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Fragenthread 2018 (1.Quartal)
geschrieben von micha774 
Moin,

ja es gibt diesen, leider recht kurzen Kreuzungsabschnitt zwischen Alt-Renickendorf und K.-B.-Nervenklinik. Dieser dient aber nur als zusätzliche Kreuzungsmöglichkeit bei Verspätungen.
Normalerweise wird in Tegel und in Schönholz gekreuzt. Hat einer der Züge, je nach Richtung usw., Verspätung, wird die Zugkreuzung eben auf diesen Abschnitt verlegt.
Für einen 10er-Takt müsste die Strecke definitiv aus- bzw. umgebaut werden. Die Trassen bzw örtlichen Gegebenheiten sollten vorhanden sein bzw es hergeben. Ist wohl eher eine Geldfrage.
Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen :-)



Gruß Felix
Zitat
Elster56
Zitat
Railroader
Hier steht was dazu:

[www.punkt3.de]

Moin,

ich zitiere weiterhin aus jener Punkt3:
"Sukzessive wieder in den Betrieb gehende Wagen der Baureihe 485 verlängern die Züge auf den Linien S 1, S 45, S 46 und S 75."

Ich wusste gar nicht, dass die BR485 auf der S1 fährt..oder gibts da endlich doch mal Pläne für..?!



Gruß Felix

Genauso interessant ist
Zitat
So können auf den Linien S 1, S 45, S 46 und S 75 nun wieder Vollzüge fahren.

Das ist mit der S45 ist ja auch schon eine Ewigkeit her, dass da mal Vollzüge gefahren sind.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2018 12:01 von Flexist.
Zitat
Elster56
Zitat
Railroader
Hier steht was dazu:

[www.punkt3.de]

Moin,

ich zitiere weiterhin aus jener Punkt3:
"Sukzessive wieder in den Betrieb gehende Wagen der Baureihe 485 verlängern die Züge auf den Linien S 1, S 45, S 46 und S 75."

Ich wusste gar nicht, dass die BR485 auf der S1 fährt..oder gibts da endlich doch mal Pläne für..?!



Gruß Felix

Nee, aber mehr Viertelzüge 485 konnten Viertelzüge 481 freisetzen, die widerum Züge verlängern könnten.

*******
Logital bei Twitter.
Zitat
Flexist
Zitat
Elster56
Zitat
Railroader
Hier steht was dazu:

[www.punkt3.de]

Moin,

ich zitiere weiterhin aus jener Punkt3:
"Sukzessive wieder in den Betrieb gehende Wagen der Baureihe 485 verlängern die Züge auf den Linien S 1, S 45, S 46 und S 75."

Ich wusste gar nicht, dass die BR485 auf der S1 fährt..oder gibts da endlich doch mal Pläne für..?!



Gruß Felix

Genauso interessant ist
Zitat
So können auf den Linien S 1, S 45, S 46 und S 75 nun wieder Vollzüge fahren.

Das ist mit der S45 ist ja auch schon eine Ewigkeit her, dass da mal Vollzüge gefahren sind.

Ich würde mal behaupten, dass auf der S45 nie Vollzüge gefahren sind.

*******
Logital bei Twitter.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2018 12:03 von Logital.
Moin,

ach schaaaaaade *grins* hätte mich so sehr auf 485er im Tunnel gefreut hihi

Nee, Spass bei Seite: danke für die Erklärung!



Gruß Felix
Zitat
Logital
Ich würde mal behaupten, dass auf der S45 nie Vollzüge gefahren sind.

Auch nicht als sie ab 1993 zwischen Westend und Schönefeld fuhr?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Logital
Ich würde mal behaupten, dass auf der S45 nie Vollzüge gefahren sind.

Auch nicht als sie ab 1993 zwischen Westend und Schönefeld fuhr?

Hmm, gute Frage, könnte tatsächlich sein, war wahrscheinlich sogar so, weißt dus?

*******
Logital bei Twitter.
Ich habe das so in Erinnerung, kann mich aber täuschen.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ich bin nämlich auch der Meinung, dass sie, bis die S47 kam, mit Vollzügen bis Westend unterwegs war.
Zitat
Elster56
Zitat
Railroader
Hier steht was dazu: [www.punkt3.de]

Ich zitiere weiterhin aus jener Punkt3:
"Sukzessive wieder in den Betrieb gehende Wagen der Baureihe 485 verlängern die Züge auf den Linien S 1, S 45, S 46 und S 75."

Ich wusste gar nicht, dass die BR485 auf der S1 fährt..oder gibts da endlich doch mal Pläne für..?!

