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Umbau Bahnhof Ostkreuz - Bauzeitraum ab 07/2017
geschrieben von manuelberlin 
Zitat
Flexist
Komischerweise ist das so gut gebaut aus (Stromschiene, wenig Platz für Weiche, Signal direkt dran), dass man sich einen Weichenanschluss da nirgendswo mehr vorstellen kann.

"Man" kann allerdings schon aus Bauform (WSSB, Hl) und Betriebszustand (dunkel) des Signals schließen, dass hier gewisse Änderungen vorgesehen sind. Auch wurde in den Vorgängerthreads mehrfach der für Dezember 2018 vorgesehene Spurplan veröffentlicht...

Viele Grüße
Arnd
Zu Bild 3:

Es sieht so aus, also ob neben den beiden S-Bahn-Gleisen Richtung Lichtenberg prinzipiell noch Platz für 2 Ferngleise wäre.
Eine Brücke dafür ist bereits eingebaut. Mehr soll auch nicht kommen. Nun frage ich mich aber, was ist das dann für eine rostige braune Stützwand? Wird diese gerade abgerissen und der Damm verengt oder bleibt das alles so und ist dann der Ausgangspunkt für einen Neubau?
Zitat
Ostkreuzi
Zu Bild 3:

Es sieht so aus, also ob neben den beiden S-Bahn-Gleisen Richtung Lichtenberg prinzipiell noch Platz für 2 Ferngleise wäre.
Eine Brücke dafür ist bereits eingebaut. Mehr soll auch nicht kommen. Nun frage ich mich aber, was ist das dann für eine rostige braune Stützwand? Wird diese gerade abgerissen und der Damm verengt oder bleibt das alles so und ist dann der Ausgangspunkt für einen Neubau?

Ich kann deine Frage nicht ganz nachvollziehen. Welche rostig braune Wand meinst du?

Die S-Bahn fuhr bisher über die neue Fernbahnbrücke und eine daneben gebaute Behelfsbrücke, während die Brücke der eigentlichen S-Bahngleise neu gebaut wurde. Nun werden die S-Bahngleise in der eigentlichen Lage wiederhergestellt und das Ostbahngleis neu in seiner eigentlichen Lage verlegt, so dass dann auch der Gemeinschaftsbetrieb enden kann. Die Behelfsbrücke wurde bereits ausgebaut und der provisorische Damm wird zurückgebaut. Auf der Fläche zwischen Rummelsburger Straße und Ostkreuz soll u.a. ein Regenwassersammelbecken und die neue Straßenbahntrasse entstehen.

Solltest du hingegen die gerammten Träger weiter vorne neben der S3-Brücke meinen, dann ist das in der Tat eine neue Stützwand, die (wie bereits erklärt) die Höhendifferenz zwischen künftigem S-Bahngleis und Ostbahngleis ausgleicht. Das S-Bahngleis muss dabei tiefer liegen, um von der Weiche aus auf dem anderen Strang unter der Stabbogenbrücke hindurch zu kommen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Hallo,

von mir modifiziertes drittes Foto von "murkelpurkel" am 4.8.2017 um 19.40 Uhr:



Zitat

"Ostkreuzi" am 6.8.2017 um 12.02 Uhr:

Nun frage ich mich aber, was ist das dann für eine rostige braune Stützwand?

Zitat

"Jay" am 6.8.2017 um 12.47 Uhr:

Welche rostig braune Wand meinst du?

Offensichtlich die oben rot eingekreiste ...

Zitat

"Ostkreuzi" am 6.8.2017 um 12.02 Uhr:

Wird diese gerade abgerissen und der Damm verengt [...]?

Zitat

"Jay" am 6.8.2017 um 12.47 Uhr:

[...] Die Behelfsbrücke wurde bereits ausgebaut und der provisorische Damm wird zurückgebaut. [...]

... und die Frage zweimal beantwortet. :-)

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Danke Thomas. Dann hab ich ja die Frage offenbar richtig verstanden (und beantwortet). Dank dem Grünzeug ist auf dem Foto von der anderen erklärten Stelle auch kaum was zu sehen. Das war dann wohl ein anderes Foto. Dafür ist die beschriebene Weiche gut zu erkennen. :)

--- Signatur ---
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@Jay:

Ich denke, er (Ostkreuzi) meint die ehemaligen Widerlager der ehemaligen Hilfsbrücke Karlshorster Straße Nord - die werden abgebaut und der Bahndamm danach entsprechend gestaltet/bepflanzt...

Viele Grüße
Arnd
Sind die ehemaligen Widerlager auch in Bild 3 zu erkennen?
Ich meinte die oben rot eingekreiste rostige braune Stützwand.
Zitat
Ostkreuzi
Sind die ehemaligen Widerlager auch in Bild 3 zu erkennen?
Ich meinte die oben rot eingekreiste rostige braune Stützwand.

