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Straßenbahn-Neubaustrecken
geschrieben von Karl Lauterbach 
Ach @Harald, was waren das für rosige Zeiten, man konnte noch ohne Planfeststellungsverfahren bauen, wenn auch ohne Hirn- und Verstand. Ich umfahre eigentlich diese Hauptschlagader des Ost-Westverkehrs immer irgendwie weiträumig, auch wenn mein Navi beharrlich darauf besteht gerade dort entlang fahren zu sollen.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Latschenkiefer
Kommen wir doch mal wieder zum Thema des Threads: Straßenbahn-Neubaustrecken

Der Engpass in der Leipziger Straße wurde bekanntlich sehenden Auges produziert. Wenn man es mit Neubaustrecken ernst meint, dann muss man da durch und auch den "Verteilungskampf" gegen den Pkw angehen. Das nimmt nämlich deutlich mehr Platz weg als alle anderen Verkehrsmittel.

Ich bin leider nicht sehr optimistisch und befürchte, dass man nicht den Popo in der Hose hat, die Planung dort gegen ADAC und Co. durchzusetzen. Was dann wiederum dazu führt, dass viel geplant aber gar nichts gebaut wird.

Ich verstehe nicht ganz den hier wiederholt geäußerten Vorwurf, man habe die Leipziger Straße auf deren Westabschnitt mutwillig verengt. Das stimmt doch nicht, oder? Historisch war die doch nie breiter als die 16,5 m von Fassade zu Fassade, plus die Arkadierung auf der Nordseite. Und zumindest ein historische Gebäude hat überlebt, ich glaube es ist die Nummer 125. Das hätte man natürlich plattmachen können und die brutalistische Schneise vom Molkenmarkt bis zum Potsdamer Platz durchprügeln können. Aber ist das ein ernstgemeinter Vorschlag von Euch?
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Nemo
Einen Popo in der Hose bräuchte man in der Leipziger Str. nur, wenn man den Autoverkehr auf eine Spur je Richtung einengen würde. Das traue ich dem Senat aber nicht zu.

Dann verrate uns doch bitte auch, wo Du in der Ecke den MIV sonst führen möchtest. So viele aufnahmefähige Ausweichrouten sehe ich da leider nicht.. :-(

Ich will die Leipziger Straße auf 1 Fahrspur je Richtung rückbauen und den Autoverkehr auf ein stadtverträgliches Maß zurückschrauben. Gerade in der Leipziger Str. ist viel Durchgangsverkehr, den man doch eigentlich über die Ringe um die Innenstadt herumleiten wollte, stattdessen zieht man mit Autobahnen den Durchgangsverkehr in die Stadt...

Ich kenne aber die aktuellen Planungen nicht und gehe aber eher davon aus, dass im engen Abschnitt die Straßenbahn gemeinsam mit den Kfz auf der Fahrbahn fahren wird und so eigentlich die Kapazität des Kfz-Verkehrs nur minimal durch ihre größere Länge gegenüber dem Bus einschränkt. Das sind bei einem 5min-Takt aber weniger als 10% der Gesamtleistung des MIV. Wohingegen alleine die zusätzliche Länge einer Straßenbahn den Platz für 200 Personen bietet, das sind bei einem 5min-Takt 2400 Personen je Stunde. Im MIV bräuchte man für eine derartige Leistung bereits 2 Fahrspuren und die wären dann voll ausgelastet. Wir bekommen also quasi für eine Einbuße von unter 10% der Leistungsfähigkeit im MIV die Leistungsfähigkeit von 2 kompletten MIV-Fahrspuren im ÖPNV. Wir verdoppeln also quasi die Kapazität der Straße. Warum sollte ich also für die Straßenbahnen in diesem Bereich jetzt groß den MIV umleiten müssen, wenn 5% der Autofahrer dann wegen der Ablehnung der Straßenbahn oder eventueller Linksabbiegeverbote woanders fahren und 5% der Autofahrer auf die Straßenbahn umsteigen, dann bleibt die MIV-Belastung auf dieser Straße gleich.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
schallundrausch
Zitat
Latschenkiefer
Kommen wir doch mal wieder zum Thema des Threads: Straßenbahn-Neubaustrecken

Der Engpass in der Leipziger Straße wurde bekanntlich sehenden Auges produziert. Wenn man es mit Neubaustrecken ernst meint, dann muss man da durch und auch den "Verteilungskampf" gegen den Pkw angehen. Das nimmt nämlich deutlich mehr Platz weg als alle anderen Verkehrsmittel.