Der Artikel ist von 2012. Mittlerweile gibt es nicht mal eine theoretische sinnvolle Möglichkeit, auf der S1 mit Zügen ohne ZBS zu fahren, es sei denn, man betreibt einen Stummelzug auf dem Südabschnitt und kehrt den dort irgendwo am Bahnsteig oder fährt rückwärts in die Kehre Schöneberg.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2018 15:34 von Arec.
Zitat
Flexist
Ich bin nämlich auch der Meinung, dass sie, bis die S47 kam, mit Vollzügen bis Westend unterwegs war.

Nein, definitiv nicht. Die Umstellung der S45 von 4/4- auf 3/4-Züge kam nach der Eröffnung des Südrings ziemlich schnell, spätestens mit Einrichtung der Verstärkerzuggruppen Westend -- Baumschulenweg und der Verlängerung der S46 nach Königs Wusterhausen im Sommer 94. Seither war sie quasi durchweg mit 3/4 oder kürzer unterwegs, ausgenommen ist die Streckensperre Baumschulenweg -- Treptower Park im Jahre 1999.

Gruß
Mike
Es gab bald nach der Wende eine einzige Testfahrt Wannsee - Frohnau und zurück und zu einer Jubiläumveranstaltung Sonderfahrten ab Potsdamer Platz

Beste Grüße
Harald Tschirner
@Drstar: Nein, wir haben ganz sicher achsselektiven Gleitschutz beim 481 erhalten. Es steht auch in anderen Artikeln im Internet eindeutiger. Seither ist das Problem mit dem Ruckeln auch erst so präsent. Das gehörte damals zum großen Umbau und, wie gesagt, Antrag beim EBA zur Erhöhung der Geschwindigkeit wurde gestellt.
Zitat
drstar
Beim Beschleunigen könnte ich mir vorstellen, daß es etwas mit Umschaltung Stern- auf Dreieckschaltung zu tun hat, angefahren wird im Stern, sobald eine gewisse Geschwindigkeit erreicht ist, erfolgt dann die Umschaltung auf Dreieck. Würde gleich in Dreieckschaltung angefahren werden, wären die Motoren schnell platt.

Die Stren-Dreieck-Schaltung zur Anlaufstromreduzierung wurde früher bei großen Drehstrommotoren mit Kurzschlussläufer gern verwendet. Nach Einführung der Leistungselektronik ist das nicht mehr nötig und wäre sehr nachteilig. In Sternschaltung erreicht der Motor dabei nur ein Drittel der Nennleistung.
Der Einsatz von Frequenzumrichtern mit Zwischenkreis und Pulswechselsteller vermeidet diesen Nachteil, sorgt für hohes Anlaufmoment bei niedriger Gesamtstromaufnahme.

so long

Mario
Zitat
Harald Tschirner
Es gab bald nach der Wende eine einzige Testfahrt Wannsee - Frohnau und zurück und zu einer Jubiläumveranstaltung Sonderfahrten ab Potsdamer Platz

...und am 16.01.2015, diesmal Test-/Probefahrten im Nord/Südtunnel.

Video 1 (kurz)

Video 2 (lang)

"Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben kann und trotzdem ein Idiot ist."
Zitat
VBB/HVV
Ich denke mal, das könnte daran liegen, wenn der S-Bahn-Zug kurzzeitig keinen Kontakt zur Stromschiene hatte und ihn dann wieder bekommt, wenn der Sollwertgeber dann vorher nicht in die 0-Stellung bewegt wurde wird der Brems- oder Beschleunigungs-Vorgang wahrscheinlich sehr plötzlich wieder fortgesetzt, was sich dann wahrscheinlich in diesem Rucken äußert.

Der Kontakt zur Stromschiene soll auf S-Bahnstrecken normalerweise nicht abreißen, solange alle Stromabnehmer des Zuges intakt sind. Ausnahme sind sogenannte "Große Trennstellen" an den Grenzen der einzelnen Bahnspeisebezirke oder in Weichengebieten mit ungünstiger Geometrie. Diese Trennstellen sollen und können durch die Stromabnehmer eines Viertelzuges nicht gebrückt werden, was für alle Typen außer der BR 485/885 mit durchgehender Zugsammelschiene gilt. Deshalb sind diese Stellen stets durch Ausschalt-/Einschaltzeichen signalisiert und müssen im Leerlauf passiert werden. Meist befinden sie sich in der Bahnhofseinfahrt. Dort kann es beim elektrischen Bremsen mit Rückspeisung durch die Umschaltung von der Nutzbremse auf Widerstandsbremse und zurück tatsächlich zu Ruckerscheinungen kommen. Das erklärt aber nicht das Rucken beim Beschleunigen.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2018 22:23 von der weiße bim.
Zitat
Jay
Das tritt auch bei durchgehendem Kontakt zur Stromschiene auf. Mir hat zwar mal jemand den Grund schlüssig erklärt, ich hab es jetzt aber nicht mehr genau parat. Ich meine es war irgendwas mit Drehstrom und der Frequenz. Wenn es ruckt, dann ist der Frequenzwächter aktiv, der verhindern soll, dass die Sicherungstechnik ungewollt beeinflusst wird.

