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S-Bahn 2.0 reloaded bei der U-Bahn der BVG
geschrieben von Tradibahner 
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Nemo
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Arec


Selbst ohne Niederländisch-Kenntnisse findet man auf [nl.wikipedia.org] heraus, dass die Fahrzeuge zu hoch sind und die Fußbodenhöhe nicht passt. Selbst, wenn man das Problem lösen könnte: Zwar wäre eine kostengünstige Verlängerung zum BER möglich da mit dem Trittbrett der Spalt überbrückt werden kann, da ja BOStrab-Fahrzeuge bekanntermaßen einfach für den EBO-Bereich zugelassen werden können, allerdings wäre das Wenden ein Problem: Da am Naturkundemuseum meines Wissens nach kein Kehrgleis mehr besteht, müsste man in die Straßenbahnstrecke Invalidenstraße einfädeln und zur Wendeschleife Clara-Jaschke-Str. führen, was eine Herausforderung wäre, da sie nicht für 2,65m breite Fahrzeuge ausgelegt ist. ;)

Naja, ich dachte halt, man könnte die Stromabnehmer abnehmen und dann passts vielleicht... Ist aber auch wurscht, denn man bekommt keine brauchbaren gebrauchten U-Bahnfahrzeuge, denn es gibt ja immer einen Grund, warum jemand die Fahrzeuge nichtmehr haben will.

Wenn der Stromabnehmer mit zur Höhe gehört, ja, vielleicht. Wenn wir mal den Vorschlag zur Verlängerung über den EBO-Bereich beiseite lassen, gibt es noch eine Vielzahl von Problemen bei Gebrauchtfahrzeugen:
  • Die Fußbodenhöhe ist in nicht gleich in den U-Bahn-Netzen. Aufgrund der beschränkten Höhe des Fahrgastraumes sind Anpassungen auch eher schwierig und mit Kosten verbunden.
  • Die Zugsicherung ist ebenfalls nicht einheitlich. Man müsste zumindest das Berliner Zugsicherungssystem einbauen und zulassen. Auch das kostet natürlich Geld.
  • Berlin hat bei der U-Bahn, im Gegensatz zu fast allen anderen Schienenverkehrsmitteln, keine Gleisneigung, also ein zylindrisches Radprofil. In der Regel sind Radprofile von Schienenverkehrsmitteln konisch. Man muss die Räder also auf Kosten der Verschleisreserve umfangreich reprofilieren (wenn das möglich ist), im Zweifelsfall sogar austauschen.
  • Wenn das Fahrzeug für seine letzten Jahre im Herkunftsbetrieb nicht noch einmal Redesignt wurde, ist der Innenraum auch oft abgenutzt und müsste wieder hergerichtet werden.
  • Dazu kommt, dass nicht nur die Fahrzeugbreite entscheidend ist. Auch die Hüllkurve bei Bogenfahrten muss eingehalten werden. Dass muss man zumindest überprüfen, relevant ist dafür der Drehgestellabstand und der Überhang an den Drehgestellen.
  • Das Berliner U-Bahn-Profil ist selbst im Großprofil verhältnismäßig klein. Fahrzeuge aus München und Nürnberg sind beispielsweise breiter, Fahrzeuge aus Frankfurt und Stuttgart höher. Ob man da durch den Umbau auf Stromschiene noch ein paar Zentimeter sparen kann, weiß ich nicht, allerdings, je umfangreicher die Anpassung wird, desto teurer wird sie auch.
  • Auch das Fahrgastinformationssystem muss mit dem Berliner System kompatibel gemacht werden, vermutlich muss es komplett ausgetauscht werden.
  • Die wenigsten Betriebe tauschen ihre Wagen ohne Grund aus. Damals waren viele Fahrzeuge hinsichtlich der Beschleunigung und Steigungsfähigkeit nicht mehr den Anforderungen gewachsen. Heute ausgemusterte Fahrzeuge sind sie in der Regel einfach verbraucht. Da Fahrzeuge selten bei absehbaren Einsatzende noch umfangreich gewartet und kaum Teile erneuert werden, sind vermutlich auch erst mal Instandsetzungsarbeiten erforderlich. Nur selten mustert man Stadtverkehrs-Fahrzeuge wegen fehlender Klimatisierung aus, das passiert eher bei der Eisenbahn.
  • Teilweise ist die Ersatzteilbeschaffung für gebrauchte Fahrzeuge schwierig und durch Einzelanfertigung teuer. Das macht den Einsatz auch nicht günstiger.
  • Die Fahrzeuglängen im Zugverband müssen auch in etwa passen. Für Berlin muss man fast überall die maximale Bahnsteiglänge ausnutzen. Die Fahrzeuge müssen also in Verbänden zu etwa 100 Meter kuppelbar sein und in dieser Größe auch Traktionsfähig sein (wenn ich die niederländische Wikipedia richtig verstehe, sind die Snelltramwagen nur in Doppeltraktion, also mit insgesamt 60 Meter Länge kuppelbar)
  • Werkstattpersonal: Gerade Gebrauchtfahrzeuge brauchen Pflege durch die Werkstatt. Das Personal müsste aber erst experimentieren und basteln, um Erfahrungen mit den fremden Gebrauchtwagen zu sammeln. Das Personal der Herkunftsbetriebe ist mit dem Fahrzeug "mit gewachsen" und kennt die Tücken. Das Personal im übernehmenden Betrieb müsste erst viel Zeit aufwenden, um sich damit auseinanderzusetzen.
  • Übersetzung der Dokumente: Bei Fahrzeugen aus dem Ausland kommt hinzu, dass sämtliche Dokumente mutmaßlich nicht in Deutsch oder Englisch vorliegen und übersetzt werden müssen.
  • Die Not bei den anderen Betrieben ist auch selber groß. Bonn und Köln haben ihre Fahrzeuge für höhere Laufleistungen modernisiert. Was man dort noch übrig hat, ist bestimmt nicht erste Wahl, um es für das Berliner Netz zu adaptieren. Anderswo sieht es ähnlich aus, München wartet beispielsweise lange auf die Zulassung der neuen Züge der Baureihe C.