Ich bin leider nicht sehr optimistisch und befürchte, dass man nicht den Popo in der Hose hat, die Planung dort gegen ADAC und Co. durchzusetzen. Was dann wiederum dazu führt, dass viel geplant aber gar nichts gebaut wird.

Ich verstehe nicht ganz den hier wiederholt geäußerten Vorwurf, man habe die Leipziger Straße auf deren Westabschnitt mutwillig verengt. Das stimmt doch nicht, oder? Historisch war die doch nie breiter als die 16,5 m von Fassade zu Fassade, plus die Arkadierung auf der Nordseite. Und zumindest ein historische Gebäude hat überlebt, ich glaube es ist die Nummer 125. Das hätte man natürlich plattmachen können und die brutalistische Schneise vom Molkenmarkt bis zum Potsdamer Platz durchprügeln können. Aber ist das ein ernstgemeinter Vorschlag von Euch?

Es geht zuvorderst um den Abschnitt zwischen Charlottenstraße und Glinkastraße, der eben ohne Not wieder auf 16,5 Meter verschmälert wurde. Zwischen Glinka- und Wilhelmstraße (bzw. bis kurz davor) ist er dann wieder deutlich breiter.

Der Abschnitt zwischen Wilhelmstraße und Leipziger Platz wäre mit dieser "alten" Straßenbreite natürlich deutlich einfacher zu integrieren gewesen, als nun der längere Abschnitt zwischen Charlottenstraße und Leipziger Platz. Logischerweise ist das Ding gegessen und man sollte der breiten Leipziger nicht mehr hinterhertrauern, sondern gucken, wie man es schafft diesen Abschnitt zu integrieren und den vorhandenen breiten Abschnitt so umbaut, dass er stadtverträglicher wird.

--- Signatur ---
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Bevor wir hier weiter über Dinge spekulieren, die (wahrscheinlich) sowieso nicht kommen werden, hier mal wieder eine Nachricht aus der grauen Realität:

Projekte kommen kaum voran

Ergo: Die Planfeststellungsverfahren für die seit Jahren in der Pipeline befindlichen Strecken sind immer noch nicht gestartet, mindestens eines wird sich noch sehr lange verzögern. Eine Eröffnung auch nur einer dieser eigentlich als „sichere Bänke“ eingestuften Strecken noch vor Ende der Legislatur ist inzwischen höchst unwahrscheinlich. Wie am Beispiel des absurden Vorgehens mit Tempo 30 ersichtlich, ist die zuständige Senatorin offenbar eine Gegnerin entschlossener Unsetzung und dafür eine Anhängerin von Testphasen und juristischen Spiegelfechtereien. Der Mangel an strategischer Konzeption und Priorisierung der Aufgaben ist evident. Die von Anfang an geäußerten Vermutungen, dass es sich um eine Fehlbesetzung handelt, haben sich leider bewahrheitet. Vor diesem Hintergrund braucht man über eine Straßenbahn auch nur bis zum Potsdamer Platz gar nicht erst zu spekulieren.
Und noch ein Fundstück:

U-Bahn-Planungen gehen voran

Während man bei der Straßenbahn mit seit Jahren aufgegleisten Projekten nicht voran kommt, soll es bei erst vor wenigen Monaten ins Spiel gebrachten U-Bahn-Plänen ganz schnell gehen: Schon bis Dezember sollen die Prüfungen der vier möglichen Verlängerungen abgeschlossen sein. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie hier bei den knappen Planungskapazitäten priorisiert wird.
Zitat
Karl Lauterbach
Während man bei der Straßenbahn mit seit Jahren aufgegleisten Projekten nicht voran kommt, soll es bei erst vor wenigen Monaten ins Spiel gebrachten U-Bahn-Plänen ganz schnell gehen: Schon bis Dezember sollen die Prüfungen der vier möglichen Verlängerungen abgeschlossen sein. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie hier bei den knappen Planungskapazitäten priorisiert wird.

Mit der angekündigten Prüfung ist sicher nicht gemeint, dass man den Planungsstand bei der Straßenbahn überbieten wird, sondern dass damit ein kleines Gutachten ein paar neue Pro- und Kontro-Argumente liefern wird. Ein solches Gutachten ist schnell beauftragt und schnell fertig. Die entsprechenden Planungskapazitäten in der Verkehrsverwaltung müssen/mussten eher für die "richtigen" Planungsverfahren geschaffen werden und werden mit solche einem Gutachten wohl auch allenfalls am Rande beschäftigt sein.

