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S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (ab Oktober 2017)
geschrieben von klausberlin 
Danke für die Richtigstellung. Wird es dann in Zukunft S-Bahnen Richtung Norden geben, die einen Zustieg von beiden Seiten erlauben?
Zitat
bensberg
Danke für die Richtigstellung. Wird es dann in Zukunft S-Bahnen Richtung Norden geben, die einen Zustieg von beiden Seiten erlauben?

Das lässt sich zuverlässig kaum beantworten. Meine Vermutung für die Gleisbelegung: Die beiden äußeren Gleise sind sowohl von der "S21" als auch aus dem Tunnel nutzbar. Das innere Gleis nur vom Tunnel. Daher gehe ich davon aus, dass dort zu gewissen Zeiten endende Züge angedacht sind. Sie fahren von Anhalter Bahnhof kommend auf das Mittelgleis und ermöglichen so den Anschluss stadtauswärts. Zugleich können aber auch Fahrgäste stadteinwärts ohne Bahnsteigwechsel in den Zug einsteigen. Das ergibt Sinn, wenn die Hauptlinie die "S21" nutzt und die Verstärkerlinie über Anhalter Bahnhof tagsüber den 5er-Takt nach Zehlendorf bildet und abends dort endet. Anderenfalls sehe ich wenig Sinn in dieser Lösung, denn die Umsteigeverbindung entgegen der Fahrtrichtung ist nahezu sinnfrei. Vom Anhalter Bahnhof zum Gleisdreieck (bzw. andersrum) ist man im Zweifel zu Fuß genauso schnell.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Hier noch die Primärquelle, auf der der Zeitungsartikel bzgl. der Yorckbrücken-/Grünzug-Problematik sicherlich beruht:

http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-12483.pdf

Viele Grüße
André



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.11.2017 11:28 von andre_de.
Ich verstehe nicht, warum man die Gleisachsen der Stammbahn nicht mehr in die Richtung der Gleisachsen des alten Bahnhofs Großgörschenstraße, also mehr nach Westen verschoben hat? Nur wegen der denkmalgeschützten Brücke? Dem Baumarkt, Biomarkt und Einkaufszentrum? Das scheint mir von Anfang an vermurkst. Dort hätte man genügend Platz für zwei Gleise gehabt. Die Stammbahn braucht ja keinen Bahnsteig.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat Tagesspiegel: "Der erste Abschnitt vom Nordring zum Hauptbahnhof soll nach derzeitigem Stand frühestens 2026 komplett fertig sein."

Hab ich was verpasst oder warum dauert der Bau noch weitere 9(!) Jahre? Oder ist damit auch die Eröffnung des entgültigen Bahnhofs gemeint?
Zitat
Slighter
Zitat Tagesspiegel: "Der erste Abschnitt vom Nordring zum Hauptbahnhof soll nach derzeitigem Stand frühestens 2026 komplett fertig sein."

Hab ich was verpasst oder warum dauert der Bau noch weitere 9(!) Jahre? Oder ist damit auch die Eröffnung des entgültigen Bahnhofs gemeint?

Damit ist der endgültige Bahnhof gemeint.
Wie hoch könnte denn die Kapazität der neuen S21 Strecke sein? Da gibt es bestimmt viele Zwangspunkte, besonders im Norden? Über die alte Tunnelstrecke via Friedrichstraße können nur 3 Züge alle 10 Minuten fahren, ist das richtig bzw. ist da mehr möglich?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.2017 03:34 von bensberg.
Bis Hbf? Naja, mit einem Gleis vielleicht ein 10min-Takt (aber das könnte störanfällig werden), mit zwei Gleisen ein 5min-Takt, zuverlässig jedoch auch nur ein 10min-Takt. Bei einer Durchbindung bis Potsdamer Platz ist der Abschnitt Anhalter Bahnhof - Potsdamer Platz der limitierende Faktor. Wenn man dort von einem 90s-Takt ausgeht, wie er mal bei der alten Nordsüdstrecke zumindest mal möglich war, dann ist man bei beiden Nordsüd-Strecken bei einem 3min-Takt. Ansonsten kann man mit Signalsystemausbauten auch heute noch ein 90s-Takt erreichen. Allerdings nicht, wenn der Fahrer für die Rolli-Rampe* aussteigen muss und wir zuviele Kinderwagen, Fahrräder, Rollstuhlfahrer, Senioren, gelangweilte Jugendliche, höfliche Menschen, die die Tür aufhalten usw haben.