Ich will damit den Einsatz von Gebrauchtfahrzeugen keineswegs schlechtreden, aber das so einigen Punkte, die man beachten muss. Wenn man nun ein Gebrauchtfahrzeug kauft, und dort die Achsen tauschen muss, das Getriebe oder weitere Teile des Antriebsstrangs modernisieren muss und ggf. noch Dachaufbauten anpassen muss und im Innenraum Sitze, Verkleidungen und Fahrgastinformationssystem anpassen muss und schließlich die Fahrzeuge auch noch kaufen muss, ist das ganze gar nicht mehr so preiswert.

Dazu kommt ja auch, dass der ganze Planungsprozess für die Ingenieure und die Personalschulungen für die Werkstatt Geld kosten und Kapazitäten binden, die ohnehin knapp sind. Wenn man Werkstattkapazitäten aufbaut, kann man die aber auch für die vorhandenen Züge nutzen und die schneller wieder in den Betrieb bringen.

Der Umbauprozess kostet letztlich auch Zeit. Ich hoffe, meine Argumente verdeutlichen, dass man keinen Wagen in Wuhletal ins Netz rangiert und nach ein paar Testfahren einsetzen kann. So etwas ging vor 30 Jahren bei der Straßenbahn, als es noch keine Hochbordbahnsteige gab und hauptsächlich die Zugbreite entscheidend war. Vermutlich wäre selbst das heute schon schwieriger, am abgesenkten Bahnsteig am Naturkundemuseum sieht man ja, dass selbst der GT6 in der Hinsicht Probleme bereitet, obwohl er schmaler als der Flexity ist.

Selbst, wenn man heute irgendeinen Betrieb findet, der Fahrzeuge hat, die sich sinnvoll adaptieren lassen, werden wir die Fahrzeuge auch nicht in wenigen Wochen im Netz sehen. An den Kosten und der Dauer der Aufarbeitung der D-Züge kann man ja in etwa sehen, wie aufwändig das bei einem sonst kompatiblen Fahrzeug ist. Bei einem Fahrzeug aus einem anderen Betrieb kommt dann nach einem umfangreichen Umbau noch der komplette Test- und Abnahmeprozess hinzu. Ich will nicht sagen, dass ich Ahnung vom Umbau von Gebrauchtfahrzeugen habe, aber wenn mich jemand nachts weckt und eine Aussage haben will, wie lange es dauert, bis er ein Gebrauchtfahrzeug aus Amsterdam hier einsetzten kann, würde ich ihm sagen, dass ich da unter 1,5 Jahren wenig Chancen sehe.

