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Nachtnetz im Bereich Rosenthaler Platz/Hackescher Markt
geschrieben von Pneumatik 
Zitat
Jay
Bis Rosenthaler Platz gibt es aber den N40 ab Hbf, der dann den Nachtknoten Hackescher Markt, den Ostbahnhof und die Grünberger Straße erschließt. Keine der M8-Haltestellen ist ohne Nachtverkehr!

Naja es stimmt das es irgendeinen Nachtverkehr an den M8 Haltestellen nach Moll Ecke Otto-Braun gibt.

Allerdings keinen wirklichen Ost/West Verkehr wie es eben die M8 bietet. Zudem sind die N40 Haltestellen im Bereich Rosenthaler Platz nicht wirklich im allgemeinen Wahrnehmungskreis, sprich nicht im sichtbaren Breich von der M8 Haltestelle.

Der N40 ist wichtig! Eine wirklich sinnvolle alternative Streckenführung gäbe es bei einer M8 24h auch, die westliche Torstraße. Der Gourmet Kiez in Mitte mit seinen zahlreichen tollen Restaurants und Bars bietet genug Anlass, zudem die Anbindung für den Hauptbahnhof auch zu späterer Stunde eine Option für viele Reisende ist. Da gibt es Nachts kein Angebot.

Ich hoffe das man 2018 endlich das Potential für die Zeit nach 22 Uhr in der Rosenthaler Vorstadt erkennt und damit noch mehr neue Fahrgäste ansprechen kann, die vielleicht sonst eher Taxi fahren oder mit dem eigenen Auto.

Wie auch schon in frühreren Thematisierungen zur M8, wäre auch ein erster Kompromiss - mit der Betriebszeitausweitung in den Nachtstunden bis 1 Uhr (also gut 3-4 Bahnen mehr) ein guter Schritt nach vorne.

--
Individuell unterwegs sind in Berlin nur noch Menschen, die nicht mit dem Auto unterwegs sind.
"Franz Fehrenbach"



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:45 von Forummaster Berlin.
@Pneu: Ohne Frage, da stimme ich dir zu, dass eine Ausweitung der Betriebszeit und ein längerer 10er-Takt auf der M8 sinnvoll sind. Ich würde sogar sagen, dass der letzte Zug ab Hbf nicht vor 1:30 Uhr fahren sollte (was auch für die M5 gilt). Micht nervte nur diese "Ich will meine M8 und alles andere ist mir egal"-Attitüde mit übertrieben sinnfreien Vergleichen.

Wie geschrieben, ich denke eine komplette Überarbeitung des Nachtnetzes auch unter dem Gesichtspunkt der deutlich gestiegenen Fahrgastzahlen und damit verbundenen Dauerverspätung auf einigen Linien (N8, N65) ist mehr als überfällig.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:50 von Forummaster Berlin.
Zitat
Pneumatik
Der N40 ist wichtig! Eine wirklich sinnvolle alternative Streckenführung gäbe es bei einer M8 24h auch, die westliche Torstraße. Der Gourmet Kiez in Mitte mit seinen zahlreichen tollen Restaurants und Bars bietet genug Anlass, zudem die Anbindung für den Hauptbahnhof auch zu späterer Stunde eine Option für viele Reisende ist. Da gibt es Nachts kein Angebot.

Ist das die Klientel, die sich in einen Nachtbus setzt? Und will die zwangsläufig in Ost-West-Richtung weiter und nicht eher in Richtung P Hill?
Ich bin da eher nur tagsüber unterwegs und da fällt mir auf, dass der 142 eher Durchgangsreisende hat, als großen Fahrgastwechsel im Bereich Torstraße - und auch wenn diese Meinung hier nicht populär ist, aber seitdem wir 3 Straßenbahnlinien im (verhältnismäßigen) dichten Takt zum Hauptbahnhof haben, ist der Bus durch die Torstraße irgendwie anachronistisch.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:48 von Forummaster Berlin.
Zitat
Jay
Micht nervte nur diese "Ich will meine M8 und alles andere ist mir egal"-Attitüde mit übertrieben sinnfreien Vergleichen.

