich einmal aus dem Charité-Shuttle-Thema herausgelöst:

Zitat
tramfahrer
[M10]
Der Takt musste von 5 auf 6 Minuten gestreckt werden, da [...] Tarifvertragsbedingt nicht im 5 Minutentakt gefahren werden kann.

Wie ist denn das zu verstehen? Muß nach VBB-Tarif neuerdings eine Mindestreisezeit eingehalten werden? Das würde viele unnütz lange Wartezeiten an Knotenpunkten sowie die vielen sogenannten Sichtanschlüsse erklären.

Der gemeinte Tarif ist vermutlich der TV-N. Da kann man dann bei der Wende einfach mit zwei Fahrern arbeiten. Der ankommende Fahrer kann seine Mindestpause dann bequem am Bahnsteig verbringen und auf den nächsten Zug warten, was sicher auch die Bereitschaft zur Flexibilität der Personalvertretung erhöht, wenn mal wieder eine Minute bei Baustellenfahrplänen fehlt.

Ja sorry, da fehlte ein Wortfetzen.

Für dass Umrüsten des Fahrzeuges und den Wechsel des Fahrerstandes sind 2 Minuten vorgesehen
Weitere 4 Minuten beträgt die Tarifvertraglich vereinbarte Mindestwendezeit. Macht 6 Minuten.

Fahrerzeugwechsel alle 48 Minuten? Wechselst du auch 7 Mal am Tag deinen Arbeitsort mit Sack und Pack und stehst dann an einem ungeschützen Ort bis dein nächster Arbeitsort auf dich zukommt? Die Personalvertretung wird dieses Tor nicht öffnen. Und das ist auch gut so!
Zitat
micha774
Ab Hbf dürften es 9 Umläufe sein, abends 6,
auf dem Abschnitt zur Warschauer sollten es 7 sein und abends 5.

Dein Fahrplan stimmt überhaupt nicht.
Die Linie M10 (Warschauer - Greifswalder) fährt mit acht Umläufen, gegen 22 Uhr setzen drei Wagen aus, zwei laufen durch im Nachtverkehr.
Da die Linie auf eigener Trasse verkehrt, beträgt die Fahrzeit zu allen Zeiten 15 Minuten, Wendezeit Warschauer zwölf Minuten, Greifswalder sechs (nach 22 Uhr acht) Minuten.

Die Linie 810 (ebenfalls als M10 beschildert) fährt zwischen Greifswalder und Alt-Moabit mit elf Umläufen, von denen sich fünf nach 22 Uhr verabschieden und drei nachts durchlaufen. Fahrzeit 23 min, in der Hauptverkehrszeit in Richtung Lüneburger eine Minute mehr. Wendezeit ebenfalls sechs bzw. acht Minuten an der Greifswalder, am Hauptbahnhof 13 bis 14 Minuten, spät abends sechs und nachts bis 26 Minuten.

Damit hat die M10 im Baufahrplan genauso viel Umläufe wie sonst, nämlich 19. Dennoch brauchen keine GTZ mehr eingesetzt werden, da die M2 derzeit weniger F6Z benötigt.

so long

Mario
Also wenn man nachts um 1:00 am Mollknoten vorbeiläuft, denkt man die Straßenbahnen sind besoffen. Sie fahren gerade wie sie lustig sind. Roederplatz und Hackischer Markt sind die bevorzugten Ziele.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
tramfahrer
Zitat
Arec
Zitat
Alter Köpenicker
Folgende Aussage habe ich einmal aus dem Charité-Shuttle-Thema herausgelöst:

Zitat
tramfahrer
[M10]
Der Takt musste von 5 auf 6 Minuten gestreckt werden, da [...] Tarifvertragsbedingt nicht im 5 Minutentakt gefahren werden kann.

