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Re: Bahn hat Angst vor zu vielen Fahrgästen - deshalb kein Regionalbahnhof in Köpenick
geschrieben von Arnd Hellinger 
@Ostkreuzi:

Das BVerfG entscheidet allerdings nicht über technische Qualitäten bestimmter baulicher Lösungen, sondern "nur" darüber, ob in den beklagten Verfahren ggf. Grundrechte verletzt oder Rechtsgüter fehlerhaft gegeneinander abgewogen wurden. Das ist ein Gericht und keine "Super-Oberzulassungsbehörde" für Baustandards von Verkehrsanlagen.

Und ja: Die Bürger, die jetzt - in ästhetischer Hinsicht ja völlig zu Recht - keine Worte mehr für die Lärmschutzwände finden, haben durch ihre jahrelangen überzogenen Forderungen selbst erheblich zu dieser Situation beigetragen. Sie verstehen nicht: Selbst nach dem Ausbau werden durch Lichtenrade und Marienfelde nur wenige Güterzüge fahren, sondern hauptsächlich elektrische Triebzüge des Personenverkehrs mit Vmax 160 km/h ohne Klotzbremsen etc...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Alter Köpenicker
Ja, das Reisen mit der Bahn wird immer schwieriger. Nicht nur, daß man bei der Reiseplanung auf die Strecke achten muß, sondern auch noch auf die Züge. Bestes Beispiel ist der ICE 2, wo man, vor allem bei Finsternis, die ganze Fahrt über gleißendes, weißes Licht ertragen muß.

Nach der Modernisierung haben alle ICE-Typen weißes Licht im Fahrgastraum. Vorher hatten sie dort gelbes Licht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.2017 22:42 von Henning.
@Ostkreuzi, Du meinst, die Büger Berlins haben keine Worte dafür, dass jetzt weiter geklagt wird. Da bin ich mit von der Sprachlosigkeit. Denn man kann es ganz simpel sagen jeder hat es gerne schön. Nur alle gleichzeitig können es nicht schön haben. Und so muss abgewogen werden. Wenn man das früh erkennt und nicht durch Gesetze verwöhnt wird, dann kommt es auch nicht zu solchen Auswüchsen. Für den BER wurden ganze Dörfer abgetragen, das hätte Lichtenrade auch noch passieren können. Sollten sich jene Bürger gern mal vor Augen halten.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Arnd Hellinger
@Ostkreuzi:

Das BVerfG entscheidet allerdings nicht über technische Qualitäten bestimmter baulicher Lösungen, sondern "nur" darüber, ob in den beklagten Verfahren ggf. Grundrechte verletzt oder Rechtsgüter fehlerhaft gegeneinander abgewogen wurden. Das ist ein Gericht und keine "Super-Oberzulassungsbehörde" für Baustandards von Verkehrsanlagen.

Und ja: Die Bürger, die jetzt - in ästhetischer Hinsicht ja völlig zu Recht - keine Worte mehr für die Lärmschutzwände finden, haben durch ihre jahrelangen überzogenen Forderungen selbst erheblich zu dieser Situation beigetragen. Sie verstehen nicht: Selbst nach dem Ausbau werden durch Lichtenrade und Marienfelde nur wenige Güterzüge fahren, sondern hauptsächlich elektrische Triebzüge des Personenverkehrs mit Vmax 160 km/h ohne Klotzbremsen etc...

Ausnahmsweise möchte ich Deiner (von mir kursiv gekennzeichnete) Sichtweise doch einmal widersprechen: Der Gesetzgeber hat im Interesse eines besseren Gesundheitsschutzes für die Bevölkerung die zulässigen Lärmgrenzwerte bei Neubauvorhaben abgesenkt.

Bahn AG und EBA setzen dies zu möglichst geringen Kosten in Form hoher Lärmschutzwände um - Ästhetik ist für sie kein zu berücksichtigendes Kriterium. Wie sich irgendwelche Anwohner verhalten, ist aus deren Sicht nachrangig (von der politisch erzwungenen Ausnahme im Bundestagswahlkreis Offenburg abgesehen).

Gute Nacht wünscht Euch
Marienfelde
Zitat
Henning
Zitat
Alter Köpenicker
Bestes Beispiel ist der ICE 2, wo man, vor allem bei Finsternis, die ganze Fahrt über gleißendes, weißes Licht ertragen muß.

