Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
U3 wieder zur Warschauer Str.?
geschrieben von Tradibahner 
Das berichtet Peter Neumann in der [mobil.berliner-zeitung.de]

MfG Holger



[tradibahner.de]


Ich frage mich ernsthaft so langsam wo die BVG nicht nur das Personal, sondern auch die Fahrzeuge hernehmen möchte für solche Maßnahmen. Denn der Fahrzeugmangel im Kleinprofil scheint doch allgegenwertig zu sein. Erst können auf der U1 nur Sechswagenzüge verkehren wegen Bauarbeiten am Bahnhof Gleisdreieck und zeitgleich wird zur FU-Vorlesungszeit die U3 ganztags nur mit Vierwagenzügen besetzt. Gleichzeitig träumt man aber von einer Verlängerung der U3 bis Warschauer Straße. Naja ich bin gespannt wie das denn aussieht wahrscheinlich 6 Wagenzüge auf der U2 wenn nicht gerade GI oder HK verkehren.
Zitat
Vogtland-Express
Ich frage mich ernsthaft so langsam wo die BVG nicht nur das Personal, sondern auch die Fahrzeuge hernehmen möchte für solche Maßnahmen. Denn der Fahrzeugmangel im Kleinprofil scheint doch allgegenwertig zu sein. Erst können auf der U1 nur Sechswagenzüge verkehren wegen Bauarbeiten am Bahnhof Gleisdreieck und zeitgleich wird zur FU-Vorlesungszeit die U3 ganztags nur mit Vierwagenzügen besetzt. Gleichzeitig träumt man aber von einer Verlängerung der U3 bis Warschauer Straße. Naja ich bin gespannt wie das denn aussieht wahrscheinlich 6 Wagenzüge auf der U2 wenn nicht gerade GI oder HK verkehren.

Lesen bildet:
Zitat
Berliner Zeitung
Die Verlängerung würde nicht nur vielen Fahrgästen gefallen, sondern auch ein betriebliches Problem lösen. „Derzeit ist der Fahrzeugeinsatz bei der U3 ineffizient, weil praktisch permanent zwei Züge in der Kehranlage östlich vom Bahnhof Nollendorfplatz herumstehen oder rangieren“, sagte ein Insider. Die „Durchbindung“ der U3 würde dazu führen, dass die Wagen künftig länger als jetzt im Fahrgastbetrieb unterwegs sind. Dadurch würden weniger Fahrzeuge als heute benötigt – ein Spareffekt für die BVG.

MfG Holger



[tradibahner.de]


Längere Strecke = Spareffekt?

Ist noch nicht genügend Spekulatius in den Läden?
Zitat
Tradibahner

Lesen bildet:
Zitat
Berliner Zeitung
Die Verlängerung würde nicht nur vielen Fahrgästen gefallen, sondern auch ein betriebliches Problem lösen. „Derzeit ist der Fahrzeugeinsatz bei der U3 ineffizient, weil praktisch permanent zwei Züge in der Kehranlage östlich vom Bahnhof Nollendorfplatz herumstehen oder rangieren“, sagte ein Insider. Die „Durchbindung“ der U3 würde dazu führen, dass die Wagen künftig länger als jetzt im Fahrgastbetrieb unterwegs sind. Dadurch würden weniger Fahrzeuge als heute benötigt – ein Spareffekt für die BVG.

Lesen bildet also:
Wie weit kommt man auf der Hochbahnstrecke mit den 2 in der Kehranlage rangierenden Zügen, von dem der unbekannte Insider spricht? Noch nicht mal bis zum Kotti.
Da in dem Artikel aber auch steht, dass auf dem Abschnitt zur Uhlandstraße künftig nur noch im 10 Minuten Takt, wegen den vielen Bussen(!), gefahren werden soll, kann man wohl von einer Ausdünnung der U1 ausgehen. Da kommen dann wohl die Züge her, von dem der Insider spricht.
Also haben wir einen 3-4 Minutentakt auf dem Kreuberger Ast, einen 10min-Takt auf der Ku-Damm-Strecke und 4-6 min-Takt auf der Dahlemer Strecke.

