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Straßenbahn-Bauarbeiten 2018
geschrieben von Arnd Hellinger 
Das Thema hatten wir schon Hauptgrund wieso die Strecke nur, in ganz seltenen Fällen benutzt wird ist das Begegnungsverbot mit Fahrzeugen der Baureihe Flexity.
Dann würde die Strecke als Ausweichstrecke aber keinen Sinn machen, wenn diese nicht zu nutzen ist. Zudem meine ich mich zu erinnern, dass dort bereits sehr wohl vor ein paar Jahren Flexity gefahren sind.
Zitat
m7486
Zu den Bauarbeiten an der Otto-Braun-Straße:

Warum fahren eigentlich alle Linien über die sowieso schon stark befahrene Karl-Liebknecht-Straße und nicht - wenigestens eine - über die Alte und Neue Schönhauser Straße?
Bis auf die U5 erreicht man über die alte Strecke sowohl die U2, die U8 als auch die S-Bahn.

Ein Grund könnte die noch nicht erfolgte Ausrüstung der U-Bahnhöfe Rosa-Luxemburg-Platz und Weinmeisterstraße mit Aufzügen sein...

Viele Grüße
Arnd
Gefahren ja aber immer nur eine je Richtung, die andere musste immer warten.

Das mit den Aufzügen kommt dann noch dazu.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.2018 23:08 von Sasukefan86.
Zitat
der weiße bim

...

Im Schöneweide/Köpenicker Netz geht es jedoch sogleich munter weiter. Der eingleisige Abschnitt unter der Eisenbahnüberführung Sterndamm wird nun endlich beseitigt.

Das führt zu interessanten Linienverknüpfungen am Königsplatz:

Die Linie 21 wird mit der 60 verbunden und fährt durchgehend zwischen Bahnhof Lichtenberg/Gudrunstraße und Friedrichshagen/Altes Wasserwerk. Damit entsteht Berlins längste Straßenbahnlinie mit 52,2 km Länge, 161 Minuten Fahrzeit und 59 Minuten Haltezeit (Hauptverkehrszeit, für eine ganze Runde addiert). Die Anstalt zeigt sich hier recht großzügig, denn nach der Sechstelregelung würden 27 Minuten Haltezeit ausreichen. Es werden im Tagesverkehr aber 11 Umläufe gefahren (neun Lichtenberger, zwei Köpenicker), alle mit GTZ besetzt, trotz der Endschleifen an beiden Enden, aber mit den Linkshaltestellen am Frankfurter Tor und in Rummelsburg.

Die Linie 37 schildert am Königplatz auf 67 um und endet am FEZ. Die Gesamtfahrzeit für eine 25,3 km lange Runde beträgt 76 Minuten. Plus 24 Minuten Haltezeit kommt ein Umlauf auf 100 Minuten, so dass fünf GTZ aus Lichtenberg reichen.

Auch die Linie M17 schildert am Königsplatz auf 67 um, fährt aber bis zum Krankenhaus Köpenick. Eine Runde ist 41,2 km lang, die in 121 Minuten zurückgelegt wird, Haltezeiten zusammen 29 Minuten. Bei 10 Minuten Taktfolge werden 15 Umläufe gebraucht. 10 Tatrazüge und vier GT6U stellt Marzahn, ein GT kommt aus Köpenick.

...

Vielen Dank, sehr interessante Erläuterung!

Was ist mit der Linie 27? Fährt sie planmäßig, so dass jetzt 3 Linien in 20 Min. zum Krankenhaus Köpenick fahren, oder endet sie während der Bauarbeiten auch am FEZ?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.04.2018 08:30 von Tom81.
Zitat
Tom81
Was ist mit der Linie 27? Fährt sie planmäßig, so dass jetzt 3 Linien in 20 Min. zum Krankenhaus Köpenick fahren, oder endet sie während der Bauarbeiten auch am FEZ?

