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Umbau Bahnhof Ostkreuz - Bauzeitraum ab 10/2017
geschrieben von manuelberlin 
Hallo Wolfgang,

danke für Deine neuen Bilder! ^

Der Bau der Kappen auf der Spundwand zieht sich in der Tat unglaublich hin. Vom Zeitplan her sehe ich da aber kein Problem. Eher ist es einfach merkwürdig, warum man so arbeitet, denn die Schalungs- und Rüstungsteile kosten ja Geld. Anscheinend aber nicht viel.

Der Fortschritt beim Bahnsteig Rn2 sieht gut aus. Nebenbei: Das westliche Bahnsteigende und die Fundamente für den Treppenaufgang zur Fußgängerüberführung liegen schon im Bereich der Autobahnvorleistung - das kann also erst komplettiert werden, wenn die Autobahnvorleistung fertig ist.

Der "Scoom"-Imbiss auf Bahnsteig D hat übrigens vergangene Woche eröffnet.

Viele Grüße
Manuel
Hallo zusammen,

im April sollen entlang der Kynaststraße die Bauarbeiten für einen 300 Meter langen Gebäuderiegel beginnen.
Hier entsteht der s.g. B-Hub. Somit bekommt der Stadtraum entlang der Ringbahn eine Fassung und die neuen Wohngebiete auf Stralau werden vor Bahnlärm geschützt.

Der Bahnhof Ostkreuz gewinnt mit dem Bau des neuen Quartiers noch mehr an Bedeutung.

Wie gefällt Euch das Gebäude/Projekt?

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Falls die Beschaeftigten dieses grossen Komplexes nicht die S-Bahn benutzen, wird es fast unmoeglich werden, auf die Stralauer Halbinsel mit dem Bus zu kommen, bzw. sie zu verlassen. Schon jetzt stecken die beiden Buslinien zur Hauptverkehrszeit im Stau.
Henner
Schön ist anders... !
Architektur in Berlin bedeutet heutzutage mit wenigen Ausnahmen fast immer Ödnis. Es zeigt sich, daß es hier wie auch bei der Infrastrukturentwicklung keine Visionen gibt. Schade!

Gruß O-37
Phantasielose Bauten, ähnlich wie im Raum um den Hbf. Allerdings ist es positiv, dass man die Gegend da bebaut.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
O-37
Schön ist anders... !
Architektur in Berlin bedeutet heutzutage mit wenigen Ausnahmen fast immer Ödnis. Es zeigt sich, daß es hier wie auch bei der Infrastrukturentwicklung keine Visionen gibt. Schade!

Schön ist relativ. Klare Formen, viel Glas und dezente Fassadengestaltung - die Architektursprache entspricht dem aktuellen Zeitgeist. Für ein Bürogebäude ist die Ausstattung mit hauseigener Kantine, Fitnesstudio und Supermarkt durchaus innovativ. Auch fällt das Verhältnis der Fahrradstellplätze zu den KFZ-Stellplätzen positiv in Auge. Streiten lässt sich über die Gebäudehöhe, da sie die Umgebung übertrumpft. Dadurch bekommt das Gebäude den Charakter einer städtebaulichen Dominante, die der Ort aber nicht wiedergibt. Außer vielleicht als Gegenpol zur weiten Wasserfläche ließe sich die überragende Gebäudehöhe begründen.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
Florian Schulz
Zitat
O-37
Schön ist anders... !
Architektur in Berlin bedeutet heutzutage mit wenigen Ausnahmen fast immer Ödnis. Es zeigt sich, daß es hier wie auch bei der Infrastrukturentwicklung keine Visionen gibt. Schade!

Schön ist relativ. Klare Formen, viel Glas und dezente Fassadengestaltung - die Architektursprache entspricht dem aktuellen Zeitgeist. Für ein Bürogebäude ist die Ausstattung mit hauseigener Kantine, Fitnesstudio und Supermarkt durchaus innovativ. Auch fällt das Verhältnis der Fahrradstellplätze zu den KFZ-Stellplätzen positiv in Auge. Streiten lässt sich über die Gebäudehöhe, da sie die Umgebung übertrumpft. Dadurch bekommt das Gebäude den Charakter einer städtebaulichen Dominante, die der Ort aber nicht wiedergibt. Außer vielleicht als Gegenpol zur weiten Wasserfläche ließe sich die überragende Gebäudehöhe begründen.

