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Kurzmeldungen im Juni 2018 [ohne Bilder]
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
Henning
Gibt es diese Heizung erst bei den jetzigen Modellen oder schon lange bei den Bussen?

Seit 1971 bei den Eindeckern, seit 1972 bie den Doppeldeckern. Ältere Busse wurden dann nachgerüstet.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
andre_de
Mein Nachmittag und Abend heute (12.06.) im Berliner Nahverkehr:

Hinfahrt:
- S1 ab Frohnau: Ausfall
- Tram M4/M10 an der Greifswalder/Danziger Straße: Ausfall, darauffolgender Zug +4 und musste Fahrgäste wegen Überfüllung zurücklassen
- M8 ab Landsberger Allee: Ausfall, nachfolgende Verstärkerfahrt fuhr ebenfalls nicht

Rückkfahrt:
- M8 ab Springpfuhl: unbestimmt verzögert, nach 20 Minuten aufgegeben
- S7 ab Springpfuhl: Ausfall
- Bus 220 ab Frohnau: Ausfall

Das ist dann wohl genau die Mangelwirtschaft, über die man sich im Westen und im eingemauerten Teil Berlins so lange lustig gemacht hat...

André
Du hättest Philipp mitnehmen sollen, dann wäre alles pünktlich gefahren...
Heute ist Waidmannslust dran mit der Signalstörung.
Zitat
micha774
Heute ist Waidmannslust dran mit der Signalstörung.

Hatten wir gestern Abend auch schon

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
micha774
Heute ist Waidmannslust dran mit der Signalstörung.

Und ich stand wieder mal mitten drin, 25 Minuten stehend auf der Strecke verbracht :-(

Zwei Dinge sind im konkreten Fall bemerkenswert:

- Heute Mittag lag der Zugverkehr zwischen Hohen Neuendorf und Schönholz weitgehend brach (immerhin 13 km Strecke mit 5 Stationen), von 20-Minuten-Takt konnte keine Rede sein. Die zweite S1-Zuggruppe wurde komplett bis Gesundbrunnen zurückgezogen, die S26 machte, was sie meistens macht (fuhr nicht). Dass wegen einer gestörten Weiche in Waidmannslust (so die offizielle Kommunikation) der Zugverkehr auf einem derart langen Abschnitt für lange Zeit quasi vollständig zum Erliegen kommt, zeugt weder von robuster Infrastruktur noch von etablierten Störungs-Betriebsabläufen. Die verbliebenen Zugfahrten schleppten sich mit riesiger Verzögerung einzeln von Signal zu Signal. Das kann ganz sicher nicht der Sinn sein von zentralisierten Stellwerken in einem Schnellbahnnetz. Wozu sind diese "M"-Tafeln an den Signalen eigentlich da, wenn nicht genau für einen solchen Zweck?

- Der Triebfahrzeugführer meines Zuges wurde nicht müde zu betonen, dass die Störungsursache Personen im Gleis waren ("für die Skeptiker unter Ihnen"). Im vollen Gegensatz zu allen offiziellen Störungskommunikationen, Bahnsteig, Durchsagen und Twitter. Da hat wohl auch einer erhebliche Probleme, die Defizite des eigenen Konzerns zu akzeptieren und zeigt lieber reflexartig auf alles Außenstehende. Dass der betriebliche Ablauf (und zwar unabhängig von der Ursache) eine einzige Katastrophe war, kam ihm dabei nicht in den Sinn. Mit solchen Realitätsverweigerern kann es in dem Laden natürlich nicht besser werden...

Viele Grüße
André
Wenn es denn Personen im Gleis sind, müsste die S-Bahn mit Einbruch der Dunkelheit den Betrieb gänzlich einstellen um niemanden zu gefährden.
Zitat
micha774
Wenn es denn Personen im Gleis sind, müsste die S-Bahn mit Einbruch der Dunkelheit den Betrieb gänzlich einstellen um niemanden zu gefährden.

Heute Mittag war es relativ hell.
Zitat
micha774
Wenn es denn Personen im Gleis sind, müsste die S-Bahn mit Einbruch der Dunkelheit den Betrieb gänzlich einstellen um niemanden zu gefährden.

Bei Dunkelheit hat man es ja auch nicht mit Personen oder gar Personal auf dem Bahnsteig... *duckundweg*

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
andre_de
Dass wegen einer gestörten Weiche in Waidmannslust [...]