Wie gesagt, ich bin Gebrauchtfahrzeugen nicht abgeneigt. Allerdings glaube ich, dass die Berliner U-Bahn dafür nicht das richtige Einsatzfeld ist und die kurzfristigen Mängel damit nicht behoben werden können. Bei der Vollbahn sehe ich das anders, die vorhandenen n-Wagen, Halberstädter, Reichsbahn-Dostos und IR- udn IC-Wagen sollte man nicht wegschmeißen bzw. vergammeln lassen, sondern für zusätzliche Verstärkerzüge einsetzen. Dabei bestehen zwar auch ein paar der o.g. Nachteile, aber bei weitem nicht so viele, weil das System definitiv kompatibel ist.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.2017 18:13 von Arec.
Der Vorschlag war von mir auch nicht ernst gemeint. Allerdings erscheint ein Gebrauchtfahrzeug, das man vermutlich eher mal so beschaffen könnte bei den Problemem mit der Sonderbestellung der IK ja vom Vergaberecht wesentlich einfacher. Sodass man sich fragt, ob nicht irgendeine chinesische Stadt (wir haben ja eine Städtepartnerschaft mit Beijing) IK-Züge bestellen könnte und diese dann "versehentlich" nicht abnimmt. Berlin könnte sie dann auf dem Gebrauchtmarkt kaufen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Ich würde sagen, das ist ein Geschäftsfeld für ein Startup. Also ran Leute. Und dann Leasing für Gebrauchtfahrzeuge.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
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Nemo
Der Vorschlag war von mir auch nicht ernst gemeint. Allerdings erscheint ein Gebrauchtfahrzeug, das man vermutlich eher mal so beschaffen könnte bei den Problemem mit der Sonderbestellung der IK ja vom Vergaberecht wesentlich einfacher. Sodass man sich fragt, ob nicht irgendeine chinesische Stadt (wir haben ja eine Städtepartnerschaft mit Beijing) IK-Züge bestellen könnte und diese dann "versehentlich" nicht abnimmt. Berlin könnte sie dann auf dem Gebrauchtmarkt kaufen.

Ja, bei der Verlängerung bis BER habe ich das verstanden, ich denke, dass habe ich mir der Wende an der Clara-Jaschke-Str. und dem Zwinkersmilie kommuniziert. ;)

Ich dachte bei deinem letzten Beitrag nur, dass du teilweise vorgeschobene Gründe siehst, warum man keine Gebrauchtfahrzeuge beschafft, wen ich den Beitrag in dem Kontext deines letzten Beitrages noch mal lese wird klar, dass ich dich Missverstanden habe und du gesagt hast, dass es Gründe gibt, warum man Gebrauchtfahrzeuge loswerden will wie heiße Kohlen. Nur wegen Leistungskürzungen sind ja selten Fahrzeuge über, und selbst wenn, man mustert ja immer das aus, was man am wenigsten behalten möchte.

Selbst die Tatras wird die BVG ja offenbar nicht mehr los.
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IsarSteve
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T6Jagdpilot
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IsarSteve
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Nemo
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IsarSteve
Ein andere Lösung als Ik auf der U5 (für 4-5 Jahre) muss IMO gefunden werden.

Um Stablität wieder herzustellen, vorübergehend Einstellung der U8 im Norden und U2 Theodor-Heuss-Platz > Ruhleben (auch Einstellung der komplette U1 dafür U3 Warschauer Straße > Krumme Lanke) und ersatz Expressbuslinien X2, X8.

BTW.. 15 Midland Metro T69 Fahrzeuge stehen zum Verkauf [www.globalrailnews.com] Schade, dass man 'ne zweite Hand Lösung (für ca. 10 Jahre) nicht finden kann.

MM T69 [www.wikiwand.com]

Die Teilstillegung ist sicher eher sowas wie ein Plan C, falls die Notbestellung und der mir noch unbekannte Plan B nicht funktionieren. Fahrzeuge für Oberleitungsbetrieb dürften alle zu hoch sein für das Berliner U-Bahnnetz. Falls aber jemand ein paar U-Bahnen mit 2,65m breite über hat, möge er sich melden.

..und für ein Pendelverkehr U5 z.B. Biesdorf > Hönow..?

Ogott was für ein Expertenvorschlag.

Dann hol doch gleich die DL aus Korea wieder hier, der kleine Dicke KIM da freut sich über Devisen..

T6JP

Jaja, XXXXXXXX XXXXXXXX* hat das letzte Wort. Alles war besser damals ;-) (* Bin zu weit gegangen - sorry!)

Ich wundere mich, dass du noch nicht KT vorgeschlagen hast.. der bist ja so der Ost-Experte. Die U5 ist doch dein Revier oder?

Immerhin hab ich soviel technischen Verstand, das ich völlig unterschiedliche Fahrzeuge nicht in einem gleichen Netz vorschlagen würde.
Und richtig erkannt: Damals, also bevor die Sparwessis über die E-Linie herfielen,gab es genug Personal und Fahrzeuge,wurde hier schon hundertmal durchgekaut.
Entscheidungsträger die Mist gebaut haben,durften auch mal zur Bewährung in die Produktion...

