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Straßenbahn-Bauarbeiten 2018
geschrieben von Arnd Hellinger 
Ist eigentlich schon bekannt, wann und wo in 2018 größere Bauarbeiten bei der Straßenbahn (Gleiserneuerungen, Anlage von Kaphaltestellen/Bahnsteigen etc.) vorgesehen sind? Bislang weiß ich nur von einem Vorhaben auf der 21 zwischen Bersarinplatz und Roederplatz...

Viele Grüße
Arnd
Hallo Arnd, geplant ist eine ganze Menge, ob es so kommt wie geplant, hängt von der Verfügbarkeit von Ersatzbussen und von den Genehmigungen (Behörden, Vorstand, Leitungsverwaltungen ...) ab.
Daher gibt es wie immer noch Eventualprojekte, die nicht ganz so dringend , aber dennoch nötig sind.

Die Verbindung Bersarin-Loeperplatz wird etwa 4 Monate (Mai bis August) dauern, da die Wasserbetriebe vor der Gleisneuverlegung ihre Leitungen anfassen wollen.
Ebenfalls vier Monate (August bis November) soll die Sperrung der Wendenschloßstraße dauern, um da barrierefreie Haltestellen zu errichten. Zum gleichen Zweck soll die Langhansstraße im Herbst 6 Wochen ohne Straßenbahn auskommen.

Größere Gleiserneuerungen sind in der Seestraße geplant, von Mai bis September mit Vollsperrung zum Beginn und Ende. Dazwischen kann man die Vorzüge eingleisiger Betriebsweise genießen ;-)

Brückenbauten schränken den Betrieb am S-Bf Friedrichsfelde Ost, S-Bf Hohenschönhausen und an der Löffelbrücke ein, teilweise mit Vollsperrung zum Ein/Aus/Umbau von Bauweichen. Auch gibt es mehrere Termine für Sperrwochenenden am S-Bf Landsberger Allee, die schon im Februar beginnen.

Acht Wochen Gleiserneuerung in Oberschöneweide werden die Fahrgäste der Linien 27, 60 und 67 im Mai, Juni, Juli "erfreuen".

Die Sommerferien sind wie üblich für die fahrgaststärksten Abschnitte reserviert: M4 in der Greifswalder, Alexanderplatzkurven, H.-Hertz-Platz. Hier muss der Materialabtrag durch Multigelenker rund um die Uhr durch neue Schienen wieder ausgeglichen werden.

Also jetzt den baufreien Winter genießen und sich am Normalfahrplan erfreuen!

so long

Mario
Zitat
Mario
Ebenfalls vier Monate (August bis November) soll die Sperrung der Wendenschloßstraße dauern, um da barrierefreie Haltestellen zu errichten.

Auch so 'ne Strecke, die subjektiv öfter außer Betrieb ist als sie genutzt werden kann...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
der weiße bim
Die Verbindung Bersarin-Loeperplatz wird etwa 4 Monate (Mai bis August) dauern, da die Wasserbetriebe vor der Gleisneuverlegung ihre Leitungen anfassen wollen.

Die 21 wird sicherlich nicht am Bersarinplatz enden, sondern in Richtung Norden verlängert. Dann kann man gleich mal schauen (siehe Diskussion zur künftigen Linie "22" am Ostkreuz), ob die Verlängerung durch die Fahrgäste genutzt wird.
Zitat
der weiße bim
Auch gibt es mehrere Termine für Sperrwochenenden am S-Bf Landsberger Allee, die schon im Februar beginnen.

Das ist auch ein wirklich leidiges Thema. Seit Jahren (!) wird der Abschnitt Oderbruch/Karl-Lade-Str. - S-Bf Landsberger Allee - Landsberger/Petersburger regelmäßig am Wochenende und Wochenweise gesperrt, ohne dass spürbare Verbesserungen oder ein Ende in Sicht ist. Im Gegenteil: Man hat die funktionierende Doppelhaltestelle mutwillig kaputtgeplant, so dass mit dem flächendeckenden Einsatz von 40m-Wagen die Haltestelle nun der neuralgische Punkt im Netz ist.

