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Mehrleistungspaket 2017
geschrieben von Lopi2000 
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Latschenkiefer
Ist denn eigentlich endlich mal der zweigleisige Ausbau der M1 geplant? Ich dachte immer, dass der 20 Minuten-Takt erst dann verdichtet werden kann. Für einen 15 Minuten-Takt scheint es aber offensichtlich zu reichen.

Das wird genau wie auf der Mahlsdorfer Schiene. Mit Verdichtung der Zugfolge steigt proportional die Zahl der Weichen- und Signalstörungen. Kommt der Flexity tatsächlich ständig zum Einsatz, müssen zusätzlich alle paar Jahre Weichengroßteile erneuert und Gleisbögen aufgeschweisst werden.
Eine Zwischenkehrmöglichkeit am Niemöllerplatz wäre angebracht um nicht bei jeder Störung beide Äste zu unterbrechen. Denn bei dichter Zugfolge und Umleitung von einem Flügel der M1 auf den anderen kollabiert dieser ebenfalls. Aber für zusätzliche Infrastruktur fehlt der ernsthafte Wille, den ruhenden Verkehr etwas zu reduzieren und den Verkehrsraum zugunsten des ÖPNV zu verändern.

so long

Mario
Zitat
Latschenkiefer
Ist denn eigentlich endlich mal der zweigleisige Ausbau der M1 geplant? Ich dachte immer, dass der 20 Minuten-Takt erst dann verdichtet werden kann. Für einen 15 Minuten-Takt scheint es aber offensichtlich zu reichen.

Die 22 fuhr früher dort den ganzen Tag im Viertelstundentakt und da war die Strecke noch eingleisiger, als heute.

Zitat
Latschenkiefer
Ein Wechsel auf einen 15 Minuten-Takt finde ich sonst nicht so prall, weil das mit keinem anderen Takt zusammenpasst.

Vielleicht geht man ja einst zu einem generellen Viertelstunden-Grundtakt über, wie es in anderen Städten längst üblich ist.
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Alter Köpenicker
Zitat
Latschenkiefer
Ein Wechsel auf einen 15 Minuten-Takt finde ich sonst nicht so prall, weil das mit keinem anderen Takt zusammenpasst.

Vielleicht geht man ja einst zu einem generellen Viertelstunden-Grundtakt über, wie es in anderen Städten längst üblich ist.

Da besteht aber der grundsätzliche Disput zwischen der hohen Erschließungswirkung und der damit verbundenen geringen Eigenerstellung der Fahrgäste durch den Weg zur Haltestelle und einem dichten Takt auf Hauptstrecken und einen höheren Eigenerstellung der Leistung durch den Fahrgäste durch moderat längere Anbindungen zur Haltestelle.

Kurze Wege, dichte Takte und umstiegsfreie Verbindungen widersprechen sich schon aufgrund der notwendigen Bündelung zum Betrieb von Massentransportmitteln. Wenn man noch angemessene Auslastungen erzielen möchte, kann man nicht alle dieser Parameter ans Optimum aus Fahrgastsicht bringen. Schon allein, wenn man die lokalen S- und U-Bahnhöfe an das Busnetz anbinden möchte, hat man bei der hohen Erschließungsvorgabe viele Fixpunkte. Wenn man dann noch alle Schulen, Bürgerämter, Arbeitsämter, Versorgungsschwerpunkte und Partymeilen direkt ohne Fußweg anfahren möchte, sind es noch mehr. Auf manchen Linien fällt einiges davon zusammen, oft kombiniert mit hoher Besiedlungsdichte. Diese Linien sind dann oft M-Linien. Auf anderen Linien lassen sich aber dichte Takte dann nur über immense Nachfragesteigerungen oder eine Bündelung der Verkehrsnachfrage durch 100m mehr Fußweg realisieren (immerhin hast du eine Leistungsausweitung von 33% vorgeschlagen).

Vermutlich würde man enorme Kapazitäten für Leistungsausweitungen im Kernnetz schaffen können, wenn man den Erschleißungsstandard von 300-400 Meter auf 500 Meter anheben würde.