T6JP

PS: Arec hat in seinem ausführlichen Post sehr gut begründet, warum mal nicht einfach mal fremde Fahrzeuge in besondere Netze wie Berlin importieren kann.
Aber immer wieder bilden sich in den Pufferküsserhirnen die krudesten Ideen, Fahrzeuge mal fix per Gedankenblitz umzusetzen,
was auf der heimischen Modellstraßen oder Eisen/Ubahn funktionieren mag,aber nicht im realen Leben.
Ob in Deutschland oder Brexit-GB...

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Und richtig erkannt: Damals, also bevor die Sparwessis über die E-Linie herfielen,gab es genug Personal und Fahrzeuge,wurde hier schon hundertmal durchgekaut.

Da hast du aber Erinnerungslücken. Ohne die "Wessis" wäre der U-Bahnbetrieb in Ostberlin zu großen Teilen überhaupt nicht möglich gewesen. Sei es die Lieferung der AII nach dem Brand von 1972 oder die Möglichkeit des Umbaus von durch den S-Bahnboykott freigewordenen S-Bahnzügen zum EIII. Damit konnte man dann 14(!) Jahre nach der Verwaltungstrennung erstmals ein passendes Angebot auf der Linie E fahren, auf der Linie A fuhren ja noch Züge aus der Kaiserzeit. Und dann war da noch der Erwerb der durch die "pöhsen pöhsen Sparwessis" ausgemusterten D-Züge kurz vor der Wende. Ohne die Westware wäre die "planmäßige Erfüllung der Transportaufgaben" auf der Linie E nach Hönow nicht möglich gewesen!

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.2017 03:30 von B-V 3313.
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B-V 3313
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T6Jagdpilot
Und richtig erkannt: Damals, also bevor die Sparwessis über die E-Linie herfielen,gab es genug Personal und Fahrzeuge,wurde hier schon hundertmal durchgekaut.

Da hast du aber Erinnerungslücken. Ohne die "Wessis" wäre der U-Bahnbetrieb in Ostberlin zu großen Teilen überhaupt nicht möglich gewesen. Sei es die Lieferung der AII nach dem Brand von 1972 oder die Möglichkeit des Umbaus von durch den S-Bahnboykott freigewordenen S-Bahnzügen zum EIII. Damit konnte man dann 14(!) Jahre nach der Verwaltungstrennung erstmals ein passendes Angebot auf der Linie E fahren, auf der Linie A fuhren ja noch Züge aus der Kaiserzeit. Und dann war da noch der Erwerb der durch die "pöhsen pöhsen Sparwessis" ausgemusterten D-Züge kurz vor der Wende. Ohne die Westware wäre die "planmäßige Erfüllung der Transportaufgaben" auf der Linie E nach Hönow nicht möglich gewesen!

Du verkennst dabei, dass auch heute fast 50 Jahre alte Wagen im Netz herumfahren, während im Ostteil der Stadt die Baureihe G gebaut wurde, sogar für den Export, und bei der DR die in der DDR gebaute Baureihe 485 in Dienst gestellt wurde.

Du ignorierst auch, dass die Deutsche Demokratische Republik ein Industriestaat und nicht irgendeine Spaßrepublik war. Wenn sich die Beschaffung von gebrauchten D-Zügen nicht abgezeichnet hätte, hätte man Wagen gebaut.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.2017 08:45 von Arec.
Zitat
Arec
Du verkennst dabei, dass auch heute fast 50 Jahre alte Wagen im Netz herumfahren, während im Ostteil der Stadt die Baureihe G gebaut wurde, sogar für den Export, und bei der DR die in der DDR gebaute Baureihe 485 in Dienst gestellt wurde.

80 Jahre alte Fahrzeuge gibt es hier noch nicht. Die Baureihe G sollte die Altbauzüge ja schon 1984 ersetzen. 1989 hat es dann endlich geklappt.

Zitat
Arec
Du ignorierst auch, dass die Deutsche Demokratische Republik ein Industriestaat und nicht irgendeine Bananenrepublik war.

Stimmt, eine Bananenrepublik war die DDR nicht! War der Witz beabsichtigt? Du glaubst hoffentlich nicht an das Märchen der angeblich "10. größten Volkswirtschaft der Welt"?

Zitat
Arec
Wenn sich die Beschaffung von gebrauchten D-Zügen nicht abgezeichnet hätte, hätte man Wagen gebaut.

