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S-Bahn 2.0 reloaded bei der U-Bahn der BVG
geschrieben von Tradibahner 
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B-V 3313
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T6Jagdpilot
Und richtig erkannt: Damals, also bevor die Sparwessis über die E-Linie herfielen,gab es genug Personal und Fahrzeuge,wurde hier schon hundertmal durchgekaut.

Da hast du aber Erinnerungslücken. Ohne die "Wessis" wäre der U-Bahnbetrieb in Ostberlin zu großen Teilen überhaupt nicht möglich gewesen. Sei es die Lieferung der AII nach dem Brand von 1972 oder die Möglichkeit des Umbaus von durch den S-Bahnboykott freigewordenen S-Bahnzügen zum EIII. Damit konnte man dann 14(!) Jahre nach der Verwaltungstrennung erstmals ein passendes Angebot auf der Linie E fahren, auf der Linie A fuhren ja noch Züge aus der Kaiserzeit. Und dann war da noch der Erwerb der durch die "pöhsen pöhsen Sparwessis" ausgemusterten D-Züge kurz vor der Wende. Ohne die Westware wäre die "planmäßige Erfüllung der Transportaufgaben" auf der Linie E nach Hönow nicht möglich gewesen!

Was meinst du mit "Verwaltungstrennung"?
Zitat
Arec

Zitat
Nemo
Du wirst die H-Züge nichtmehr so einfach herstellen können, weil es sicherlich nichtmehr alle Teile auf dem Markt gibt. Außerdem was wäre für Siemens der Unterschied zwischen einer H-Notbestellung und einer IK-Notbestellung? Bombardier ist keine Konkurrenz mehr?
Der H hätte zumindest den Vorteil, ein echter Großprofilzug zu sein. Vermutlich kann man die Probleme mit der fehlenden Teilebeschaffung auch lösen, allerdings kostet eine Anpassung auch wieder Geld und Zeit und erfordert mutmaßlich ein neues Zulassungsverfahren.

Dann kann man von der Zeit her auch auf die J-Züge warten, die sind dann dafür aber auch neuer und zu 100% legal. Vorallem schafft man sich dann keine weitere Splittergattung (H und Hneu wären nicht dasselbe). Da ja Überkapazitäten bei der Schienenfahrzeugindustrie sofort durch Werksschließungen abgebaut werden, haben die Hersteller auch keine Zeit, mal eben so ein paar U-Bahnzüge zwischenzuschieben. Bei Stadler ist zudem die Fertigung auf Ik eingestellt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Henning
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B-V 3313
Zitat
T6Jagdpilot
Und richtig erkannt: Damals, also bevor die Sparwessis über die E-Linie herfielen,gab es genug Personal und Fahrzeuge,wurde hier schon hundertmal durchgekaut.

Da hast du aber Erinnerungslücken. Ohne die "Wessis" wäre der U-Bahnbetrieb in Ostberlin zu großen Teilen überhaupt nicht möglich gewesen. Sei es die Lieferung der AII nach dem Brand von 1972 oder die Möglichkeit des Umbaus von durch den S-Bahnboykott freigewordenen S-Bahnzügen zum EIII. Damit konnte man dann 14(!) Jahre nach der Verwaltungstrennung erstmals ein passendes Angebot auf der Linie E fahren, auf der Linie A fuhren ja noch Züge aus der Kaiserzeit. Und dann war da noch der Erwerb der durch die "pöhsen pöhsen Sparwessis" ausgemusterten D-Züge kurz vor der Wende. Ohne die Westware wäre die "planmäßige Erfüllung der Transportaufgaben" auf der Linie E nach Hönow nicht möglich gewesen!

Was meinst du mit "Verwaltungstrennung"?

Henning, jetzt echt, bist Du so schwer vom Begriff oder willst Du uns hier wieder veräppeln? Was könnte er wohl im Kontext mit Berliner U-Bahnen nach 1945 meinen...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
IsarSteve
Zitat
T6Jagdpilot
Arec hat in seinem ausführlichen Post sehr gut begründet, warum mal nicht einfach mal fremde Fahrzeuge in besondere Netze wie Berlin importieren kann.
Aber immer wieder bilden sich in den Pufferküsserhirnen die krudesten Ideen, Fahrzeuge mal fix per Gedankenblitz umzusetzen,
was auf der heimischen Modellstraßen oder Eisen/Ubahn funktionieren mag,aber nicht im realen Leben.
Ob in Deutschland oder Brexit-GB...