Natürlich fährt die Linie 27 völlig fahrplanmäßig, da sie von der Baustelle am Bahnhof Schöneweide nicht betroffen ist.
Lediglich der Fahrzeugeinsatz wurde geändert, weil auf den Kombilinien 21/60 und 37/67 nur GTZ eingesetzt werden können. Sonst kamen auf der 27 oft die GTZ zum Einsatz, um im Störungsfall am FEZ wenden zu können. Jetzt sind ausschließlich GT6U im Einsatz (sieben von Marzahn und ein Köpenicker). Eine Wende am FEZ scheidet damit definitiv aus.

so long

Mario
Zitat
Tramy1

...

Jetzt wird es in Friedrichshagen so richtig Böse:



Seit gestern erst die "Verkehrsschilder" hingestellt zum: "Absolutes Halteverbot".

Zeitnahe Info der BVG nicht wirklich.

Wir hier in Friedrichshagen sind nun sehr gespannt, wo die ganzen PKW´s und Transporter hinsollen?

Schon jetzt herscht hier "Parkplatzkrieg"! Das nur zwischen "Brauerei" und "Altes Wasswerwerk". Zusätzlich werden einige "Nebenstrassen" zum Parken auch noch dicht gemacht.

Selbst die "Nebenstrassen" sind schon jetzt völlig zugeparkt und kein Platz zu finden.

Am WE kommen noch die ganzen "Besucher" hinzu.

Das wird ein Fest, aber kein "Bölschefest"!

GLG.................Tramy1
Na und?

Es gibt kein Recht darauf seinen privaten PKW jederzeit und überall auf öffentlichem Straßenland abstellen zu können! Wenn die Parkplätze weg sind, dann muss eben woanders geparkt werden. So einfach ist die Welt. Das Geheule ist also völlig sinnfrei.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Na und?

Es gibt kein Recht darauf seinen privaten PKW jederzeit und überall auf öffentlichem Straßenland abstellen zu können! Wenn die Parkplätze weg sind, dann muss eben woanders geparkt werden. So einfach ist die Welt. Das Geheule ist also völlig sinnfrei.

Auf einer Seite hast du Recht.

Auf der anderen Seite eben nicht.

Egal welche Baumaßnahmen gibt, es wird immer versucht, Ersatz zu ermöglichen (was ja bei der "Bölschesanierung" fast zu 95% geklappt hat mit Parkplätzen).

Aber im genannten Bauabschnitt und die dazugehörgen Nebenstraßen dicht zu machen, ist nicht wirklich die Lösung.

Jedem ist klar, was hier deswegen abgeht seit Jahren und ist bekannt, der hier Wohnt.

Nur von Brauerei bis Altes Wasserwerk sind ca. 250 Parkplätze, die Plötzlich weg sind und die Nebenstrassen sind schon jetzt zugeparkt.

Am WE wird es dann noch schlimmer, wegen der Besucher, die lieber mit Kraftfahrzeug kommen.

So ein Ausmaß gab es so genau hier nicht, noch nie nicht.

Dazu wurde hier im MSD viel gebaut, aber so eine Auswirkung gab es nie.

Die Arbeiten sind wirklich Notwendig, dagegen sage ich bzw, wir auch nichts.

Aber es wurde hier schon viel mehr gemacht im genannten Abschnitt. Aber so eine Auswirkung gab es noch nie.

Das Traurige dabei ist, das beide Ausweichen (Brauerei und Brunno-Willle-Str.) nicht "Flexi" angepasst werden.

Bis auf: S Friedrichshagen <> Rahnsdorf der SL61 (Haltestelle: Spreestr. und Wassersportzentrum <Haltestellenkannte etwas Absägen und Rest nach Rahnsdorf>)

und Müggelseedamm/Bölschestr. der SL 60 <> Altes Wasserwerk ist hier alles leider: Flexi-Zugelassen, bis auf genannten "Ausweichen".

Dieses ab : Selenbinderstr./Bahnhofstr..

GLG.................Tramy1



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.04.2018 15:54 von Tramy1.
Zitat
Tramy1
Das Traurige dabei ist, das beide Ausweichen (Brauerei und Brunno-Willle-Str.) nicht "Flexi" angepasst werden.

