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S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (ab Oktober 2017)
geschrieben von klausberlin 
Hallo,

der Feiertag eignet sich sehr schön für unerledigte Arbeiten. Nun habe ich 78 Fotos vom 14. Januar auf einer Webseite zusammengefasst und auch schon ein paar Texte dazu geschrieben. Die Adresse lautet: <http://thomas.krickstadt.de/s-bahn/2018-01-14-s21>.



Viel Vergnügen!

Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Danke sowohl für die Antworten und den Beitrag mit dem Notausgang der U-Bahn, als auch für die Zusammenstellung vom Januar!

Gibt es in dem Forum die Möglichkeit, einen FAQ Bereich für die Threads einzurichten? Leute, die nicht von Anfang an dabei sind, werden immer wieder Fragen stellen, die langjährige Mitglieder durch Wiederholung nerven. Soll jetzt bitte nicht als Aufforderung verstanden werden, viel Arbeit zu generieren - würde man jeweils bei Bedarf dann statt die Antwort zu posten, diese in die FAQ packen, wäre der Aufwand in dem Fall etwas höher, und das nächste mal deutlich geringer (Siehe --> FAQ)

Auf 67-2018-01-14-554 ist genau der Bereich zu sehen, den Manuel fotografiert hat. Darauf (30.03 von Manuel) schaut es fast so aus, als sei da ein Gerüst vergraben. Ich will Dienstag oder Mittwoch versuchen, ein Foto aus der gleichen Richtung wie Thomas im Januar zu machen, in der Hoffnung, dass sich dann mehr erkennen lässt.
Lustiges gif ;)

Danke für die Bastelarbeit und den sehr interessanten Rundgang!
Zitat

"schallundrausch" am 1.4.2018 um 15.31 Uhr:

Lustiges gif ;)

Welches? Das extra für Bahninfo (maximal 613 x 920 Pixel, sonst "animiert" nix) oder eines der fünf für die Seiten angefertigten GIFs (das letzte auf Seite 18 heute morgen ;-))?

Zitat

Danke für die Bastelarbeit und den sehr interessanten Rundgang!

Gern geschehen (wird sich aber noch nach und nach mit mehr Texten und entsprechenden Fehlerkorrekturen füllen).

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Mal ne ganz andere Frage:
Wieso wurde die Station Hauptbahnhof nicht mit einem gemeinsamen Bahnhof mit Richtungsbetrieb für U5 und "S21" gebaut?
Sprich: Aus der U5 aus Richtung Hönow kommend, braucht man nur übern Bahnsteig laufen um in die S-Bahnen Richtung Norden einzusteigen, und auf dem anderen Bahnsteig umgekehrt? (im englischen gibt es da den schönen Begriff "cross-plattform interchange")
Wäre das bei komplett neu zu errichtenden Strecken so schwer gewesen?
Oder wollte die Deutsche Bahn die Kunden dazu bringen, dass sie die ganzen Geschäfte in diesem Konsumtempel im Bahnhof mehr besuchen? ;-)

In London z.B. hat man beim Bau der Victoria Line sogar zahlreiche schon lange BESTEHENDEN Stationen aufwändig umgekrempelt, sodass bequemes Umsteigen möglich ist.
In Stockwell, Oxford Circus, Warren Street, Euston, Highbury and Islington und Finsbury Park, also ganzen 6 Stationen. Und das in einer Phase, wo die Tube ansonsten kaum ausgebaut wurde.

Auch wenn die U5 ja deutlich vor der S21 den Hbf erreichte, hätte man ja dort im Voraus eine doppelstöckige Station errichten können, wo auf beiden Bahnsteigen jeweils eine Bahnsteigkante "frei" bleibt, bis die S21 irgendwann kommt. Oder einen solche Umbau zumindest berücksichtigen können, falls damals noch keine Kosten-Nutzen-Analyse für die S21 durchgeführt wurde.