T6JP

Ja, hat er.

Höre endlich mal auf, dich ständig selbst zu loben. Wie gesagt, das 'Ich bin so toll, alle andere Idioten' denken ist dein Problem. Ist auch ziemlich langweilig. Daher, bin ich nach soooo viele Jahren immer noch nicht sicher ob du wirklich da bist (kann es wirklich solche Leute geben?) oder nur ein BOT für jemand anderes.

Mit dem Vorschlag wollte ich das Gespräch weiterbringen. Das ist auch gelungen. Ich denke die jetztige Situation ist deutlich schlechter als kommuniziert wird. Obwohl ich gestern überall gute Verbindungen bei der BVG hatte. Ich finde regulären Ik Betrieb auf der U5, sich nicht durchsetzen wird oder kann und vllt. Pendelverkehr an den Linienenden, eine bessere Lösung bietet.

Und blah, blah, blah...was Brexit mit BVG versäumnissen zu tun hat, weiss ich nicht. Du solltest vielleicht dein Ostblock Ausländerproblem ausschalten, wenn du hier schreibst. Ich lebe bestimmt deutlich länger in der 'Bundesrepublik' als du. Zahle seitdem Steuern und lasse mich ungern das Wort verbieten. Englische Fairness und Free Speech sind in mir. Get over it!

Ob Du Dir sicher bist oder nicht wer oder was ich bin- mir ist es egal und ich bin so und schreibe so wie ich denke und will-und für mich.
Umsteigezwänge an Zwischenpunkten infolge von Fahrzeugmangel ist genauso Blödsinn wie Fremdfahrzeuge für die U5 zu generieren-
kommt doch sonst immer anklagendes "die BVG ist so böse zu den Kunden weil dies das und jenes nicht gemacht wird" von Dir-ergo ist dieser Vorschlag auch nichts konstruktives.

Genauso ist mir es scheissegal wie lange Du in der BRD zugange bist,
warum Du wie fast jeder aus den gebrauchten Bundesländern stets betonen mußt Steuern zu zahlen,
sei gewiß in der DDR war das Leben auch nicht Steuer und Abgabenfrei und Bürger in den eroberten Bundesländern,
die in Beschäftigungsverhältnissen stehen zahlen auch heutzutage Steuern,Abgaben und selbst den "Soli"...
Und ich habe bereits mehrmals darauf hingewiesen, das Du in diesem Forum Deine Anglizismen für Dich behalten kannst, wenn Dir der Blutdruck schwillt.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
IsarSteve
Zitat
T6Jagdpilot
Arec hat in seinem ausführlichen Post sehr gut begründet, warum mal nicht einfach mal fremde Fahrzeuge in besondere Netze wie Berlin importieren kann.
Aber immer wieder bilden sich in den Pufferküsserhirnen die krudesten Ideen, Fahrzeuge mal fix per Gedankenblitz umzusetzen,
was auf der heimischen Modellstraßen oder Eisen/Ubahn funktionieren mag,aber nicht im realen Leben.
Ob in Deutschland oder Brexit-GB...

T6JP

Ja, hat er.

Höre endlich mal auf, dich ständig selbst zu loben. Wie gesagt, das 'Ich bin so toll, alle andere Idioten' denken ist dein Problem. Ist auch ziemlich langweilig. Daher, bin ich nach soooo viele Jahren immer noch nicht sicher ob du wirklich da bist (kann es wirklich solche Leute geben?) oder nur ein BOT für jemand anderes.

Mit dem Vorschlag wollte ich das Gespräch weiterbringen. Das ist auch gelungen. Ich denke die jetztige Situation ist deutlich schlechter als kommuniziert wird. Obwohl ich gestern überall gute Verbindungen bei der BVG hatte. Ich finde regulären Ik Betrieb auf der U5, sich nicht durchsetzen wird oder kann und vllt. Pendelverkehr an den Linienenden, eine bessere Lösung bietet.

Und blah, blah, blah...was Brexit mit BVG versäumnissen zu tun hat, weiss ich nicht. Du solltest vielleicht dein Ostblock Ausländerproblem ausschalten, wenn du hier schreibst. Ich lebe bestimmt deutlich länger in der 'Bundesrepublik' als du. Zahle seitdem Steuern und lasse mich ungern das Wort verbieten. Englische Fairness und Free Speech sind in mir. Get over it!