Trotz dass im Regelfall keine zwei Fahrzeuge dort mehr halten können, steht nun am landwärtigen Bahnsteig eine H-Tafel am vom S-Bahn-Zugang abgewandten Ende (wo auch keine Überdachung mehr vorhanden ist), so dass die Wagen immer bis dorthin vorziehen (müssen) und die Masse der Fahrgäste durch die letzte Tür einsteigt, was die Kapazität der Haltestelle weiter einschränkt. Vor dem Umbau könnte fahrgastfreundlich am Abgang zur S-Bahn gehalten werden.

Wann wird diese "Anlage" denn endlich mal fertig?
Wenn man Sarkastisch sein will, spätestens einen Tag vor der BER Eröffnung.
S Landsberger Allee ist immer noch eine Doppelhaltestelle, die mit ihren etwas über 80m auch von 2 F8 problemlos gleichzeitig benutzt werden kann. Es gibt natürlich immer wieder einige Fahrer die gerade in der HVZ unbedingt 5m vor der Haltetafel zum stehen kommen müssen, oder wollen. Dann passt der zweite Zug natürlich nicht mehr rein.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Mario
Ebenfalls vier Monate (August bis November) soll die Sperrung der Wendenschloßstraße dauern, um da barrierefreie Haltestellen zu errichten.

Auch so 'ne Strecke, die subjektiv öfter außer Betrieb ist als sie genutzt werden kann...

Was eher daran liegt, das die Strecke immer mit betroffen ist, sobald in der Altstadt gebaut wird.
Da gibts die 62 dann Wendenschl.<->Kh Köp, was den wenigsten was nutzt, die nicht zum Bus Ri S Köpenick wollen.
Abgesehen davon das ausserhalb der letzten ausgeflickten Stellen andere wieder zu reparieren wären)
Ich frag mich nur, was man ausser Lienhardwg und "Funkwerk" (in Ri Wendenschloß) für Haltestellen noch umbauen will und wozu.
Btf Köp in Ri Bahnhof dürfte dann für noch mehr Rückstau auf den Schienen sorgen ;( , der ist schon gewaltig,seit vor dem Hof ständig im Parkverbot geparkt wird-
sorgt für horrenden Blutdruck bei den KFZ Lenkern, wenn dann von der Straße nach GL 24 rangiert wird ;-)
Das endet spätestens im GAU wenn die Wohnungen an der Pritstabelstr fertig gebaut sind.( dann reicht aber 10min Takt wochentags auch nicht mehr für die 62)

T6JP
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
der weiße bim
Die Verbindung Bersarin-Loeperplatz wird etwa 4 Monate (Mai bis August) dauern, da die Wasserbetriebe vor der Gleisneuverlegung ihre Leitungen anfassen wollen.

Die 21 wird sicherlich nicht am Bersarinplatz enden, sondern in Richtung Norden verlängert. Dann kann man gleich mal schauen (siehe Diskussion zur künftigen Linie "22" am Ostkreuz), ob die Verlängerung durch die Fahrgäste genutzt wird.

Auch wenn es für die Stabilität des Betriebs sicher nicht zuträglich ist, halte ich ein Zurückziehen bis zum Bersarinplatz nicht für völlig unmöglich. Aber auch die Aussagekraft einer Verlängerung gen Norden dürfte wegen des eher kurzen Zeitraums nicht gegeben sein. Geht man nicht für gewöhnlich davon aus, dass neue ÖPNV-Angebote ein Jahr brauchen, um sich zu etablieren.
Also Wenden am Bersarinplatz mit Zurücksetzen auf den auch von Autos zu befahrenen Kreisverkehr? Einrichten einer provisorischen Haltestelle auf dem Mittelstreifen südlich des Platzes oder über einen Klettergleiswechsel im Weidenweg?

Da wäre dann wohl realistischer, wenn man die Fahrgäste am Frankfurter Tor rausschmeißen würde und dann dennoch leer über den Bersarinplatz wenden würde.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
T6Jagdpilot
Das endet spätestens im GAU wenn die Wohnungen an der Pritstabelstr fertig gebaut sind. (Dann reicht aber 10-min-Takt wochentags auch nicht mehr für die 62.)