Leider lässt sich das ganze schwer mischen: Selbst wenn man ein Grundnetz für mobilitätseingeschränkte Personen im nur noch im Stundentakt vorsehen würde, wäre es vermutlich kaum möglich, noch hinnehmbare Reisezeiten zu erreichen, wenn er Fahrgast an beiden Enden der Verbindung auf kurze Wege zu den Haltestellen angewiesen ist.
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der weiße bim
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Latschenkiefer
Ist denn eigentlich endlich mal der zweigleisige Ausbau der M1 geplant? Ich dachte immer, dass der 20 Minuten-Takt erst dann verdichtet werden kann. Für einen 15 Minuten-Takt scheint es aber offensichtlich zu reichen.

Das wird genau wie auf der Mahlsdorfer Schiene. Mit Verdichtung der Zugfolge steigt proportional die Zahl der Weichen- und Signalstörungen. Kommt der Flexity tatsächlich ständig zum Einsatz, müssen zusätzlich alle paar Jahre Weichengroßteile erneuert und Gleisbögen aufgeschweisst werden.

Die BVG sollte mal alle ihre Gleise anpassen, damit diese auch einen Flexity länger aushalten können. Soweit ich weiß gibt es zwar Strecken, die mit den Fahrzeugen kein Problem haben, aber das sind zu wenig.
Vielleicht sollten die Herren Diskutanten mal den veröffentlichten Fahrplan der M1 von Rosenthal Nord nach Pastor Niemöller Platz zu Rate ziehen. Da steht, das man zwischen 6 und 8 Uhr an einigen Tagen alle 10 Minuten fährt.
Zitat
Alter Köpenicker
Vielleicht geht man ja einst zu einem generellen Viertelstunden-Grundtakt über, wie es in anderen Städten längst üblich ist.

Und die Anschlüsse zur S-Bahn schmeißt man dann über den Haufen oder soll die auch alle 15 Minuten fahren?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.08.2017 12:22 von B-V 3313.
Zitat
Nahverkehrsplan
Du darfst Umstiege nicht mit Anschlüssen verwechseln.

In dem Falle unwichtig, denn die sind nicht zufällig. Und der 15 Minuten-Takt passt zu nichts (S-Bahn etc.)

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Alter Köpenicker
Vielleicht geht man ja einst zu einem generellen Viertelstunden-Grundtakt über, wie es in anderen Städten längst üblich ist.

Und die Anschlüsse zur S-Bahn scheißt man dann über den Haufen oder soll die auch alle 15 Minuten fahren?

Nee, wie ich schon früher schrieb, die S-Bahn bekommt, wie woanders auch üblich, den 30 Minuten-Grundtakt. Zu etwas anderes ist die S-Bahn ja nicht fähig, weder von den Fahrzeugen, noch vom Personal her. Vielleicht wird es dann auch weniger Totalsperrungen in den Sommerferien geben.

MfG Holger



[tradibahner.de]


Zitat
HermannDuncker
Vielleicht sollten die Herren Diskutanten mal den veröffentlichten Fahrplan der M1 von Rosenthal Nord nach Pastor Niemöller Platz zu Rate ziehen. Da steht, das man zwischen 6 und 8 Uhr an einigen Tagen alle 10 Minuten fährt.

Das stimmt nicht. Zwischen 6 und 8 Uhr finden laut Jahresfahrplan 2017 montags bis freitags genau sieben Abfahrten in Rosenthal Nord statt (6:18, 6:38, 6:56, 7:11, 7:26, 7:41, 8:00 Uhr), ab 8:00 bis 0:00 Uhr regelmäßig und gut merkbar alle 20 Minuten. Die kürzeste Zugfolgezeit ist demnach 15 Minuten.
Nach dem Frühberufsverkehr setzt der 14. Umlauf der M1 nach Lichtenberg aus (und kommt nachmittags nicht wieder).