Völlig richtig, dass hab ich durch den Alltag schon gut zu ignorieren gelernt :D

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Individuell unterwegs sind in Berlin nur noch Menschen, die nicht mit dem Auto unterwegs sind.
"Franz Fehrenbach"



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:50 von Forummaster Berlin.
Zitat
eiterfugel
...aber seitdem wir 3 Straßenbahnlinien im (verhältnismäßigen) dichten Takt zum Hauptbahnhof haben, ist der Bus durch die Torstraße irgendwie anachronistisch.

Ist was wahres dran, denn der Sinn ist ja den Busverkehr zu reduzieren. Eine wirkliche effektive Alternative ohne Paralell verkehr auf der Invalidenstraße wird allerdings schwer. Ausser man verabschiedet sich davon und kombiniert bei 30min Takte zu einem 15min Takt. Das hätte auch seine Stärken.

Der N40 wird sicherlich in der derzeitigen Form nach der Straßenbahnverlängerung zur Turmstraße zur Diskussion stehen. Ich hoffe allerdings noch vor 2019/2020 eine Anpassung des Nachtverkehrs/Taktverdichung zwischen Rosenthaler Platz & HBF zu bekommen.

Wobei in mir gerade wieder das Thema SL12 am Sonntag aufkommt. Die 12 hat ja eine beachtliche Erfolgsgeschichte in den letzten Monaten. Der 15min Takt am Samstag und der 20min Takt am Sonntag. Durch die Einführung des 7,5min Taktes im Dezember, bin ich mal die Entwicklung der SL12 gespannt.

--
Individuell unterwegs sind in Berlin nur noch Menschen, die nicht mit dem Auto unterwegs sind.
"Franz Fehrenbach"



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:48 von Forummaster Berlin.
Zitat
Jay
Ich würde sogar sagen, dass der letzte Zug ab Hbf nicht vor 1:30 Uhr fahren sollte (was auch für die M5 gilt). Micht nervte nur diese "Ich will meine M8 und alles andere ist mir egal"-Attitüde mit übertrieben sinnfreien Vergleichen.

Von der Sache her ist es mir persönlich zwar egal, wohin und wie lange die M8 fährt (was auch für die M5 gilt), jedoch vertrete ich die Auffassung, daß diese Linien allein schon wegen dem vielbeworbenen "M" rund um die Uhr fahren sollten. Es verwirrt nämlich sehr, wenn man sich auf diese M-Versprechen verläßt und dann verlassen an der Haltestelle steht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:50 von Forummaster Berlin.
Zitat
Pneumatik
Ist was wahres dran, denn der Sinn ist ja den Busverkehr zu reduzieren. Eine wirkliche effektive Alternative ohne Paralell verkehr auf der Invalidenstraße wird allerdings schwer. Ausser man verabschiedet sich davon und kombiniert bei 30min Takte zu einem 15min Takt. Das hätte auch seine Stärken.

Wobei sich meine Äußerung ja nicht nur auf nachts bezog ;-)
Was die Kombination angeht: Es wird zwar wohl eher ein 10-20-Takt, weil die direkte M8 - trotz des unrealistisch knappen Fahrplans des N40 (wie ausgerechnet die Nachtbusse überdurchschnittlich pünktlich sein können, ist mir ein Rätsel) - schneller ist als der Umweg über'n Alex und den Hackeschen Markt, da sich M5 und N40 aber um 15-Minuten verpassen, ergänzt sich das im gesamten Gefüge aber ganz gut.

Zitat
Pneumatik
Wobei in mir gerade wieder das Thema SL12 am Sonntag aufkommt. Die 12 hat ja eine beachtliche Erfolgsgeschichte in den letzten Monaten. Der 15min Takt am Samstag und der 20min Takt am Sonntag. Durch die Einführung des 7,5min Taktes im Dezember, bin ich mal die Entwicklung der SL12 gespannt.

