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Lesegerät zur fahrCard muss ab 1.3. zwingend genutzt werden
geschrieben von Lopi2000 
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IsarSteve
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Alter Köpenicker
Ich behaupte, die Berliner Fahrpreise liegen ganz gut im europäischen Mittelfeld. Mir fallen jedenfalls ohne großes Überlegen sowohl deutlich preiswertere Städte, als auch unverschämt teure ein (wozu ich aber London nicht rechnen würde). So hätte ich für den Preis einer halbstündigen Straßenbahnfahrt im Ruhrgebiet (Bochum > Gelsenkirchen) zwei Tageskarten in Mailand erhalten, um mal ein Beispiel zu nennen.

Preiswerte mit oder ohne U-Bahn? Nur Busnetze/Strasenbahnnetze?

Ganz allgemein.
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Nemo
Ich verlasse die Zone A auch selten. Allerdings ärgere ich mich eher darüber, dass der Sprung zwischen Kurzstrecke und Normalfahrschein relativ groß ist und nicht darüber, dass ich angeblich irgendwelche Einwohner des Tarifbereichs B subventioniere.

Ich wüßte nicht, inwiefern Du meine Fahrten im Tarifbereich B, aus dem ich übrigens nur selten herauskomme, subventionierst. Gibt es da eine Rechnungsadresse, an die man sich wenden kann?

Mich ärgert an den Kurzstrecken dagegen, daß sie praktisch nicht nutzbar sind, da keine sinnvollen Ziele damit erreicht werden. Als Monatskarteninhaber ist mir das persönlich egal, aber ich kenne viele, die auch schnell mal mit dem Bus zum Einkaufen fahren würden, wenn es nicht zweimal 2,80 kosten würde - da setzten die sich lieber ins Auto. Bei zweimal 1,70 wäre es wohl schon etwas anderes.
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B-V 3313
Ich bin mir sicher, dass man auch dafür eine Lösung finden würde.

Glücklicherweise stellt sich die Frage aber eh nicht.

Wie gesagt, möglich ist es, die Köpfe der Stationen jeweils neu zu gestalten. Was man unter Berücksichtigung dieser Kosten und der anderen genannten Kosten davon haben soll bleiben uns die Befürworter als Begründung allerdings noch schuldig. Immerhin wäre es gerade an den Stationen knapp, die heute schon ungemütlich an den Zugängen sind. Dann könnte man die im Rahmen solcher Bauarbeiten wenigstens üppiger ausgestalten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.03.2018 23:35 von Arec.
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Alter Köpenicker

Mich ärgert an den Kurzstrecken dagegen, daß sie praktisch nicht nutzbar sind, da keine sinnvollen Ziele damit erreicht werden.

Das hängt ja letztendlich vom Wohnort der Person ab. An meinem alten Wohnort konnte ich mit einer Kurzstrecke an einige sinnvolle Ziele kommen, mittlerweile aber nicht mehr. Ich kenne auch Leute, die eben bis zum Alex 4 Stationen fahren müssen und dann eine Station vorlaufen und dann mit der Kurzstrecke fahren. Manche verleitet das aber auch zum Schwarzfahren, nach dem Motto: "Die letzte Station wird schon keiner kontrollieren". Ich denke aber, dass es die Kurzstrecke nicht gäbe, wenn sie gänzlich sinnlos ist und daher nicht genutzt wird.
In vielen Fällen ist es gar nicht unbedingt die Entfernung, sondern der Umsteigezwang einer Verbindung, der die Kurzstrecke als Option ausschließt. Irgendwie sollte es doch mittlerweile technisch möglich sein, die Einstiegshaltestelle nach einem Umsteigevorgang und damit die Gültigkeit der Kurzstrecke zu prüfen.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Kann sich noch jemand an den "Tick.et"-Versuch bei der U-Bahn mit den Säulen erinnern? Ich war damals auch Testkunde. Warum wurde das eigentlich gänzlich verworfen?
Wenn es ein bisschen Nachfrage generieren soll - 1-Euro-Gute-Nacht-Ticket. Gültig 21-3 Uhr im Tarifbereich B auf allen Bussen und Straßenbahnen, außer Nachtbussen (N-Linien). Das könnte einige Gelegenheitsfahrer veranlassen, das Auto abends stehenzulassen und mit Normalfahrschein hin- und für einen Euro zurückzufahren. Die Taglinien sehe ich um die Uhrzeit in den Außenbezirken eigentlich nur noch massenhaft heiße Luft spazierenfahren.
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VvJ-Ente
Wenn es ein bisschen Nachfrage generieren soll - 1-Euro-Gute-Nacht-Ticket. Gültig 21-3 Uhr im Tarifbereich B auf allen Bussen und Straßenbahnen, außer Nachtbussen (N-Linien). Das könnte einige Gelegenheitsfahrer veranlassen, das Auto abends stehenzulassen und mit Normalfahrschein hin- und für einen Euro zurückzufahren. Die Taglinien sehe ich um die Uhrzeit in den Außenbezirken eigentlich nur noch massenhaft heiße Luft spazierenfahren.