Wie ist denn das zu verstehen? Muß nach VBB-Tarif neuerdings eine Mindestreisezeit eingehalten werden? Das würde viele unnütz lange Wartezeiten an Knotenpunkten sowie die vielen sogenannten Sichtanschlüsse erklären.

Der gemeinte Tarif ist vermutlich der TV-N. Da kann man dann bei der Wende einfach mit zwei Fahrern arbeiten. Der ankommende Fahrer kann seine Mindestpause dann bequem am Bahnsteig verbringen und auf den nächsten Zug warten, was sicher auch die Bereitschaft zur Flexibilität der Personalvertretung erhöht, wenn mal wieder eine Minute bei Baustellenfahrplänen fehlt.

Ja sorry, da fehlte ein Wortfetzen.

Für dass Umrüsten des Fahrzeuges und den Wechsel des Fahrerstandes sind 2 Minuten vorgesehen
Weitere 4 Minuten beträgt die Tarifvertraglich vereinbarte Mindestwendezeit. Macht 6 Minuten.

Fahrerzeugwechsel alle 48 Minuten? Wechselst du auch 7 Mal am Tag deinen Arbeitsort mit Sack und Pack und stehst dann an einem ungeschützen Ort bis dein nächster Arbeitsort auf dich zukommt? Die Personalvertretung wird dieses Tor nicht öffnen. Und das ist auch gut so!

Zum Glück arbeitest du nicht in der Grünflächenpflege, bei der Stadtreinigung, im Baugewerbe oder im Handwerk oder vergleichbaren Tätigkeiten. Da musst du deine Arbeit teils über Stunden ungeschützt verrichten und deinen Arbeitsort teils häufiger wechseln. Als Kontrolleur kannst du auch nicht verlangen, drei Stunden am Stück auf einem Fahrzeugumlauf eingesetzt zu werden.

Sofern die Anzahl der Dienste und Dauer der Gültigkeit der Baufahrpläne begrenzt ist, halte ich es für einen Straßenbahnfahrer auch für Zumutbar, den Führerstand in fünf oder gar vier Minuten wechseln zu müssen, wenn man die fehlenden ein bzw. zwei Minuten anderswo ausgleicht. Wenn man das nicht will oder es betrieblich nicht möglich ist, halte ich es auch für zumutbar, wenige Minuten auf den Folgezug warten zu müssen. Wenn die Haltestellen so unwirtlich sind, dass ein Aufenthalt von fünf Minuten dem Fahrpersonal nicht zugemutet werden kann man das den Fahrgästen eigentlich auch nicht zumuten und muss die Situation vor Ort verbessern. Ggf. Glaskabinen zum Warten aufstellen wie bei z.B. bei Schrankenposten.

Zudem gehe ich auch davon aus, dass eine "Mindestwendezeit" keine Pause sonder ein Teil der Wendezeit ist. Kann man in der Zeit ja Tätigkeiten zum Fahrtrichtungswechsel ausführen (Führerstand wechseln und umrüsten). Nur, wenn die Tätigkeiten für die Wende von der Dauer her die Mindestwendezeit überschreiten, müsste man sie dann verlängern. Sonst wäre es ja eine Zusatzwendezeit.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2017 15:21 von Arec.
Zitat
Arec
Zum Glück arbeitest du nicht in der Grünflächenpflege, bei der Stadtreinigung, im Baugewerbe oder im Handwerk oder vergleichbaren Tätigkeiten. Da musst du deine Arbeit teils über Stunden ungeschützt verrichten und deinen Arbeitsort teils häufiger wechseln. Als Kontrolleur kannst du auch nicht verlangen, drei Stunden am Stück auf einem Fahrzeugumlauf eingesetzt zu werden.