Ob Du Dir sicher bist oder nicht wer oder was ich bin- mir ist es egal und ich bin so und schreibe so wie ich denke und will-und für mich.
Umsteigezwänge an Zwischenpunkten infolge von Fahrzeugmangel ist genauso Blödsinn wie Fremdfahrzeuge für die U5 zu generieren-
kommt doch sonst immer anklagendes "die BVG ist so böse zu den Kunden weil dies das und jenes nicht gemacht wird" von Dir-ergo ist dieser Vorschlag auch nichts konstruktives.

Genauso ist mir es scheissegal wie lange Du in der BRD zugange bist,
warum Du wie fast jeder aus den gebrauchten Bundesländern stets betonen mußt Steuern zu zahlen,
sei gewiß in der DDR war das Leben auch nicht Steuer und Abgabenfrei und Bürger in den eroberten Bundesländern,
die in Beschäftigungsverhältnissen stehen zahlen auch heutzutage Steuern,Abgaben und selbst den "Soli"...
Und ich habe bereits mehrmals darauf hingewiesen, das Du in diesem Forum Deine Anglizismen für Dich behalten kannst, wenn Dir der Blutdruck schwillt.

T6JP

+1 :-)
Zitat
B-V 3313
Zitat
T6Jagdpilot
Wieso Erinnerungslücke- Tatsache ist doch es gab genug Fahrzeuge-denn die DDR hat eben wo nötig Gebrauchtfahrzeuge beschafft oder umgebaut.

Tja, nur hat man seit der Wiedervereinigung keinen zweiten Betrieb mehr von dem man mal eben Gebrauchtfahrzeuge beziehen könnte.

Zitat
T6Jagdpilot
Erst nach der Wende wurden die E-und D-Wagen , und eben genau von diesen Sparwessis die vorher dankend die D-Mark der BVB einkassierten, massiv in die Ecke gestellt, verschrottet, verkauft, weil man die kurzfristig wegrechnete.

Du willst nicht ernsthaft behaupten, dass die BVB auch nur eine einzige D-Mark an die BVG für die Züge überwiesen hat? Und das die Fahrgastzahlen drastisch zurückgingen und man deshalb Züge einsparen konnte bzw. musste, erwähnst du auch nicht.

Zitat
T6Jagdpilot
Genauso wie man später den Bedarf an Straßenbahnen schönrechnete, die Fahrgäste im Südosten in Solo-Kt pferchte und hinterher feststellen musste, das es halt nicht reicht-und sich mühsam mit der Bestellung von Flexi zu retten versuchte und dafür GT6 nach dem Südosten umsetzte, die die gleiche Kapazität wie die vorher eingesetzten T6-Traktionen haben-die Liste ließe sich beliebig fortsetzen...

Die Abstellung der T6 und die Solo-KT waren sicherlich ein Fehler, der Einsatz der GT6N ist aber keine Rettung, sondern ein Bestandteil des barrierefreien ÖPNV. Sie wären heute so oder so im Einsatz.

Ob man die Wagen nun in wie von Nemo erwähnt in Naturalien bezahlt, oder Leistungen gegen Transitgebühren verrechnet hat ist in dem Sinne egal-
es sind die Wagen von der BVB auf die Art bezahlt worden statt mit mit barer Münze. Aber es war eben ein Devisenbasierter Handel.
Sinkende Fahrgastzahlen hätten die Abstellung der E III Züge noch gerechtfertigt,
die erst aufgefrischten D-Wagen zu verkaufen und dann zu merken man muss doch neue Züge beschaffen ( Br H) ist doch fragwürdig,
zumal die H-Züge nicht so zuverlässig liefen wie von Bombardier versprochen.
Letztendlich haben die H-Züge den Kollaps nur etwas weiter geschoben, weil die Kilometerleistung mit weniger Zügen und gleichem Angebot, bzw Ausdehnung
doch mehr an der Substanz zehrt als der BWLer zugeben will und auf die Fachleute der Fahrzeugabteilung nicht hören will-denn von ihm erwartet man die Einsparungen-koste es was es wolle....
So ähnlich rudert die Jenaer Straßenbahn jetzt mit den runter gerittenen Gt6 und deren Ablösung herum.
Sicher wäre der Status der Tatra heute nicht mehr der wie 2007, aber das Ziel Straßenbahn Berlin bis 2014 barrierefrei hat man eh nicht halten können,
angefangen vom Hochwasser in Bautzen, über Mehrleistungspakete bis zu den Platzproblemen auf/in Höfen und Werkstätten.
Man hätte aber die auf Teufel komm raus gewollten Einsparungen nicht doppelt teuer bezahlen müssen, Ausfälle und Fahrgastverluste im Südostraum
nebst Reaktivierung der KTt dürften mehr ausgemacht haben als der Judaslohn für den, der die T6 Abstellung vorgeschlagen hatte.