Nach der Modernisierung haben alle ICE-Typen weißes Licht im Fahrgastraum. Vorher hatten sie dort gelbes Licht.

In den anderen ICE-Typen gibt es aber Abteile und/oder Lounges, in denen man das Licht abschalten kann. Diese Möglichkeit bietet der ICE 2 nicht.
Zitat
def
Zitat
Alter Köpenicker
Nicht nur, daß man bei der Reiseplanung auf die Strecke achten muß, sondern auch noch auf die Züge. Bestes Beispiel ist der ICE 2, wo man, vor allem bei Finsternis, die ganze Fahrt über gleißendes, weißes Licht ertragen muß.

Beleuchtung ist auch ein so ein Thema, bei dem sich die hiesigen Verkehrsbetriebe wenig mit den Bedürfnissen der Kundschaft auseinandersetzen. Wer sagt denn, dass alle Fahrgäste Stadionbeleuchtung wollen? Auch das kann man im Alltag ganz gut beobachten, und zwar bei spätabendlichen oder nächtlichen Busfahrten (wenn es draußen dunkel ist und man relativ freie Auswahl bei den Sitzplätzen hat): nicht wenige setzen sich freiwillig in den ersten, dunkleren Bereich des Busses. Also scheint sie das Dämmerlicht zumindest nicht zu stören, wenn sie es nicht sogar begrüßen (ich selbst begrüße es z.B.). Wieso also in einem Fahrzeug nicht mehrere "Beleuchtungszonen" für verschiedene Ansprüche schaffen? Das wäre auch relativ kostengünstig, wenn es bei Neufahrzeugen berücksichtigt wird.

Aber wie gesagt: dazu muss in den richtigen Köpfen noch einiges geschehen - und man die Fahrzeuge nicht nur als bloße Transportgefäße und Werbeflächen betrachten.

Gestern bin ich mal wieder in so einem Zug mitgefahren, in dem unterschiedliche "Helligkeitsbedürfnisse" befriedigt werden, nämlich dem EC 170 Praha - Berlin. In den dort auch üblichen Abteilwagen von CD (MAV) finden sich immer mal wieder Grüppchen, die in ihrem Abteil das Licht abschalten.

Klar, wer den Rausch der Hochgeschwindigkeit liebt, ist hier falsch. Aber dafür geht die Reise (noch) über den Abzweig Zeithain Bogendreieck, Falkenberg (Elster) und Jüterbog - über eine Strecke, die es auf der Landkarte zum Kursbuch abschnittsweise gar nicht (mehr) gibt.

In Südkreuz angekommen, hätte der sofortige Neustart einer Reise nach Dresden Charme: Womöglich besteht der Zug u.a. aus drei, vier Interregiowagen mit ihren "demokratisierten Sitzlandschaften" und zu öffnenden Fenstern - eben ein "richtiger Eisenbahnzug",

meint Marienfelde
Zitat
Marienfelde
Gestern bin ich mal wieder in so einem Zug mitgefahren, in dem unterschiedliche "Helligkeitsbedürfnisse" befriedigt werden, nämlich dem EC 170 Praha - Berlin. In den dort auch üblichen Abteilwagen von CD (MAV) finden sich immer mal wieder Grüppchen, die in ihrem Abteil das Licht abschalten.

Klar, wer den Rausch der Hochgeschwindigkeit liebt, ist hier falsch. Aber dafür geht die Reise (noch) über den Abzweig Zeithain Bogendreieck, Falkenberg (Elster) und Jüterbog - über eine Strecke, die es auf der Landkarte zum Kursbuch abschnittsweise gar nicht (mehr) gibt.

In Südkreuz angekommen, hätte der sofortige Neustart einer Reise nach Dresden Charme: Womöglich besteht der Zug u.a. aus drei, vier Interregiowagen mit ihren "demokratisierten Sitzlandschaften" und zu öffnenden Fenstern - eben ein "richtiger Eisenbahnzug",

meint Marienfelde

Das will halt jeder anders haben. Ich bin absoluter Fan von heller Beleuchtung und Großraumwagen. Dass zwischen Dresden und Berlin fast ausschließlich die Abteilwagen fahren, ist einer von vielen Gründen, dass ich dort ausschließlich Fernbus fahre.
Zitat
222
Ich bin absoluter Fan von heller Beleuchtung und Großraumwagen. Dass zwischen Dresden und Berlin fast ausschließlich die Abteilwagen fahren, ist einer von vielen Gründen, dass ich dort ausschließlich Fernbus fahre.

