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Abgeordnetenhaus will neue Bahnlinien ins Umland
geschrieben von Global Fisch 
[www.tagesspiegel.de]

Alle Parteien waren sich einig. Der Senat soll alles tun, um folgende Projekte voranzubringen:

- Bahn von Spandau ins Havelland (und zwar als Express-S-Bahn)
- Stammbahn von Potsdam über Kleinmachnow nach Berlin
- Kremmener Bahn von Gesundbrunnen bis Hennigsdorf (Prignitz-Express)
- Stammstrecke der Heidekrautbahn von Basdorf über Wilhelmsruh bis Gesundbrunnen
Da reden offenbar viele Abgeordnete, die höchst selten die Öffis nutzen. Sorgt erstmal dafür, dass die S1-Verstärker dauerhaft wieder kommen und dass die Ringbahn stabil mit 8 Wagen fährt. Die Leute wollen doch nicht nach Gesundbrunnen oder Zehlendorf, sondern von dort aus weiter.
Zitat
KT4
Da reden offenbar viele Abgeordnete, die höchst selten die Öffis nutzen. Sorgt erstmal dafür, dass die S1-Verstärker dauerhaft wieder kommen und dass die Ringbahn stabil mit 8 Wagen fährt. Die Leute wollen doch nicht nach Gesundbrunnen oder Zehlendorf, sondern von dort aus weiter.
Wenn B nicht auf A aufbaut, warum sollte man dann B nicht zeitgleich mit A machen? Ich glaube jedenfalls nicht, dass der Zustand der S-Bahn auf einen Personalmangel beim Senat zurückzuführen ist, was der einzige Grund wäre, auf Regionalbahnausbauplanungen in Berlin zu verzichten, wenn es bei der S-Bahn schief läuft. Inhaltlich stimmt es natürlich, die S-Bahn ist wichtiger als irgendwelche RB-Verbindungen. Bei der S-Bahn dürfte vermutlich auch das größte ungenützte Potenzial liegen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Immer dasselbe Gelaber, daraus wird eh nichts.

Ist ja auch nichts aus der S2 zum BER geworden.

Express-S-Bahn halte ich für Unsinn. Lieber zuerst die Zugsicherungstechnik auf der Stadtbahn verbessern, sodass gleichzeitig Züge in die Bahnhöfe ein- und ausfahren könne. Das erhöht die Kapazität. Oder gleich LZB. Dann wären wesentlich mehr Verbindungen möglich.

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Nicht-dynamische Signatur



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.01.2018 20:59 von Lehrter Bahnhof.
Zitat
Lehrter Bahnhof
Immer dasselbe Gelaber, daraus wird eh nichts.
Das Gelabel dient dazu, das Wahlvolk für dumm zu verkaufen und ruhig zu stellen. Und unsere dämliche Presse macht die Spielchen der Politiker durch das jahrelange und ständige Veröffentlichen von Absichtsbekundungen auch noch brav mit.

Zitat
Lehrter Bahnhof
Express-S-Bahn halte ich für Unsinn.
Wäre in Berlin nicht die lahmste S-Bahn der Welt unterwegs, bräuchte es diesen Gehirnfurz gar nicht.
Alternativer Betreiber: schnelle Abfertigung, zeitgemäße Anfahr- und Bremsbeschleunigung und 120 kmh und dieser Express-Blödsinn ist Geschichte. Der Vorschlag vom Buchner dient doch nur dazu, mit seinen lahmen Kisten noch zusätzlich Kohle zu machen. Und unsere dämliche Presse verbreitet diesen Quatsch auch noch kritiklos als Problemlösung.
Durch das Auslassen von Bahnhöfen endlich mit 80 kmh nach Nauen -> vor hundert Jahren wäre das ne Meldung wert gewesen, 2018 ist das ein Armutszeugnis.
Zitat
Lehrter Bahnhof
Immer dasselbe Gelaber, daraus wird eh nichts.

Ist ja auch nichts aus der S2 zum BER geworden.

Express-S-Bahn halte ich für Unsinn. Lieber zuerst die Zugsicherungstechnik auf der Stadtbahn verbessern, sodass gleichzeitig Züge in die Bahnhöfe ein- und ausfahren könne. Das erhöht die Kapazität. Oder gleich LZB. Dann wären wesentlich mehr Verbindungen möglich.
LZB ist durch den Hersteller m.W. abgekündigt...
Dann ETCS Level 2 mit Signalen als Rückfallebene.