Viele Grüße
Florian Schulz

So ähnlich sehe ich das auch. Architektonisch finde ich es - zumindest was die Visualisierungen angeht - durchaus gelungen, denn es ist gerade nicht der 0815-Schießscharten-Würfel, wie er sonst überall in der Stadt entsteht. Kritisch sehe ich, wie du, die dominante Position, die das Gebäude einnehmen wird. An sich sind die angedachten bis zu 10 Geschosse völlig in Ordnung, aber die Höhe passt nicht zur Umgebung und lässt die heute noch den Bereich prägenden historischen Gebäude im Schatten stehen. Auch die Kynaststraße wird auf diesen 300 Metern dann wohl nahezu im Dauerschatten liegen, wobei das als Durchgangsstraße wohl weniger schlimm ist. 120 PKW-Stellplätze klingt zwar ersteinmal viel, ist aber auf die 300 Meter Gebäudelänge und die voraussichtliche Anzahl der Nutzer ziemlich gering. Die spannende Frage wird, wie das Gebäude mit der beabsichtigten Bebauung daneben entlang der unteren Kynast- und Hauptstraße korrespondieren wird. Da könnte die Dominanz noch etwas ausgeglichen werden.

Auf jeden Fall schön, dass sich auch im 4. Quadranten des Ostkreuzes etwas tut. Für den 347er wäre dann allerdings auch die Einrichtung einer zusätzlichen Haltestelle zu prüfen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
@Stefan: Ich mag dieses Grau in Grau nicht. Grau verkörpert nach Empfindung vieler genau die angesprochene Ödnis...

Mit besten Grüßen

phönix
Ich sehe auf den Bildern aber auch viel grün. Naja, muss man schauen wie das Ganze dann im Endergebnis aussieht. Die Gebäudehöhe ist genau richtig an der Stelle. Hallo! Wir sind hier mitten in Berlin an der Ringbahn! Da darf auch mal ein Gebäude 10 Geschosse haben! Das Gebäude steht ja nicht in Buch oder so, wo so ein Gebäude tatsächlich sehr dominant wäre.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
md95129
Falls die Beschaeftigten dieses grossen Komplexes nicht die S-Bahn benutzen, wird es fast unmoeglich werden, auf die Stralauer Halbinsel mit dem Bus zu kommen, bzw. sie zu verlassen. Schon jetzt stecken die beiden Buslinien zur Hauptverkehrszeit im Stau.

Du darfst schon davon ausgehen, dass der Bauträger den Standort auch in Kenntnis der dort vorhandenen/geplanten Anbindung durch S-, Regional- und Straßenbahn sowie einzelne Fernzüge von DB und Flixbus/Leo/Locomore gewählt hat und von deren Nutzung ausgeht.

Insgesamt sehe ich positiv, dass diese Brachfläche nach ihrer Deindustrialisierung in den 1990er Jahren nun wieder genutzt wird. Für das unmittelbare Nachbargrundstück, das sich auch entlang der Hauptstraße bis nahe der Karlshorster Straße erstreckt, gibt es ja auch schon Pläne - für ein meereskundliches Museum oder Großaquarium. Auch da macht die gute ÖV-Anbindung Sinn...

Viele Grüße
Arnd
Was? Eine neue Mauer in Berlin?

Ich zitiere Dich, Arnd: dass diese Brachfläche nach ihrer Deindustrialisierung in den 1990er Jahren nun wieder genutzt wird. Aber von wem? Bestimmt ist jener künftige Bunker nicht für die Berliner. So was erleben wir auch in Paris seit 40 Jahren. Die Arbeiter haben ihren Betrieb verlassen müssen, und nun ihren Kiez. Schade, wenn Berlin Wohnungen für die Berliner braucht...