Kurzes Urteil aus meiner Laien-Prerspektive: Eine einmalige Gelegenheit wurde da nicht genutzt.
@RathausSpandau

Na Mehdorn und die Politik wollten ja den Hbf auf Biegen und Brechen vor der Fußball-WM 2006 fertigstellen, Darum ist ja das Dach oben auch kürzer ausgefallen. Darum auch das Problem mit der "S21".

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Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit

Viele Grüße aus Wedding
Zitat
Wollankstraße
@RathausSpandau

Na Mehdorn und die Politik wollten ja den Hbf auf Biegen und Brechen vor der Fußball-WM 2006 fertigstellen, Darum ist ja das Dach oben auch kürzer ausgefallen. Darum auch das Problem mit der "S21".

So weit ich weiß, sorgte auch die lange verfolgte Transrapid-Planung mit ihrer Tunnelstation am Hbf mit dafür, dass die S21 dort erstmal ausgebremst und daher nicht weiter geplant wurde. Es waren davor u. a. Kombi-Bahnsteige wie in Wuhletal in Betracht gezogen worden.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Eine unterirdischer Umsteigebahnhof zwischen S+U-Bahn wie in Wuhletal war geplant. Aber doppelstöckig am Reichstag und nicht am Hauptbahnhof.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Eine unterirdischer Umsteigebahnhof zwischen S+U-Bahn wie in Wuhletal war geplant. Aber doppelstöckig am Reichstag und nicht am Hauptbahnhof.

Ich spreche von der Zeit, als der Hbf noch in Planung war. Wenn ich jetzt wüsste, wo ich die entsprechenden Unterlagen habe... Dann könnte ich sie hier einstellen. Vielleicht finde ich sie. Dann reiche ich nach.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Zitat
Ferkeltaxe
Zitat
Wollankstraße
@RathausSpandau

Na Mehdorn und die Politik wollten ja den Hbf auf Biegen und Brechen vor der Fußball-WM 2006 fertigstellen, Darum ist ja das Dach oben auch kürzer ausgefallen. Darum auch das Problem mit der "S21".

So weit ich weiß, sorgte auch die lange verfolgte Transrapid-Planung mit ihrer Tunnelstation am Hbf mit dafür, dass die S21 dort erstmal ausgebremst und daher nicht weiter geplant wurde. Es waren davor u. a. Kombi-Bahnsteige wie in Wuhletal in Betracht gezogen worden.

Ja, ich meine mich erinnern zu können, dass vor der Planung lange politisch diskutiert worden war, was da überhaupt gemacht werden sollte und in dem Zuge wurde die S21 komplett gestrichen (Kein Bedarf), dafür wurde der Platz, wo jetzt die S21 hin soll für den Transrapid freigehalten.
Erst mit dem Transrapid-Aus wurde das Thema S21 wieder aktuell. Dann war aber lange nicht klar, was da überhaupt an Vorleistungen erstellt werden sollte. Und dazu kam dann noch Mehdorn mit seiner Fußball-WM.

Das ist so wie mit der U7 und dem Flughafen. Erst sieht man kein Bedarf und nachdem alles fertig ist, kommt man auf die Idee die U7 doch bauen zu wollen.

Ich habe hier noch einen Prospekt von der ARGE Baugrube / Rohbau Los 1.4. Da steht nur "Auch die zukünftigen Entwicklungen der Verkehrswege (z.B. durch die S21 oder den Transrapid) wurden in einem sinnvollen Rahmen des Möglichen berücksichtigt.".

Dazu gibt es noch eine Zeichnung, wo neben dem U5-Bahnhof nichts zu sehen ist.

