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S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (ab Oktober 2017)
geschrieben von klausberlin 
Hier ein paar Bilder von heute Abend. Sorry für so manche schiefe Perspektive, teilweise habe ich auf Zehenspitzen gestanden, und mit ausgestreckten Armen über den Zaun fotografiert…… und dennoch ließ sich einmal Maschendraht nicht vermeiden.

Fangen wir südlich der Invalidenstraße an, dort wird grade die Schalung für die Decke vorbereitet.

1) Blick nach Norden (Der Lieferbeton-LKW ist nur zufällig im Bild)

2) Blick nach Süden (1 von 3)
3) Blick nach Süden (2 von 3)
4) Blick nach Süden (3 von 3)

5) Nördlich der Invalidenstraße wurde die Treppe an sich betoniert, die Seitenwände sind in Arbeit
6) …. der weitere Verlauf in Richtung Invalidenstraße, die Schutzschicht ist noch nicht ganz fertig

7) Am Friedrich-Krause-Ufer wird die Schalung für das Fundament des Pfeilers vorbereitet, diese dürfte ca. dreiviertel fertig sein.
8) Jede Menge Bewehrungsstahl, im Hintergrund sieht man, dass die Schalung für den Pfeiler noch nicht ganz fertig ist.

9) Blick in Richtung Mettmannplatz, hier sind Bohrarbeiten im Gange…
10) Blick weiter nach links…

von der Straße am Nordufer konnte leider nichts sinnvolles fotografieren.

Gruß aus Mitte!

Klaus

Edit Forummaster: Als neuen Thread abgetrennt. Der alte Thread "S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (August 2016 - September 2017)" findet sich hier.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.2017 01:24 von Forummaster Berlin.
Direkt südlich des Hauptbahnhofs tut sich auch etwas.
Diese Woche konnte ich einen Schnappschuss mit dem Handy machen :)

Vom U-Bahn-Eingang dort sollte man einen guten Blick haben.


Hallo,
ist jemandem von euch bekannt, ob man inzwischen eine Lösung hat, um die untaugliche Vorleistung unter der Humboldthafenbrücke nun doch nutzen oder brauchbar umbauen zu können?
Bekommen sie die Wassereinbrüche im Umfeld der Untertunnelung der B96 in den Griff?

Gruß
Die Ferkeltaxe
Auf der Seite der Senatsverwaltung müsste mal wieder eine Aktualisierung erfolgen:
[www.berlin.de]
Dort heißt es:

„Unter der Invalidenstraße ist eine vorgezogene Maßnahme des ersten Bauabschnitts der S21 nahezu abgeschlossen. Diese Baumaßnahme schafft die Voraussetzung für den Bau der Straßenbahn zum Hauptbahnhof.
Anlässlich des "Spatenstichs" am 6. Juni 2011 wird mit dem Bau des übrigen gesamten ersten Streckenabschnittes zwischen Nordring und Hauptbahnhof begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme dieses Abschnitts werden für 2017 erwartet.

Mit der Weiterführung im zweiten, 1,9 km langen Bauabschnitt vom Hauptbahnhof zum Potsdamer Platz wird der Anschluss der S21 an die nach Süden führenden S-Bahn-Linien in Richtung Schöneberg (- Steglitz - Zehlendorf - Wannsee) und Südkreuz (- Lichterfelde Süd / - Lichtenrade) und damit ein wesentlich erhöhter Verkehrswert erreicht. Der Bau dieses Abschnitts soll unmittelbar im Anschluss an den ersten Abschnitt in den Jahren 2017 bis 2022 erfolgen.“
Zitat
Jan22
Auf der Seite der Senatsverwaltung müsste mal wieder eine Aktualisierung erfolgen:
[www.berlin.de]
Dort heißt es:

„Unter der Invalidenstraße ist eine vorgezogene Maßnahme des ersten Bauabschnitts der S21 nahezu abgeschlossen. Diese Baumaßnahme schafft die Voraussetzung für den Bau der Straßenbahn zum Hauptbahnhof.

Oh, wir bekommen noch eine Straßenbahn zum Hauptbahnhof? Ich bin ganz verzückt ;)
Zitat
Ferkeltaxe
Bekommen sie die Wassereinbrüche im Umfeld der Untertunnelung der B96 in den Griff?