Die Umstellung auf Flexity wird wohl keine F8Z auf die M1 bringen, denn der Abschnitt Veteranenstraße/Weinbergsweg - Kastanienallee - Schönhauser bis Ecke Bornholmer ist nach wie vor für lange Flexity gesperrt. Daher halte ich es für wahrscheinlicher, dass die M10 ab Umbau der Endhaltestelle Warschauer Straße (und der Haltestelle S Warschauer Straße in Richtung Hauptbahnhof) mit F8Z besetzt wird und die F6Z dafür auf die M1 und M5-Einsetzer abwandern.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Die Umstellung auf Flexity wird wohl keine F8Z auf die M1 bringen, denn der Abschnitt Veteranenstraße/Weinbergsweg - Kastanienallee - Schönhauser bis Ecke Bornholmer ist nach wie vor für lange Flexity gesperrt. Daher halte ich es für wahrscheinlicher, dass die M10 ab Umbau der Endhaltestelle Warschauer Straße (und der Haltestelle S Warschauer Straße in Richtung Hauptbahnhof) mit F8Z besetzt wird und die F6Z dafür auf die M1 und M5-Einsetzer abwandern.

Kannst Du sagen, warum der Abschnitt für lange, jedoch nicht für Kurze Flexity gesperrt ist? (an der absoluten Länge kann's ja nicht liegen, KT4-Doppel sind ja kein Problem). Zumindest Fahrschulen habe ich auf dem Abschnitt auch schon mit F8 fahren sehen.

Ansonsten sind F6 auf der M1 sinnvoll. Ich bin zwar selber Leidtragender der ständigen Überfüllungen auf dem Abschnitt Kastanienallee, aber 7,5-min.-Takt UND 40-m-Bahnen gehen selbst über meine -
regelmäßig sehr unbescheidenen - Wünsche hinaus. Aber abwarten, wie sich das ab Dezember einpendelt. Wäre ja nicht das erste Mal, dass eine Taktverdichtung mehr Nachfragezuwachs als zusätzliche Kapazität erzeugt. ;)

Schöne Grüße,

Arian
@der weiße bim

Ich kenne keine Einschränung für die langen Flex auf der M1. Nur das im Moment überhaupt kein F nach Schillerstraße fahren darf. Sonst ist doch da eine Freigabe !?
Zitat
schallundrausch
Kannst Du sagen, warum der Abschnitt für lange, jedoch nicht für Kurze Flexity gesperrt ist? (an der absoluten Länge kann's ja nicht liegen, KT4-Doppel sind ja kein Problem). Zumindest Fahrschulen habe ich auf dem Abschnitt auch schon mit F8 fahren sehen.

Zitat
berliner
Ich kenne keine Einschränung für die langen Flex auf der M1. Nur das im Moment überhaupt kein F nach Schillerstraße fahren darf. Sonst ist doch da eine Freigabe !?

Die Sperrung muss an einer oder mehreren Haltestellen liegen.
Die Dano 52 legt stets die Einschränkungen fest. Danach sind die Abschnitte Weinbergsweg/Veteranenstr. > Kastanienallee > Schönhauser Allee bis Bornholmer
Str./Pappelallee derzeit sowohl für F8 als auch GT6-Doppeltraktionen gesperrt. Natürlich kann durch bauliche Maßnahmen eine Änderung herbei geführt werden. Im Sonderverkehr (das sind alle Fahrten ohne Fahrgastwechsel auf der Strecke, incl. Fahrschulfahrten und Probefahrten) sind diese Strecken nämlich frei gegeben.

In der Dietzgenstraße und Schillerstraße reicht der Gleismittenabstand für Flexity definitiv nicht aus. Deshalb wird ab 4. September voraussichtlich bis zum 17. Dezember ein Gleis erneuert, das andere nur im Bereich der geplanten Kaphaltestellen. Für eine vollständige Grundinstandsetzung reichen weder Zeit noch Geld.

so long

Mario
Die Haltestelle U-Eberswalder Str in Fahrtrichtung Schönhauser Allee ist für einen F8 zu kurz, das ist der bisherige Grund, weshalb dort keine langen Züge im Linienverkehr fahren dürfen.

gruß
Zitat
baracuda
Die Haltestelle U-Eberswalder Str in Fahrtrichtung Schönhauser Allee ist für einen F8 zu kurz, das ist der bisherige Grund, weshalb dort keine langen Züge im Linienverkehr fahren dürfen.

