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Umbau Bahnhof Ostkreuz - Bauzeitraum ab 10/2017
geschrieben von manuelberlin 
Zitat
angus_67
zeig mal den Plan

Da ich den Plan eingesehen habe und nicht vorliegen habe, kann ich ihn hier auch nicht zeigen. Da er nicht öffentlich im Internet zugänglich ist, würde ich dies im übrigen auch nicht ohne Genehmigung des Planerstellers tun. Es steht natürlich jedem Bürger frei, eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz zu stellen, offenbar gibt oder gab es sogar mehrere Planungsvarianten.
Hallo zusammen,

ich wünsche allen Mitforisten und Mitlesern ein gutes und gesundes neues Jahr!


Hier ein Mini-Update mit Fotos von heute.

Zum Thema Warschauer Straße gibt es kein Update: Nach der Montage der ersten Oberlichter auf dem Dach wurden anscheinend sämtliche Arbeiten am Gebäude komplett eingestellt. Auch auf der Nordseite und auf der Bahnsteigebene ist seit vielen Wochen keinerlei Veränderung zu erkennen. Lediglich am Bahnsteigdach auf Bahnsteig A wurde im Dezember gearbeitet, vermutlich um Mängel zu beseitigen. Es regnet aber mit Stand heute weiterhin durch.

Allerdings ist es laut diesem Tagesspiegel-Artikel vom 9. Dezember 2017 auch gar nicht mehr geplant, das Gebäude im Jahr 2018 fertigzustellen, sondern irgendwann im Jahr 2019. Diese Nachricht scheint im Dezember ziemlich am Forum vorbeigegangen zu sein. Wird wohl so eine Art Mini-BER.


Zum Ostkreuz:

- Die Rolltreppen am Bahnsteig Ru sind nach wie vor nicht fertig. Heute wurde allerdings an beiden Rolltreppen gearbeitet, sowohl Rolltreppenmonteure als auch Metallbauer sowie ein Mitarbeiter des TÜV waren am Werk. Aus Rücksichtnahme auf die Beschäftigten (die ich sonst aus nächster Nähe hätte fotografieren müssen) habe ich dort auf Bilder verzichtet. Ich schätze, dass vielleicht in zwei Wochen ein Ergebnis zu sehen ist.

- Alles weitere unten im Bild.

Viele Grüße
Manuel


(1) Für die Deckenplatte der Autobahnvorleistung fehlt noch die Sauberkeitsschicht - sofern das Wetter hält, dürfte diese aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.


(2) Westlich der Fußgängerüberführung wird weiter der Damm neu profiliert. Inzwischen lässt sich der vorgesehene Querschnitt recht gut erahnen.


(3) An den Kappen der Spundwand wird ebenfalls weiter gearbeitet.


Das war es auch schon. Viel ist derzeit nicht los.
Tagesspiegel: "Der Neubau des Empfangsgebäudes an der Warschauer Straße, bei dem sich die Arbeiten ebenfalls verzögert haben, könnte Anfang 2019 fertig sein."
Der Satz war mir in dem zitierten Artikel noch gar nicht aufgefallen.

Mit besten Grüßen

phönix
Zum Bahnhof Ostkreuz:

Mir ist aufgefallen, dass scheinbar die wenigstens Leute wissen, dass es die hintere Fußgängerbrücke wieder gibt, die die Bahnsteige miteinander verbindet. Fast alle Leute gehen durch die Ringbahnhalle. Wenn man auf einem Bahnsteig Richtung Fußgängerbrücke läuft, wird man angesehen, als ob man nicht alle Tassen im Schrank hat.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2018 22:07 von schenkcs.
Zitat
schenkcs
Zum Bahnhof Ostkreuz:

Mir ist aufgefallen, dass scheinbar die wenigstens Leute wissen, dass es die hintere Fußgängerbrücke wieder gibt, die die Bahnsteige miteinander verbindet. Fast alle Leute gehen durch die Ringbahnhalle. Wenn man auf einem Bahnsteig Richtung Fußgängerbrücke läuft, wird man angesehen, als ob man nicht alle Tassen im Schrank hat.

Die Brademannbrücke wird erst wieder mehr Bedeutung bekommen wenn der Ausgang zur Sonntagstraße existiert. Allerdings sind die Rolltreppen des Ringbahnübergangs eine starke Konkurrenz! ;-)

Beste Grüße
Harald Tschirner
Und auch wenn die Ringbahnhalle stark an Raumwirkung eingebüßt hat (durch die Kioske) ist diese m.E. immer noch angenehmer als die relativ düstere Brücke. Und wer Hunger oder Appetit hat, kann sich in der Ringbahnhalle beim Bahnsteigwechsel oder auf dem Weg zum Ausgang noch füttern lassen. Wenn dann das WC im Eingangsgebäude der Fußgängerbrücke da ist...dann gibt's wieder ganz neue Überlegungen zum Für und Wider des Nutzens des einen oder anderen Übergangs...