Ich sehe die 12 eher selten und nutze sie noch viel seltener - irgendwann wird aber auf dem gemeinsamen Abschnitt die Sättigung erreicht sein und das geht dann mMn eher zu Lasten der 12, denn die M1 steuert die fahrgaststärkeren Punkte an. Einzig der Umstieg zur Nord-Süd-S-Bahn wird durch die 12 schneller erreicht, ich würde diesen aber nicht überbewerten. Und ja, natürlich erreicht sie theoretisch auch eher die U6, allerdings an einer sehr umsteigeunfreundlichen Haltestelle.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:48 von Forummaster Berlin.
Zitat
Jay
Micht nervte nur diese "Ich will meine M8 und alles andere ist mir egal"-Attitüde

Aus den bisherigen Diskussionen zum Thema Innenstadt Nachtverkehr der M8 hatte ich eher den umgekehrten Eindruck gewonnen, also eine Dominanz von "Ich will meine N40 und alles andere ist mir egal".

Die M8 ist eine die halbe Stadt durchmessende Metrolinie, von der man eigentlich einen durchgehenden Nachtverkehr erwarten muss. Dass die M8 in ihrem normalen täglichen Liniendienst für viele Berliner wertvoll ist, muss ich wohl nicht weiter erläutern. Daraus ergibt sich ihr großer Bekanntheitsgrad. Hinzu kommt aber noch etwas anderes. Immer wenn bei der S-Bahn Fahrer oder Fahrzeuge streikten oder, wie jetzt gerade, die Stadtbahn wegen Bauarbeiten gesperrt war, erwies sich die M8 als ein wunderbarer Ersatz. Also man weiß eigentlich: Wenn's bei der S-Bahn kracht, fahr ich M8.

Leider wird man bitter enttäuscht, wenn man daran auch noch nach Mitternacht glaubt. Als Alternative bietet das Nachtnetz eigentlich nur den Umstieg auf eine Stadtrundfahrt mit der M10 durch den Berliner Norden. Oder mit noch mehr Umsteigen diese ominöse Buslinie N40.

Der N40 ist eine reine Nachtlinie. Und im Gegensatz zu anderen (U-Bahn-Ersatz-) Nachtlinien hat er auch noch eine von den bekannten Hauptlinien des Tagesnetzes völlig abweichende Linienführung. Eigentlich handelt es sich beim N40 um ein Relikt aus der Vor-Metrolinienzeit, als man ein Nachtnetz mit beschränkteren Mitteln bereitstellte, in dem man sich über obskure Linien von Knotenpunkt zu Knotenpunkt bewegte. Knotenpunkte und die Nachtlinien selbst waren nur Leuten mit guten Nachtverkehr-Erfahrungen bekannt, die anderen nahmen sich aus Unkenntnis lieber ein Taxi.

Mit den Metrolinien entstand ein der Allgemeinheit sehr viel bekannteres und weil an das Tagesnetz angelehnt, intuitiver benutzbares Nachtnetz. Ergänzende Nachtlinien wird es natürlich immer geben müssen. Ersetzende, wie offenbar im Fall N40 contra M8. halte ich aber für falsch.

Gruß
Micha




2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:50 von Forummaster Berlin.
Ich glaube, hier will niemand auf Biegen und Brechen den N40 erhalten - wenngleich ich vor der Tram zur Turmstraße wenig Chancen sehe ihn zu ersetzen -, sondern das eigentliche Problem ist, dass wir nachts(!) keine 3 Linien die Landsberger Allee runter in die Stadt bzw. rauf brauchen, weil das völlig am Bedarf vorbei wäre. Und ich möchte die vorsichtige These aufstellen, dass durch den Anschlussknoten am Hackeschen Markt und auch der Bedienung des Alexanderplatzes - beides wird durch den Anschluss von der M5 gewährleistet - mehr Fahrgäste profitieren (die vor allem auch wirklich 'weit' fahren), als nun ausgerechnet vom Pappelplatz nach Marzahn wollen.
Dass die M5 nachts auch zum Hauptbahnhof durchgebunden werden sollte oder - wie bereits von Jay vorgeschlagen - der letzte Takt vielleicht um einen nach hinten verschoben werden sollte (vielleicht sind hier sogar kreative Lösungen mit aussetzenden Wagen o.ä. möglich), steht auf einem ganz anderen Stern.