Der Ku-Damm-Ast wird dadurch natürlich ein wenig unattraktiver. Vermutlich werde ich dann auf dem Weg zum Ku-Damm lieber im Bus sitzenbleiben. Wie wird man dann den Umsteigeverkehr auf die M10 organisieren - ok bei deren Pünktlichkeit klappt es heute ja auch nicht, das jeweils die Fahrgäste einer U-Bahn auf eine Straßenbahn umsteigen. Zuverlässiger wird die M10 dadurch jedenfalls nicht.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Also mit anderen Worten würden sich U1 und U3 in einem 10-Minutentakt gegenseitig zu einem 5-Minutentakt ergänzen.
Wo fehlen da nun die Fahrzeuge?
Nee, Warschauer Str. - Krumme Lanke 12 Züge die Stunde, Warschauer Str. - Uhlandstr. 6 Züge die Stunde.

Das ist dann eine Taktverdichtung auf dem Kreuzberger Ast, eine Ausdünnung auf dem Ku-Damm Ast und eine Verhumpelung auf dem Dahlemer Ast.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Flexist
Also mit anderen Worten würden sich U1 und U3 in einem 10-Minutentakt gegenseitig zu einem 5-Minutentakt ergänzen.
Wo fehlen da nun die Fahrzeuge?

Längere Züge von der U1 auf der U3 umleiten. Weniger Züge zur Uhlandstraße - Schlecht wenn man (oft) am U-Bhf Kufürstendamm umsteigt.. Wieder müssen Fahrgäste Verschlechterungen, natürlich als Verbesserungen verkauft, im Kauf nehmen.

IsarSteve
Und wieder muss jemand meckern.
Fakt ist, dass auf dem Abschnitt Wittenbergplatz <-> Uhlandstr nicht so viele Fahrgäste unterwegs sind.
Die Anzahl der Fahrgäste, die davon betroffen ist, hält sich in Grenzen, während zwischen Wittenbergplatz und Warschauer Str deutlich mehr Fahrgäste davon profitieren.
Wenn ich mal mit der U1 im Ostabschnitt unterwegs bin, ist diese in der Regel hoffnungslos voll bis überfüllt.
Im Westabschnitt hab ich auch zur Hvz in der Regel eine Sitzplatzgarantie.

Es natürlich nicht schön, wenn irgendwo was ausgedünnt wird, aber der "Schaden" hält sich m.E. doch deutlich in Grenzen. Ein 10 Minutentakt finde ich jetzt nicht sonderlich unattraktiv.
Zitat
IsarSteve
Zitat
Flexist
Also mit anderen Worten würden sich U1 und U3 in einem 10-Minutentakt gegenseitig zu einem 5-Minutentakt ergänzen.
Wo fehlen da nun die Fahrzeuge?

Längere Züge von der U1 auf der U3 umleiten. Weniger Züge zur Uhlandstraße - Schlecht wenn man (oft) am U-Bhf Kufürstendamm umsteigt.. Wieder müssen Fahrgäste Verschlechterungen, natürlich als Verbesserungen verkauft, im Kauf nehmen.

Wenn man heute am Kudamm umsteigt, kann man zukünftig an der Spichernstr. umsteigen. Allerdings ist die Umsteigesituation am Kudamm besser, der Weg ist Richtung Kreuzberg an der Spichernstr irgendwie zu umständlich.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2017 11:53 von Nemo.
Zitat
Marc1
Und wieder muss jemand meckern.
Fakt ist, dass auf dem Abschnitt Wittenbergplatz <-> Uhlandstr nicht so viele Fahrgäste unterwegs sind.
Die Anzahl der Fahrgäste, die davon betroffen ist, hält sich in Grenzen, während zwischen Wittenbergplatz und Warschauer Str deutlich mehr Fahrgäste davon profitieren.
Wenn ich mal mit der U1 im Ostabschnitt unterwegs bin, ist diese in der Regel hoffnungslos voll bis überfüllt.
Im Westabschnitt hab ich auch zur Hvz in der Regel eine Sitzplatzgarantie.

Es natürlich nicht schön, wenn irgendwo was ausgedünnt wird, aber der "Schaden" hält sich m.E. doch deutlich in Grenzen. Ein 10 Minutentakt finde ich jetzt nicht sonderlich unattraktiv.

Die Frage ist.. warum muss ausgedünnt werden ? Liegt es an zu wenig Fahrgäste Wittenbergplatz > Uhlandstraße oder Umsteiger am Kurfürstendamm? Nein, natürlich nicht. Die BVG versucht U-Bahn Wagen durch Bussen zu sparen. Und wer ist Schuld daran? You got it.. Die BVG.