Du meinst den 50- bzw. 42-Hz-Wächter. Bei jeder Anfahrt und Bremsung überstreicht der Pulswechselrichter und auch der Bremssteller die für die Gleisstromkreise der Zugsicherungstechnik kritische Frequenz. Ist die Störfreuenz aus dem Umrichter (typabhängig um die 30 km/h) bei einem Schaden an Filterkondensator bzw. Glättungsdrossel über dem eingestellten Grenzwert, schaltet der Antrieb aus. Die Störmeldung müsste jedoch zunächst quittiert werden, bevor der Lokführer den Antrieb erneut einschalten kann. Beim elektrischen Bremsen geht der Zug einfach auf die Luftbremsen über.
Für wiederholt auftretende Ruckeleien ist diese Ursache aber wohl zu selten.

Übrigens auch ein Vorteil der Elektronischen Stellwerke, die meist mit Achszählern arbeiten und den Gleiskurzschluß durch Fahrzeugachsen für die Gleisbesetztmeldung nicht mehr auswerten. Damit können künftig die Züge auf den Frequenzwächter wieder verzichten. Und das Geklapper auf ausgefahrenen Isolierstößen im Gleis entfällt. Und der Kupferklau an Gleisdrosseln.

so long

Mario
Zitat
Untergrundratte
Problematisch ist auch das Netz an sich. Wenn mehrere Züge gleichzeitig in einem Speisebezirk anfahren, kann es zu kurzen Stromunterbrechungen kommen (auch bei der U-Bahn der Fall).

Die Stromunterbrechung bei Überlastung in einem Bahnspeisebezirk führt oft nicht zur kompletten Ausschaltung. Meist sind die Stromschienenabschnitte zweiseitig von je einem Unterwerk an beiden Enden versorgt. Schaltet das stärker belastete Seite aus, übernimmt das andere Werk ohne Unterbrechung. Bei Kurzschluss sollen natürlich beide Seiten unverzögert auslösen.
Die Wiedereinschaltung dauert dann mindestens 10 Sekunden, da vor dem Wiedereinschalten zunächst auf Kurzschlussfreiheit geprüft werden muss. Dieser Vorgang läuft automatisch ab, kann durch die Leitstelle nicht beschleunigt werden. Für Rucken im Zug also auch keine plausible Erklärung.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Jay
Das tritt auch bei durchgehendem Kontakt zur Stromschiene auf. Mir hat zwar mal jemand den Grund schlüssig erklärt, ich hab es jetzt aber nicht mehr genau parat. Ich meine es war irgendwas mit Drehstrom und der Frequenz. Wenn es ruckt, dann ist der Frequenzwächter aktiv, der verhindern soll, dass die Sicherungstechnik ungewollt beeinflusst wird.

Du meinst den 50- bzw. 42-Hz-Wächter. Bei jeder Anfahrt und Bremsung überstreicht der Pulswechselrichter und auch der Bremssteller die für die Gleisstromkreise der Zugsicherungstechnik kritische Frequenz. Ist die Störfreuenz aus dem Umrichter (typabhängig um die 30 km/h) bei einem Schaden an Filterkondensator bzw. Glättungsdrossel über dem eingestellten Grenzwert, schaltet der Antrieb aus. Die Störmeldung müsste jedoch zunächst quittiert werden, bevor der Lokführer den Antrieb erneut einschalten kann. Beim elektrischen Bremsen geht der Zug einfach auf die Luftbremsen über.
Für wiederholt auftretende Ruckeleien ist diese Ursache aber wohl zu selten.
[...]

Das, was du da schilderst, passt in der Tat weniger zu dem Geruckel, habe ich aber auch schon (in beiden Varianten) erlebt. Der Antrieb schaltet sich allerdings dann wieder allein zu. In einem Fall war es tatsächlich so, dass das Viertel, in dem ich saß, beim jedem Anfahrvorgang bei etwa 30 km/h ausstieg. Da das schon ein paar Jahre her ist, dürften tatsächlich Wartungsrückstände die Ursache gewesen sein.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Könnte die hier diskutierte Ruckelei der 481 evtl. mit falsch gemessenen Ist-Geschwindigkeiten wegen verunreinigter oder sonstwie gestörter Sensoren zu tun haben, die beim nächsten Abfragen als solche erkannt und dann von der Steuerung korrigiert werden? Ähnliche Erscheinungen habe ich manchmal auch bei meinem Rollstuhl und bekam dafür vom Techniker des Sanitätshauses ebendiese Erklärung...

Viele Grüße
Arnd
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