Für KT4D-Doppeltraktionen war das kein Problem. Gelegentlich, nicht nur in der Silvesternacht sieht man mal einen auf der M1.
Allerdings liegt die erste und letzte Tür beim KT etwas weiter vom vordersten/hintersten Punkt entfernt. Überschlägig komme ich beim Abstand Vorderkante erste Tür - Hinterkante letzte Tür beim 2KT auf etwa 34 Meter, beim F8 sind es laut Datenblatt 36,80m.

so long

Mario


Ich hatte von meinem Schriftwechsel mit CNB und der von der zuständigen Senatsverwaltung gegeben Antwort ja schon kurz berichtet. Ich gebe hier mal die Antwort in ungekürzter Fassung wider. Die meinerseits gestellten Fragen ergeben sich - glaube ich - aus den Antworten...

....
vielen Dank für Ihre Anfrage, die vom Center Nahverkehr Berlin an die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als verantwortlicher ÖPNV-Aufgabenträger weitergeleitet wurde. Die Kritik im Bezirk Pankow hinsichtlich der teilweise bestehenden Kapazitätsprobleme der Linien M1 und 50 ist dem ÖPNV-Aufgabenträger bekannt. Bislang war angesichts des eingeschränkten Fahrzeugparks der BVG und der unzureichenden Durchlassfähigkeit im Bereich Pankow eine nennenswerte Leistungsausweitung beider Linien nicht möglich. Auf der Linie 50 gab es allerdings bereits eine gewisse Mehrleistung durch den 2016 erfolgten Verzicht auf die reduzierten Ferienfahrpläne. Zudem werden auf dieser Linie bereits die neuen Straßenbahnen vom Typ Flexity F8 mit deutlich ausgeweitetem Platzangebot eingesetzt. Für die Linie M1 stehen infolge der zwischenzeitlich möglichen Bestellung weiterer neuer Straßenbahnen nach aktueller Planung ab Dezember diesen Jahres ebenfalls lange Flexity-Bahnen vom Typ F8 in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Ab Dezember soll nach gegenwärtiger Planung zudem auf beiden Ästen der Linie M1 nach Rosenthal Nord und nach Schillerstraße von Montag bis Freitag von 6 bis 20 Uhr ein 15-Minuten-Takt angeboten werden, überlagernd ergibt sich ein 7,5-Minuten-Takt in die Innenstadt. Für diese Angebotsverbesserung werden derzeit Maßnahmen vorbereitet, mit denen die erforderliche Kapazität für zusätzliche Straßenbahnfahrten im Bereich der Straßenbahn- und Bushaltestelle am S- und U-Bahnhof Pankow und der umliegenden Verkehrsknoten gewährleistet werden kann. Ein vollständiger 10-Minuten-Takt auf beiden Ästen der Linie M1 ist jedoch erst mittelfristig möglich, hierfür sind noch weitere Anpassungen der Infrastruktur erforderlich. Es ist zudem das Ziel des Aufgabenträgers, mittelfristig auch auf der Linie 50 zusätzliche Fahrten während der Hauptverkehrszeit sowie zu den noch bestehenden Zeiten des 20-Minuten-Takts am Wochenende anbieten zu können. Aktuell kann ich Ihnen dazu wie auch zu einer Verdichtung der M1 auf einen 10-Minuten-Takt auf beiden Ästen aber noch keine genaueren zeitlichen Planungen mitteilen.

Hinsichtlich Ihres Hinweises auf die geplante Badelandschaft an der Wolfshagener Straße ist beim ÖPNV-Aufgabenträger bislang kein konkreter Eröffnungstermin bekannt. Sobald die entsprechenden Planungen der Bäderbetriebe konkreter werden - bisherige Zeitplanungen gingen von den Jahren 2020 oder 2021 aus - wird sich der Aufgabenträger mit der BVG abstimmen, wie ggf. in der Angebotsgestaltung darauf reagiert wird. Durch den Einsatz der F8-Flexity und die bereits erwähnten Planungen zur Angebotsverdichtung auf den Linien M1 und 50 kann nach Einschätzung der zuständigen Planer aber das zu erwartende zusätzliche Verkehrsaufkommen voraussichtlich abgedeckt werden.

Mit freundlichen Grüßen
[...]