Hallo Ferkeltaxe,

neuerdings ist die Baugrube dort geflutet, das eindringende Wasser wird nicht mehr abgepumpt. Damit ist ein Druckausgleich hergestellt. Für mich spricht das dafür, dass nunmehr eine Reparatur der undichten Stellen unter Wasser vorgesehen ist, wie dies auch schon im Abschnitt direkt nördlich der Invalidenstraße gemacht wurde.

Nebenbei: Die "stadtbildverschönernden" Imbissbuden auf der Nordseite der Invalidenstraße gegenüber des Hauptbahnhofs sind allesamt verschwunden.

Viele Grüße
Manuel
Gibt es bei den aktuellen Baumaßnahmen auf dem Nordring sichtbare Aktivitäten im Bereich der Verbindungskurven?
Laut einiger Medien soll ja bereits an der Herstellung der Verbindungskurven gearbeitet werden.
Diese Frage habe ich mir auch gestellt.
Die Nordringsperrung wurde ursprünglich ja damit begründet, dass währenddessen die Verbindungskurven der S21 an die Ringbahn angeschlossen werden würden, zumindest wurde es so via RBB kommuniziert.

Als ich gestern mit dem SEV Gesundbrunnen -> Beusselstr. fuhr (ist, im Nachhinein betrachtet, wohl keine besonders gute Entscheidung gewesen) und der Bus dann auf der Putlitzbrücke hielt, so habe ich einen kurzen Blick in Richtung der Ausfädelung am S-Bhf. Westhafen geworfen, keinerlei Aktivitäten in dem Bereich.
Zitat
J. aus Hakenfelde
Die Nordringsperrung wurde ursprünglich ja damit begründet, dass währenddessen die Verbindungskurven der S21 an die Ringbahn angeschlossen werden würden, zumindest wurde es so via RBB kommuniziert.

Laut DB Netz handelt es sich nur um eine Bauvorbereitung, Gleise werden noch nicht verlegt.

[mobil.s-bahn-berlin.de]

Siehe Seite 34:

>> Bv Neubau S21
- Kabeltiefbau, -legung, Durchörterungen, Signale gründen und stellen, Anpassung Stromversorgung
- Aufbau und IBN ZBS-Technik mit Montage Balisen, Einschleifen LEU, Abnahmehandlungen an der Außen- und Innenanlage

>> maschinelle Durcharbeitung Gl Westend – Beusselstraße – Westend
>> Schwellenwechsel in Weichen in Westend


-------------------
MfG, S5M
Als ob man die Gleisverbindungen nicht in einem Rutsch mitbauen könnte, selbst wenn es sich nur um den Einbau von Weichen handeln würde, um den Ring nicht ein weiteres Mal zu sperren... Andererseits kann man logisches und vorausschauendes Denken von der DB nicht erwarten ;-)
Und die Teile schon jahrelang unnützem Verschleiß aussetzen?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Und die Teile schon jahrelang unnützem Verschleiß aussetzen?

Funktioniert zwischen Treptower Park und Ostkreuz mit den Weichen zur Südringkurve auch. Diese liegen seit ca. 2013 dort.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Es ist einfach unglaublich, was dort auf dem Nordring passiert! Eine mehrwöchige (!) Totalsperrung, um paar Signale zu gründen und Kabelkanäle zu bauen. Zumal es diese Nummer dort vor einiger Zeit (letztes Jahr?) schon einmal gab. Und es wird nicht das letzte Mal sein. Ich war neulich auch mal dort, hab genau zwei Bauarbeiter gesehen, die ZAT-Antennen am Bahnhof Westhafen angeschraubt haben, ansonsten keine Menschenseele bis zum Horizont.

Die Medien haben hier die schöngefärbte Pressemitteilung der DB ungeprüft übernommen und bis heute konnte man nichts kritisches lesen über das, was dort abgezogen wird.

Ich bin davon überzeugt, dass bei der Abwägung und Genehmigung von Sperrpausen überhaupt kein EVU und schon gar kein Besteller oder Fahrgastvertreter am Tisch sitzt. Dies führt dann zu Sperrpausen, die zwar bequemes und kostengünstigstes Bauen erlauben, aber nach dem volkswirtschaftlichen Schaden fragt niemand. Fahrgäste sind bei den Bauverantwortlichen nur unnötige Störfaktoren.