Es ist überhaupt ein interessantes Thema, ob sich bei der BVG, der zuständigen Senatsverwaltung oder im Bezirk irgendwer Gedanken gemacht hat, welche Auswirkungen bis zu 1.100 neue Wohnungen auf die Nutzung der eh schon gut gefüllten einzigen ÖPNV-Erschließung hier haben.

Bezeichnend ist, dass man sich in der Begründung zum Bebauungsplan nur Gedanken zum zusätzlichen Kfz-Verkehr macht (vsl. 3.700 zusätzliche Kfz-Fahrten/Tag), der ÖPNV aber nur am Rande eine Rolle spielt. Das einfachste wäre wahrscheinlich, bis zum möglichen Einsatz langer Flexitys einzelne Fahrten mit KT4D zu bedienen. Oder man wagt sich tatsächlich an eine Taktverdichtung. Oder eine Buslinie, die den derzeit mit dem ÖPNV unterversorgten Osten von Wendenschloß neu erschließt und dabei die 62 etwas entlastet. (Hier bin ich mir aber nicht sicher, ob die Straßen dies überhaupt zulassen.)

Wahrscheinlich wird man den berlintypischen Weg gehen und die Problematik erstmal aussitzen.

Für Interessierte (Achtung, große pdf-Dateien):
Planzeichnung des B-Plans
Begründung des B-Plans (verkehrliche Auswirkungen auf Seite 256)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.2018 16:27 von def.
Zitat
T6Jagdpilot
Das endet spätestens im GAU wenn die Wohnungen an der Pritstabelstr fertig gebaut sind. (dann reicht aber 10min Takt wochentags auch nicht mehr für die 62)

Dann müssen die Bezieher von künftigen Neubauten verpflichtet werden, nur noch das Fahrrad oder das Paddelboot zu benutzen, hilfsweise zu laufen ;-)

In meinem Beitrag oben muss ich korrigieren, dass im Februar die Grünämter in Aktionismus verfallen wollen. Für Baumschnittarbeiten sollen am 5., 6., 9., 10., 12., 13., 14., 16., 17. und 18. Februar jeweils tagsüber einzelne Teile der Linien M1, M2, M4, M5, M10, 27 oder auch mal ganze Linien wie 12 oder 21 durch Ersatzbusse vertreten werden. Nach neueren Arbeitsschutzvorschriften ist für Arbeiten in der Nähe von Oberleitungen diese freizuschalten. Das nächste Navi wird das noch ausführlich bringen.

Das Wochenende davor (3. und 4. Februar) gibt es Ersatzverkehr in der Landsberger Allee zwischen Virchow und Mollknoten mit Umleitung von M5 und M6 sowie M8-Busse bis Hauptbahnhof, um eine Weiche in der Mollstraße zu bearbeiten.

Dafür sind die Sperr-Wochenenden am S-Bf Landsberger erst später ...

so long

Mario
Zitat
def
Zitat
T6Jagdpilot
Das endet spätestens im GAU wenn die Wohnungen an der Pritstabelstr fertig gebaut sind. (Dann reicht aber 10-min-Takt wochentags auch nicht mehr für die 62.)

Es ist überhaupt ein interessantes Thema, ob sich bei der BVG, der zuständigen Senatsverwaltung oder im Bezirk irgendwer Gedanken gemacht hat, welche Auswirkungen bis zu 1.100 neue Wohnungen auf die Nutzung der eh schon gut gefüllten einzigen ÖPNV-Erschließung hier haben.

Bezeichnend ist, dass man sich in der Begründung zum Bebauungsplan nur Gedanken zum zusätzlichen Kfz-Verkehr macht (vsl. 3.700 zusätzliche Kfz-Fahrten/Tag), der ÖPNV aber nur am Rande eine Rolle spielt.

Für Interessierte (Achtung, große pdf-Dateien):
Planzeichnung des B-Plans
Begründung des B-Plans (verkehrliche Auswirkungen auf Seite 256)

Anscheinend überhaupt nicht, da man seitens Senatsverwaltungen etc. der BVG z.B. mitteilte,
die Behinderungen der 62 im Abschnitt Btf-> Ampel Luisenstr. sei nicht so groß, das eine Abmarkierung der Gleise gerechtfertigt wäre.
Die während der Baurbeiten Müggelheimerstr. aufgebrachte Abmarkierung hatte auch mehr kosmetischen Wert, da eh nicht beachtet..