Siehe dazu auch dieses: Universität Stuttgart. Das Bild auf Seite 16 stellt die S21 dar. Auf dem Prospekt ist an der Stelle nur ein großer brauner Block.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.2018 21:47 von DerMichael.
Ich war vorhin am Hauptbahnhof - auf der Seite vom Hauptbahnhof war mir die Absperrung zu Dicht am Wasser, auf der gegenüberliegenden Seite vom Humboldthafen habe ich keine (legale) Möglichkeit entdeckt, hoch genug zu kommen. Ein paar Bilder sind mir gelungen:

Blick wie Manuel am Freitag - das Gerüst ist weg. Die Kernbohrer lassen vermuten, dass es dort bald weiter geht: Bild 1

Blick in Richtung Spree (der kleine Bagger ist mir ehrlich gesagt erst zu Hause aufgefallen, daher habe ich nicht genauer geschaut) Bild 2

Gegenrichtung im Überblick: Bild 3 und als Zoom: Bild 4

Und von der Brücke über den Berlin-Spandauer-Schiffahrtskanal - leider mit Reflexionen Bild 5 und Bild 6
Hallo Klaus!

Ganz lieben Dank.

An der nordöstlichen Ecke des Hauptbahnhofs habe ich nach wie vor keine Idee, wozu genau die Arbeiten dienen.

Bei Deinen letzten beiden Bildern aus dem RE sieht es so aus, als ob das Traggerüst für die Schalung nun angehoben wurde. Ich werde versuchen, mir morgen wieder ein Bild vor Ort zu machen, André will auch vor Ort sein. Vielleicht können wir morgen Abend weitere Bilder zeigen.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
manuelberlin


Bei Deinen letzten beiden Bildern aus dem RE sieht es so aus, als ob das Traggerüst für die Schalung nun angehoben wurde.

Dem ist nicht so, die Brücke wird so 'schief'. Ich war vor ein wenigen Minuten dort, leider ohne kamera, aber ich konnte auch nicht neues Zeigenswertes erblicken. Gerade unter der Brücke, vor den Supermärkten, wirkt die Neigung der Träger schon extrem. Aber das scheint alles mit dem gegenüberliegenden Widerlager zu fluchten.
Interessant wird aber in jedem Fall das Bauverfahren: Wird die Brücke erst zur hälfte vom Westliche Ufer aus errichtet, dann vom Östlichen und dann die beiden Teile miteinander verbunden (vergossen)? Oder werden die Hilfsträger auf ganzer Länge verbaut und die Spannbetonbrücke dann am Stück erstellt?
Momentan sieht es nach ersterem aus, denn auf der Westseite werden schon die Schalungen platziert, auf der Ostseite sind ja noch nicht einmal die Pfeiler fertig.
Zitat
schallundrausch
Dem ist nicht so, die Brücke wird so 'schief'. Ich war vor ein wenigen Minuten dort, leider ohne kamera, aber ich konnte auch nicht neues Zeigenswertes erblicken. Gerade unter der Brücke, vor den Supermärkten, wirkt die Neigung der Träger schon extrem. Aber das scheint alles mit dem gegenüberliegenden Widerlager zu fluchten.
Interessant wird aber in jedem Fall das Bauverfahren: Wird die Brücke erst zur hälfte vom Westliche Ufer aus errichtet, dann vom Östlichen und dann die beiden Teile miteinander verbunden (vergossen)? Oder werden die Hilfsträger auf ganzer Länge verbaut und die Spannbetonbrücke dann am Stück erstellt?
Momentan sieht es nach ersterem aus, denn auf der Westseite werden schon die Schalungen platziert, auf der Ostseite sind ja noch nicht einmal die Pfeiler fertig.

Ja richtig, die Brücke fällt tatsächlich mit den maximal zulässigen 40 Promille ab. Während sich der Eingriff des Fernbahn-Überfliegers in die Gegend noch halbswegs in Grenzen hält, da er ja "hoch genug" ist und damit von Gelände, Sichtachsen und Gegend weitgehend entkoppelt, macht diese S21-Kurve die Stadtlandschaft vollständig kaputt. Dass es so schlimm werden würde, hätte ich vorher nicht gedacht. Angemessen wäre hier (mitten in der Innenstadt) eine unterirdische Führung gewesen, die wurde aber m.W. nicht einmal erwogen.