Und wo die M10 durch den Norden fährt würde mich nebenbei auch mal interessieren ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:50 von Forummaster Berlin.
Zitat
eiterfugel
(...) dass wir nachts(!) keine 3 Linien die Landsberger Allee runter in die Stadt bzw. rauf brauchen, weil das völlig am Bedarf vorbei wäre.

Deshalb ja mal mein Vorschlag, die Züge der M5 zwischen Hackescher Markt und Landsberger Allee/Petersburger Straße als beide Linien zu kennzeichnen.

M5 -> Zingster Straße
M6 -> Riesaer Straße

So kleine Tricks, um den Metro-Standard einer STRECKE aufrecht zu erhalten. Auch den N53 als M1 kommunizieren. Oder richtig frech: Nachts nach Heinersdorf fahren.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du du doof bist. Hagen Rether ~



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:49 von Forummaster Berlin.
Richtig eiterfugel, das hast du ganz gut zusammengefasst. Und selbst in der Nacht mit der größten Nachfrage - der Neujahrsnacht - fährt die M8 nicht ihre eigentliche Route, sondern biegt am Mollknoten zusammen mit der M5 und M6 zum Alex ab und endet am Hackeschen Markt. Ganz offensichtlich ist dort der Bedarf deutlich größer.

Selbst wenn man zu dem sinnvollen Entschluss käme den Takt auf der Landsberger zu verdichten, dann wäre eine Vertaktung von M5 und M6 zum 15er-Takt sinnvoller und die M8 würde weiterhin in der Schleife Langenbeckstraße enden.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:49 von Forummaster Berlin.
Zitat
Jay
Richtig eiterfugel, das hast du ganz gut zusammengefasst. Und selbst in der Nacht mit der größten Nachfrage - der Neujahrsnacht - fährt die M8 nicht ihre eigentliche Route, sondern biegt am Mollknoten zusammen mit der M5 und M6 zum Alex ab und endet am Hackeschen Markt. Ganz offensichtlich ist dort der Bedarf deutlich größer.

Selbst wenn man zu dem sinnvollen Entschluss käme den Takt auf der Landsberger zu verdichten, dann wäre eine Vertaktung von M5 und M6 zum 15er-Takt sinnvoller und die M8 würde weiterhin in der Schleife Langenbeckstraße enden.

Die Silversternacht als Grundlage für die Planung des Nachtnetzes zu nehmen, passt nicht wirklich. Die Verdichtungen in dieser Nacht sind vor allem auf die Feiermeile im Tiergarten ausgerichtet - die Linien M5,M6 und M8 dienen ab Alexanderplatz als Abbringer ab Alexanderplatz (Anschluss von U2 und Stadtbahn).

Insgesamt finde ich den Gedanken, die Linie M8 ab Hauptbahnhof ins Nachtnetz einzubeziehen gar nicht so abwegig. Die Gegend um den Rosenthaler Platz hat sich deutlich als Hotspot des Nachtlebens entwickelt - während der Hackesche Markt deutlich an Bedeutung verloren hat. Am S-Bahnhof Landsberger ließe sich ein gegenseitiger Anschluss mit der M5 schaffen. Zu prüfen wäre, welche Anschlüsse die M8 am Hauptbahnhof erreichen könnte.

Aber insgesamt sehe ich auch, dass dies eher in eine inzwischen dringend erforderliche Neuordnung des Nachtnetzes eingebettet sein sollte. Und zwar sowohl dessen an Wochenenden als auch in der Woche. Zu viele Anschlüsse werden inzwischen regelmäßig verpasst. Auf etlichen Relationen sind Verdichtungen erforderlich. Und die hundsmiserablen Anschlüsse im Wochenendnachtnetz der U-Bahn wirken auch stark schädlich auf die Attraktivität.