Bei einer Weiterführung bis Yorckstr. oder gar Südkreuz (Ringbahn) ist es dann eher das Problem, wie man die Fahrten sinnvoll in das vorhandene Gesamtsystem integriert, ohne das irgendwo ein Humpeltakt entsteht.
Realistisch ist als Zugfolge für alle Strecken irgendwas um einen 2,5min-Takt, bei einem 10m-Grundtakt wären das also 4 Linien.

*: früher gab es für sowas mal eine Aufsicht - man könnte ja die Rollifahrer bitten, im Innenstadtbereich Fahrten 15min vorher anzukündigen, dann könnte jemand dastehen, der die Rampe anlegt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
bensberg
Wie hoch könnte denn die Kapazität der neuen S21 Strecke sein? Da gibt es bestimmt viele Zwangspunkte, besonders im Norden? Über die alte Tunnelstrecke via Friedrichstraße können nur 3 Züge alle 10 Minuten fahren, ist das richtig bzw. ist da mehr möglich?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die derzeit verkehrenden drei Züge in 10 Minuten das Maximum sind. S1 und S2 fahren Richtung Norden ca. in einem Zwei-Minuten-Abstand, mindestens in die fünf Minuten zwischen S2 und S25 müsste dann dort noch ein Zug reinpassen, was auch Nemos Schlussfolgerung, dass dort ein 2,5-Min-Takt möglich sein sollte, bestätigt.
Zitat
Nemo
*: [...] [M]an könnte ja die Rollifahrer bitten, im Innenstadtbereich Fahrten 15min vorher anzukündigen, dann könnte jemand dastehen, der die Rampe anlegt.

Verstehe deine Argumentation, jedoch kann man sich gut vorstellen, was passiert, wenn jene durch die vorherige Verbindung eine Verspätung haben.

Ich könnte mir eher vorstellen, wie es bereits bei den 483/484 gemacht wird, ausfahrbare Trittbretter anzubringen. Muss nicht an jeder Tür sein, aber die Mitteltür am 481 wäre dort ein Kandidat, da in Wagenmitte die Abstände zur Bahnsteigkante immer maximal abweichen, als zu den anderen beiden Türen auf einer Seite und der Fahrer ist, nicht noch in der Nähe, sofern sich der Rollifahrer für die zweite Tür in Fahrtrichtung entscheidet.
Nur bei einem bin ich mir jetzt unschlüssig, ist der Wagen luftgefedert, denn dann sollte es auch Niveaugleich machbar sein.
Zitat
Lepus
Zitat
Nemo
*: [...] [M]an könnte ja die Rollifahrer bitten, im Innenstadtbereich Fahrten 15min vorher anzukündigen, dann könnte jemand dastehen, der die Rampe anlegt.

Verstehe deine Argumentation, jedoch kann man sich gut vorstellen, was passiert, wenn jene durch die vorherige Verbindung eine Verspätung haben.

Ich könnte mir eher vorstellen, wie es bereits bei den 483/484 gemacht wird, ausfahrbare Trittbretter anzubringen. Muss nicht an jeder Tür sein, aber die Mitteltür am 481 wäre dort ein Kandidat, da in Wagenmitte die Abstände zur Bahnsteigkante immer maximal abweichen, als zu den anderen beiden Türen auf einer Seite und der Fahrer ist, nicht noch in der Nähe, sofern sich der Rollifahrer für die zweite Tür in Fahrtrichtung entscheidet.
Nur bei einem bin ich mir jetzt unschlüssig, ist der Wagen luftgefedert, denn dann sollte es auch Niveaugleich machbar sein.

Die 481er haben soweit ich weiß ja sogar eine Spaltüberbrückung, die nicht benutzt werden darf...
LG Rekowagen
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