Auf dem Bild ist die Brücke noch drin. Direkt vor dem Bagger. Die Stützwand gehört zum provisorisch verbreiterten Bahndamm. Hinter dem Bagger scheint schon die Schalung für die Kappen der eigentlichen Stützwand aufgebaut zu werden.

Meine zweite Beschreibung von vorhin passte dann besser zu Bild 3a. Da erkennt man aber diese Situation auch noch ganz gut.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2017 13:27 von Jay.
Hallo,
heute Vormittag sah es auf der Baustelle dann so aus. Bagger u.a. Gerät im Einsatz.

Wolfgang


Zitat

"Jay" am 6.8.2017 um 13.26 Uhr:

Auf dem Bild ist die Brücke noch drin.

Das möchte ich 'mal (vorsichtig ;-)) bezweifeln. Das dritte Bild von "murkelpurkel" ist laut Exif-Daten am 4.8.2017 um 17.30 Uhr aufgenommen worden. Das (fünfte) Bild mit der ausgehobenen Behelfsbrücke wurde von Manuel am 28.7.2017 um 16.29 Uhr erstellt.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2017 14:53 von krickstadt.
Zitat
krickstadt
Zitat

"Jay" am 6.8.2017 um 13.26 Uhr:

Auf dem Bild ist die Brücke noch drin.

Das möchte ich 'mal (vorsichtig ;-)) bezweifeln. Das dritte Bild von "murkelpurkel" ist laut Exif-Daten am 4.8.2017 um 17.30 Uhr aufgenommen worden. Das (fünfte) Bild mit der ausgehobenen Behelfsbrücke wurde von Manuel am 28.7.2017 um 16.29 Uhr erstellt.

Gruß, Thomas

Die Uhr in der Kamera geht halbwegs richtig und die Brücke war definitiv raus. :-)
Manuel hatte sie ja schon auf dem Tieflader geknipst.
In der Karlshorster Straße war aber definitiv nicht viel zu fotografieren außer rostiger Spundwand.
Zumindest nicht ohne lange Leiter.
Zitat
krickstadt
Zitat

"Jay" am 6.8.2017 um 13.26 Uhr:

Auf dem Bild ist die Brücke noch drin.

Das möchte ich 'mal (vorsichtig ;-)) bezweifeln. Das dritte Bild von "murkelpurkel" ist laut Exif-Daten am 4.8.2017 um 17.30 Uhr aufgenommen worden. Das (fünfte) Bild mit der ausgehobenen Behelfsbrücke wurde von Manuel am 28.7.2017 um 16.29 Uhr erstellt.

Gruß, Thomas

Danke für die Korrektur. Hab mich schon schwer gewundert, aber das Bild sieht echt so aus, als ob sie noch drin wäre.

--- Signatur ---
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Hallo zusammen,

danke für die Fotos der letzten Woche!

Inzwischen ...

- ist im Bereich EÜ Karlshorster Straße Nord auf den neuen Lichtenberg-S-Bahn-Gleisen eine Stopfmaschine im Einsatz (eine andere als die, die auf dem Warschauer-Straße-Webcambild zu sehen ist).

- ist das Dach der Fußgängerbrücke am Ostkreuz samt Abgängen fast fertig, morgen oder übermorgen dürften die letzten Abdeckbleche und Blitzableiter montiert sein. Gerüste stehen nur noch am Abgang zu Bahnsteig E. Dort fehlen auch noch die Fenster, sowie einzelne Fenster in der Brücke. Alle Treppengeländer sind montiert, mit der Beschilderung wurde begonnen.

- ist Bahnsteig E weitgehend fertig. Der Elektriker muss noch wenige Restarbeiten erledigen, die Beschilderung wird gerade montiert.


Heute Nacht endet der Pendelverkehr auf der S3 und damit auch der S-Bahn-Verkehr am Bahnsteig Ru. Letzte Abfahrt am Ostkreuz in Richtung Betriebsbahnhof Rummelsburg ist um 1:25 Uhr.

Viele Grüße
Manuel


Heute Nacht endet der Pendelverkehr auf der S3 und damit auch der bauzeitliche S-Bahn-Verkehr am Bahnsteig Ru. Zwei Bilder von heute Abend.






1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.08.2017 02:44 von manuelberlin.
Hallo Manuel,

danke für die beiden Bilder.
Schön zu sehen, dass die Bahnsteigbeleuchtung auf dem Bahnsteig E nun schon funktioniert.
In den nächsten Tagen dürfte vom Bahnsteig Ru nun die nördliche Bahnsteigkante abgerissen werden.

Ich reiche noch 4 Bilder von Samstag nach.

Die Spundwand ist nun fertig. Die Kappen können wohl auch nach dem 21. August noch gesetzt werden.


Von Lichtenberg her kam ein Schotterzug und hat die neu verlegten Gleise eingeschottert


Wie von Manuel schon erwähnt wurden die Gleise dann am Sonntag das erste mal gestopft.


