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Schienenverkehrswochen 2017
geschrieben von 485er-Liebhaber 
Dann war es sicherlich eine Fehlentscheidung diese D-Wagen wieder aufzuarbeiten. Welche Teile gehen dort ständig kaputt?
Manche Sachen muss man eben einfach ausprobieren.

Daran scheitert es ja sonst so oft: Kuriose Ideen, an die aber kaum wer glaubt oder die von wenigen lauten Zweiflern kaputt geredet werden. Ich finde es gut dass man sich jetzt immer öfter am Pragmatismus versucht, auch wenn es natürlich schade ist, dass solche Ideen derzeit akut notwendig sind.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Henning
Welche Probleme haben die D-Wagen, so dass sie nicht sehr stabil laufen?

Sie sind ständig kaputt, reicht das nicht?

Hatten wir das nicht schon mal besprochen? Waren es nicht die Türen?

Schade, dass die AI jetzt doch nicht zum Einsatz kommen.

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Lehrter Bahnhof
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Henning
Welche Probleme haben die D-Wagen, so dass sie nicht sehr stabil laufen?

Sie sind ständig kaputt, reicht das nicht?

Hatten wir das nicht schon mal besprochen? Waren es nicht die Türen?

...

Und besonders die Türklinken ;-)))

T6JP
Ach richtig, die Klinken waren es. Schade, dass dazu nichts beim Sprechtag gesag wurde. Wahrscheinlich war es der BVG zu peinlich.

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Nicht-dynamische Signatur
Ich war auch bei dem Fahrgastsprechtag und nicht sonderlich angetan von dem fast anderthalbstündigen Vortrag von Sigrid Nikutta. Hier mein Artikel zur Veranstaltung im Neuen Deutschland

Zitat
Artikel ND
Vorreiter bei Innovationen sollen die anderen sein. Diesen Eindruck von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) musste man am Mittwochabend bei einem Vortrag der BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta gewinnen. Eigentlich war die Veranstaltung im Betriebshof Lichtenberg der traditionelle Fahrgastsprechtag des Berliner Fahrgastverbands IGEB, doch zunächst referierte Nikutta fast eineinhalb Stunden über die Erfolge der Vergangenheit und die anstehenden Aufgaben.

Dazu noch ein Kommentar zu der BVG-Chefin: Verwalterin, nicht Visionärin:
Zitat
Lehrter Bahnhof
Ach richtig, die Klinken waren es. Schade, dass dazu nichts beim Sprechtag gesag wurde. Wahrscheinlich war es der BVG zu peinlich.

Der Zug hat sie jetzt doch nicht mehr!!!
Zitat
Lehrter Bahnhof
Zitat
Jens Fleischmann
Der Artikel zum Fahrgastsprechtag Regionalverkehr ist online und kann unter [www.bahninfo.de] gelesen werden.

Danke für den Artikel!

Kleiner Hinweis:

"Mit DB Netz ist der VBB in Diskussion hinsichtlich der Pünktlichkeit auf der Berliner Stadtplan."

Danke für den Hinweis, habe es korrigiert.

Jens
Zitat
nicolaas
Ich war auch bei dem Fahrgastsprechtag und nicht sonderlich angetan von dem fast anderthalbstündigen Vortrag von Sigrid Nikutta. Hier mein Artikel zur Veranstaltung im Neuen Deutschland

Zitat
Artikel ND
Vorreiter bei Innovationen sollen die anderen sein. Diesen Eindruck von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) musste man am Mittwochabend bei einem Vortrag der BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta gewinnen. Eigentlich war die Veranstaltung im Betriebshof Lichtenberg der traditionelle Fahrgastsprechtag des Berliner Fahrgastverbands IGEB, doch zunächst referierte Nikutta fast eineinhalb Stunden über die Erfolge der Vergangenheit und die anstehenden Aufgaben.