Die Erhaltung eingleisiger Strecken ist das eigentlich Traurige. Eingleisige Straßenbahnanlagen mit Ausweichen sind Stand der Technik aus der Pferdebahnzeit / 19. Jahrhundert. Bei Straßenbreiten unter 6 Metern gibt es keine Alternative, alles andere sollte endlich nach BOStrab §15 (5) umgebaut werden.
Auf den Müggelseedamm gehören zwei Gleise / Fahrspuren, rechts davon ein Fahrstreifen für Fahrradfahrer und barrierefreie Haltestellen mit Radwegführung.
Ungenutzte Kraftfahrzeuge sollten auf die Grundstücke der Anwohner gestellt werden, genau wie deren übriges Eigentum.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.04.2018 17:17 von der weiße bim.
Zitat
der weiße bim
Die Erhaltung eingleisiger Strecken ist das eigentlich Traurige. Eingleisige Straßenbahnanlagen mit Ausweichen sind Stand der Technik aus der Pferdebahnzeit / 19. Jahrhundert. Bei Straßenbreiten unter 6 Metern gibt es keine Alternative, [...]

Die Lösung für örtliche Engstellen heißt Eingleisigkeit wegen ihrer besseren städtebaulichen Integration. Auch und erst recht im 21. Jahrhundert.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
Florian Schulz
Die Lösung für örtliche Engstellen heißt Eingleisigkeit wegen ihrer besseren städtebaulichen Integration. Auch und erst recht im 21. Jahrhundert.

Warum soll die Straßenbahn in beide Richtungen nur ein Gleis benutzen, verbunden mit betrieblichen Einschränkungen und dauerhaft höheren Betriebskosten?
Nur damit die städtebaulich integrierten Parkplätze am Straßenrand bestehen bleiben können? Oder Autofahrer nicht hinter Straßenbahnwagen und diese nicht hinter Fahrradfahrern herzuckeln müssen?

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Florian Schulz
Die Lösung für örtliche Engstellen heißt Eingleisigkeit wegen ihrer besseren städtebaulichen Integration. Auch und erst recht im 21. Jahrhundert.

Warum soll die Straßenbahn in beide Richtungen nur ein Gleis benutzen, verbunden mit betrieblichen Einschränkungen und dauerhaft höheren Betriebskosten?
Nur damit die städtebaulich integrierten Parkplätze am Straßenrand bestehen bleiben können? Oder Autofahrer nicht hinter Straßenbahnwagen und diese nicht hinter Fahrradfahrern herzuckeln müssen?

Kann mir auch nicht vorstellen, das diese Eingleisige unter in Friedrichshagen bestehenden: "Städtebaulichen Denkmalschutz" steht!!!

Also weg damit.

Das heißt nicht, das ich es begrüße, das hier dieser schrott von Flexi fahren soll. hihi

GLG.................Tramy1
Zitat
BVG Pressemitteilung
Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beachten Sie in folgender Pressemitteilung vom 6. April die geänderten Daten zur Baumaßnahme auf dem Alexanderplatz (betrifft die Straßenbahnen der Linien M4, M5 und M6).

Mit freundlichen Grüßen

Ihre BVG-Pressestelle

Pressemitteilung

Berlin, 6. April 2018



Außenrum!



Auf und um den Alexanderplatz arbeitet die BVG ab kommender Woche an den Gleisen der Straßenbahn. Für die Linien M4, M5 und M6 geht es von Montag, den 9. April, bis Freitag, den 4. Mai 2018, circa 6:00 Uhr um den Alex rum, statt über den Alex rüber. Die Straßenbahnen fahren ab Mollstraße/Otto-Braun-Straße mit einer Umleitung über Karl-Liebknecht-Straße zum Hackeschen Markt bzw. Hauptbahnhof. Von der Haltestelle Memhardstraße aus werden der Alexanderplatz sowie U- und S-Bahnen erreicht. Auch die Buslinien 142 und 200 müssen aufgrund der Bauarbeiten umgeleitet werden, die Haltestelle Mollstraße/Otto-Braun-Straße entfällt ersatzlos.


Alle Informationen und die detaillierten Linienänderungen finden sich auf den Aushängen an den Haltestellen, auf BVG.de, im BVG-Navi sowie in der kostenlosen App BVG FahrInfo Plus.


Beste Grüße
Harald Tschirner
Hallöchen, weiß jemand wie der Stand beim Umbau der Gleisschleife Gehrenseestraße bzw. Umgebung ist?
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