Aber wo will man nach 21 Uhr Binnenfahrten im B-Bereich machen? Vor allem wäre das ja dann wieder mit einer krampfhaften Umfahrung des Rings verbunden.
Innerhalb des Bezirks? Spandau, Köpenick, Reinickendorf haben alle lokale Zentren.
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VvJ-Ente
Innerhalb des Bezirks? Spandau, Köpenick, Reinickendorf haben alle lokale Zentren.

Und was macht man da dann um 21:30 Uhr? Die Schaufenster vom bereits geschlossenen Optiker und Hörgerätegeschäft anschauen? Oder auf biegen und brechen erst um kurz vor 10 in den Supermarkt hasten? Plötzlich in die kleine Eckkneipe fährt man wohl nicht mit dem Bus, nur weils Ticket günstiger geworden ist.
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Alter Köpenicker
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Nemo
Ich verlasse die Zone A auch selten. Allerdings ärgere ich mich eher darüber, dass der Sprung zwischen Kurzstrecke und Normalfahrschein relativ groß ist und nicht darüber, dass ich angeblich irgendwelche Einwohner des Tarifbereichs B subventioniere.

Witzig, aber ganz im Ernst, Fahrgäste aus Lichtenrade, Frohnau, Hohenschönhausen, Marzahn und tiefster Köpenick (z.B Köpenick >Charlottenburg oder Lichtenrade > Senefelderplatz) kommen ziemlich günstig ins Zentrum, dafür müssen 'nur Zone A' Fahrgäste blechen. Ein Ausgleich oder mehere billigere Optionen wären möglich, wenn es elektronische Fahrscheinerfassung geben würde.

Möchte nur damit sagen, es gibt auch erhebliche Nachteile mit dem jetztigen 'Giesskannen' System.

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.2018 12:30 von IsarSteve.
Ich würde unseren Tarif eher positiv als solidarisch beschreiben.

*******
Logital bei Twitter.
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Logital
Ich würde unseren Tarif eher positiv als solidarisch beschreiben.

Das hat sehr viel mit dem Wohnort zu tun. ;-)

IsarSteve
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Philipp Borchert
In vielen Fällen ist es gar nicht unbedingt die Entfernung, sondern der Umsteigezwang einer Verbindung, der die Kurzstrecke als Option ausschließt. Irgendwie sollte es doch mittlerweile technisch möglich sein, die Einstiegshaltestelle nach einem Umsteigevorgang und damit die Gültigkeit der Kurzstrecke zu prüfen.

Wie wurde das eigentlich früher™ geprüft?
Ich kann mich an Fahrplanaushänge aus dem Jahr 1990 erinnern, da war eine Liste der mit Kurzstrecke erreichbaren Haltestellen drauf. Manche Haltestelle mit dem Vermerk „mit 1x Umsteigen“, mache auch mit dem Vermerk „mit 2x Umsteigen“.
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IsarSteve
Witzig, aber ganz im Ernst, Fahrgäste aus Lichtenrade, Frohnau, Hohenschönhausen, Marzahn und tiefster Köpenick (z.B Köpenick >Charlottenburg oder Lichtenrade > Senefelderplatz) kommen ziemlich günstig ins Zentrum, dafür müssen 'nur Zone A' Fahrgäste blechen. Ein Ausgleich oder mehere billigere Optionen wären möglich, wenn es elektronische Fahrscheinerfassung geben würde.

Warum aber wird den Bewohnern der Randbezirke immer unterstellt, daß sie ins Stadtzentrum wollen? Ich habe dort nichts verloren und möchte dort noch nichtmal tot über'm Zaun hängen. Insofern bezahle ich doch den gleichen teuren Preis, wie die Fahrgäste der Tarifzone A. Es ist für mich genauso unnütz, jedesmal die Zone A mitlösen zu müssen. Der einzige Unterschied ist doch die Wahlfreiheit der B-Zonen-Fahrgäste zwischen einem Fahrschein AB oder BC.



Bin ich denn hier der Einzigste, wo Deutsch kann?
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IsarSteve
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Alter Köpenicker
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Nemo
Ich verlasse die Zone A auch selten. Allerdings ärgere ich mich eher darüber, dass der Sprung zwischen Kurzstrecke und Normalfahrschein relativ groß ist und nicht darüber, dass ich angeblich irgendwelche Einwohner des Tarifbereichs B subventioniere.

Witzig, aber ganz im Ernst, Fahrgäste aus Lichtenrade, Frohnau, Hohenschönhausen, Marzahn und tiefster Köpenick (z.B Köpenick >Charlottenburg oder Lichtenrade > Senefelderplatz) kommen ziemlich günstig ins Zentrum, dafür müssen 'nur Zone A' Fahrgäste blechen. Ein Ausgleich oder mehere billigere Optionen wären möglich, wenn es elektronische Fahrscheinerfassung geben würde.