Die Züge sind doch immer gemischt Großraum und Abteil, ein reiner Abteilwagenzug kam mir dort noch nicht unter. Und helle Beleuchtung habe ich im Fernbus auch noch nicht erlebt.
Ich auch nicht, wer's düster mag ist in den Dingern eher besser aufgehoben.

~ Andreas Kiosk gehört Andrea. Andreas' Kiosk gehört Andreas. Andrea's Kiosk gehört einem Deppen. ~
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Henning
Zitat
Alter Köpenicker
Bestes Beispiel ist der ICE 2, wo man, vor allem bei Finsternis, die ganze Fahrt über gleißendes, weißes Licht ertragen muß.

Nach der Modernisierung haben alle ICE-Typen weißes Licht im Fahrgastraum. Vorher hatten sie dort gelbes Licht.

In den anderen ICE-Typen gibt es aber Abteile und/oder Lounges, in denen man das Licht abschalten kann. Diese Möglichkeit bietet der ICE 2 nicht.

Die ICE-2 haben aber im Wagen 24/34 auch einen Abteil.

Die ICE-3 (Baureihe 403) besitzen nach der Modernisierung keine Abteile mehr, was vorher bei der 1. Bauserie dieses Typs in einem Wagen noch der Fall war.
Zitat
Henning
Die ICE-2 haben aber im Wagen 24/34 auch einen Abteil.

Ja, toll, das Kleinkindabteil. Das gibt es in jedem ICE.

Zitat
Henning
Die ICE-3 (Baureihe 403) besitzen nach der Modernisierung keine Abteile mehr, was vorher bei der 1. Bauserie dieses Typs in einem Wagen noch der Fall war.

Dafür haben sie aber nach wie vor die Lounges, in denen die Fahrt aufgrund der Lichttemperatur sehr angenehm ist.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
222
Ich bin absoluter Fan von heller Beleuchtung und Großraumwagen. Dass zwischen Dresden und Berlin fast ausschließlich die Abteilwagen fahren, ist einer von vielen Gründen, dass ich dort ausschließlich Fernbus fahre.

Die Züge sind doch immer gemischt Großraum und Abteil, ein reiner Abteilwagenzug kam mir dort noch nicht unter.

Eben. Ein Zug sollte doch eigentlich lang genug sein, um die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen zu erfüllen. Ich weiß nicht, wie man so doof sein kann, dieses Potential zu verschenken. Und wenn eben nur 20 % der Reisenden Abteile bevorzugen, dann werden eben nur 20 % der Plätze in Abteilen angeboten. Die derzeitige Bahnstrategie ist es, diese 20% zu verprellen. Denn in einem Fernbus ist es oft nicht nur ruhiger als in einem Großraumwagen, sondern man ist auch bei der Belichtung individueller - und kann es abends auch dunkel haben, wenn man es möchte.
Zitat
def
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
222
Ich bin absoluter Fan von heller Beleuchtung und Großraumwagen. Dass zwischen Dresden und Berlin fast ausschließlich die Abteilwagen fahren, ist einer von vielen Gründen, dass ich dort ausschließlich Fernbus fahre.

Die Züge sind doch immer gemischt Großraum und Abteil, ein reiner Abteilwagenzug kam mir dort noch nicht unter.

Eben. Ein Zug sollte doch eigentlich lang genug sein, um die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen zu erfüllen. Ich weiß nicht, wie man so doof sein kann, dieses Potential zu verschenken. Und wenn eben nur 20 % der Reisenden Abteile bevorzugen, dann werden eben nur 20 % der Plätze in Abteilen angeboten. Die derzeitige Bahnstrategie ist es, diese 20% zu verprellen. Denn in einem Fernbus ist es oft nicht nur ruhiger als in einem Großraumwagen, sondern man ist auch bei der Belichtung individueller - und kann es abends auch dunkel haben, wenn man es möchte.