Mit freundlichen Grüssen aus Paris
umrk
Zitat
umrk
Was? Eine neue Mauer in Berlin?

Ich zitiere Dich, Arnd: dass diese Brachfläche nach ihrer Deindustrialisierung in den 1990er Jahren nun wieder genutzt wird. Aber von wem? Bestimmt ist jener künftige Bunker nicht für die Berliner. So was erleben wir auch in Paris seit 40 Jahren. Die Arbeiter haben ihren Betrieb verlassen müssen, und nun ihren Kiez. Schade, wenn Berlin Wohnungen für die Berliner braucht...

Da geht es um sine moderne Entsprechung dessen, was im 19. und bis Mitte des 20. Jahrhunderts Deine ach so verklärten Industriearbeitsplätze waren. Seit Siemens, Rathenau etc. hat sich die Welt eben verändert - damit auch der Standard von Gewerbeimmobilien.

Übrigens sind in den letzten Jahren in der Ecke (Rummelsburger Bucht, Halbinsel Stralau) auch massenhaft Wohnungen entstanden und entstehen Richtung Karlshorst auch weiterhin.

Setz' Dich vor dem nächsten Posting einfach am Gare de l'Est in den RZD-Nachtzug nach Berlin Hbf oder Lichtenberg und mach' Dich hier vor Ort schlau... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Du darfst schon davon ausgehen, dass der Bauträger den Standort auch in Kenntnis der dort vorhandenen/geplanten Anbindung durch S-, Regional- und Straßenbahn sowie einzelne Fernzüge von DB und Flixbus/Leo/Locomore gewählt hat und von deren Nutzung ausgeht.
...
Wir haben vor einigen Monaten mein zukuenftiges Domizil auf der Stralauer Halbinsel eingerichtet. Weil die Busfahrer sich weigerten, uns mit Grossmoebeln einsteigen zu lassen ;-), mussten wir notgedrungen auf PKW/LKW fuer den Transport zurueckgreifen. Da die beiden einzigen Zu/Abfahrten zur Halbinsel (Stralauer Allee und Hauptstrasse) je Ampelphase gerade mal ein paar Fahrzeuge durchlassen, war praktisch dort den ganzen Tag Stau. Ich hoffe, die Verantwortlichen lassen sich was einfallen, wenn die Bebauung fertiggestellt ist. Zumindest eine Busspur/Vorrangschaltung waere notwendig. Die Beschaeftigten des Buerokomplexes werden wohl hoffentlich in der Mehrzahl zu Fuss zur S-Bahn gelangen.
Henner
Zitat
md95129

Wir haben vor einigen Monaten mein zukuenftiges Domizil auf der Stralauer Halbinsel eingerichtet. Weil die Busfahrer sich weigerten, uns mit Grossmoebeln einsteigen zu lassen ;-), mussten wir notgedrungen auf PKW/LKW fuer den Transport zurueckgreifen.

Gibt es für so etwas nicht das Lastenfahrad?
Zitat
md95129

Wir haben vor einigen Monaten mein zukuenftiges Domizil auf der Stralauer Halbinsel eingerichtet. Weil die Busfahrer sich weigerten, uns mit Grossmoebeln einsteigen zu lassen ;-), mussten wir notgedrungen auf PKW/LKW fuer den Transport zurueckgreifen.

Gibt es für so etwas nicht das Lastenfahrrad?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.2018 21:22 von angus_67.
Hallo Henner,

in der Ecke wurde ja einiges vermurkst. Die Kynastbrücke mit fehlendem Radfahrstreifen in Nord-Süd-Richtung (wer denkt sich sowas aus?), die neu gebaute, zu schmale EÜ Stralauer Allee, wo ausgerechnet genau darunter der Radweg endet (Unfallschwerpunkt) ...