Möglicherweise ist aber auch der folgende Satz symptomatisch für die Berliner Verkehrsplanung der letzten Jahre: "Dafür halte Berlin für das Jahr 20198 einen Betrag von bis zu zehn Millionen Euro bereit." ;-)
Zitat
Karl Lauterbach
Und noch ein Fundstück:

U-Bahn-Planungen gehen voran

Während man bei der Straßenbahn mit seit Jahren aufgegleisten Projekten nicht voran kommt, soll es bei erst vor wenigen Monaten ins Spiel gebrachten U-Bahn-Plänen ganz schnell gehen: Schon bis Dezember sollen die Prüfungen der vier möglichen Verlängerungen abgeschlossen sein. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie hier bei den knappen Planungskapazitäten priorisiert wird.

Gack-ack-ack, Gackack-ack. Schimpfen ist dein Hobby, oder? Da steht doch außer mehr oder weniger sinnfreies Geplänkel überhaupt nichts. F: Ist eine Verlängerung [Frage: An welchen Enden und wohin?] der Linien U1, U7, U8 und U9 möglich? A: Nein, derzeit gibt es dafür keine Kapazitäten.

Dafür braucht man nicht bis Dezember. Das schafft man bis Ende dieser Woche.
Ich würde ja nichtmal darauf wetten, dass Berlin im Jahre 20198 noch existieren wird...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Wutzkman
Zitat
Karl Lauterbach
Und noch ein Fundstück:

U-Bahn-Planungen gehen voran

Während man bei der Straßenbahn mit seit Jahren aufgegleisten Projekten nicht voran kommt, soll es bei erst vor wenigen Monaten ins Spiel gebrachten U-Bahn-Plänen ganz schnell gehen: Schon bis Dezember sollen die Prüfungen der vier möglichen Verlängerungen abgeschlossen sein. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie hier bei den knappen Planungskapazitäten priorisiert wird.

Gack-ack-ack, Gackack-ack. Schimpfen ist dein Hobby, oder? Da steht doch außer mehr oder weniger sinnfreies Geplänkel überhaupt nichts. F: Ist eine Verlängerung [Frage: An welchen Enden und wohin?] der Linien U1, U7, U8 und U9 möglich? A: Nein, derzeit gibt es dafür keine Kapazitäten.

Dafür braucht man nicht bis Dezember. Das schafft man bis Ende dieser Woche.

Möglich ist doch immer alles, sinnvoll ist vieles, finanzierbar ist wenig und notwendig ist fast nichts.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Karl Lauterbach
Bevor wir hier weiter über Dinge spekulieren, die (wahrscheinlich) sowieso nicht kommen werden, hier mal wieder eine Nachricht aus der grauen Realität:

Projekte kommen kaum voran

Ergo: Die Planfeststellungsverfahren für die seit Jahren in der Pipeline befindlichen Strecken sind immer noch nicht gestartet, mindestens eines wird sich noch sehr lange verzögern. Eine Eröffnung auch nur einer dieser eigentlich als „sichere Bänke“ eingestuften Strecken noch vor Ende der Legislatur ist inzwischen höchst unwahrscheinlich. Wie am Beispiel des absurden Vorgehens mit Tempo 30 ersichtlich, ist die zuständige Senatorin offenbar eine Gegnerin entschlossener Unsetzung und dafür eine Anhängerin von Testphasen und juristischen Spiegelfechtereien. Der Mangel an strategischer Konzeption und Priorisierung der Aufgaben ist evident. Die von Anfang an geäußerten Vermutungen, dass es sich um eine Fehlbesetzung handelt, haben sich leider bewahrheitet. Vor diesem Hintergrund braucht man über eine Straßenbahn auch nur bis zum Potsdamer Platz gar nicht erst zu spekulieren.

Kurios, was du da in deiner wiederholt negativen Stimme rausliest.

Zitat
Tagesspiegel
Straßenbahn-Ausbau

Für drei Vorhaben wollte die Verwaltung in diesem Jahr das Genehmigungsverfahren starten. Bei der Verlängerung vom Hauptbahnhof zur Turmstraße sowie bei der Verlegung der Gleise an den Bahnhof Ostkreuz seien die Vorarbeiten fast abgeschlossen, sagte Günthers Sprecher Matthias Tang. Ausgerechnet beim Lückenschluss zwischen Adlershof und dem Bahnhof Schöneweide, der als besonders einfach eingestuft worden war, sei noch strittig, ob es ein weiteres Gutachten geben müsse.