Ingolf



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:49 von Forummaster Berlin.
Zitat
Jay
Selbst wenn man zu dem sinnvollen Entschluss käme den Takt auf der Landsberger zu verdichten, dann wäre eine Vertaktung von M5 und M6 zum 15er-Takt sinnvoller und die M8 würde weiterhin in der Schleife Langenbeckstraße enden.

Wenn schon eine Linie eingekürzt werden muß, hielte ich es für sinnvoller, M5 und M8 zu einem Viertelstundentakt zu bündeln, da beide Linien weiter fahren, als die M6. Die M5 könnte dann auf der Oranienburger Straße wiederum einen Viertelstundentakt mit der M1 bilden. Stellt man dann noch an der Langenbeckstraße einen attraktiven Anschluß zur M6 her, hat man mit der M5 einen adäquaten Ersatz für die M6 mit einem gewissen Mehrwert. Allerdings hätte auch ein Anschluß M8/M6 seinen Reiz, da man so einen Viertelstundentakt zwischen Mollstraße und Weißenseer Weg hätte und nicht zwei Bahnen hintereinander unterwegs wären..



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:49 von Forummaster Berlin.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jay
Selbst wenn man zu dem sinnvollen Entschluss käme den Takt auf der Landsberger zu verdichten, dann wäre eine Vertaktung von M5 und M6 zum 15er-Takt sinnvoller und die M8 würde weiterhin in der Schleife Langenbeckstraße enden.

Wenn schon eine Linie eingekürzt werden muß, hielte ich es für sinnvoller, M5 und M8 zu einem Viertelstundentakt zu bündeln, da beide Linien weiter fahren, als die M6. Die M5 könnte dann auf der Oranienburger Straße wiederum einen Viertelstundentakt mit der M1 bilden. Stellt man dann noch an der Langenbeckstraße einen attraktiven Anschluß zur M6 her, hat man mit der M5 einen adäquaten Ersatz für die M6 mit einem gewissen Mehrwert. Allerdings hätte auch ein Anschluß M8/M6 seinen Reiz, da man so einen Viertelstundentakt zwischen Mollstraße und Weißenseer Weg hätte und nicht zwei Bahnen hintereinander unterwegs wären..

Der möglichst lange Bündelabschnitt im 15er-Takt entsteht aus M5 und M6. Die M8 wäre da eher ein Fremdkörper, der am Alex vorbei fährt. Ein Anschluss zwischen M4 und M8 am Mollknoten wäre da auch nicht das Wahre. So sehr ich ein Fan der Tages-M8 bin, so skeptisch sehe ich die Verbindung in der Nacht. Nicht ohne Grund wird ja auch immer wieder aus dem Wohngebiet rund um die Karl-Lade-Straße eine Direktanbindung zum Alex gefordert, was mit der Linie 18 zwar angedacht ist, aber bisher an der mangelnden Streckenkapazität am Alex scheitert.

Wenn man die M8 in ein stimmiges Nachtverkehrs-Gesamtkonzept einordnet, dann werde ich mich sicher nicht dagegen wehren, aber bisher sehe ich ein solches Konzept nicht und setze daher andere Prioritäten.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:49 von Forummaster Berlin.
Ich finde es falsch die M8 und die M5 zu bündeln, da der 15-Minuten-Takt auf dem Abschnitt der Landsberger Allee bis zum Mollknoten nicht wichtig ist und das wichtigste im Nachtverkehr vor allem die Anschlüsse sind, daher ist der Hackesche Markt auch wichtiger als der Rosenthaler Platz, ganz egal wie viel dort los ist.
Die Fahrgäste vom Rosenthaler Platz müssen ggf. den Umweg über Hackeschen Markt in Kauf nehmen, ist nicht optimal, macht aber mehr Sinn als zu versuchen M1, M5 und M8 irgendwie in einen 15-Minuten-Takt zu quetschen ohne die Nachtknoten auf den Linien zu beachten.
Jetzt hat man nachts an der Landsberger Allee direkt Anschluss von der M5 zur M8 und das macht in meinen Augen mehr Sinn, zumal ich noch nicht das Gefühl hatte, dass die M5 nachts aus allen Nähten platzt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2017 11:49 von Forummaster Berlin.
Da glücklicherweise alle die "Beitrag beantworten"-Funktion genutzt haben, habe ich das Thema Nachtverkehr rund um den Rosenthaler Platz ausgekoppelt.