T6JP
Noch einmal: die BVB haben nichts - aber auch gar nichts! - bezahlt. Ganz im Gegenteil! Im Zeitraum von 1962-1989 flossen rund 104 Millionen D-Mark "Transitgebühren" von der BVG (West) direkt auf ein Konto der BVG (Ost)/BVB! Ebenso die Fahrgeldeinnahmen vom U-Bahnhof Friedrichstraße. Der Westen stellte übrigens keine Rechnung für die Nutzung des Tunnel unter dem Potsdamer Platz aus. Wir wollen doch bitte bei der Wahrheit bleiben und die Geschichte nicht verfälschen.


Die H-Züge waren natürlich auch für die ganz normale Ablösung der älteren Wagen gedacht. Nicht grundlos wurde 1992 die Beschaffung 115 H-Zügen (!) beschlossen. Da ging man bekanntlich noch von 5 Millionen Einwohnern in Berlin im Jahre 2000 aus. Dann kamen aber gleich vier Gründe, die die Beschaffung schrumpfen ließen:
Erstens wuchs Berlin nicht so wie angedacht.
Zweitens wurde der finanzielle Rahmen enger.
Drittens wurde des U-Bahnnetz doch nicht so schnell und groß ausgebaut wie angedacht.
Viertens schumpften die Fahrgastzahlen stark zusammen.
Dafür gab es zwei Gründe - der ansteigende Motorisierungsgrad der Ostberliner und die Wiedererstärkung der S-Bahn.

Die H-Züge wurden also genau richtig beschafft. Nur endete die Beschaffung zu früh und es wurden zu wenig Züge beschafft bzw ist die Beschaffungslücke danach der ausschlaggebende Punkt.

Die D-Züge wurden auch nie großartig saniert, sie wurden nur (DL) auf den ZSA-Betrieb umgebaut. Die Stahldoras konnten nie im ZSA-Betrieb eingesetzt werden (nach Umbau ab 2017 dann schon...).

Die DL-Züge wären heute auch nicht mehr einsatzfähig, sie waren auch aus Aluminium gefertigt und wie die F-Züge aussehen ist ja bekannt.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.2017 04:12 von B-V 3313.
Warum seit ihr eigentlich so nett zueinander? Dieses ist ein Forum und kein Kaffeekränzchen.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
B-V 3313
Noch einmal: die BVB haben nichts - aber auch gar nichts! - bezahlt. Ganz im Gegenteil! Im Zeitraum von 1962-1989 flossen rund 104 Millionen D-Mark "Transitgebühren" von der BVG (West) direkt auf ein Konto der BVG (Ost)/BVB! Wir wollen doch bitte bei der Wahrheit bleiben und die Geschichte nicht verfälschen.

Angenommen, es stimmt was Du schreibst (kann ich jetzt nicht so ohne weiteres nachprüfen). Wo ist dann aber Dein Problem? Als Gegenleistung für die von Dir genannten Zahlungen konnte in dieser Zeit die West-BVG Teile des Liniennetzes der Ost-BVG intensiv und exklusiv nutzen. Ich glaube, nirgendwo auf der Welt gibt es so etwas kostenlos. Auch im heutigen Deutschland müssen Eisenbahnunternehmen für die Netzbenutzung bezahlen. Und ob nun die Ostberliner BVB den Kauf der Westberliner U-Bahnzüge aus diesem Topf oder aus irgendwelchen anderen Quellen bezahlt hat, ist doch uninteressant. Geschenkt wurden sie ihr jedenfalls nicht.

Gruß
Micha

Zitat
T6Jagdpilot
Sicher wäre der Status der Tatra heute nicht mehr der wie 2007, aber das Ziel Straßenbahn Berlin bis 2014 barrierefrei hat man eh nicht halten können, angefangen vom Hochwasser in Bautzen, über Mehrleistungspakete bis zu den Platzproblemen auf/in Höfen und Werkstätten.