Heißt also, bei zwei von drei Projekten ist man auf der Zielgerade zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens. Sommer 2017 ist natürlich schon durch und auch dem Herbst scheint man nicht mehr so ganz zu trauen, aber wenn das formale Verfahren endlich eingeleitet ist, dann ist ein sehr wichtiger Schritt getan. Woran es nun ausgerechnet bei WiSta II hapert, steht leider nicht im Artikel, somit fällt es schwer dort etwas herauszulesen.

Im übrigen war von Beginn an klar, dass die im Koalitionsvertrag gesteckten Ziele SEHR ambitioniert sind. Wenn davon auch nur die Hälfte gelingt, dann ist das bereits ein deutlicher Fortschritt und klarer Erfolg, auch wenn sich hier viele (inklusive mir) ein deutlich höheres Tempo wünschen würden.

Das, was da bei der U-Bahn läuft ist noch ganz weit von dem Planungsstand entfernt, den man bei vielen der Straßenbahnprojekte bereits erreicht hat. Dass CDU-Graf, der "Oppositionsführer" im Abgeordnetenhaus ist, in der Ideologie der 50er und 60er Jahre denkt, ist nun auch keine Neuigkeit. Insofern mal wieder viel Wirbel und wenig Inhalt. Beide Artikel zeigen mehr oder weniger den bekannten Status Quo.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Wutzkman
Zitat
Karl Lauterbach
Und noch ein Fundstück:

U-Bahn-Planungen gehen voran

Während man bei der Straßenbahn mit seit Jahren aufgegleisten Projekten nicht voran kommt, soll es bei erst vor wenigen Monaten ins Spiel gebrachten U-Bahn-Plänen ganz schnell gehen: Schon bis Dezember sollen die Prüfungen der vier möglichen Verlängerungen abgeschlossen sein. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie hier bei den knappen Planungskapazitäten priorisiert wird.

Gack-ack-ack, Gackack-ack. Schimpfen ist dein Hobby, oder? Da steht doch außer mehr oder weniger sinnfreies Geplänkel überhaupt nichts. F: Ist eine Verlängerung [Frage: An welchen Enden und wohin?] der Linien U1, U7, U8 und U9 möglich? A: Nein, derzeit gibt es dafür keine Kapazitäten.

Dafür braucht man nicht bis Dezember. Das schafft man bis Ende dieser Woche.

Es geht bei dieser unverständlicherweise behaltenden Altlast der Vorregierung ja nicht darum "derzeit" irgendeine U-Bahn zu bauen, sondern zu prüfen, welche Projekte für die Zukunft sinnvoll werden könnten. Dafür wäre natürlich ein eigenes Konzept deutlich sinnvoller gewesen, als eine einschränkende Altlast mitzuschleppen.

Die genannten Projekte sind doch aber bekannt:
U1 Adenauerplatz
U7 Lieselotte-Berger-Platz (und ggf. weiter zum Bf. Schönefeld, aber nicht mehr zum Terminal)
U8 Märkisches Viertel
U9 Pankow (Kirche)

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay

U7 Lieselotte-Berger-Platz (und ggf. weiter zum Bf. Schönefeld, aber nicht mehr zum Terminal)

Hier wird es dann aber schon ein wenig schräg. Gerade bei den angedachten Erweiterungen hätte man doch die Chace gehabt, die U-Bahn in das Gebäude zu integrieren...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Moin!

Zitat
Nemo
Möglich ist doch immer alles, sinnvoll ist vieles, finanzierbar ist wenig und notwendig ist fast nichts.

Hmm, bin ja wirklich kein Gegner der Straßenbahn und halte die aktuelle Priorisierung für richtig, aber der Ausbau der U-Bahn (und S-Bahn) ist nötig und mit entsprechendem politischen Willen auch finanzierbar. Der fehlt natürlich nicht nur in Berlin, sondern auch im Bund.

iGEL
Moin!