Eine mögliche Diskussion zur großflächigen Neuordnung des Nachtnetzes bitte direkt in einem separaten Thread führen. Hier soll es primär um den Anschluss des Rosenthaler Platzes (vs. Alexanderplatz/Hackescher Markt) gehen.
Zitat
Alter Köpenicker
Wenn schon eine Linie eingekürzt werden muß, hielte ich es für sinnvoller, M5 und M8 zu einem Viertelstundentakt zu bündeln, da beide Linien weiter fahren, als die M6. Die M5 könnte dann auf der Oranienburger Straße wiederum einen Viertelstundentakt mit der M1 bilden. Stellt man dann noch an der Langenbeckstraße einen attraktiven Anschluß zur M6 her, hat man mit der M5 einen adäquaten Ersatz für die M6 mit einem gewissen Mehrwert. Allerdings hätte auch ein Anschluß M8/M6 seinen Reiz, da man so einen Viertelstundentakt zwischen Mollstraße und Weißenseer Weg hätte und nicht zwei Bahnen hintereinander unterwegs wären.

Wenn du an der Landsberger/Petersburger einen Anschluss von der M5 zur M6 haben möchtest und die M5 und M8 im 15-Minuten-Abstand die Moll und Landsberger befahren sollen, dann kannst du keinen M6-M8-Anschluss an der Jan-Petersen mehr herstellen, da die Fahrzeit von M6 und M8 zwischen Landsberger/Petersburger und Jan-Petersen annähernd gleich ist, aber beide Linien 15 Minuten versetzt verkehren würden. Daher sollte es an der Landsberger/Petersburger zwingend einen M6-M8-Anschluss geben. Damit wäre aber kein M5-M6-Anschluss mehr möglich, der in meinen Augen aber bestehen bleiben sollte.

Auch wenn ich die Idee des M8-Nachtverkehrs nachvollziehbar finde, bleibt das Hauptproblem die Vorbeifahrt am Nachtknoten Hackescher Markt, der zum Alexanderplatz verlegt werden sollte, und auch die Vorbeifahrt am Alexanderplatz, der vor allem am Wochenende wichtig ist, wenn auch die U-Bahnen verkehren. (Ich weiß, U2 und U8 werden auch woanders erreicht, und die U5 spielt für die M8-Fahrgäste keine Rolle.)
Daher sollte in meine Augen der gerade am Wochenende überfällige 15-Minuten-Takt zwischen M5 und M6 eingerichtet werden und die M8 Anschluss von und zur M6 haben. Ebenso sollten die M1 bis zur Eberswalder und die M4 bis zur Sulzfelder verdichtet werden.

Jens
Zitat
Jens Fleischmann
Auch wenn ich die Idee des M8-Nachtverkehrs nachvollziehbar finde, bleibt das Hauptproblem die Vorbeifahrt am Nachtknoten Hackescher Markt

Warum sollte das denn ein Problem sein? Der Hackesche Markt ist doch nicht der Nabel der Welt und es gibt auch viele andere Nachtlinien, die dort nicht vorbeikommen. Ich habe nie verstanden, warum nachts alle Leute, egal, wo sie hin wollen, über den Hackeschen Markt kutschiert werden müssen. Besonders krass war es ja vor Einführung der Metro-Linien, wo man auf dem Weg von Hohenschönhausen oder Marzahn nach Köpenick ebenfalls über Hackeschen Markt fahren mußte.