T6JP
Zitat
def
Zitat
T6Jagdpilot
Das endet spätestens im GAU wenn die Wohnungen an der Pritstabelstr fertig gebaut sind. (Dann reicht aber 10-min-Takt wochentags auch nicht mehr für die 62.)

Es ist überhaupt ein interessantes Thema, ob sich bei der BVG, der zuständigen Senatsverwaltung oder im Bezirk irgendwer Gedanken gemacht hat, welche Auswirkungen bis zu 1.100 neue Wohnungen auf die Nutzung der eh schon gut gefüllten einzigen ÖPNV-Erschließung hier haben.

Bezeichnend ist, dass man sich in der Begründung zum Bebauungsplan nur Gedanken zum zusätzlichen Kfz-Verkehr macht (vsl. 3.700 zusätzliche Kfz-Fahrten/Tag), der ÖPNV aber nur am Rande eine Rolle spielt. Das einfachste wäre wahrscheinlich, bis zum möglichen Einsatz langer Flexitys einzelne Fahrten mit KT4D zu bedienen. Oder man wagt sich tatsächlich an eine Taktverdichtung. Oder eine Buslinie, die den derzeit mit dem ÖPNV unterversorgten Osten von Wendenschloß neu erschließt und dabei die 62 etwas entlastet. (Hier bin ich mir aber nicht sicher, ob die Straßen dies überhaupt zulassen.)

Wahrscheinlich wird man den berlintypischen Weg gehen und die Problematik erstmal aussitzen.

Für Interessierte (Achtung, große pdf-Dateien):
Planzeichnung des B-Plans
Begründung des B-Plans (verkehrliche Auswirkungen auf Seite 256)

Ich würde es (leider) kurz mit "typisch Treptow-Köpenick" zusammenfassen. Der Die Bezirksführung ist der leider immer noch recht autogeil. Zeigt sich auch daran, dass in Friedrichshagen primär Straßenbahnverbesserungen verhindert werden/wurden. Folge: Eigener Gleiskörper in der Bölschestraße wurde per Planfeststellungsverfahren aufgehoben (was ein ziemlich einmaliger Vorgang ist) und die wichtigste Haltestelle am S-Bahnhof konnte bisher gar nicht umgebaut werden, weil Senat, Bezirk und BVG hier unterschiedliche Vorstellungen haben. Ebenso hat der Bezirk bisher die Umlegung der SRS-Endhaltestelle blockiert. Schon toll, wenn man sich zur teilniederflurigen Straßenbahn erstmal über dreisteifig befahrenes Kopfsteinpflaster quälen muss.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Nemo
Da wäre dann wohl realistischer, wenn man die Fahrgäste am Frankfurter Tor rausschmeißen würde und dann dennoch leer über den Bersarinplatz wenden würde.

Hätte den großen Vorteil, dass es dann unwahrscheinlicher wäre, dass der SEV am Bersarinplatz endet.
Zitat
Jay
Ich würde es (leider) kurz mit "typisch Treptow-Köpenick" zusammenfassen. Der Die Bezirksführung ist der leider immer noch recht autogeil. Zeigt sich auch daran, dass in Friedrichshagen primär Straßenbahnverbesserungen verhindert werden/wurden. Folge: Eigener Gleiskörper in der Bölschestraße wurde per Planfeststellungsverfahren aufgehoben (was ein ziemlich einmaliger Vorgang ist) und die wichtigste Haltestelle am S-Bahnhof konnte bisher gar nicht umgebaut werden, weil Senat, Bezirk und BVG hier unterschiedliche Vorstellungen haben. Ebenso hat der Bezirk bisher die Umlegung der SRS-Endhaltestelle blockiert. Schon toll, wenn man sich zur teilniederflurigen Straßenbahn erstmal über dreisteifig befahrenes Kopfsteinpflaster quälen muss.