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du doof bist. Hagen Rether ~
Früher befand sich der Ringbahnsteig am Ende der unteren Bahnsteige, die Füßgängerbrücke aber in der Mitte.
Den Weg über Bahnst.F hat man wegen der Enge und des Gedränges auch lieber vermieden.
Durch die Ostverschiebung der unteren Bahnsteige beim Umbau befindet sich die Fußgängerbrücke nun am Ende der Bahnsteige, der Ringbahnsteig aber fast in der Mitte und ist somit beim Umsteigen erste Wahl.
Für die Aussteiger Richtung Markgrafendamm bringt sie auch keine Abkürzung da sich die Abgänge von Ringbahnsteig und Fußgängerbrücke dichter nebeneinander befinden. Der Abgang in den dichter besiedelten Bereich Sonntagstr. ist ja noch nicht fertig. Nach dessen Fertigstellung wird es hier sicher eine Belebung geben.
Derzeit nutzt an den Wochenenden das Partyvolk die Treppen zum Vor- bzw Nachglühen.

Grüße vom Ostkreuz
Bau der Ringbahnbrücke Wiesenweg könnte sich wegen Fledermäuse und nicht geplanter Schallschutzwand verzögern: [amp.berliner-zeitung.de]

MfG Holger



[tradibahner.de]


^
Edit: da haben wir fast zeitgleich gepostet.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.2018 13:11 von Stefan Metze.
Zitat
Stefan Metze
^
Edit: da haben wir fast zeitgleich gepostet.

Irgendwie war ich wohl zwei Minuten schneller, aber scheinbar zur selben Zeit gefunden. Ich hatte noch überlegt, ob hier oder in den Kurzmeldungen.

MfG Holger



[tradibahner.de]


Noch besser mit dem Plan
MfG aus Paris
umrk

Edit Forummaster: Bild entfernt. Urheberrecht beachten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.01.2018 10:44 von Forummaster Berlin.
Zitat
umrk
Noch besser mit dem Plan
MfG aus Paris
umrk

Hast du die Urheberrechte an dem Plan?

MfG Holger



[tradibahner.de]


Nein, Holger, ich habe ihn nur kopiert. Den Plan gibt's in der heutigen Berliner Zeitung.
Foto:

BLZ/ Böttcher, Galanty
– Quelle: [www.berliner-zeitung.de] ©2018

MfG aus Paris
umrk
Zitat
Tradibahner
Bau der Ringbahnbrücke Wiesenweg könnte sich wegen Fledermäuse und nicht geplanter Schallschutzwand verzögern: [amp.berliner-zeitung.de]

Also wenn er seine Klage jetzt erst eingereicht hat, dürfte das Ganze schon an der abgelaufenen Frist scheitern - dann gäbe es auch keine Prozesskostenhilfe und unser oberschlauer NIMBY hätte ein kleines finanzielles Problem...

Ob ihm überhaupt bewusst ist, dass auf diese Gegend mit dem Bau der A100 noch weit gravierendere - wortwörtlich - Einschnitte zukommen, gegen die sich zu engagieren dann wirklich einmal berechtigt, aber wegen vorher gegen DB/EBA verpulverter Mittel nicht mehr möglich wäre?

Viele Grüße
Arnd
Zitat:

"Der Kläger befürchtet Lärm und Erschütterungen. Es sei ein Unding, dass keine Schallschutzwände vorgesehen seien, sagt er. Die Bahn argumentierte damit, dass der Bereich östlich der Ringbahn als Gewerbegebiet einzustufen ist – da gebe es keinen Anspruch auf Lärmschutz. „Dabei stehen hier 14 Gebäude, die als Wohnhäuser genutzt werden“ – sein Haus schon seit 1925, kontert Bräuer."

Lärm und Erschütterungen???? merkt ders noch? Die BAhn fährt da schon seit ewigen Zeiten und jetzt befürchtet er erst "Lärm und Erschütterungen"?