Das Prinzip eines zentralen Nachtknotens ist vielleicht für Städte wie Potsdam oder Cottbus reizvoll, aber Berlin ist dafür einfach zu groß. Wenn sich das Nachtnetz noch stärker am Tagesnetz orientieren würde, wären solche Mätzchen auch völlig überflüssig.
Zitat
Jens Fleischmann
Auch wenn ich die Idee des M8-Nachtverkehrs nachvollziehbar finde, bleibt das Hauptproblem die Vorbeifahrt am Nachtknoten Hackescher Markt, der zum Alexanderplatz verlegt werden sollte, und auch die Vorbeifahrt am Alexanderplatz, der vor allem am Wochenende wichtig ist, wenn auch die U-Bahnen verkehren.

(Warum gibt es eigentlich nun für 1,5 Themen zwei Threads. Das macht die Diskussion nicht einfacher. Die folgenden Argumente habe ich nebenan schonmal gebracht, möchte sie der Vollständigkeit halber hier nochmal zusammenfassen.)

Ich halte den Knoten am Hackeschen Markt schon für sinnvoll, weil er relativ kurze und vor allem - und das ist im Nachtverkehr viel entscheidender - sichtbare Umsteigewege bietet. Die Fahrgäste sehen (außer bei der M1 Richtung Kupfergraben) die Haltestelle ihres Anschlusses sofort, die Fahrer sehen, ob alle Busse da sind. Auch ist es viel einfacher mitzubekommen, ob noch ein Fahrgast auf dem Weg von Fahrzeug A zu Fahrzeug B ist. Gerade das kann nämlich nicht von irgendeiner Leitstelle sichergestellt werden, insofern wäre ein Knoten am Alexanderplatz praktisch das Ende eines Nachtknotens ins der City-Ost. (Ob es dann auch gelebt wird, ist die andere Frage.)

Straßenbahn- und Buslinien sollten, wenn möglich, einfach über beide Halte geführt werden (also z.B. N8, N40, N65 in beiden Richtungen über Alexander- und Grunerstraße), und die U-Bahnlinien Anschluss zum Hackeschen Markt haben. Die M2 wäre nur etwas schwierig zu handhaben, weil man sich am Alex zwischen einfacher Handhabbarkeit (Abfahrt 24/7 von der gleichen Haltestelle) und der Teilnahme am Nachtknoten entscheiden muss. Schade, dass es keine Gleisverbindung von ihrer Endhaltestelle in die Gontardstraße gibt, dann müsste man da keinen Kompromiss finden.

Zitat
Jens Fleischmann
Ebenso sollten die M1 bis zur Eberswalder und die M4 bis zur Sulzfelder verdichtet werden.

Vielleicht könnte die M1 sogar als 12 zum Steinberg weiterfahren, ist ja nicht so, dass in der Pappelallee nachts nichts los ist. Wenn es zeitlich passt, könnte man sogar 12 und M2 an der Spitze miteinander verknüpfen und dafür den N58 dahin verlängern. Die Frage wäre nur, was man in Werktagsnächten macht - vielleicht dann einfach M2 und N58 die paar Haltestellen parallel zum Steinberg fahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.08.2017 07:52 von def.
Zitat
def
Ich halte den Knoten am Hackeschen Markt schon für sinnvoll, weil er relativ kurze und vor allem - und das ist im Nachtverkehr viel entscheidender - sichtbare Umsteigewege bietet. Die Fahrgäste sehen (außer bei der M1 Richtung Kupfergraben) die Haltestelle ihres Anschlusses sofort, die Fahrer sehen, ob alle Busse da sind.

Also von der Haltestelle des N65 (Position 7) aus sieht man keine der Straßenbahnhaltestellen und umgekehrt. Außerdem ist diese Haltestelle alles andere als leicht auffindbar, wenn man mit der Straßenbahn oder der S-Bahn anreist. Nach einigem umherirren könnte man da schon eher an Position 4 landen, wo jedoch nicht kommuniziert wird, daß die Wagen von dort in Richtung Köpenick fahren.

Und was nützt es, wenn die Fahrer sehen, ob alle Busse da sind, wenn sie die Umsteiger sowieso nicht abwarten?
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