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
ralf51
Zitat
Lehrter Bahnhof
Immer dasselbe Gelaber, daraus wird eh nichts.
Das Gelabel dient dazu, das Wahlvolk für dumm zu verkaufen und ruhig zu stellen. Und unsere dämliche Presse macht die Spielchen der Politiker durch das jahrelange und ständige Veröffentlichen von Absichtsbekundungen auch noch brav mit.

Zitat
Lehrter Bahnhof
Express-S-Bahn halte ich für Unsinn.
Wäre in Berlin nicht die lahmste S-Bahn der Welt unterwegs, bräuchte es diesen Gehirnfurz gar nicht.
Alternativer Betreiber: schnelle Abfertigung, zeitgemäße Anfahr- und Bremsbeschleunigung und 120 kmh und dieser Express-Blödsinn ist Geschichte. Der Vorschlag vom Buchner dient doch nur dazu, mit seinen lahmen Kisten noch zusätzlich Kohle zu machen. Und unsere dämliche Presse verbreitet diesen Quatsch auch noch kritiklos als Problemlösung.
Durch das Auslassen von Bahnhöfen endlich mit 80 kmh nach Nauen -> vor hundert Jahren wäre das ne Meldung wert gewesen, 2018 ist das ein Armutszeugnis.

Zumal bestimmt auch gar nicht mit 80 Km/h durch die Bahnhöfe fahren dürfte. 40 Km/h wären wohl das Maximum.

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Lehrter Bahnhof

Zumal bestimmt auch gar nicht mit 80 Km/h durch die Bahnhöfe fahren dürfte. 40 Km/h wären wohl das Maximum.

Bei der großen Bahn fährt man mit bis zu 230 km/h an Bahnsteigen durch, bis 160 km/h machen die das sogar nur mit der Aufforderung hinter der weißen Linie zu bleiben, darüber hat man ja meistens diese Absperrgitter. Die Aufforderung unterbleibt auch häufig und Schwupps rast der Güterzug mit 80 km/h am S-Bahnhalt durch. Warum sollten also 100km/h dann bei der Berliner S-Bahn nicht möglich sein? Falls es da heute eine Verordnung gibt, die das nicht erlaubt, kann man diese relativ leicht ändern, da sie weit unterhalb der EBO ansetzt. Außerdem wird es ja nur unwichtige Halte betreffen, die ganz sicher nicht überfüllt sein werden! Das Signalsystem kann natürlich dabei auch eine Rolle spielen, aber auch das kann man anpassen und das wurde oben ja sowieso gefordert. Bleiben evtl. noch die Radien der Gleisverziehung vor dem Bahnhof. Diese müssen natürlich wegen der hohen Beschleunigung der Züge auch heute bereits mit relativ hohen Geschwindigkeiten befahrbar sein. Von daher spricht von dieser Seite nichts gegen eine Express-Bahn.
Ansonsten sind natürlich schnellere Fahrzeuge generell wünschenswert.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
ralf51
Wäre in Berlin nicht die lahmste S-Bahn der Welt unterwegs, bräuchte es diesen Gehirnfurz gar nicht.
Alternativer Betreiber: schnelle Abfertigung, zeitgemäße Anfahr- und Bremsbeschleunigung und 120 kmh und dieser Express-Blödsinn ist Geschichte. Der Vorschlag vom Buchner dient doch nur dazu, mit seinen lahmen Kisten noch zusätzlich Kohle zu machen. Und unsere dämliche Presse verbreitet diesen Quatsch auch noch kritiklos als Problemlösung.
Durch das Auslassen von Bahnhöfen endlich mit 80 kmh nach Nauen -> vor hundert Jahren wäre das ne Meldung wert gewesen, 2018 ist das ein Armutszeugnis.

Im Verhältnis zur Schwester-S-Bahn von der Elbe ist die Berliner S-Bahn eigentlich nicht wirklich langsam, auch für eine Stadtschnellbahn sind 37 km/h nicht so schlecht. Die schnelleren Systeme haben meistens einen höheren Haltestellenabstand und fahren auch weiter raus. Die Lösung wäre hier, sofern man nicht "unwichtige" S-Bahnhalte wegnehmen möchte, die Express-S-Bahn.