Komischerweise beschafften die BVB neben den E-Zügen aus Schöneweide auch die D-Züge aus dem Westen. Das sagt doch alles aus über die Fahrzeugbaukapazitäten in der DDR.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.2017 08:59 von B-V 3313.
Die DDR konnte ja vieles herstellen, allerdings gab es nur eine Devise: Devisen!! Also ging vieles in den Export, in den Westen! Das Volk hat immer nur das bekommen, was absolut notwendig war. Da Arbeitskräfte nicht knapp waren und man polytechnisch gut ausgebildete Arbeitskräfte hatte, konnte man sich Ersatzteile gut selber herstellen. Also war ein Zusammenbruch der Altfahrzeuge eher unwahrscheinlich. Es gab in der DDR auch keine alten Aluminiumwagenkästen mit Rissen. Stahl ist ja unverwüstlich und mit Holz kommt ein Tischler ganz gut klar.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
B-V 3313
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Arec
Du verkennst dabei, dass auch heute fast 50 Jahre alte Wagen im Netz herumfahren, während im Ostteil der Stadt die Baureihe G gebaut wurde, sogar für den Export, und bei der DR die in der DDR gebaute Baureihe 485 in Dienst gestellt wurde.

80 Jahre alte Fahrzeuge gibt es hier noch nicht. Die Baureihe G sollte die Altbauzüge ja schon 1984 ersetzen. 1989 hat es dann endlich geklappt.

Niemand sprach von 80 Jahre alten Fahrzeugen. Eine Verzögerung von fünf Jahren bei der Neubeschaffung von Fahrzeugen ist zwar ärgerlich, lässt aber keine Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Leistung zu. Selbst bei modernen Fahrzeugen (Twindexx, Flirt 3, Talent 2, Regioshuttle) gab es in den letzten Jahren teils empfindliche Lieferverzögerungen, und das, obwohl das keine eigens entwickelten Fahrzeuge waren sondern Adaptierungen von Systemfahrzeugen.

Zitat
B-V 3313
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Arec
Du ignorierst auch, dass die Deutsche Demokratische Republik ein Industriestaat und nicht irgendeine Bananenrepublik war.

Stimmt, eine Bananenrepublik war die DDR nicht! War der Witz beabsichtigt? Du glaubst hoffentlich nicht an das Märchen der angeblich "10. größten Volkswirtschaft der Welt"?

Du kannst dir ja selbst mal ein Bild anhand allgemein zugänglicher Quellen machen und dann hier über die Rechercheergebnisse berichten: [www.ssoar.info]

Abgesehen von einer mir bekannten Pflanze im botanischen Garten (und ggf. anderswo in ähnlichen Einrichtungen) wachsen allerdings auch nach der Wiedervereinigung keine Bananen in Deutschland.

Zitat
B-V 3313
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Arec
Wenn sich die Beschaffung von gebrauchten D-Zügen nicht abgezeichnet hätte, hätte man Wagen gebaut.

Komischerweise beschafften die BVB neben den E-Zügen aus Schöneweide auch die D-Züge aus dem Westen. Das sagt doch alles aus über die Fahrzeugbaukapazitäten in der DDR.

Die BVG setzte im Jahre 2017 und 2018 30 Jahre alte Fahrzeuge von CKD Prag aus sozialistischer Produktion ein. Soll man darüber jetzt Rückschlüsse auf die Fahrzeugbaukapazitäten der Bundesrepublik bei herrschender freier Marktwirtschaft ziehen? Fahrzeuge die Fahren, kann man immerhin verwenden. Im Westteil der Stadt konnte der massive U-Bahn-Ausbau einschließlich Fahrzeugbeschaffung auch nur wegen der üppigen Subventionen erfolgen, die nicht zuletzt wegen der Beihilfen der westlichen Industriestaaten zum Staatshaushalt der Bundesrepublik erst möglich waren, welche zur "Westbindung" in den Nachkriegsjahren gezahlt wurden.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.2017 09:21 von Arec.
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Arec
Die BVG setzte im Jahre 2017 und 2018 30 Jahre alte Fahrzeuge von CKD Prag aus sozialistischer Produktion ein. Soll man darüber jetzt Rückschlüsse auf die Fahrzeugbaukapazitäten der Bundesrepublik bei herrschender freier Marktwirtschaft ziehen? Fahrzeuge die Fahren, kann man immerhin verwenden.

Die Versäumnisse bei der Beschaffungsplanung, einfach mal keine Fahrzeuge zu einem sinnvollen Zeitpunkt auszuschreiben oder zu bestellen, kann allerdings wohl kaum ein Wirtschaftssystem ausgleichen. Es sei denn man übergibt diese Zuständigkeit in einer Planwirtschaft den Herstellern, die dann auf Vorrat bzw. in der Annahme des Bedarfs produzieren.
Zitat
B-V 3313
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T6Jagdpilot
Und richtig erkannt: Damals, also bevor die Sparwessis über die E-Linie herfielen,gab es genug Personal und Fahrzeuge,wurde hier schon hundertmal durchgekaut.