Das hat ja weniger damit zu tun, was wer auch immer für zumutbar hält sondern damit, was Arbeitnehmer und Arbeitgeber unter Berücksichtigung einer Fürsorgepflicht miteinander vereinbaren. Es wäre wohl eher Aufgabe der BVG als des Fahrpersonals, für ausreichend Wendekapazitäten oder Pausenräume zu sorgen, wenn man solche Einschränkungen vermeiden will. Eine solche Fürsorgepflicht gibt es zugunsten der Fahrgäste nicht, auch wenn man natürlich für einen ansprechenden Komfort für die Kunden sorgen sollte.
Zitat
Arec
Zum Glück arbeitest du nicht in der Grünflächenpflege, bei der Stadtreinigung, im Baugewerbe oder im Handwerk oder vergleichbaren Tätigkeiten. Da musst du deine Arbeit teils über Stunden ungeschützt verrichten und deinen Arbeitsort teils häufiger wechseln. Als Kontrolleur kannst du auch nicht verlangen, drei Stunden am Stück auf einem Fahrzeugumlauf eingesetzt zu werden.

Der Vergleich ist aber mehr als bescheiden. Handwerker/Bauarbeiter lassen ihre privaten Klamotten im Bauwagen oder im Fahrzeug. Auch bei der Stadtreinigung wird nicht nach ein paar geleerten Tonnen das Fahrzeug gewechselt und der private Kram mitgeschleppt.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Arec

Zum Glück arbeitest du nicht in der Grünflächenpflege, bei der Stadtreinigung, im Baugewerbe oder im Handwerk oder vergleichbaren Tätigkeiten. Da musst du deine Arbeit teils über Stunden ungeschützt verrichten und deinen Arbeitsort teils häufiger wechseln. Als Kontrolleur kannst du auch nicht verlangen, drei Stunden am Stück auf einem Fahrzeugumlauf eingesetzt zu werden.

Sofern die Anzahl der Dienste und Dauer der Gültigkeit der Baufahrpläne begrenzt ist, halte ich es für einen Straßenbahnfahrer auch für Zumutbar, den Führerstand in fünf oder gar vier Minuten wechseln zu müssen, wenn man die fehlenden ein bzw. zwei Minuten anderswo ausgleicht. Wenn man das nicht will oder es betrieblich nicht möglich ist, halte ich es auch für zumutbar, wenige Minuten auf den Folgezug warten zu müssen. Wenn die Haltestellen so unwirtlich sind, dass ein Aufenthalt von fünf Minuten dem Fahrpersonal nicht zugemutet werden kann man das den Fahrgästen eigentlich auch nicht zumuten und muss die Situation vor Ort verbessern. Ggf. Glaskabinen zum Warten aufstellen wie bei z.B. bei Schrankenposten.

Zudem gehe ich auch davon aus, dass eine "Mindestwendezeit" keine Pause sonder ein Teil der Wendezeit ist. Kann man in der Zeit ja Tätigkeiten zum Fahrtrichtungswechsel ausführen (Führerstand wechseln und umrüsten). Nur, wenn die Tätigkeiten für die Wende von der Dauer her die Mindestwendezeit überschreiten, müsste man sie dann verlängern. Sonst wäre es ja eine Zusatzwendezeit.

Na zum Glück hast du bei der BVG nix zu sagen.
Du willst auch scheinbar nicht verstehen, dass Dienstvereinbarungen und Tarifverträge nicht einfach so ignoriert werden können.

Anzahl und Dauer der Gültigkeit der Baufahrpläne....mal ins Navi geschaut? Eine Baumaßnahme reiht sich an die nächste und der Fahrer darf/soll das mit einer Außnahme nach der anderen Außnahme vom Tarifvertrag und geltenden Dienstvereinbarungen ausbaden? Wo kann ich mir dann die Minuten die du irgendwo ausgleichen willst abholen? Beim Bestatter? Oder darf der Fahrer sich seinen Arbeitsvertrag auch so biegen wie er möchte? Du hast echt keine Ahnung wie der reale Arbeitsalltag eines Fahrers aussieht, sonst würdest du nicht so ein unqualifiziertes Zeug von dir geben.