Dazu noch ein Kommentar zu der BVG-Chefin: Verwalterin, nicht Visionärin:

Guter Beitrag und treffender Kommentar, danke Nicolas! Ich habe die gleiche (negative) Wahrnehmung vom Wirken der Frau Nikutta. Ihr Schwerpunkt die ganze Zeit war Imagepflege, Selbstmarketing, das Unternehmen und sich selbst in besonders schönem Licht darstellen. Überspitzt gesagt: Herzchen kleben. Dagegen überhaupt nicht wahrnehmbar sind irgendwelche über das Tagesgeschäft hinausgehende Projekte, die tatsächlich den Fahrgästen zugute kommen und altbekannte Probleme angehen. Hier gäbe es für die Managerin mehr als genug zu tun: Verfrühte Tram-Abfahrten, fehlende Verkehrsträger-übergreifende Anschlusssicherung, untaugliches Daisy, veraltete Fahrkartenautomaten, Pulkbildung bei Bussen, zunehmende "Mir-doch-egal"-Mentalität bei den Mitarbeitern, ... Und da kann man schon sagen, ist sie auf ganzer Linie an den Herausforderungen der realen Welt weitgehend gescheitert. Dass die BVG als größter deutscher Verkehrsbetrieb eigentlich sogar Innovationsführer sein müsste, statt "auf den Markt zu warten", zeigt die völlig mangelhafte Aufstellung und Führung des Unternehmens.

Viele Grüße
André
Hallo,

mein Artikel zum Fahrgastsprechtag ist nun auch fertig und kann unter [www.bahninfo.de] gelesen werden.

Jens
Zitat
Jens Fleischmann
Bereits zum dritten Mal gab die Vorstandsvorsitzende der BVG Dr. Sigrid Evelyn Nikutta in der ersten Hälfte der Veranstaltung zunächst einen Überblick über das aktuelle Geschehen bei der BVG, bevor sie sich den Fragen und der Kritik des Publikums stellte, allerdings erneut aus Termingründen nicht bis zum Ende der Veranstaltung.

Passt ins Bild. Wahrscheinlich haut sie nächstes Jahr gleich nach ihrem Vortrag ab. Oder sie macht gleich eine Veranstaltung ohne diese lästigen Fahrgäste...
Hoi,

ich habe eine Verständnisfrage:
Ich lese in vielen Artikeln und hier im Forum sehr häufig den Vorwurf, dass die BVG keinerlei Reserven, sei es personeller Art, noch materieller Art habe, (v.a. im Schienenverkehrsbereich). Gleichzeitig gibt es seit einiger Zeit Angebotsausweitungen. Ist dies also so zu verstehen, dass die BVG jegliche Reserve die sie ausbildet und einkauft, sozusagen gar nicht erst zur Reserve steckt, sondern das Grundangebot damit ausweitet?

Den Vorwurf der fehlenden Reserve entkräftet dies ja nicht, setzt dieses jedoch in eine andere Relation, oder nicht?


MfG
Ro
Zitat
RobertM
Hoi,

ich habe eine Verständnisfrage:
Ich lese in vielen Artikeln und hier im Forum sehr häufig den Vorwurf, dass die BVG keinerlei Reserven, sei es personeller Art, noch materieller Art habe, (v.a. im Schienenverkehrsbereich). Gleichzeitig gibt es seit einiger Zeit Angebotsausweitungen. Ist dies also so zu verstehen, dass die BVG jegliche Reserve die sie ausbildet und einkauft, sozusagen gar nicht erst zur Reserve steckt, sondern das Grundangebot damit ausweitet?

Den Vorwurf der fehlenden Reserve entkräftet dies ja nicht, setzt dieses jedoch in eine andere Relation, oder nicht?


MfG
Ro

Die Angebotsausweitungen erfolgten bisher vor allem zeitlich. Die vorhandenen Fahrzeuge müssen also mehr leisten und damit auch häufiger in die Werkstatt. Die neu ausgebildeten Fahrer, die geblieben sind, werden in der Tat mehr oder weniger direkt durch die Mehrleistungen "verbraucht" und können so kam den Mangel lindern.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
Jens Fleischmann
Bereits zum dritten Mal gab die Vorstandsvorsitzende der BVG Dr. Sigrid Evelyn Nikutta in der ersten Hälfte der Veranstaltung zunächst einen Überblick über das aktuelle Geschehen bei der BVG, bevor sie sich den Fragen und der Kritik des Publikums stellte, allerdings erneut aus Termingründen nicht bis zum Ende der Veranstaltung.