Zitat
Jay
Die genannten Projekte sind doch aber bekannt:
U1 Adenauerplatz
Nicht Ostkreuz?

iGEL
Zitat
Jay
Zitat
Wutzkman
Zitat
Karl Lauterbach
Und noch ein Fundstück:

U-Bahn-Planungen gehen voran

Während man bei der Straßenbahn mit seit Jahren aufgegleisten Projekten nicht voran kommt, soll es bei erst vor wenigen Monaten ins Spiel gebrachten U-Bahn-Plänen ganz schnell gehen: Schon bis Dezember sollen die Prüfungen der vier möglichen Verlängerungen abgeschlossen sein. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie hier bei den knappen Planungskapazitäten priorisiert wird.

Gack-ack-ack, Gackack-ack. Schimpfen ist dein Hobby, oder? Da steht doch außer mehr oder weniger sinnfreies Geplänkel überhaupt nichts. F: Ist eine Verlängerung [Frage: An welchen Enden und wohin?] der Linien U1, U7, U8 und U9 möglich? A: Nein, derzeit gibt es dafür keine Kapazitäten.

Dafür braucht man nicht bis Dezember. Das schafft man bis Ende dieser Woche.

Es geht bei dieser unverständlicherweise behaltenden Altlast der Vorregierung ja nicht darum "derzeit" irgendeine U-Bahn zu bauen, sondern zu prüfen, welche Projekte für die Zukunft sinnvoll werden könnten. Dafür wäre natürlich ein eigenes Konzept deutlich sinnvoller gewesen, als eine einschränkende Altlast mitzuschleppen.

Die genannten Projekte sind doch aber bekannt:
U1 Adenauerplatz
U7 Lieselotte-Berger-Platz (und ggf. weiter zum Bf. Schönefeld, aber nicht mehr zum Terminal)
U8 Märkisches Viertel
U9 Pankow (Kirche)

Es ging mir lediglich darum, dem lauten Karl die nicht vorhandene Tiefe der Aussage aufzuzeigen, denn immerhin sind mir/uns die Verlängerungsoptionen ja bekannt. Aber auch das zeigt ja nur, dass diese "Prüfung" eigentlich keinerlei Ressourcen verbrauchen muss.
Zitat
Nemo
Also in London wollte man doch mal stillgelegte U-Bahntunnel in Radwege verwandeln. Dafür müsste man dann erstmal Tunnel stilllegen, was aber ja aber kein größeres Problem sein sollte. Die Straßenbahn hatte man ja in West-Berlin dem Auto geopfert, warum dann nun nicht die U-Bahn dem Fahrrad?


In London gibt es (seit 2005) eine unterirdische Schwebebahn - 20km lang. [www.ianvisits.co.uk]

IsarSteve



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.10.2017 14:42 von IsarSteve.
Zitat
IsarSteve
In London gibt es (seit 2005) eine unterirdische Schwebebahn - 20km lang. [www.ianvisits.co.uk]

Hat Berlin auch: [www.50hertz.com]

Viele Grüße
Florian Schulz

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Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Nun, das verwundert mich etwas. Klaus Kurpjuweit bezieht sich auf die Antwort des Sprechers von Senatorin Regine Günther auf meine Frage bezüglich der Planfeststellungsverfahren. Die Antwort war allerdings:
Zitat
Artikel Neues Deutschland
Ende Oktober soll es endlich soweit sein: Für zwei Tram-Neubaustrecken werden dann die lange erwarteten Planfeststellungsverfahren eröffnet. Konkret geht es um die Verlängerung vom Hauptbahnhof bis zum U-Bahnhof Turmstraße in Moabit sowie die Heranführung der Linie 21 in Friedrichshain an den Bahnhof Ostkreuz.

Zitat
Artikel Neues Deutschland
Erst im November beginnt das Planfeststellungsverfahren für die neue Tramverbindung von der Wissenschaftsstadt Adlershof zum Bahnhof Schöneweide. Grund für die Verzögerungen dort ist die europäische Seveso-III-Richtlinie, die eine Verschärfung der Vorschriften bei Unfällen mit Gefahrstoffen bedeutet. Deswegen musste ein entsprechendes Gutachten angepasst werden.

Beim Ostkreuztag erläuterte Matthias Horth von der Verkehrsverwaltung auch, was unter anderem beim Ostkreuz für Verzögerung sorgte und warum der Bau sowiesonicht früher hätte realisiert werden können. Das findet Ihr im Artikel.
Danke, Nicolas, für deine Erläuterungen/Klarstellungen. Das stimmt ja durchaus hoffnungsfroh.
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