Edit Forummaster: Die Kontaktdaten wurden entfernt, da die Antwort an eine Privatperson ging und keine Pressemitteilung ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.08.2017 22:44 von Forummaster Berlin.
Danke fürs Veröffentlichen. Das liest sich ja fast unglaublich! Salopp formuliert: wir würden ja gerne F8 im 5-Minuten-Takt fahren lassen, aber die passen leider noch nicht durch den Knoten Pankow durch.

F8 alle 7,5 Minuten ist ja schon mehr als eine Verdopplung des Platzangebots im Vergleich zu heute. F8 im 5-Minuten-Takt entspricht dagegen mehr als dem Dreifachen. Ich werde selten so reich beschenkt.
:o
Na, und die Rosenthaler wird's erst freuen...
Ja, natürlich stellt das eine wesentliche Verbesserung dar, aber ich habe in meinem Schreiben auch auf den Umstand hingewiesen, dass schon Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre ein wesentlich besseres Straßenbahn-Angebot am S-Bhf. Pankow bestand. Weiter oben hat ja jemand darauf Aufmerksam gemacht, dass bereits die 22 seinerzeit bei fast durchgehend eingleisiger Strecke im 15-Minuten Takt fuhr. Am Bhf. Pankow kamen noch die 46 im 6/7-Minuten Takt hinzu in der HVZ die 49 im 7/8Takt. Rechnet man doch noch die Verstärker (Aus- und Eirückfahrten des Betriebshofs Niederschönhausen) dazu (wechselnd Linien 3, 3E/72E, 13, 20, 63E, 70/70E, 71), dann ergab das praktisch locker einen 5-Minuten Takt. Und man erinnere sich an die beengten Verhältnisse unter den Bahnbrücken am S-Bhf.Pankow.
Und ein wesentlich geringeres Busangebot (an Fahrzeugen) gab es seinerzeit auch nicht. Hochfrequent die Linien 7/7E und 45, Zusätzlich 55 (und 58). Schon damals wurden einige Linien (zeitweise) über Mühlenstraße - Rathaus geleitet (7/7E) und die Buslinien 33 und 50 berührten den S-Bhf. nicht.
Ich wollte nur daran erinnern, dass wir heute über Dinge (Frequenz des Fahrzeugeinsatzes) sprechen, die vor 30-40 Jahren -zumindest bei der Straßenbahn- Standard waren.
Sicherlich, einen auch nur annähernd so starken MIV wie heute gab es natürlich nicht...

Das nur als kleine Ergänzung...zum Thema 7,5-Minuten-Takt der M1
MP
Nun darfst du aber nicht vergessen, Busse und Bahnen haben sich früher aber nicht eine enge Doppelhaltestelle geteilt wie es jetzt der Fall ist. So konnten Busse und Bahn nebeneinander stehen und den Fahrgastwechsel vollziehen.
Heute sind dort nach den Umbaumaßnahmen die Verhältnisse für ein Massentransport verschlechtert worden.
Das stimmt und ich habe nicht einmal eine Phantasie, wie ein erneuter Umbau aussehen könnte. Und wenn tatsächlich die Straßenbahnstrecke durch das "Pankower Tor" oder durch die Granitzstraße gebaut werden soll, dann verschärft sich die aktuelle Situation ja noch einmal.
Klassische Fehlplanung: viel zu eng, viel zu klein. Kein direkter Zugang zur U-Bahn, von einem zur S-Bahn mal ganz zu schweigen. Eine Haltestelleninsel, die einem den Atem stocken lässt, wenn sich Kindergruppen, Kinderwagen schiebende Mütter und Väter, Rollatoren-Benutzer(innen) und "Otto-Normalverbraucher(in)") von der M1 zum dahinter haltenden Bus durchquetschen.
Was wird, wenn dieser Abschnitt Teil des neuen Fahrrad-Schnellwegs (mit Piorität) wird?
Im Verkehrsgutachten zum "Pankower Tor" wurden schon 2014 bei Realisierung der damaligen Planung erhebliche MIV-Zuwächse prognostiziert. Die müssen da auch noch unterkommen ^^
Das läuft auf Chaos hinaus.
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