Klar ist das ärgerlich für die Kunden, wenn der Takt ausgedünnt wird. Aber hier reden wir von 1 Minute! Es kommt alle 6 Minuten ein Zug. OMG.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Arec
Zum Glück arbeitest du nicht in der Grünflächenpflege, bei der Stadtreinigung, im Baugewerbe oder im Handwerk oder vergleichbaren Tätigkeiten. Da musst du deine Arbeit teils über Stunden ungeschützt verrichten und deinen Arbeitsort teils häufiger wechseln. Als Kontrolleur kannst du auch nicht verlangen, drei Stunden am Stück auf einem Fahrzeugumlauf eingesetzt zu werden.

Das hat ja weniger damit zu tun, was wer auch immer für zumutbar hält sondern damit, was Arbeitnehmer und Arbeitgeber unter Berücksichtigung einer Fürsorgepflicht miteinander vereinbaren. Es wäre wohl eher Aufgabe der BVG als des Fahrpersonals, für ausreichend Wendekapazitäten oder Pausenräume zu sorgen, wenn man solche Einschränkungen vermeiden will. Eine solche Fürsorgepflicht gibt es zugunsten der Fahrgäste nicht, auch wenn man natürlich für einen ansprechenden Komfort für die Kunden sorgen sollte.

Operation gelungen - Patient tot.

Nach Recht und Gesetz sowie allen Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien ist auf allee Interessen genügend eingegangen worden. Alle können zufrieden sein: Keine Flexibilität erforderlich, kein Ausgleich anderswo, kein irgendwie gearteter Zusatzgedanke, ob man das nicht doch irgendwie lösen könnte.
Denn schließlich ist man ja für sich selbst da - warum soll man da auf andere Interessen Rücksicht nehmen? Und erst recht nicht, wofür man eigentlich als Unternehmen, aber auch dessen Angestellter, überhaupt da ist: nämlich die Fahrgäste.

Nun wird die Welt wegen des Sechs-Minuten-Taktes nicht gleich untergehen, doch zeigt dies mal wieder ein wenig, dass Fahrgastinteressen weiterhin die geringste Bedeutung haben. Interessant, dass derartiges Vorgehen hier zudem verteidigt wird.

Ach ja: Ob jetzt demnächst der Takt auf der M10 auch außerhalb der Bauarbeiten mit Hinweis auf hier genannte Wendezeitregleungen auf 6 Minuten dauerhaft reduziert wird?

Ingolf



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2017 18:23 von Ingolf.
Zitat
tramfahrer
Klar ist das ärgerlich für die Kunden, wenn der Takt ausgedünnt wird. Aber hier reden wir von 1 Minute! Es kommt alle 6 Minuten ein Zug. OMG.

Bei einer Linie, die beim normalen 5-Minuten-Takt bereits an ihr Limit kommt und zusätzlich jetzt auch noch Fahrgäste aufgrund anderer Sperrungen aufnehmen muss, kann genau diese Reduzierung bereits zu der berühmte Tropfen sein, der dass Fass zum Überlaufen bringt.
Und sehr volle Bahnen der M10 habe ich seit Beginn der Woche trotz Unterbrechung schon einige gesehen...

Ingolf
Zitat
der weiße bim
Zitat
micha774
Ab Hbf dürften es 9 Umläufe sein, abends 6,
auf dem Abschnitt zur Warschauer sollten es 7 sein und abends 5.

Dein Fahrplan stimmt überhaupt nicht.
Die Linie M10 (Warschauer - Greifswalder) fährt mit acht Umläufen, gegen 22 Uhr setzen drei Wagen aus, zwei laufen durch im Nachtverkehr.
Da die Linie auf eigener Trasse verkehrt, beträgt die Fahrzeit zu allen Zeiten 15 Minuten, Wendezeit Warschauer zwölf Minuten, Greifswalder sechs (nach 22 Uhr acht) Minuten.