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2017 12:21 von IsarSteve.
Zitat
Nemo
Zitat
IsarSteve
Zitat
Flexist
Also mit anderen Worten würden sich U1 und U3 in einem 10-Minutentakt gegenseitig zu einem 5-Minutentakt ergänzen.
Wo fehlen da nun die Fahrzeuge?

Längere Züge von der U1 auf der U3 umleiten. Weniger Züge zur Uhlandstraße - Schlecht wenn man (oft) am U-Bhf Kufürstendamm umsteigt.. Wieder müssen Fahrgäste Verschlechterungen, natürlich als Verbesserungen verkauft, im Kauf nehmen.

Wenn man heute am Kudamm umsteigt, kann man zukünftig an der Spichernstr. umsteigen. Allerdings ist die Umsteigesituation am Kudamm besser, der Weg ist Richtung Kreuzberg an der Spichernstr irgendwie zu umständlich.

Solche Sprüche sind ziemlich typisch und auch der Grund weshalb ich keine Zeit für 'Verkehrsfreunde' habe. Weil sie nicht der Freunde der normalen Fahrgast sind.

Klar, kann man: Aber wenn man im Südlichen U9 Bereich einsteigt, weiss man schon ob man am Besten am Spichernstraße oder Kurfürstendamm umsteigen soll? In Richtung Westen ist es weniger problematisch. Aber hey, das sind nur BVG 'Kunden'.

IsarSteve
Ja, es würde mit der Maßnahme ausgedünnt werden. Das ist richtig und auch unschön, wenn künftig selbst Umsteigestationen bei der U-Bahn nur noch Anschluss an jeden zweiten Zug bieten und der 5-Minuten-Takt tagsüber aufgeweicht wird.

Richtig ist allerdings auch, dass der Fahrzeugpark knapp ist. Man sollte die vorhandenen Wagen also so einsetzten, dass sie die größtmögliche Menge am Fahrgästen transportieren. Schwierig ist nur, wenn man vergisst, dass das eine vorübergehende Maßnahme zu Zeiten des Mangels ist und dann dauerhaft Leistungen kürzt, auch wenn deragel behoben ist. Oder alternativ der Mangel gar nicht mehr behoben wird, weil es ja nicht mehr besteht.
Zitat
Tradibahner
Das berichtet Peter Neumann in der [mobil.berliner-zeitung.de]

Dann hätte man warten müssen oder..? [flic.kr]

IsarSteve
Zitat
IsarSteve
Zitat
Nemo
Zitat
IsarSteve
Zitat
Flexist
Also mit anderen Worten würden sich U1 und U3 in einem 10-Minutentakt gegenseitig zu einem 5-Minutentakt ergänzen.
Wo fehlen da nun die Fahrzeuge?

Längere Züge von der U1 auf der U3 umleiten. Weniger Züge zur Uhlandstraße - Schlecht wenn man (oft) am U-Bhf Kufürstendamm umsteigt.. Wieder müssen Fahrgäste Verschlechterungen, natürlich als Verbesserungen verkauft, im Kauf nehmen.

Wenn man heute am Kudamm umsteigt, kann man zukünftig an der Spichernstr. umsteigen. Allerdings ist die Umsteigesituation am Kudamm besser, der Weg ist Richtung Kreuzberg an der Spichernstr irgendwie zu umständlich.

Solche Sprüche sind ziemlich typisch und auch der Grund weshalb ich keine Zeit für 'Verkehrsfreunde' habe. Weil sie nicht der Freunde der normalen Fahrgast sind.

Klar, kann man: Aber wenn man im Südlichen U9 Bereich einsteigt, weiss man schon ob man am Besten am Spichernstraße oder Kurfürstendamm umsteigen soll? In Richtung Westen ist es weniger problematisch. Aber hey, das sind nur BVG 'Kunden'.