Wärst du denn bereit, für eine Reservierung im Abteil auch einen höheren Preis zu zahlen, da dort weniger Personen befördert werden können und die Wartung ggf. etwas aufwändiger ist?
Zitat
Arec
Wärst du denn bereit, für eine Reservierung im Abteil auch einen höheren Preis zu zahlen, [...]?

Ganz klares Ja.
Zitat
Arec
Wärst du denn bereit, für eine Reservierung im Abteil auch einen höheren Preis zu zahlen, da dort weniger Personen befördert werden können und die Wartung ggf. etwas aufwändiger ist?

Ein Zuschlag in einem gewissen Rahmen - ja. Nicht wenige sind übrigens bereit, im Flugzeug für Sitze in den Notausgangsreihen über 30 EUR Zuschlag zu bezahlen, was von einigen Fluggesellschaften auch ausgenutzt wird. So viel würde ich nicht bezahlen, aber je nach Strecke 5-10 EUR wären okay.

Die andere Frage ist aber, ob man unterm Strich mehr Geld verdient, indem man den zur Verfügung stehenden Platz bis auf den letzten Platz ausnutzt und dadurch potentielle Kunden verprellt. Letztlich sind die zusätzlichen Plätze allenfalls an Frei-, Sonn- und Feiertagen wirklich ausgelastet, die Kunden verprellt man aber jeden Tag. Dafür ist das Auto mal wieder der Gewinner. Etwas, das von vielen als Vorteil des Autos empfunden wird, ist der private Raum, den es bietet. Den kann ein Abteilwagen zwar nicht bieten, ist aber letztlich viel näher dran als die rollenden Stadien (die Dinger, die nach Lautstärke und Beleuchtung einem Stadion näher kommen als einem attraktiven öffentlichen Verkehrsmittel).

Natürlich kann man es auch wie Airberlin halten und Easyjet-Service zu Lufthansa-Preisen bieten. Dieses Geschäftsmodell hat sich ja als außergewöhnlich erfolgreich erwiesen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.09.2017 07:05 von def.
Zitat
def
Etwas, das von vielen als Vorteil des Autos empfunden wird, ist der private Raum, den es bietet. Den kann ein Abteilwagen zwar nicht bieten, ist aber letztlich viel näher dran

Es kommt immer ganz auf die Umstände an. Als Einzelreisender in einem vollen Zug findet man sicherlich im Abteil weniger Privatsphäre vor, als wenn man in der Gruppe unterwegs ist oder so ein Abteil ganz alleine belegen kann. Alles in allem ist die Reise im Abteil auf jeden Fall ruhiger als im Großraumbereich schon alleine deshalb, weil Ein- und Aussteigende weniger stören, ein Grund, warum ich mir auch im Bus stets einen Platz im Heck suche, so dort keine Türe vorhanden ist.

Zitat
def
Natürlich kann man es auch wie Airberlin halten und Easyjet-Service zu Lufthansa-Preisen bieten.

Was für ein Service wird denn hier eigentlich von einigen immer bei den Billig-Fluggesellschaften vermißt? Ich bin schon unzählige Male mit Easyjet sowie Ryanair geflogen und hatte dabei alles, was ich brauchte. Einzig die Rauchverbote nach Passage der Sicherheitskontrolle auf manchen Flughäfen waren mir ein Dorn im Auge, aber dafür kann ja die Fluggesellschaft nichts.
Zitat
Alter Köpenicker
Es kommt immer ganz auf die Umstände an. Als Einzelreisender in einem vollen Zug findet man sicherlich im Abteil weniger Privatsphäre vor, als wenn man in der Gruppe unterwegs ist oder so ein Abteil ganz alleine belegen kann.

Weniger Privatsphäre als im Auto (dem würde ich zustimmen) oder als im Großraumwagen (dem nicht)?

Zitat
Alter Köpenicker
Was für ein Service wird denn hier eigentlich von einigen immer bei den Billig-Fluggesellschaften vermißt? Ich bin schon unzählige Male mit Easyjet sowie Ryanair geflogen und hatte dabei alles, was ich brauchte.

Mich persönlich hat bei Airberlin zuletzt gestört, dass es nicht mal mehr für ein kostenloses Glas Wasser gereicht hat. Bei Easyjet erwarte ich das wegen des wesentlich günstigeren Preises auch gar nicht und vermisse demzufolge auch nichts.* Wenn man aber wie Airberlin höhere Preise nimmt, sich dann beim Service aber an Easyjet orientiert, passt das nicht.

Wie kommen wir eigentlich von Abteilwagen und Airberlin zurück nach Köpenick?
___
* Im Zugverkehr übrigens auch nicht. Da darf ich aber auch so viel Getränke mitnehmen, wie ich tragen kann oder möchte, und bin nicht gezwungen, zu Wucherpreisen welche am Bahnhof oder im Zug selbst zu kaufen, wenn ich was für die Reise möchte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.09.2017 10:21 von def.
Zitat
def
Zitat
Alter Köpenicker
Es kommt immer ganz auf die Umstände an. Als Einzelreisender in einem vollen Zug findet man sicherlich im Abteil weniger Privatsphäre vor, als wenn man in der Gruppe unterwegs ist oder so ein Abteil ganz alleine belegen kann.

Weniger Privatsphäre als im Auto (dem würde ich zustimmen) oder als im Großraumwagen (dem nicht)?

Ich bezog mich auf die jeweilige Situation: Als Einzelreisender im vollbesetzten Abteil (keine Privatsphäre) oder als Gruppe oder Einzelreisender allein im Abteil (hohe Privatsphäre). Natürlich ist die Privatsphäre im Auto am größten, wenn man nicht gerade in so einem Bla-Bla-Car sitzt.

Zitat
def
Mich persönlich hat bei Airberlin zuletzt gestört, dass es nicht mal mehr für ein kostenloses Glas Wasser gereicht hat. Bei Easyjet erwarte ich das wegen des wesentlich günstigeren Preises auch gar nicht und vermisse demzufolge auch nichts.* Wenn man aber wie Airberlin höhere Preise nimmt, sich dann beim Service aber an Easyjet orientiert, passt das nicht.

Ach daher weht der Wind, also Dinge, auf die man während eines Kontinentalfluges leicht verzichten kann.
Bei Airberlin hätte ich, ob des Preises, eigentlich auch mit einer kostenlosen Mahlzeit gerechnet. Gut, daß die von TXL fliegen und ich so nicht in die Versuchung kam.
Kostenlose Speisen und Getränke werden übrigens auch bei so mancher Bahn gereicht, so in der 1. Wagenklasse des Eurostars sowie bei der schwedischen SJ (Statens Järnvägar). Von den Lounges mal ganz abgesehen.

Zitat
def
Wie kommen wir eigentlich von Abteilwagen und Airberlin zurück nach Köpenick?

Vielleicht, indem wir uns fragen, ob es Argumente gibt, die dafür sprechen, den Berlin-Warszawa-Express künftig ab BER mit Halt in Köpenick verkehren lassen? Der Zug würde an den geplanten 210 m langen Bahnsteig passen und beherbergt Abteilwagen; nur Airberlin wird es bis dahin höchstwahrscheinlich nicht mehr geben. Aber eine umsteigefreie Verbindung Köpenick - Posen - Warschau hätte doch sicher ihren Reiz?
Kommen wir erstmal zu den Planungen zurück. Wer weiß, ob es in 10 Jahren den Warszawa-Express überhaupt noch gibt.

Was mich an den Planungen stört ist die Tatsache, dass man zwar für die S-Bahn einen Westausgang vorsieht aber nicht für die Regionalbahn. Hier sollte dringend nachgebessert werden und ein Westausgang mitgeplant werden. Gleichberechtigung muss sein!
Was auch ungünstig ist, der Regiobahnsteig kommt mir ein wenig schmal vor. Bei den Geschwindigkeiten, die da durchfahrende Züge haben, könnte es auf den Bahnsteig seeehr eng werden...

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Das könnte Trassierungsgründe haben, da es einen recht engen Bogen (mit entsprechender Überhöhung) westlich des Bahnhofs geben wird. Trotzdem wird es zwei Zugänge zur Bahnhofstraße und einen Tunnel auf der Ostseite (auch zur S-Bahn hin) geben.
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