André
Macht doch mal ne Eingabe bei r2g. Es kann ja nicht sein, dass die DB mit Berlin macht was sie will. Die Dresdner Bahn ließ sich doch auch jahrelang verhindern, warum nicht auch Sperrpausen. Fehlt vielleicht der richtige Bürgermeister?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
andre_de
Es ist einfach unglaublich, was dort auf dem Nordring passiert! Eine mehrwöchige (!) Totalsperrung, um paar Signale zu gründen und Kabelkanäle zu bauen. Zumal es diese Nummer dort vor einiger Zeit (letztes Jahr?) schon einmal gab. Und es wird nicht das letzte Mal sein. Ich war neulich auch mal dort, hab genau zwei Bauarbeiter gesehen, die ZAT-Antennen am Bahnhof Westhafen angeschraubt haben, ansonsten keine Menschenseele bis zum Horizont.

Die Medien haben hier die schöngefärbte Pressemitteilung der DB ungeprüft übernommen und bis heute konnte man nichts kritisches lesen über das, was dort abgezogen wird.

Ich bin davon überzeugt, dass bei der Abwägung und Genehmigung von Sperrpausen überhaupt kein EVU und schon gar kein Besteller oder Fahrgastvertreter am Tisch sitzt. Dies führt dann zu Sperrpausen, die zwar bequemes und kostengünstigstes Bauen erlauben, aber nach dem volkswirtschaftlichen Schaden fragt niemand. Fahrgäste sind bei den Bauverantwortlichen nur unnötige Störfaktoren.

André

Kosten die Ersatzbusse nicht extrem viel Geld? Müssten über 50 sein...
Hallo,

ich hatte heute überraschend etwas Zeit am Hauptbahnhof (der Zug mit meinem Besuch war verspätet….) daher hatte ich leider nur das Handy dabei. Ich bitte daher um Nachsicht bei der Qualität der Bilder….

Ich hatte immer wieder darüber gerätselt, wie das mit dem Gitter im Untergrund über der s21 Trasse gemeint war, ich hatte mir das immer vertikal vorgestellt (ich meine, nur in einem Tagesspiegel Artikel habe ich ahnen können, dass dieses Horizontal ist Tagesspiegel vom 13.07.2017)

Langer Rede kurzer Sinn, hier sind die Bilder, die dazu vielleicht Hinweise geben könnten:

1) Blick unter der Brücke in Richtung Spree
2) Noch mal aus anderer Perspektive

3) von Norden nach Süden, unter der Brücke, das Erste
4) von Norden nach Süden, unter der Brücke, das Zweite
5) von Norden nach Süden, unter der Brücke, das Dritte
6) von Norden nach Süden, unter der Brücke, das Vierte
7) Und schließlich mit dem U-Bahneingang am linken Rand, also das Fünfte

Gruß,

Klaus
Zitat
F123
Kosten die Ersatzbusse nicht extrem viel Geld? Müssten über 50 sein...

Die bezahlt aber nicht DB Netz.
Hallo @Klausberlin, vielen Dank für die Fotos. jetzt hat man einen guten Eindruck von dem Problem. Jedoch leuchtet mir nicht ein, dass man nicht durch die Öffnungen mit entsprechend schmalem Bagger das Erdreich herausholen kann. Und warum versucht man es nicht seitlich? Dazu gleich die ganze U-Bahn Paserelle abzureißen, finde ich auch nicht notwendig, da gibt es doch noch Platz bis zum Kanal. Und man wird ja wohl auch tiefer müssen, als der Zugangstunnel U-Bahn ist. Aber ich bin ja nur ein Laie.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Hallo zusammen,

aktuell berichtet der Tagesspiegel über die nun gefundene Lösung zum Abdichten der Baugrube unter der Minna-Cauer-Straße sowie über die Probleme im Bereich der Brücken über den Humboldthafen: Deutschlandweit erstmals Tauchbagger im Einsatz

Viele Grüße
Manuel
Zitat

"manuelberlin" am 26.10.2017 um 18.36 Uhr:

[...] der Tagesspiegel [...]

Der Artikel von Klaus Kurpjuweit erscheint morgen in der gedruckten Ausgabe auf Seite 10.

Zitat

[...] Lösung zum Abdichten der Baugrube unter der Minna-Cauer-Straße [...]

Ein paar wenige Bilder von einem Taucher und vom provisorischen Rohbaubahnhof wurden heute in den ersten Kurznachrichten der Abendschau gezeigt (von 0'29" - 1'08").

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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