Warum missachte ich den Kunden, wenn ich darauf hinweise, dass man an der Spichernstr. dann eine ebenso häufige Umsteigemöglichkeit hätte wie heute am Kudamm, ich aber die Umsiegesituation an der Spichernstr. kritisiere? Die 10minütige Leistung am Kudamm wäre auch quasi zusätzlich (für Fahrten von der U9 nach Kreuzberg). Von daher in dieser Hinsicht keine Verschlechterung. Von Norden kommend würde ich mich allerdings dann vermutlich in die volle U2 quetschen und dann am Wittenbergplatz oder am Gleisdreieck je nach Fahrplanlage umsteigen.

Falls man diese Maßnahme umsetzt hoffe ich, das man sie bei besserer Lage wieder Rückgängig macht und dann auf der alten Stammstrecke wieder ein 3min-Takt gefahren wird, mit U1 und U3.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Hmm die eindeutige, ich würde sogar behaupten bei jeder einzelnen Fahrt beobachtbare, Hauptumsteigerichtung ist U9-Nord zur U1 und vice versa. Da ist mit Spichernstr. kein Blumentopf zu gewinnen. Nichts destotrotz: Wie toll wäre es denn, wenn mal wieder auf einer stark befahrenen Strecke öfter als alle 4 Minuten gefahren wird. Aber bei dem Fahrzeugmangel. Hmmm Wie wäre es mit 4-Wagen-Zügen (GI, HK, IK) auf U1/U3 und mit den A3(L) könnten dann 6-Wagen-Züge für die U2 gebastelt werden ;-p
Zitat
PassusDuriusculus
Hmm die eindeutige, ich würde sogar behaupten bei jeder einzelnen Fahrt beobachtbare, Hauptumsteigerichtung ist U9-Nord zur U1 und vice versa. Da ist mit Spichernstr. kein Blumentopf zu gewinnen. Nichts destotrotz: Wie toll wäre es denn, wenn mal wieder auf einer stark befahrenen Strecke öfter als alle 4 Minuten gefahren wird. Aber bei dem Fahrzeugmangel. Hmmm Wie wäre es mit 4-Wagen-Zügen (GI, HK, IK) auf U1/U3 und mit den A3(L) könnten dann 6-Wagen-Züge für die U2 gebastelt werden ;-p

Uh und dann bleiben sogar noch welche für die U2 übrig. Da kann sich der Fahrgast ja freuen, dass er gelegentlich dann doch noch einen 8-Wagenzug zu Gesicht bekommt. :D
Die Ausdünnung des Abschnitts Wittenbergplatz-Uhlandstr. dient dazu, die Nachfrage hier noch weiter zu verringern, damit man dem Besteller möglichst bald sagen kann, der Abschnitt wird kaum noch genutzt und lohnt sich als U-Bahn nicht mehr und es gibt ja Busse bla bla. Dann setzt man trendige Boutiquen in die Stationen Uhlandstr. und Kudamm und ist die lästige Strecke los statt sie verlängern zu müssen.
Zitat
KT4
Die Ausdünnung des Abschnitts Wittenbergplatz-Uhlandstr. dient dazu, die Nachfrage hier noch weiter zu verringern, damit man dem Besteller möglichst bald sagen kann, der Abschnitt wird kaum noch genutzt und lohnt sich als U-Bahn nicht mehr und es gibt ja Busse bla bla. Dann setzt man trendige Boutiquen in die Stationen Uhlandstr. und Kudamm und ist die lästige Strecke los statt sie verlängern zu müssen.

Also an eine Gefährdung der Strecke zur Uhlandstraße glaube ich nicht. Schon die "alte" Koalition aus SPD und CDU hat ja nach vielen Jahren "Seitwärtsentwicklung" mit punktuellen Erweiterungen der Angebote des ÖV begonnen, und die jetzige Koalition hat dies fortgesetzt.

Auch hier geht es insgesamt ja um eine Angebotsverbesserung: 10 U-Bahn-Stationen sollen öfter bedient werden - und in diesem Zusammenhang ergibt sich für zwei U-Bahnhöfe leider eine deutliche Verschlechterung. Mit wieder ansteigenden Zugskompositionen im Kleinprofil können in den nächsten Jahren hoffentlich auch Taktverdichtungen auf der U 2 sowie 8-Wagenzüge auf der U 3 realisiert werden.

Eine Verlängerung der "Kurfürstendammstrecke" der U-Bahn nach Westen ist natürlich ein ganz großer, teurer Wunsch für die Zukunft.

Einen schönen 1. Advent wünscht Euch
Marienfelde
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen