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Vetternwirtschaft bei der BVG?
geschrieben von Tradibahner 
„Bild“-Bericht: Bandkollegen von BVG-Finanzchef im Unternehmen beschäftigt

Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gibt es einem Zeitungsbericht zufolge interne Kritik an der Besetzung von Posten mit Bandkollegen des Finanzchefs des Unternehmens. Mitarbeiter klagten über „Vetternwirtschaft“, hieß es in „Bild“ und „B.Z.“ (Samstag). Grund: Zwei Mitglieder einer Hobbyband des Finanzchefs hätten in diesem Jahr Führungsjobs bekommen. – Quelle: [mobil.berliner-zeitung.de] ©2017

MfG Holger



[tradibahner.de]


Zufall ist das sicher nicht.
Zitat
micha774
Zufall ist das sicher nicht.

Sicher nicht, allerdings spielen in jeder Organisation dieser Welt bei Personalentscheidungen auch zwischenmenschliche Beziehungen bzw. Zu- und Abneigungen eine Rolle. die durch standardisierte Assetment-Verfahren nicht ausgeschaltet werden kann - schließlich müssen die Beteiligten ja auch später "on the job" miteinander klar kommen...

Viele Grüße
Arnd
Das nennt man aber Seilschaften. Und muss nicht in der Wirtschaft alles ausgeschrieben werden?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Das nennt man aber Seilschaften. Und muss nicht in der Wirtschaft alles ausgeschrieben werden?

Im öffentlichen Dienst ja. Dennoch haben die Arbeitgeber hinreichend Möglichkeiten, ihre jeweiligen "Wunschbewerber" durchzusetzen. Du kannst z. B. gegen eine Stellenbesetzung als unterlegener Bewerber nur klagen, wenn Du eine Diskriminierung Deinerselbst nach dem AGG oder SGB IX nachweisen kannst - und selbst dann springen bestenfalls ein paar Monatsgehälter als Abfindung heraus...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Tradibahner
Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gibt es einem Zeitungsbericht zufolge interne Kritik an der Besetzung von Posten mit Bandkollegen des Finanzchefs des Unternehmens.

Warum auch nicht. Gibt es mal nichts zu tun, können sie die Zeit zum Proben nutzen, ohne sich erst umständlich verabreden zu müssen.
Hat nicht auch Frau Nikutta diverse hochdekorierte Positionen in ihrem Umfeld mit Freunden und Verwandten besetzt? Ich meine, es gab da mal eine ähnliche Diskussion.
Ein Beitrag wurde entfernt. Der Eingangsbeitrag ist absolut sachlich und informierend gehalten. Es besteht also überhaupt kein Grund die Motivation des Einstellers zu hinterfragen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2017 22:37 von Forummaster Berlin.
Zitat
Forummaster Berlin
Ein Beitrag wurde entfernt. Der Eingangsbeitrag ist absolut sachlich und informierend gehalten. Es besteht also überhaupt kein Grund die Motivation des Einstellers zu hinterfragen.

Schon gut - nur ruhig... :-)

Viele Grüße
Arnd
"Aber das Unternehmen fordere seine Mitarbeiter sogar dazu auf, Bekannte, Freunde oder Verwandte zu vermitteln."

Ist das nicht in vielen Unternehmen so? Bei mir in der Firma hängen am schwarzen Brett auch Stellenausschreibungen und die sieht ein Fremder in der Regel nicht.
Zitat
Joe
"Aber das Unternehmen fordere seine Mitarbeiter sogar dazu auf, Bekannte, Freunde oder Verwandte zu vermitteln."

Ist das nicht in vielen Unternehmen so? Bei mir in der Firma hängen am schwarzen Brett auch Stellenausschreibungen und die sieht ein Fremder in der Regel nicht.

Aber auf Stellen für Führungspositionen? Die meisten Firmen suchen zur Zeit Arbeitskräfte über "Schwarze Bretter", Mundpropaganda, wobei letztere eventuell auch belohnt wird. Aber wenn Führungspositionen mit Familienmitglieder oder Freunde bzw gute Bekannte besetzt werden, hat dies schon einen bitteren Beigeschmack.

MfG Holger



[tradibahner.de]


Zitat
Tradibahner
Zitat
Joe
"Aber das Unternehmen fordere seine Mitarbeiter sogar dazu auf, Bekannte, Freunde oder Verwandte zu vermitteln."

Ist das nicht in vielen Unternehmen so? Bei mir in der Firma hängen am schwarzen Brett auch Stellenausschreibungen und die sieht ein Fremder in der Regel nicht.

Aber auf Stellen für Führungspositionen? Die meisten Firmen suchen zur Zeit Arbeitskräfte über "Schwarze Bretter", Mundpropaganda, wobei letztere eventuell auch belohnt wird. Aber wenn Führungspositionen mit Familienmitglieder oder Freunde bzw gute Bekannte besetzt werden, hat dies schon einen bitteren Beigeschmack.

Einen kleinen Geschmack schon , aber : Alle Stellen, um die es hier scheinbar geht , wurden ganz normal ausgeschrieben und jeder konnte sich darauf bewerben. Wenn es für diese Stellen keine anderen Bewerber oder nur unfähige Bewerber gab, haben die Leute nunmal Glück gehabt. Über die Einstellung entscheidet ja nicht der Finanzchef alleine.
Auch für die unteren Stellen sollen sich auch Bekannte/Verwandte etc. bewerben, weil es nunmal nicht genügend (fähige) Bewerber für die teilweise offenen Stellen in der Firma gibt.

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Guten Tag !
Finde ich nicht gut! Erinnert an atac.

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Tradibahner
Zitat
Joe
"Aber das Unternehmen fordere seine Mitarbeiter sogar dazu auf, Bekannte, Freunde oder Verwandte zu vermitteln."

Ist das nicht in vielen Unternehmen so? Bei mir in der Firma hängen am schwarzen Brett auch Stellenausschreibungen und die sieht ein Fremder in der Regel nicht.

Aber auf Stellen für Führungspositionen? Die meisten Firmen suchen zur Zeit Arbeitskräfte über "Schwarze Bretter", Mundpropaganda, wobei letztere eventuell auch belohnt wird. Aber wenn Führungspositionen mit Familienmitglieder oder Freunde bzw gute Bekannte besetzt werden, hat dies schon einen bitteren Beigeschmack.

Posten oder Auftragsgemauschel ziehen sich durch alle Branchen-leider-
und egal zu welcher aktuellen politischen Konstellation an der Regierung und damit auch nachgeordneten öffentl.Betrieben, ergo auch bei der BVG.

Nun gibt es reichlich Stellen bei der Firma zu besetzen, ca 2x im Monat geht eine Stellenauschreibung durch die Betriebspost,
wo die intern und öffentlich vakanten Stellen zum Aushang, bzw lesen im I-net mitgeteilt werden.
( ist eine PDF, weshalb hier als Dateianhang nicht veröffentlichtbar.)

Es ist nicht das Problem, wenn Mitarbeiter der BVG Freunde und Verwandte auf die (im Gegensatz zur freien Wirtschaft recht mau,
gegenüber den "kleinen aber unverzichtbare Arbeitsbienen" im Unternehmen aber mit fürstlichen Lohngruppen ausgestatteten)
Stellen als quasi "headhunter" (brr dieses Mänätscherdeutsch) auftreten.

Zum Problem wird sowas erst, wenn auf die Vergabe solcher hohen Stellen hinter den Kulissen Einfluß genommen wird,
wenn es noch andere Bewerber auf diese Stellen geben würde.
In Zeiten des Fachkräftemangels kann es aber durchaus sein, das niemand anders Lust auf einen Führungsposten in der Anstalt hat,
weil es woanders zwar genauso irre abgeht, aber bessere Konditionen geboten werden.
Man muß eben halt nur beweisen können, das gemauschelt wurde-früher oder später kommt alles ans Licht was unkorrekt abgelaufen ist.
Und wenn ist die Konsequenz daraus genauso gering wie das Skandälchen was irgendwann mal aufgebauscht wurde,
im Gegensatz zu Millionendeals in der hohen Wirtschaft oder Poltitik..

T6JP
Es gibt zu Allem ein ganzes Sammelsurium an Argumenten dafür oder dagegen...

Sucht ein Unternehmen selbst nach geeigneten Kandidaten, muss es später keine überhöhten Forderungen an diese Vermittlungsagenturen entrichten. Somit ist das Rekrutieren aus dem Mitarbeiter-Bekanntenkreis nicht die schlechteste Lösung, zumal dabei die Gruppe an zuverlässigen Neukollegen höher sein dürfte.
Auch kann ich in der Regel mit einem guten Bekannten eher mal Klartext reden, als mit einem Fremden, der sich dann gleich unfair behandelt fühlt, und alles an die große Glocke hängt. Natürlich ergibt sich auch die Möglichkeit des gegenseitigen Deckens durch Verschweigen. Doch wenn ich mir so das Thema Fahrzeugbeschaffung ansehe, könnte man der Meinung sein, das es davon schon genug gibt.

Auf der anderen Seite ist das alles mehr als gemein allen anderen Beweber gegenüber, wenn dann solch eine Stelle auch noch öffentlich ausgeschrieben wird, nur um den Schein zu wahren.

Allen einen schönen Tag!
Zitat
Jahreskarte
Somit ist das Rekrutieren aus dem Mitarbeiter-Bekanntenkreis nicht die schlechteste Lösung, zumal dabei die Gruppe an zuverlässigen Neukollegen höher sein dürfte.

Über diese Brücke würde ich unter gar keinen Umständen ein zweites Mal gehen. Entpuppt sich der Bekannte doch nicht als so zuverlässig oder kompetent, fällt alles auf einen selber zurück. Wen man denn da angeschleppt hätte, ist dabei noch der netteste Vorwurf, den man sich dabei gefallen lassen muß.
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