Seit bereits einigen Tagen sind sämtliche neuen Signale entlang der Strecke nicht mehr ausgekreuzt


--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Der Schotterzug mit der rotweißen Ludmilla kam auch Sonntag abend, bzw. Nacht im Dunkeln ganz langsam eingeschlichen. Ich dachte, huch, die Brücke ist doch draußen? Aber natürlich kam er auf dem neuen Gleis.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Stefan Metze
In den nächsten Tagen dürfte vom Bahnsteig Ru nun die nördliche Bahnsteigkante abgerissen werden.

Warum wird die abgerissen? Ich dachte, man löst die andere Bahnsteighöhe während der Bauarbeiten wie auf dem Ringbahn-Regionalbahnsteig?
Zitat
222
Zitat
Stefan Metze
In den nächsten Tagen dürfte vom Bahnsteig Ru nun die nördliche Bahnsteigkante abgerissen werden.

Warum wird die abgerissen? Ich dachte, man löst die andere Bahnsteighöhe während der Bauarbeiten wie auf dem Ringbahn-Regionalbahnsteig?

Da wird nix abgerissen, das Gleis wird lediglich ca. 20cm höher neu errichtet.
Es wird sehr wohl die Kante mit Kantenstein abgebrochen und auf der bisher genutzten Länge der S Bahn neu aufgebaut. Sehr schön ist es vom Bahnsteig 3/4 aus (wenn er auch für die Allgemeinheit geöffnet ist) in Höhe der Fußgängerbrücke zu sehen. Im hinteren Bereich wurde schon damals die reguläre Kante für die Fernbahn verbaut.
@Stefan:

Vielen Dank für das Bilder-Update. :-)

So ganz nebenbei dürfte der Schotterzug mit der 232 wohl auch der Brückenbelastungsprobe für die neuen Überbauten dienen - die muss ja vor Betriebsaufnahme stattgefunden haben.

Der Austausch der Bahnsteigkante an Gleis 2 (Ru Nord) ist notwendig, weil bei der "neuen" Bahnsteighöhe von 76 cm der bisherige Fluchtraum zu niedrig wäre und daher zum Vermeiden eingeklemmter Personen oder Körperteile verschlossen werden muss...

Viele Grüße
Arnd
[www.deutschebahn.com]

Zitat
DB Pressemitteilung
09.08.2017 Berlin
Bauarbeiten rund um das Ostkreuz im Plan
Noch bis 21. August ist der S-Bahnverkehr zwischen Ostkreuz und Lichtenberg sowie Karlshorst unterbrochen • Busse im Ersatzverkehr, U5 als Alternative • Neue Gleise, Bahnsteige und Stellwerkstechnik für S-Bahn

Noch elf Tage verbleiben für die Bauarbeiten in der großen Sommersperrung am Ostkreuz. Seit dem 21. Juli ist hier der S-Bahnverkehr eingeschränkt, um neue Gleise, Bahnsteige, Signale, Stellwerke und Sicherungstechnik aufzubauen und in Betrieb zu nehmen, Auftakt für das Baufinale rund um das Ostkreuz.

Ab 21. August fahren die S-Bahnen wieder von Lichtenberg und Karlshorst in die Innenstadt, ab 10. Dezember auch die S-Bahn von Schönefeld. Zudem halten ab Dezember die Regionalzüge der Linien RE 1, 2, 7 und RB 14 an dem größten Nahverkehrsknoten Berlins.

In den vergangenen Wochen waren die Bauschwerpunkte unter anderem Gleisbauarbeiten zwischen Ostkreuz und Nöldnerplatz, hier wurden die bauzeitlich genutzten Gleise und eine Behelfsbrücke über der Karlshorster Straße abgebaut und neue S-Bahngleise gelegt sowie Stützwände errichtet. Neue Signale wurden aufgebaut und die dafür notwendigen Kabel verlegt. Im Elektronischen Stellwerk Ostbahnhof wurde ein Softwarewechsel durchgeführt mit Anpassung an die Zugbeeinflussungstechnik der S-Bahn.

Seit gestern – mit Beginn der Sperrung zwischen Ostkreuz und Karlshorst – werden auch Richtung Rummelsburg die neuen Gleise, Weichen und Signale angeschlossen. Gearbeitet wird noch an den Bahnsteigen in Ostkreuz und Warschauer Straße sowie an der bereits zum größten Teil wieder aufgebauten historischen Fußgängerbrücke im Bahnhof Ostkreuz. Bis zum 21. August werden alle neuen Anlagen geprüft, abgenommen und in Betrieb gesetzt. Am Wochenende vor der Inbetriebnahme finden Messfahrten statt.

Christian Welzel, Projektleiter bei der DB Netz AG: „Wir haben einen straffen Zeitplan und noch alle Hände voll zu tun. Aber wir werden pünktlich am 21. August mit Betriebsbeginn fertig. Dann wird die S-Bahn wieder in die Innenstadt fahren, die S 3 verkehrt ab diesem Zeitpunkt zwischen Erkner und Westkreuz und hält wieder in Rummelsburg.“

Beste Grüße
Harald Tschirner


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