Zum Bauverfahren: Die bereits aufgebaute Rüstung hat vorne einen abgewinkelten Schnabel, das ist typisch für eine zu verschiebende Rüstung. Daher gehe ich davon aus, dass (nachdem das jetzige Feld fertig ist) die Rüstung über den Kanal geschoben und der mittlere Teil hergestellt wird, und erst zum Schluss das östliche Feld.

Aktuelle Fotos folgen in Kürze, ich war gestern mit Manuel vor Ort.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de


Ja richtig, die Brücke fällt tatsächlich mit den maximal zulässigen 40 Promille ab. Während sich der Eingriff des Fernbahn-Überfliegers in die Gegend noch halbswegs in Grenzen hält, da er ja "hoch genug" ist und damit von Gelände, Sichtachsen und Gegend weitgehend entkoppelt, macht diese S21-Kurve die Stadtlandschaft vollständig kaputt. Dass es so schlimm werden würde, hätte ich vorher nicht gedacht. Angemessen wäre hier (mitten in der Innenstadt) eine unterirdische Führung gewesen, die wurde aber m.W. nicht einmal erwogen.

Per Vortriebsmaschine unter dem Kanal durch? Dann wäre der KnF niemals auch nur ansatzweise bei der 1 angekommen und dieses Thema hätten wir jetzt gar nicht.
Hallo,

hier nun wie angekündigt ein umfangreicher Überblick über die gesamte S21-Baustelle, u.a. mit dem Teilabbruch der S21-Vorleistung am Hauptbahnhof und der Errichtung der BSSK-Brücke.

http://www.baustellen-doku.info/berlin_neubau_s-bahn_s21/20180406/

Viele Grüße
André
^
@André

Tolle Bildserie. Danke für das Update.

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Hallo Zusammen,

Erstmal dank an alle für die aktuellen Photos! Ich habe neulich auch welche gemacht (siehe Link unten), aber nachdem ich hier geschaut habe, ist vergleichsweise bei mir nichts neues zu sehen. Im Gegenteil bin ich sehr erleuchtet von den vorher/nachher bzw. innen/außen Vergleichen!

Da der Thread hier schon so lang ist und Infos sehr verstreut, versuche ich mal zusammenzufassen, was ich so verstanden habe, insbesonders zur Lage des provisorischen und "endgültigen" S-Bahnhofs.

Nachdem die Bahn nun mehrmals 2020 als Eröffnung der provisorischen kurzen Station verkündet hat, fragte ich mich natürlich, wie weit denn die Planungen für die Fertigstellung der problematischen Stelle gekommen sind, bzw. wann man hier überhaupt anfangen bzw. weiter arbeiten will.

Nach meinen letzten Beobachtungen sieht es so aus als ob die geplante Position der S-Bahn-Station (was die Bahnsteige angeht) im Süden unter der S-Bahn-Brücke parallel zur U-Bahn-Station beginnt und dafür im Norden weiter geht. Ich vermute, dass die U-Bahnsteige ca. 115 m und die S-Bahnsteige ca. 150 lang sind, also ca. 35 m länger. Diese Differenz passt zu dem sehr leeren Fußgängertunnel (Passerelle) von der U-Bahn zur Tram und Nordseite der Invalidenstraße.
Der südliche U-Bahn-Ausgang über dem Ende des U-Bahnsteigs und nur knapp südlich der Stadtbahn-Brücke. Der mittlere Ausgang liegt direkt unter dem oberen S-Bahnsteig, der hier auch schon einen direkten Ausgang hat, von dem man dann später zur U-Bahn und unteren S-Bahn kommt. (Da hier die stärkste Umsteigebeziehung herrscht, liegen die Tiefstationen vermutlich hier und nicht weiter nördlich unter der Tram.) Beide genannten U-Bahn-Ausgänge sind gerade wegen der Bauarbeiten gesperrt und der noch weiter südliche Zugang vom Hbf Etage -1 zum Humboldthafen liegt schon weit außerhalb der U-Bahn-Station.