Eigentlich hat man sowas ja heute schon, nur mit dem Unterschied, dass wir das RE nennen, und die Dinger überfüllt sind, weil sie eben für den Umlandverkehr gar nicht gemacht sind. Also muss man die S-Bahn schneller machen. Man muss sich nur Gedanken machen wie. Man könnte natürlich auch den Regionalverkehr ausbauen und die Express-S-Bahn Regionalbahn nennen. Da hat man dann natürlich Kapazitätsprobleme im Bahnhof Spandau und in der Innenstadt. Die Kombination beider Ideen wäre das Mehrsystemfahrzeug, das im Stadtbahn-Zulauf dann die Ferngleise nutzen kann. Der Ausbau des Bahnhofs Spandau und ein weiteres Gleis bis Nauen wäre dann natürlich notwendig. Ebenso entsprechende Überwerfungsbauwerke vor dem Bahnhof Westkreuz und konsequenterweise auch Ostkreuz...

Welche dieser Ideen nun die beste ist, will man jetzt doch mal untersuchen, das ist doch eigentlich vernünftig, wenn auch mindestens 10 Jahre zu spät.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Gab doch mal die SX-Bahn als Vorschlag:

[www.sx-bahn.de]

Das war 2004.

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Nicht-dynamische Signatur



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.01.2018 01:16 von Lehrter Bahnhof.
Es muss halt nur nicht nur im Rahmen von Hochschulprojekten oder Fahrgastverbandskonzepten untersucht werden, sondern auch mal mit ernsthafter Realisierungsoption.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Die Frage ist aber, was hat der Senat mit der S1 oder mit dem Ausbau der Infrastruktur von DB-Netz zu tun. Der Senat bestellt, was bestellt wurde, muss gefahren werden und das ist doch eigentlich Angelegenheit des Betreibers und das Netz von DB-Netz. Also ich meine, der Senat ist nicht für die Einhaltung der Verträge zuständig, insofern ist es schon eher Aufgabe des Senats den Ausbau der Umland-Zulaufstrecken zu bestellen, indem er dort die Verkehrsleistung bestellt. Insofern verstehe ich nicht so ganz, dass beides hier gegeneinander ausgespielt wird.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
ralf51
endlich mit 80 kmh nach Nauen -> vor hundert Jahren wäre das ne Meldung wert gewesen,

Ging das nicht auch damals schon schneller?
Zitat
ralf51
Zitat
Lehrter Bahnhof
Express-S-Bahn halte ich für Unsinn.
Wäre in Berlin nicht die lahmste S-Bahn der Welt unterwegs, bräuchte es diesen Gehirnfurz gar nicht.

Eben. Das ist keine Express-S-Bahn, dass ist eine "nicht ganz so langsame S-Bahn". Mehr nicht.

Man hat irgendwie erkannt, dass man mit den alten Plänen (klassische S-Bahn nach Falkensee, Ausdünnung des Regionalverkehrs dorthin und gar Umsteigen nach Nauen) niemand hinter dem Ofen hervorlockt.

Und da kam man mit dieser Idee, die die gröbsten Nachteil jenes Konzepts beseitigen will.

Das Problem war das Dogma, dass bei S-Bahn nach Falkensee der Regionalverkehr dorthin entfallen oder fast entfallen (RE 2 darf sicher bleiben) soll. Wenn man von diesem Dogma wegkommt und S-Bahn nach Falkensee (ganz klassisch) verlängert und den Regionalverkehr (ggf außer den RE6) belässt, ist man m.E verkehrlich besser, und braucht deutlich weniger Infrastrukturneubau und hat von den Zugkilometern (also Bestellerentgelten) eher mehr Vorteile.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.01.2018 12:27 von Global Fisch.
Zitat
Nemo
Bei der großen Bahn fährt man mit bis zu 230 km/h an Bahnsteigen durch, bis 160 km/h machen die das sogar nur mit der Aufforderung hinter der weißen Linie zu bleiben, darüber hat man ja meistens diese Absperrgitter.

Kleine Berichtigung: bis 200km/h gehts mit etwas breiterem weißen Sperrstreifen ohne Gitter, siehe Anhalter Bahn (Richtung Jüterbog).