Die Linie 810 (ebenfalls als M10 beschildert) fährt zwischen Greifswalder und Alt-Moabit mit elf Umläufen, von denen sich fünf nach 22 Uhr verabschieden und drei nachts durchlaufen. Fahrzeit 23 min, in der Hauptverkehrszeit in Richtung Lüneburger eine Minute mehr. Wendezeit ebenfalls sechs bzw. acht Minuten an der Greifswalder, am Hauptbahnhof 13 bis 14 Minuten, spät abends sechs und nachts bis 26 Minuten.

Damit hat die M10 im Baufahrplan genauso viel Umläufe wie sonst, nämlich 19. Dennoch brauchen keine GTZ mehr eingesetzt werden, da die M2 derzeit weniger F6Z benötigt.

Warschauer bin ich von 6min Wendezeit ausgegangen und am Hbf habe ich schlichtweg die Strecke über Lesser-Ury-Weg unterschlagen deshalb die falschen Zahlen. Danke für die Richtigstellung.
Zitat
Jay
Zitat
Henning
Zitat
Sasukefan86
Das aber erst wenn die neue Großprofil Baureihe kommt, da diese noch dauert ist durchaus möglich das die F8x eine Ertüchtigung erhalten, weil jetzt auf gleich kann kein Fahrzeuglieferant mal eben 100 oder mehr Wagen liefern.

Die Drehstromer bekommen keine Modernisierung wie die F74 und F76. Die Lebensdauer bei diesen F8x und F9x beträgt etwa 40 Jahre. Da die F9x noch etwas weit davon entfernt ist, werden wahrscheinlich nur sie eine Verschönerung des Innenraumes bekommen.

Aus welcher Glaskugel ziehst du schon wieder deine Weisheiten?

Es ist im Augenblick völlig unklar, ob, wie oder wann irgendwelche Maßnahmen bei diesen Fahrzeugen erfolgen. Das Fahrzeugalter sagt nichts über deren Zustand aus! Der Zustand der Fahrzeuge ist aber entscheidend dafür, ob Maßnahmen ergriffen werden oder direkt die Verschrottung folgt.

Es wurde schon öfters erwähnt, dass die Drehstromer keine Ertüchtigung wie die F74 und F76 bekommen werden, da deren Wagenkästen nicht so stabil sind. Daher ist meine Vermutung zu den F8x und F9x höchstwahrscheinlich korrekt.
Wie gesagt erstmal abwarten, wäre nicht das erste mal das Entscheidungen geändert werden.

Zumal eine Aufarbeitung immer noch günstiger wäre als jetzt 5 jahre zu warten bis vielleicht der erste Prototyp einer neuen Baureihe fährt, von der Wartezeit bis zur Serienfertigung ganz zu schweigen, um dann auf einmal ein U-Bahn Chaos zu haben ala S-Bahn braucht keiner, reicht ja aktuell schon das dort auch nicht mehr wirklich große Fahrzeug reserven vorhanden sind.

Fahrzeugkästen kann man dazu auch Verstärken sollte das das größte Problem sein.
Zitat
Ingolf
Nach Recht und Gesetz sowie allen Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien ist auf allee Interessen genügend eingegangen worden.

Naja, der Beruf des Straßenbahnfahrers ist zur Zeit nicht gerade beliebt, da sollte sich die BVG schon um ihr Personal kümmern. Schlimmer wiegt der Mangel, keine F8Z einsetzen zu können. Da sollte endlich etwas passieren.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Warschauer str. sollte ja umgebaut werden die Stumpfendstelle damit die M13 dort auch enden kann, könnte mir vorstellen das dort dann etwas grösser und länger diese Endstelle gebaut wird, um F8Z einsetzen zu können.
Die Endstelle könnte heute schon F8Z aufnehmen, aber die Haltestellen sind nicht lang genug.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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