Wie heisst es doch in einem kleinen gallischen Dorf so schön: "Die spinnen die Römer!" Mittlerweile spinnen die Deutschen.
Vorallem: Welche Schallschutzwand dämpft denn bitte Erschütterungen?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Tradibahner
Bau der Ringbahnbrücke Wiesenweg könnte sich wegen Fledermäuse und nicht geplanter Schallschutzwand verzögern: [amp.berliner-zeitung.de]

Also wenn er seine Klage jetzt erst eingereicht hat, dürfte das Ganze schon an der abgelaufenen Frist scheitern - dann gäbe es auch keine Prozesskostenhilfe und unser oberschlauer NIMBY hätte ein kleines finanzielles Problem...

Ob ihm überhaupt bewusst ist, dass auf diese Gegend mit dem Bau der A100 noch weit gravierendere - wortwörtlich - Einschnitte zukommen, gegen die sich zu engagieren dann wirklich einmal berechtigt, aber wegen vorher gegen DB/EBA verpulverter Mittel nicht mehr möglich wäre?

Naja, vielleicht befürchtet er, beim sowieso anstehenden Verkauf wegen des Bahnlärms weniger Geld zu bekommen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Mal schauen ob in der Prüfung der Prozesskostenhilfe ein Erfolg als sehr unwahrscheinlich eingeordnet wird.

Immerhin wohnt er in einem Gewerbegebiet, da gelten andere Regelungen für den Lärmschutz als in einem Wohngebiet. Und die Züge fahren da auch schon sehr lange - ohne jetzt recherchiert zu haben würde ich sagen, Bahnen (und S-Bahnen) fahren da schon länger als sein Haus steht.
Hallo zusammen,

hier wieder ein Mini-Update vom Ostkreuz.

Viel passiert aktuell nicht. Die nachgerüsteten Rolltreppen am Bahnsteig Ru sind nach wie vor nicht fertig.

Im Imbisspavillon auf Bahnsteig D wird gerade die Ladenausstattung eingebaut (ohne Foto).

Viele Grüße
Manuel


Bahnsteig Ru: Stellvertretend für beide nachgerüsteten Rolltreppen hier ein Bild vom Aufgang zur Ringbahnhalle. Augenfällige Fortschritte gegenüber der Situation vor zwei Wochen sind nicht auszumachen.


Blick aus der Ringbahnhalle


Die Neuprofilierung des früheren "Mittelhügels" ist weitgehend abgeschlossen.


An der Autobahnvorleistung werden zunächst noch die Köpfe der Schlitzwände eingekürzt, bevor die Sauberkeitsschicht gebaut wird (leider ließ sich kein besserer Blickwinkel finden). Inzwischen wurde anscheinend die Stirnseite des Deckels von Block 5 freigelegt.

Zitat
sansculotte
Mal schauen ob in der Prüfung der Prozesskostenhilfe ein Erfolg als sehr unwahrscheinlich eingeordnet wird.

Immerhin wohnt er in einem Gewerbegebiet, da gelten andere Regelungen für den Lärmschutz als in einem Wohngebiet. Und die Züge fahren da auch schon sehr lange - ohne jetzt recherchiert zu haben würde ich sagen, Bahnen (und S-Bahnen) fahren da schon länger als sein Haus steht.

Ich gehe mal davon aus, dass die Klage rechtzeitig eingereicht wurde, sonst gäbe es von vornherein keine Prozesskostenhilfe. Das Thema wurde eben jetzt nur im Zusammenhang mit den Fledermäusen aufgegriffen.

Die Einordnung als Gewerbegebiet ist hier der Punkt, der infrage gestellt wurde und da könnte es durchaus eine Erfolgschance geben, da die Einordnung nur auf getroffenen Annahmen beruht. Relevant ist die Änderung der Anlagen, die dafür sorgt, dass im umzubauenden Abschnitt die aktuellen Verordnungen anzuwenden sind. Es spielt keine Rolle, wie lange irgendetwas schon existiert. Die Trasse rückt näher an die Bebauung und verliert damit jeden Bestandsschutz.

Ob er sich damit allerdings einen Gefallen tut, ist die interessantere Frage, denn er wohnt ja in einem Gleisdreieck und die Änderung gilt nur für einen kleinen Teil davon, weshalb auch die Schutzmaßnahmen nur auf einen kleinen Bereich angewendet werden. Ich glaube eine durchgehende Geräuschkulisse, die erst anschwillt und dann abklingt, ist angenehmer als eine die anschwillt, unterbrochen wird, dann maximal durchschlägt und anschließend wieder abschwillt. Die Lärmschutzwand könnte zudem die abgestrahlten Geräusche von den anderen beiden Schenkeln des Dreiecks reflektieren.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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