Auf der Hauptstraße hat sich die Situation ja deutlich entspannt, seit diese durchgehend vierspurig befahrbar ist. Fragt sich nur, wie lange das anhält, weil solche Ausbauten ja auch immer neuen Verkehr anlocken.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
md95129
Da die beiden einzigen Zu/Abfahrten zur Halbinsel (Stralauer Allee und Hauptstrasse) je Ampelphase gerade mal ein paar Fahrzeuge durchlassen, war praktisch dort den ganzen Tag Stau. Ich hoffe, die Verantwortlichen lassen sich was einfallen, wenn die Bebauung fertiggestellt ist. Zumindest eine Busspur/Vorrangschaltung waere notwendig. Die Beschaeftigten des Buerokomplexes werden wohl hoffentlich in der Mehrzahl zu Fuss zur S-Bahn gelangen.
Henner
Zitat
angus_67
Gibt es für so etwas nicht das Lastenfahrad?

Wird zwar so langsam ziemlich off-topic, aber ich moechte Dir zusehen, wie Du zwischen Moebelhaus und Wohnung mit Deinem Lastenfahrrad pendelst, um eine ca. 100m2 grosse Neubauwohnung von Grund auf einzurichten. Dass ich spaeter mein (Elektro-)Auto weitgehend in der Tiefgarage lassen und mich auf den oeffentlichen Nahverkehr verlassen werde, ist eine andere Geschichte. Allerdings moechte ich auch nicht ewig mit dem Bus im Stau stehen wollen.
Henner
Zitat
Florian Schulz
Streiten lässt sich über die Gebäudehöhe, da sie die Umgebung übertrumpft. Dadurch bekommt das Gebäude den Charakter einer städtebaulichen Dominante, die der Ort aber nicht wiedergibt. Außer vielleicht als Gegenpol zur weiten Wasserfläche ließe sich die überragende Gebäudehöhe begründen.

Viele Grüße
Florian Schulz

Angesichts der Ringbahn in Dammlage vermutlich ein effektiver Lärmschutz! Das könnte so manchen über die Gebäudehöhe hinwegtrösten.

Berlins Straßen sind zu eng, um sie nur dem MIV zu opfern!
Zitat
md95129
Zitat
angus_67
Gibt es für so etwas nicht das Lastenfahrad?

Wird zwar so langsam ziemlich off-topic, aber ich moechte Dir zusehen, wie Du zwischen Moebelhaus und Wohnung mit Deinem Lastenfahrrad pendelst, um eine ca. 100m2 grosse Neubauwohnung von Grund auf einzurichten. Dass ich spaeter mein (Elektro-)Auto weitgehend in der Tiefgarage lassen und mich auf den oeffentlichen Nahverkehr verlassen werde, ist eine andere Geschichte. Allerdings moechte ich auch nicht ewig mit dem Bus im Stau stehen wollen.
Henner

Mit dem Fahrrad zum Ostkreuz sollte es staufrei und vom Takt des Busses unabhängig gehen. Oder, wenn du etwas mehr Zeit mitbringst, per Pedes.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
md95129
Dass ich spaeter mein (Elektro-)Auto weitgehend in der Tiefgarage lassen und mich auf den oeffentlichen Nahverkehr verlassen werde, ist eine andere Geschichte. Allerdings moechte ich auch nicht ewig mit dem Bus im Stau stehen wollen.

Durch die Form der Halbinsel gibt es keinerlei Durchgangsverkehr. Sämtlicher Quell- und Zielverkehr geht also von den Bewohnern der Halbinsel selbst aus sowie die zur Ver- und Entsorgung notwendigen Lastwagenverkehre. Von Dezember 1899 bis Februar 1932 gab es schon mal durchgehenden Straßenbahnverkehr von Stralau nach Treptow durch den zur Gewerbeausstellung 1896 geplanten, aber nicht termingerecht fertiggestellten 450 Meter langen Spreetunnel. [www.berliner-unterwelten.de]
Seitdem findet nur entlang der Kynaststraße in Randlage zur Halbinsel Stralau Durchgangsverkehr statt. Den größten Teil davon soll irgendwann die unterirdisch geführte A100 aufnehmen, wofür beim Neubau des Bahnhofs Ostkreuz auf Kosten des Bundes entsprechende Vorleistungen ausgeführt werden. Womit wir wieder beim Thema wären.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.2018 23:06 von der weiße bim.
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