Da hast du aber Erinnerungslücken. Ohne die "Wessis" wäre der U-Bahnbetrieb in Ostberlin zu großen Teilen überhaupt nicht möglich gewesen. Sei es die Lieferung der AII nach dem Brand von 1972 oder die Möglichkeit des Umbaus von durch den S-Bahnboykott freigewordenen S-Bahnzügen zum EIII. Damit konnte man dann 14(!) Jahre nach der Verwaltungstrennung erstmals ein passendes Angebot auf der Linie E fahren, auf der Linie A fuhren ja noch Züge aus der Kaiserzeit. Und dann war da noch der Erwerb der durch die "pöhsen pöhsen Sparwessis" ausgemusterten D-Züge kurz vor der Wende. Ohne die Westware wäre die "planmäßige Erfüllung der Transportaufgaben" auf der Linie E nach Hönow nicht möglich gewesen!

Wieso Erinnerungslücke- Tatsache ist doch es gab genug Fahrzeuge-denn die DDR hat eben wo nötig Gebrauchtfahrzeuge beschafft oder umgebaut.
Aber eben sofort ins System passende, und mit genug Vorlauf, weil man in der Planwirtschaft seine Kapazitäten nicht nach kurzfristigem Geldverdienen ausrichtete.

Das man gleichzeitig eben Neufahrzeuge für den Devisenträchtigen Export herstellte,und anderweitig aus S-Bahnen U-Bahnwagen feilte,
war zwar sicher nicht wirtschaftlich im Sinne von Reibach machen,aber eben halt die Alternative nebst Arbeitsplatzauslastung.
(Übrigens damals im LEW gefertigte Züge für die Vorortelinien in Budapest fahren da heute noch,kann also nicht so schlecht gewesen sein...)

Erst nach der Wende wurden die E-und D-Wagen , und eben genau von diesen Sparwessis die vorher dankend die D-Mark der BVB einkassierten,
massiv in die Ecke gestellt, verschrottet, verkauft, weil man die kurzfristig wegrechnete.
( Fahrzeugreserven wie sie heute noch viele Betriebe in Osteuropa vorhalten, das passt nicht die Kapitalwirtschaft..)
Genauso wie man später den Bedarf an Straßenbahnen schönrechnete, die Fahrgäste im Südosten in Solo-Kt pferchte und hinterher feststellen musste,
das es halt nicht reicht-und sich mühsam mit der Bestellung von Flexi zu retten versuchte und dafür GT6 nach dem Südosten umsetzte,
die die gleiche Kapazität wie die vorher eingesetzten T6-Traktionen haben-die Liste ließe sich beliebig fortsetzen...

T6JP
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Arec
Da würden die Menschen in Reinickendorf doch vermutlich eher Ik-Kurzzüge akzeptieren. Wenn man unbedingt Einschnitte für die Fahrgäste erreichen möchte oder die Not noch größer wird, kann man auch in Britz Süd die U7 brechen und Britz Süd - Rudow einen Ik-Kurzzug fahren und den X7 bis Britz-Süd verlängern. Das selbe ist auf der U6 auf dem Abschnitt Tempelhof - Alt-Mariendorf möglich, dort ist aber die Kapazität mutmaßlich knapper. Das ist aber beides dann noch verträglicher als die Kompletteinstellung von sieben Kilometern U-Bahn-Strecke.

Notgedrungen akzeptieren, weil lieber vorwärts kommen als mit einen Bus durch verstopfte Straßen und dazugehörigen Umsteigezwang zu akzeptieren. Bei den Fahrgastzahlen die allerdings hier im Norden der U8 endlich einmal erreicht werden sage ich gleich wird man mit dem jetzigen Fahrplan und IK-Kurzzüge nicht alle Fahrgäste mehr befördern können bei einen 10-Minutentakt nach Wittenau. Die Züge werden nämlich immer voller, weil dort Wohnungsunterkünfte für Zuwanderer entstanden sind und weiterhin noch entstehen. Außerdem wird in Reinickendorf Ost also den Abschnitt gleich hinter U Osloer Straße bis U Paracelsus-Bad Wohnungsbauplanungen für den niedrigen Mietsektor und für weitere Zuwanderer etc. geplant womit eine steigende Fahrgasttendenz zu erwarten ist.