Was hat ein Hochwasser von 2010 mit Entscheidungen von 2006/07 zu tun?

Wäre dir das Konzept (übrigens ausnahmslos von Ex-BVB-Leuten erarbeitet) von 1991/92 lieber gewesen? Man hätte sich die Tatramodernisierung gespart und sie mit ca. 350-400 GT6N und GT8N ersetzt. Dann wäre die Berliner Straßenbahn schon seit 2000 komplett barrierefrei. Die Tatras leben ja schon länger als geplant. Die Moderniserung war ja nur für zwei HU-Perioden gedacht.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Micha
Als Gegenleistung für die von Dir genannten Zahlungen konnte in dieser Zeit die West-BVG Teile des Liniennetzes der Ost-BVG intensiv und exklusiv nutzen. Ich glaube, nirgendwo auf der Welt gibt es so etwas kostenlos. Auch im heutigen Deutschland müssen Eisenbahnunternehmen für die Netzbenutzung bezahlen.

Nur werden dafür die Strecken auch unterhalten. Gerade der Zustand der C-Strecke war mehr als hanebüchen und gefährlich. Dort lagen noch Schienen und Stromschienen aus den Anfangsjahren und der Schotter war verfestigt. Die Betriebssicherheit war stark gefährdet.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Nemo
Zitat
Arec

Zitat
Nemo
Du wirst die H-Züge nichtmehr so einfach herstellen können, weil es sicherlich nichtmehr alle Teile auf dem Markt gibt. Außerdem was wäre für Siemens der Unterschied zwischen einer H-Notbestellung und einer IK-Notbestellung? Bombardier ist keine Konkurrenz mehr?
Der H hätte zumindest den Vorteil, ein echter Großprofilzug zu sein. Vermutlich kann man die Probleme mit der fehlenden Teilebeschaffung auch lösen, allerdings kostet eine Anpassung auch wieder Geld und Zeit und erfordert mutmaßlich ein neues Zulassungsverfahren.

Dann kann man von der Zeit her auch auf die J-Züge warten, die sind dann dafür aber auch neuer und zu 100% legal. Vorallem schafft man sich dann keine weitere Splittergattung (H und Hneu wären nicht dasselbe). Da ja Überkapazitäten bei der Schienenfahrzeugindustrie sofort durch Werksschließungen abgebaut werden, haben die Hersteller auch keine Zeit, mal eben so ein paar U-Bahnzüge zwischenzuschieben. Bei Stadler ist zudem die Fertigung auf Ik eingestellt.


Das mit den H-Zügen war ja auch nur mal so in den Raum gestellt. Das da viele Hürden wären, über die heute keiner springen will, ist mir auch klar. Auf der anderen Seite braucht es für die alten H-Züge ja auch Ersatzteile und am Ende ist ein neuer Zug aus vielen bewährten Teilen statistisch zuverlässiger, als eine komplette Neukonstruktion. Auch bin ich fest davon überzeugt, das gut ausgebildete Facharbeiter eine H18 Fertigung schnell auf die Beine gestellt bekommen.

Auch habe ich ehrlich gesagt so meine Bedenken, was die Baureihe J angeht. Keiner weiß, was die Industrie da am Ende anbieten wird. Und da es natürlich wieder um das billigste Angebot geht ( nein, sie werden es nicht gelernt haben) sollten wir uns schon jetzt Gedanken über Baureihe K machen (oder überspringen wir die Bezeichnung wegen Missdeutungspotential von KK ? ;-)) )

Allen einen schönen Tag!
Es sind noch nichtmal die Angebote eingegangen und schon wissen wir, dass die neue Baureihe Mist ist? Ein U-Bahnfahrzeug ist keine Mondrakete. Im Prinzip gibt es die "von der Stange". Nur eben mit Anpassungen hinsichtlich Länge und Breite.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Hallo
würde man nicht auch einige Fahrzeuge einsparen, wenn man den Takt auf allen Linien auf 5 Minuten oder 6/6/7 Minuten ausdünnen würde? Dann würden alle Fahrgäste "ein bißchen" belastet werden und nicht die Einwohner an den Endpunkten mehr oder weniger vom U-Bahnnetz abgeschnitten werden,. Das stelle ich mir, um ehrlich zu sein, noch als die Entscheidung mit den geringsten
Konsequenzen vor.
LG Rekowagen
Zitat
Nemo
Es sind noch nichtmal die Angebote eingegangen und schon wissen wir, dass die neue Baureihe Mist ist? Ein U-Bahnfahrzeug ist keine Mondrakete. Im Prinzip gibt es die "von der Stange". Nur eben mit Anpassungen hinsichtlich Länge und Breite.