Stimmt, Treptow-Köpenick fällt in dieser Hinsicht besonders negativ auf, wenn man noch nicht einmal den Status Quo an eigenen Trassen beibehalten möchte... aber an Low Lights bei der Verkehrserschließung von Neubaugebieten sind auch andere Bezirke nicht arm. Man denke an die Carlsgärten im benachbarten Karlshorst, deren Häuser z.T. fast 2 km (!) vom nächsten ÖPNV entfernt errichtet wurden.

Anderthalb Jahrzehnte lang befanden sich Stadtentwicklung und Verkehrsplanung in einer Senatsverwaltung. Offensichtlich völlig ohne Wirkung. Es ist nur konsequent, dass man diese Bereiche nun wieder getrennt hat.
Zitat
def
Zitat
T6Jagdpilot
Das endet spätestens im GAU wenn die Wohnungen an der Pritstabelstr fertig gebaut sind. (Dann reicht aber 10-min-Takt wochentags auch nicht mehr für die 62.)

Es ist überhaupt ein interessantes Thema, ob sich bei der BVG, der zuständigen Senatsverwaltung oder im Bezirk irgendwer Gedanken gemacht hat, welche Auswirkungen bis zu 1.100 neue Wohnungen auf die Nutzung der eh schon gut gefüllten einzigen ÖPNV-Erschließung hier haben.

Ebenso interessant wird es wohl auch auf der Linie 68 aussehen, wenn erstmal alle Neubauten an der Regattastraße fertig sind. Ob dann wohl der Zehn-Minuten-Takt wenigstens bis Bf. Grünau wieder aufgenommen wird?
Zitat
def

Stimmt, Treptow-Köpenick fällt in dieser Hinsicht besonders negativ auf, wenn man noch nicht einmal den Status Quo an eigenen Trassen beibehalten möchte... aber an Low Lights bei der Verkehrserschließung von Neubaugebieten sind auch andere Bezirke nicht arm. Man denke an die Carlsgärten im benachbarten Karlshorst, deren Häuser z.T. fast 2 km (!) vom nächsten ÖPNV entfernt errichtet wurden.

Anderthalb Jahrzehnte lang befanden sich Stadtentwicklung und Verkehrsplanung in einer Senatsverwaltung. Offensichtlich völlig ohne Wirkung. Es ist nur konsequent, dass man diese Bereiche nun wieder getrennt hat.

Als Beispiel bringe ich das neue Arendscarree in Lichtenberg, würde dort nie hinziehen. Nur fürs Auto gebaut, sehr weite Wege zur M5 + M6.
Zitat
Nordender
Als Beispiel bringe ich das neue Arendscarree in Lichtenberg, würde dort nie hinziehen. Nur fürs Auto gebaut, sehr weite Wege zur M5 + M6.

Das Beispiel kannte ich gar nicht - es ist aber auch ziemlich problematisch. Und das in einem Bezirk, in dem es viele bestens vom ÖPNV erschlossene Brachflächen gibt... agiert die Lichtenberger Stadtplanung eigentlich auch oder reagiert sie nur? Oder ist die ÖPNV-Anbindung letztlich eh völlig egal?
Zitat
Nordender
Zitat
def
Man denke an die Carlsgärten im benachbarten Karlshorst, deren Häuser z.T. fast 2 km (!) vom nächsten ÖPNV entfernt errichtet wurden..

Als Beispiel bringe ich das neue Arendscarree in Lichtenberg, würde dort nie hinziehen. Nur fürs Auto gebaut, sehr weite Wege zur M5 + M6.

O je, 2 km können selbst Ungeübte in 8 Minuten mit dem Fahrrad bewältigen. Und der amtierende Senat hat sich doch zur besonderen Förderung des Fahrradverkehrs verpflichtet. In verkehrsberuhigten Wohnstraßen sind besondere Radverkehrsanlagen entbehrlich, so dass zusätzlicher Aufwand höchstens durch den Bau von Stellplätzen an den Haltestellen entsteht.
Insofern sollten auch künftig Baugenehmigungen erteilt werden, wenn die nächste Haltestelle des ÖPNV weiter als 300 Meter von der Haustür entfernt ist. Die Verkehrsmittelwahl durch die Politik festzulegen, finde ich nicht richtig. Das muss jedem Bürger selbst überlassen bleiben.

so long

Mario
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