Um also solch eine Akzeptanz bei den Stammfahrgästen erwarten zu können dürfte der Verzicht auf Fahrpreiserhöhungen nicht mehr ausreichen, sondern dort dürfte als Entschädigung nur noch eine Fahrpreissenkung für Stammkunden helfen um nicht am Ende einen weiteren wirtschaftlichen Schaden zu erleiden, denn eine Alternative in Form der S-Bahn gibt es nicht bzw. ist teilweise nur alle 20 Minuten vorhanden und Busse würden einen immensen Umweg bedeuten um diese zu erreichen.
Zitat
T6Jagdpilot
Wieso Erinnerungslücke- Tatsache ist doch es gab genug Fahrzeuge-denn die DDR hat eben wo nötig Gebrauchtfahrzeuge beschafft oder umgebaut.

Tja, nur hat man seit der Wiedervereinigung keinen zweiten Betrieb mehr von dem man mal eben Gebrauchtfahrzeuge beziehen könnte.

Zitat
T6Jagdpilot
Erst nach der Wende wurden die E-und D-Wagen , und eben genau von diesen Sparwessis die vorher dankend die D-Mark der BVB einkassierten, massiv in die Ecke gestellt, verschrottet, verkauft, weil man die kurzfristig wegrechnete.

Du willst nicht ernsthaft behaupten, dass die BVB auch nur eine einzige D-Mark an die BVG für die Züge überwiesen hat? Und das die Fahrgastzahlen drastisch zurückgingen und man deshalb Züge einsparen konnte bzw. musste, erwähnst du auch nicht.

Zitat
T6Jagdpilot
Genauso wie man später den Bedarf an Straßenbahnen schönrechnete, die Fahrgäste im Südosten in Solo-Kt pferchte und hinterher feststellen musste, das es halt nicht reicht-und sich mühsam mit der Bestellung von Flexi zu retten versuchte und dafür GT6 nach dem Südosten umsetzte, die die gleiche Kapazität wie die vorher eingesetzten T6-Traktionen haben-die Liste ließe sich beliebig fortsetzen...

Die Abstellung der T6 und die Solo-KT waren sicherlich ein Fehler, der Einsatz der GT6N ist aber keine Rettung, sondern ein Bestandteil des barrierefreien ÖPNV. Sie wären heute so oder so im Einsatz.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313

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T6Jagdpilot
Erst nach der Wende wurden die E-und D-Wagen , und eben genau von diesen Sparwessis die vorher dankend die D-Mark der BVB einkassierten, massiv in die Ecke gestellt, verschrottet, verkauft, weil man die kurzfristig wegrechnete.

Du willst nicht ernsthaft behaupten, dass die BVB auch nur eine einzige D-Mark an die BVG für die Züge überwiesen hat? Und das die Fahrgastzahlen drastisch zurückgingen und man deshalb Züge einsparen konnte bzw. musste, erwähnst du auch nicht.

Die BVB hat eigentlich immer in Naturalien bezahlt, z.B. Instandhaltungsmaßnahmen auf den Transitstrecken, Stromlieferungen für die Transitstrecken. Devisen wollte man für sowas nicht ausgeben.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Kinders, was soll diese mehr als überflüssige Ost-West Diskussion?! Ist es jetzt schon so schlimm, das wir uns gedanklich bei Glühwein und Jahres-Endzeit-Gebäck ( Spekulatius) in die "gute alte Zeit" flüchten müssen?

Fakt ist, wie viele hier bereits geschrieben haben, dass viele den Karren bei vollem Bewustsein in den Dreck gefahren haben. Menschen, die auch bei der BVG schon vor Jahren auf Probleme hingewiesen haben, sind heute nicht mehr dort. Andere Menschen, die heute dort arbeiten, oder vielleicht sollte ich besser sagen " ein Amt bekleiden" interpretieren das Märchen von des Kaiser Kleidern neu. ( Liebe Nikutta-Fan-Boys, ihr wisst wen ich damit auch meine...)

Angesichts der Siemensproblematik und Ansinnens einiger hier, Gebrauchtfahrzeuge zu beschaffen, wenn das überhaupt geht, stelle mir gerade eine ganz andere Frage. Ist es nicht das leidige Thema der sich ständig ändernden Zulassungsvorschriften, das einer schnellen Beschaffung im Weg steht? Jetzt mal bitte ganz ideologiefrei betrachtet, wäre nicht die schnelle Ersatzbeschaffung von neuen H Zügen der bessere Weg? Neue Züge mit Garantie und keine enge Notlösung oder altersschwache Wundertüten. Außerdem würde sich vielleicht der eine oder andere beim Hans Beimler freuen ( mein Beitrag zur Ostalgiewelle)
Ich weis, dass das nicht geht, aber ein Gedanke ist es mir trotz dem wert. Zumal aus meiner Sicht genau eben das vor 10-15 Jahren versäumt wurde. Lieber dann Neukonstruktionen mit neuen Problemen...