Eben das ist das Problem: Eine U-Bahn ist keine Mondrakete. Bei einer Mondrakete kommt es auf Zuverlässigkeit an und Geld spielt nur eine sekundäre Rolle.

Leider ist es mit Anpassungen hinsichtlich Länge und Breite nicht getan. Die meisten Probleme bei der Erprobung des Ik traten mit Bauteilen auf, die nicht vom Hersteller der U-Bahn stammten.
Welche? Und welche Hersteller?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Rekowagen
Hallo
würde man nicht auch einige Fahrzeuge einsparen, wenn man den Takt auf allen Linien auf 5 Minuten oder 6/6/7 Minuten ausdünnen würde? Dann würden alle Fahrgäste "ein bißchen" belastet werden und nicht die Einwohner an den Endpunkten mehr oder weniger vom U-Bahnnetz abgeschnitten werden,. Das stelle ich mir, um ehrlich zu sein, noch als die Entscheidung mit den geringsten
Konsequenzen vor.
LG Rekowagen

Dann lieber keine Taktstreckung und ab und zu Kurzzüge.

*******
Logital bei Twitter.
Das ist ne spannende Frage: Was ist für den Durchsatz und den Fahrgast eigentlich besser? Wenn dieselben Wagen auf mehr Fahrten aufgeteilt werden, ergibt sich natürlich ein dichterer Takt, aber andererseits auch keine volle Ausnutzung der Bahnsteiglänge und damit immer ein entsetzliches Gewusel und längere Haltezeiten…ich schätze mal diese Abwägung wurde hier schonmal irgendwann gründlich diskutiert? :)
Zitat
vasarius
Das ist ne spannende Frage: Was ist für den Durchsatz und den Fahrgast eigentlich besser? Wenn dieselben Wagen auf mehr Fahrten aufgeteilt werden, ergibt sich natürlich ein dichterer Takt, aber andererseits auch keine volle Ausnutzung der Bahnsteiglänge und damit immer ein entsetzliches Gewusel und längere Haltezeiten…ich schätze mal diese Abwägung wurde hier schonmal irgendwann gründlich diskutiert? :)

Das hängt sicher auch davon ab, wie man es kommuniziert. Wenn man den Fahrgästen eine Chance gibt, sich gleich richtig aufzustellen und/oder eine rabiate Abfertigungsmethode wählt, die bei der Etablierung von Kurzzughaltepositionen hilft, kann es klappen. Mit der Zeit sollten dann vielleicht selbst Berliner Fahrgäste lernen können, wo gut eingestiegen werden kann. Wenn es so bleibt wie es ist und bei Kurzzügen auf jede Touri-Gruppe gewartet wird, die nach 15 Bedenksekunden vom falschen Ende des Bahnsteigs dem Kurzzug hinterher geschlurft kommt, ist sicher ein längerer Takt mit längeren Zügen besser als ein kurzer Takt mit kurzen Zügen.
Dann würde auf manchen Linien der Verkehr zusammenbrechen. Auf der U6 musste ja schon von 5- auf 4,5-Min-Takt verdichtet werden, weil es einfach zu voll ist auf manchen Abschnitten. Auf der U7 wurde schon als (Fahrzeug-)Sparmaßnahme auf 4,5 Minuten gestreckt. So etwas geht immer auf kosten der Betriebsqualität. Je stärker ausgelastet die Züge sind, desto länger dauern die Aufenthalte an den Stationen. Wenn die Züge dann packevoll bis unter das Dach sind, braucht man ggf. längere Aufenthalts- und Pufferzeiten als bisher und folglich wieder mehr Fahrzeuge, da die Umläufe länger werden. Dann kann man auch gleich einen den bisherigen, dichteren Takt fahren.

Daran ändern auch Kurzzüge nichts, da man auch dann mehr Fahrgäste pro Tür und Wagen hat als bisher.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.2017 16:40 von Arec.
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