Weiterhin vermute ich, dass unter dem Gebäude Hbf, insbesondere der Freitreppe die S-Bahn-Station schon hinreichend vorbereitet war und nun auch im Rohbau an dieser Stelle fertig ist, so wie auch schon unter der Invalidenstraße (insbesondere der Tram!) und nun auch unter dem Vorplatz. Auf dem Luftbild entspricht ein Strichlein auf der Messlatte genau 50 m. Die S-Bahn-Station braucht für die Bahnsteige also nur drei Ticks. Leider liegt davon aber wegen der oben genannten Umsteigebeziehung ca die Hälfte der Bahnsteige unter der Stadtbahnbrücke. Zusätzlich braucht man natürlich auch etwas Abstand zwischen Baustelle und Station und im besten Fall eine der vorhandenen Schlitzwände zwischen Bauabschnitten.
André hat hier ein Photo mit der vermuteten temporären Endwand der Station: [www.baustellen-doku.info] (Bild 3 von 32).

Neben meinen letzten Photos von dieser Woche hier auch ein Vergleichsbild aus Google Maps mit Längsmaß, sowie eine ziemlich schlechte Skizze. [photos.app.goo.gl] Vielleicht nehme ich mir demnächst nochmal Zeit für eine bessere Skizze.
Wie auf dem Luftbild zu sehen, könnte man allein von der Länge her unter der Invalidenstraße, dem Bhf-Vorplatz und der Freitreppe sogar eine 150m Station der S-Bahn einbauen. Allerdings wird man den Rohbau der Rampe und des Tunnels nicht für das Provisorium verbreitern, sondern allenfalls am Bahnsteig-Ende vorgesehene Betriebsräume nicht bauen und stattdessen den Bahnsteig soweit wie möglich nach Norden verlängern. Wenn man nur 75 m Halbzüge unterbringen will, werden diese keinen Platz nördlich der Invalidestraße brauchen. Wahrscheinlich baut man nun aber die Zugänge dort, weil beide Zugänge unter bzw. südlich der Stadtbahnbrücke nicht erreichbar sind und man auf der zukünftigen Hochhausbaufläche keinen bauen will oder kann.

Habe ich das soweit richtig erfasst?

Bleibt noch die Frage, warum südlich der Stadtbahnbrücke nun so eine große Baustelle ist, wo doch die Station knapp südlich der Brücke schon enden soll. Ich vermute, dass es hier erstens Platz für sehr viel Baustelleneinrichtung geben wird, weil man nördlich des Bahnhofs so weit wie möglich räumen will und dass man vielleicht zweitens, da man unter der Brücke schlecht von oben her ausschachten kann, hier versucht, die Baugrube unter der Brücke von der südlichen Seite quasi seitwärts unter dem Betongitter frei zu graben. Ich bin gespannt, wann sie jemand in offizieller Funktion traut für die Station in voller Länge ein Fertigstellungsdatum

Das dazu notwendige Loch liegt natürlich da, wo später mal die Verbindung zum Potsdamer Platz gebaut werden soll. Ob man das schon bedacht hat und die Grube gleich da belassen will? In 2017 fand sich in der Presse ja ein Plan für die beiden getrennten Röhren der S21 zum Brandenburger Tor. Kennt hier jemand den Fortschritt des Planungsverfahrens? Pläne für einen Baubeginn?

liebe Grüße,
Bahnbob
Zitat
bahnbob
Das dazu notwendige Loch liegt natürlich da, wo später mal die Verbindung zum Potsdamer Platz gebaut werden soll. Ob man das schon bedacht hat und die Grube gleich da belassen will?

Ja sicher, dort muss ohnehin der Startschacht für die Tunnelbohrmaschine hin. Der Schacht im Marx-Engels-Forum für "Bärlinde" zum Auffahren der beiden U-Bahn-Röhren bis zum Brandenburger Tor war immerhin etwas über 100 Meter lang. Für die breiteren Röhren einer Eisenbahn braucht man ein noch größeres Gerät.

so long

Mario
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