Allen einen schönen Tag!
Du wirst die H-Züge nichtmehr so einfach herstellen können, weil es sicherlich nichtmehr alle Teile auf dem Markt gibt. Außerdem was wäre für Siemens der Unterschied zwischen einer H-Notbestellung und einer IK-Notbestellung? Bombardier ist keine Konkurrenz mehr?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
T6Jagdpilot
Arec hat in seinem ausführlichen Post sehr gut begründet, warum mal nicht einfach mal fremde Fahrzeuge in besondere Netze wie Berlin importieren kann.
Aber immer wieder bilden sich in den Pufferküsserhirnen die krudesten Ideen, Fahrzeuge mal fix per Gedankenblitz umzusetzen,
was auf der heimischen Modellstraßen oder Eisen/Ubahn funktionieren mag,aber nicht im realen Leben.
Ob in Deutschland oder Brexit-GB...

T6JP

Ja, hat er.

Höre endlich mal auf, dich ständig selbst zu loben. Wie gesagt, das 'Ich bin so toll, alle andere Idioten' denken ist dein Problem. Ist auch ziemlich langweilig. Daher, bin ich nach soooo viele Jahren immer noch nicht sicher ob du wirklich da bist (kann es wirklich solche Leute geben?) oder nur ein BOT für jemand anderes.

Mit dem Vorschlag wollte ich das Gespräch weiterbringen. Das ist auch gelungen. Ich denke die jetztige Situation ist deutlich schlechter als kommuniziert wird. Obwohl ich gestern überall gute Verbindungen bei der BVG hatte. Ich finde regulären Ik Betrieb auf der U5, sich nicht durchsetzen wird oder kann und vllt. Pendelverkehr an den Linienenden, eine bessere Lösung bietet.

Und blah, blah, blah...was Brexit mit BVG versäumnissen zu tun hat, weiss ich nicht. Du solltest vielleicht dein Ostblock Ausländerproblem ausschalten, wenn du hier schreibst. Ich lebe bestimmt deutlich länger in der 'Bundesrepublik' als du. Zahle seitdem Steuern und lasse mich ungern das Wort verbieten. Englische Fairness und Free Speech sind in mir. Get over it!

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.2017 12:09 von IsarSteve.
Dein Vorschlag war provokant, keine Frage. Manche treten dem sachlich gegenüber, andere mit eben so provokanten Antworten mit klassischer "Berliner Schnauze". Ich denke, wenn man schon entsprechende provokante Thesen aufstellt, sollte man auch das Echo sportlich nehmen. Das ganze ist als Diskussionsvorlage ja auch gelungen gewesen und hat, wenn auch etwas sarkastisch, die möglichen Auswirkungen des Mangels dargestellt. Den Mund wollte dir allerdings niemand verbieten.

Insgesamt kann ich auch nur alle Beteiligten mal zur Ruhe und Besonnenheit aufrufen. Wenn auch die Entgleisungen insgesamt eher zur Erheiterung der Unbeteiligten Beitragen, sorgen sie doch dafür, dass die beiden Duellanten sich zunehmend zerstreiten. Das muss nicht sein, zudem zerfleddern dadurch regelmäßig ganze Themenstränge, so dass es doch besser ist, wenn man bei einer sachlichen Ebene bleibt. Jetzt in der kalten und dunklen Jahreszeit scheint das Ganze auch zuzunehmen.

Kinder mit zu viel Energien schickt man zum Toben raus, falls hier jemand zu sehr geladen ist empfehle ich ein bisschen Sport ;)

So, nun wieder zum Thema

Zitat
Nemo
Du wirst die H-Züge nichtmehr so einfach herstellen können, weil es sicherlich nichtmehr alle Teile auf dem Markt gibt. Außerdem was wäre für Siemens der Unterschied zwischen einer H-Notbestellung und einer IK-Notbestellung? Bombardier ist keine Konkurrenz mehr?
Der H hätte zumindest den Vorteil, ein echter Großprofilzug zu sein. Vermutlich kann man die Probleme mit der fehlenden Teilebeschaffung auch lösen, allerdings kostet eine Anpassung auch wieder Geld und Zeit und erfordert mutmaßlich ein neues Zulassungsverfahren.
Zitat
T6Jagdpilot

Dann hol doch gleich die DL aus Korea wieder hier, der kleine Dicke KIM da freut sich über Devisen..

T6JP

In Nordkorea sind keine DL, sondern die Stahldoras.
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