Möchte nur damit sagen, es gibt auch erhebliche Nachteile mit dem jetztigen 'Giesskannen' System.

Natürlich hat jedes System Nachteile. Mit einem elektronischen Ticket könnte man die Nachteile der Zonen komplett abschaffen und auf einen entfernungsabhängigen Tarif umstellen. Dann würden kurze Strecken etwas billiger werden und längere Strecken um einiges teurer. Dauerkunden würden allerdings weiterhin das Monatsmaximum bezahlen, sofern sie keine Jahresflatrate abgeschlossen haben. Touris zahlen wegen der vielen Fahrten das Tagesmaximum. Mehreinnahmen können dann eigentlich nur durch zusätzliche Kunden auf kürzeren Strecken kommen. Also ist da nicht so viel zu erwarten.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
Witzig, aber ganz im Ernst, Fahrgäste aus Lichtenrade, Frohnau, Hohenschönhausen, Marzahn und tiefster Köpenick (z.B Köpenick >Charlottenburg oder Lichtenrade > Senefelderplatz) kommen ziemlich günstig ins Zentrum, dafür müssen 'nur Zone A' Fahrgäste blechen. Ein Ausgleich oder mehere billigere Optionen wären möglich, wenn es elektronische Fahrscheinerfassung geben würde.

Warum aber wird den Bewohnern der Randbezirke immer unterstellt, daß sie ins Stadtzentrum wollen? Ich habe dort nichts verloren und möchte dort noch nichtmal tot über'm Zaun hängen. Insofern bezahle ich doch den gleichen teuren Preis, wie die Fahrgäste der Tarifzone A. Es ist für mich genauso unnütz, jedesmal die Zone A mitlösen zu müssen. Der einzige Unterschied ist doch die Wahlfreiheit der B-Zonen-Fahrgäste zwischen einem Fahrschein AB oder BC.

Nein, wir lösen nicht ein Tarifgebiet mit, das wir nicht brauchen, sondern das gesamte Stadtgebiet! Im Grunde gibt es in Berlin keinen Zonentarif, sondern lediglich einen höheren Fahrpreis zwischen Innenstadt und dahinter und dem Umland.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Alter Köpenicker
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IsarSteve
Witzig, aber ganz im Ernst, Fahrgäste aus Lichtenrade, Frohnau, Hohenschönhausen, Marzahn und tiefster Köpenick (z.B Köpenick >Charlottenburg oder Lichtenrade > Senefelderplatz) kommen ziemlich günstig ins Zentrum, dafür müssen 'nur Zone A' Fahrgäste blechen. Ein Ausgleich oder mehere billigere Optionen wären möglich, wenn es elektronische Fahrscheinerfassung geben würde.

Warum aber wird den Bewohnern der Randbezirke immer unterstellt, daß sie ins Stadtzentrum wollen? Ich habe dort nichts verloren und möchte dort noch nichtmal tot über'm Zaun hängen. Insofern bezahle ich doch den gleichen teuren Preis, wie die Fahrgäste der Tarifzone A. Es ist für mich genauso unnütz, jedesmal die Zone A mitlösen zu müssen. Der einzige Unterschied ist doch die Wahlfreiheit der B-Zonen-Fahrgäste zwischen einem Fahrschein AB oder BC.

Nemo war doch schneller

IsarSteve



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.2018 13:42 von IsarSteve.
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IsarSteve
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Logital
Ich würde unseren Tarif eher positiv als solidarisch beschreiben.

Das hat sehr viel mit dem Wohnort zu tun. ;-)

Mein Wohnort liegt im Tarifbereich A und ich empfinde es so, wie der im B-Bereich wohnende Logital. Probleme sehe ich eher an der Stadtgrenze mit dem Übergang zum Wabenbereich.

Von einem entfernungsabhängigen Tarif halte ich dagegen gar nichts, denn für die zurückzulegende Entfernung kann der Nutzer oft nichts und für die Angebotsqualität noch weniger.

Als ich im letzten Jahr zum Bürgeramt "durfte", hatte ich die Auswahl zwischen Tiergarten und Biesdorf. Ich fuhr ins weiter entfernte Biesdorf, weil ich da direkt mit der U-Bahn hin kam.

Ich finde es auch immer ganz toll, wenn jemand mit so einer tollen VBB-Plastekarte ankommt und mich dann fragt, ob er damit irgendwo hin fahren kann. Auf einem Papierticket ist der Gültigkeitsbereich aufgedruckt und jedermann mit ausreichender Tarifkenntnis kann eine Auskunft geben. Bei der Fahrcard kann das nur jemand, der ein passendes Lesegerät hat oder ein NCF-fähiges Endgerät besitzt und die passende App installiert hat.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Über die Tarife haben wir ja hier schon oft diskutiert. Finde es hier aber einfacher als zum Beispiel in Hamburg, wo es im Stadtgebiet auch "Waben" gibt.

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Viele Grüße aus Wedding
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