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MfG, S5M
Aber an kleineren Bahnhöfen die Fahrgäste bis zum Eintreffen des Bummelzugs vor verschlossener Tür stehen lassen. Entweder sicher oder nicht, ich finde das äußerst lächerlich.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Global Fisch
Zitat
ralf51
Zitat
Lehrter Bahnhof
Express-S-Bahn halte ich für Unsinn.
Wäre in Berlin nicht die lahmste S-Bahn der Welt unterwegs, bräuchte es diesen Gehirnfurz gar nicht.

Eben. Das ist keine Express-S-Bahn, dass ist eine nicht ganz so langsame S-Bahn. Mehr nicht.

Man hat irgendwie erkannt, dass man mit den alten Plänen (klassische S-Bahn nach Falkensee, Ausdünnung des Regionalverkehrs dorthin und gar Umsteigen nach Nauen) niemand hinter dem Ofen hervorlockt.

Und da kam man mit dieser Idee, die die gröbsten Nachteil jenes Konzepts beseitigen will.

Das Problem war das Dogma, dass bei S-Bahn nach Falkensee der Regionalverkehr dorthin entfallen oder fast entfallen (RE 2 darf sicher bleiben) soll. Wenn man von diesem Dogma wegkommt und S-Bahn nach Falkensee (ganz klassisch) verlängert und den Regionalverkehr (ggf außer den RE6) belässt, ist man m.E verkehrlich besser, und braucht deutlich weniger Infrastrukturneubau und hat von den Zugkilometern (also Bestellerentgelten) eher mehr Vorteile.

Ist nur die Frage, wie man den Regionalverkehr zusätzlich zur S-Bahn zwischen Falkensee und Spandau durchbekommen will. Platz für beliebig viele zusätzliche Gleise gibt es ja nicht.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Ist nur die Frage, wie man den Regionalverkehr zusätzlich zur S-Bahn zwischen Falkensee und Spandau durchbekommen will. Platz für beliebig viele zusätzliche Gleise gibt es ja nicht.

Bekommt man jetzt doch auch.

Ich sprach nicht von zusätzlichem Regionalverkehr gegenüber jetzt oder gegenüber 2025. Mehrbedarf im Westen Spandaus und zwischen Spandau und Falkensee kann gerne von einer zusätzlichen S-Bahn übernommen werden.

Und ja, vielleicht fahren da mal irgendwann 2 ICE pro Stunde nach Hamburg. So what? Dafür wird vermutlich der RE6 auch mal wegfallen. Das bedeutet: der Knoten Spandau wird nicht mehr belastet.

Und ein drittes Ferngleis abschnittsweise (wenn's Not tut) wäre mindestens zwischen Finkenkrug und Nauen einfacher als ein S-Bahn-Gleis dort. Da müsste man nicht das Kreuzungsbauwerk Falkenhagen neu bauen.Ne S-Bahn müsste man erst kreuzungsfrei über/unter die Verbindungskurven zum nördlichen Außenring basteln, bei der Fernbahn geht das einfacher. Notfalls, wenn man das Kreuz zweigleisig lässt.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.01.2018 12:48 von Global Fisch.
Nach dem aktuellen Regelwerk sind bei der S-Bahn Durchfahrten mit maximal 50 km/h am Bahnsteig zulässig, wobei Ausnahmen zulässig sind. Hierauf ist sinnvollerweise auch die Sicherungstechnik (Schutzstrecken usw.) ausgelegt. Ausnahmen sind aber zulässig. Wenn man die Strecke nach Falkensee neu baut, kann man dies natürlich berücksichtigen und mit höheren Geschwindigkeiten durchfahren.

Die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h wird ohnehin nur in wenigen Fällen ausgefahren, weil die Halteabstände so gering sind. Es gibt schon seit einigen Jahren Überlegungen, diese langfristig auf 120 km/h zu erhöhen, jedoch macht das eigentlich nur auf Außenstrecken mit großen Halteabständen Sinn (z.B. Friedrichshagen - Erkner, Blankenburg - Hohen Neuendorf). Insbesondere müsste dann der Vorsignalabstand auf mindestens 700 m erhöht werden.

Insgesamt wirkt die Berliner S-Bahn vermutlich deswegen relativ "lahm", weil auf beiden zentralen Strecken (Stadtbahn, Nord-Süd-Bahn) nur mit maximal 60 km/h gefahren werden darf. In Hamburg bin ich oft zwischen Hbf und Harburg gefahren und da beschleunigt und fährt die S-Bahn wirklich flott.
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