Passt ins Bild. Wahrscheinlich haut sie nächstes Jahr gleich nach ihrem Vortrag ab. Oder sie macht gleich eine Veranstaltung ohne diese lästigen Fahrgäste...

Sie liebt halt die Fahrgäste... Bilder mit M.Müller oder irgendner Fahrzeugübergabe gegen 21 Uhr bringen mehr Publicity.

Hüstel...
Sie kann meinetwegen der Veranstaltung auch komplett fern bleiben. Ihr Vortrag dauert einfach zu lange, es ist anstrengend zuzuhören. Sie spricht langsam und extrem überbetont, als richtete sie sich zu Hörgeschädigten. Inhaltlich werden Sachen erwähnt, die regelmäßig in den Medien zu finden sind und die dem Großteil der Anwesenden ob ihres generellen Interesses an der BVG bereits bekannt sein dürfte. Das ist dem ursprünglichen Gedanken des Fahrgastsprechtags genau so abträglich wie die Publikumsfragen zu politischen Entscheidungen. Kurz das Geschehen Revue passieren lassen gern - aber doch nicht eineinhalb Stunden lang bei anvisierten zwei Stunden Gesamtzeit. Richtig frech fand ich dennoch den älteren Mitbürger, der ihr bestimmt drei oder viermal feixend ins Wort gefallen ist.

Glücklicherweise wurde die Fragerunde auf 21:30 verlängert und die Ansprechpartner waren ja im Anschluss auch noch nicht sofort weg.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~
@Philipp: Volle Zustimmung, es ist wirklich extrem anstrengend, ihr länger zuzuhören. Und Sie geht bei der Auswahl des Inhalts und der Tiefe absolut nicht auf die Zielgruppe ein. Sowas lernt man bei Präsentationstechniken eigentlich gleich am Anfang...

Nachdem bereits die beiden davorliegenden BVG-Sprechtage ähnlich desaströs waren, frage ich mich, ob und wann die IGEB hier mal gegensteuern möchte. Ein deutliches Feedback in Richtung BVG (Chefin und Pressestelle) wäre da überfällig, um hier nicht noch mehr Frust und verlorene Energie auf beiden Seiten zu erzeugen. Sich bedingungslos dem/der Vortragenden unterzuordnen, nach dem Motto "Wir sind ja froh, wenn überhaupt jemand zusagt", scheint mir nicht der richtige Weg zu sein.

Viele Grüße
André
Zitat
Philipp Borchert
Inhaltlich werden Sachen erwähnt, die regelmäßig in den Medien zu finden sind und die dem Großteil der Anwesenden ob ihres generellen Interesses an der BVG bereits bekannt sein dürfte.

Da ist zwar richtig und für die Veranstaltung selbst etwas schade, aber ein Stück weit auch Ergebnis einer positiven Entwicklung: Die Informationen über anstehende Fahrplanänderungen werden inzwischen m.E. deutlich früher allgemein bekanntgegeben. Früher waren die Schienenverkehrswochen noch die erste Möglichkeit für Insider, sich über den nächsten Fahrplanwechsel zu informieren. Sicher nicht zuletzt dadurch, dass sich Mehrleistungspakete besser verkünden lassen als Einsparungen, werden diese Informationen inzwischen deutlich früher bekannt. Gleiches gilt ebenso für die Themen neue Fahrzeuge und Streckenausbaupläne, die derzeit frühzeitiger und von einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert werden, als es vor 5 oder 10 Jahren der Fall war.

Grundsätzlich empfinde ich das auch als den richtigeren Weg als diese Informationen zunächst einem kleinen Kreis in exklusiver Runde zu geben. Für die Schienenverkehrswochen ist das aber natürlich etwas schade.
Zitat
Lopi2000
Da ist zwar richtig und für die Veranstaltung selbst etwas schade, aber ein Stück weit auch Ergebnis einer positiven Entwicklung: Die Informationen über anstehende Fahrplanänderungen werden inzwischen m.E. deutlich früher allgemein bekanntgegeben...
Grundsätzlich empfinde ich das auch als den richtigeren Weg als diese Informationen zunächst einem kleinen Kreis in exklusiver Runde zu geben. Für die Schienenverkehrswochen ist das aber natürlich etwas schade.

Das sehe ich gänzlich anders.
Es gibt auch heutzutage keinerlei Verfahren oder Ähnliches, Informationen der Mehrleistungspakete oder anderer Fahrplanänderungen, bereits frühzeitig (nach Beschluss und Abstimmung) zu veröffentlichen.

Es muss sogar der Weg über (kleine) parlamentarische Anfragen gegangen werden, um die Informationen aus Verwaltung und BVG herauszubekommen - wie dieses Jahr.
Dies finde ich um so erstaunlicher, weil wir zur Zeit (wer weiß, wie lange noch?) Jahr für Jahr gute Nachrichten haben: Das Angebot wird ausgebaut, es wird mehr gefahren. Eigentlich ein guter Anlass, für Politik und Verkehrsunternehmen möglichst laut die Werbetrommel zu rühren.

Und was soll das mit einem "kleinen Kreis"? Was ist an bevorstehenden Fahrplanänderungen so Geheimnisvolles? Ist es nicht eher so, dass das Fahrplanangebot eher mit eine der wichtigsten Informationen für die "breite Masse" der Fahrgäste ist?

Ingolf
Zitat
Philipp Borchert
Sie kann meinetwegen der Veranstaltung auch komplett fern bleiben. Ihr Vortrag dauert einfach zu lange, es ist anstrengend zuzuhören. Sie spricht langsam und extrem überbetont, als richtete sie sich zu Hörgeschädigten. Inhaltlich werden Sachen erwähnt, die regelmäßig in den Medien zu finden sind und die dem Großteil der Anwesenden ob ihres generellen Interesses an der BVG bereits bekannt sein dürfte.

Man hat gemerkt, dass sie sich Null vorbereitet hat. Allein der erste Blick auf die Präsentation und dann die langen Pausen. Dazu hat sie meistens nicht viel mehr gesprochen als Text auf den Folien war. Der Rest war Füllsätze und Zusammenhänge ziehen. War wirklich arg Schwach und künstlich in die Länge gezogen.

--
Individuell unterwegs sind in Berlin nur noch Menschen, die nicht mit dem Auto unterwegs sind.
"Franz Fehrenbach"
Zitat
Ingolf
Das sehe ich gänzlich anders.

So anders finde ich Deine Sicht gar nicht, aber vielleicht habe ich mich auch missverständlich ausgedrückt:

Zitat
Ingolf
Es gibt auch heutzutage keinerlei Verfahren oder Ähnliches, Informationen der Mehrleistungspakete oder anderer Fahrplanänderungen, bereits frühzeitig (nach Beschluss und Abstimmung) zu veröffentlichen.

Das ist zwar richtig und es wäre natürlich noch besser, wenn die BVG die Informationen noch aktiver selbst verbreiten würde, aber insgesamt sind die meisten Informationen zum nächsten Fahrplanwechsel, die vor 10 Jahren noch halbwegs neu und exklusiv im Rahmen der Schienenverkehrswochen einem fachlich interessierten Publikum präsentiert wurden, halt inzwischen vorab bekannt, so dass die Schienenverkehrswochen nicht mehr soviel Neuigkeiten bieten können.

Es stellt sich aber bei einer Bekanntgabe durch die BVG die Frage, wer welche Aussagen zu welchem Informationsstand bekannt geben darf und sollte. Eine parlamentarische Anfrage hat den Vorteil, dass hier formell der Arbeitsstand zu einem bestimmten Stichtag angegeben werden muss. Der Senat als Besteller und die BVG als Verkehrsunternehmen werden von sich aus immer zögerlich sein, Informationen bekannt zu geben, auf die man sie später "festnageln" kann, bevor alles final beauftragt ist.

Zitat
Ingolf
Und was soll das mit einem "kleinen Kreis"? Was ist an bevorstehenden Fahrplanänderungen so Geheimnisvolles? Ist es nicht eher so, dass das Fahrplanangebot eher mit eine der wichtigsten Informationen für die "breite Masse" der Fahrgäste ist?

Ja, das sehe ich auch so. Es sollte breit bekannt gegeben werden und eben nicht nur in einem "kleinen Kreis", der die Schienenverkehrswochen meiner Meinung nach ein Stück weit sind, auch wenn es eine öffentliche Veranstaltung ist.
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