Und wieder der Hinweis an alle interessierten Nerds ab und zu mal einen Blick in strecken.info zu werfen.
Es war nicht nur eine Weiche gestört, sondern bei gleich drei Weichen wurden Rotausleuchtungen angezeigt. Alles Weichen im Fahrweg beider Fahrtrichtungen. Sie ließen sich ohne weiteres also weder umstellen, noch per Fahrstraße sichern. Auch die Kehranlage war betroffen.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Hallo André,


Zitat
andre_de
Wozu sind diese "M"-Tafeln an den Signalen eigentlich da, wenn nicht genau für einen solchen Zweck?

Wie ich ja schon mal schrieb, kenne ich mich auf der nördlichen S1 nicht aus. Daher kann ich darauf nur ganz grundsätzlich eingehen.

Nicht jedes Signal hat eine M-Tafel und auch der Fahrdienstleiter hat Regeln, wenn er den Auftrag bei vorhandenem Zs12 mündlich erteilen darf. Bei Fahrten in eingleisige Abschnitte ist das mE nicht zulässig. Dennoch ändert die M-Tafel nichts daran, dass der Zug vor dem Signal anhalten und eine Standortmeldung abgeben muss. Der FDL führt dann seine Schritte durch und gibt dem Tf den mündlichen Auftrag, den er wörtlich genau wiederholen und sich vom FDL die Richtigkeit bestätigen lassen muss. Erst dann darf er nach den Regeln des Fahrens "auf besonderen Auftrag" die Fahrt fortsetzen. Er muss aber zwingend vor jedem weiteren halt gebietenden Signal anhalten, wenn der besondere Auftrag nicht durch bspw. Ersatzsignal bei Annäherung signalisiert wird.

Auch vor Halt zeigenden Selbstblocksignalen mit weiß-schwarz-weiß-schwarz-weißem Mastschild muss der Tf vor jedem dieser Signale anhalten. Erst wenn er sich überzeugt hat, dass der einsehbare Abschnitt vor ihm frei ist, darf er seine Fahrt nach den Regeln des Fahrens auf Sicht fortsetzen.

Es ist also nicht möglich, dass der Tf die Anweisung bekommt, an allen "roten" Signalen mit 'ner M-Tafel vorbeizufahren.


Zitat
andre_de
- Der Triebfahrzeugführer meines Zuges wurde nicht müde zu betonen, dass die Störungsursache Personen im Gleis waren ("für die Skeptiker unter Ihnen"). Im vollen Gegensatz zu allen offiziellen Störungskommunikationen, Bahnsteig, Durchsagen und Twitter. Da hat wohl auch einer erhebliche Probleme, die Defizite des eigenen Konzerns zu akzeptieren und zeigt lieber reflexartig auf alles Außenstehende.

Es gibt leider Kollegen, die andere Gründe vorschieben, um Stress zu vermeiden. Ich finde das auch nicht gut, da es auch die Glaubwürdgkeit der ehrlichen Kollegen in Miteidenschaft zieht. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass es zusätzlich tatsächich den Auftrag gab, wegen Personen im Gleis auf Sicht zu fahren, aber ich denke auch, dass er denn auch beide Gründe hätte nennen sollen.

Zitat
andre_de
Dass der betriebliche Ablauf (und zwar unabhängig von der Ursache) eine einzige Katastrophe war, kam ihm dabei nicht in den Sinn. Mit solchen Realitätsverweigerern kann es in dem Laden natürlich nicht besser werden...

Das kam ihm sicher schon in den Sinn, nur wird er keine Ansage machen: "Sehr geehrte Fahrgäste, der betriebliche Ablauf ist eine einzige Katastrophe!". Das kann man vielleicht mal einem Fahrgast im 4-Augengespräch sagen, damit aber nicht den Zug beschallen.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.06.2018 17:00 von Railroader.
Jetzt mache ich mir echt Sorgen. Heute sind nur 23° und der Bahnübergang Oberspreestr ist schon wieder dicht.

*******
Logital bei Twitter.
Zitat
Philipp Borchert
Holger hat's schon gesagt - die provisorischen Haltestellen am S Hohenschönhausen sind etwas zu kurz für die dort seit Dezember (u.A.) eingesetzten GT6N-Doppel, sodass diese größtmögliche Kapazität derzeit auf der M4 nicht angeboten werden kann. Daher hat man sich die nächstgrößeren Wagen u.A. von der M1 zurück geholt und das seit Dezember dort geltende Dogma des ausschließlichen F8-Einsatzes beendet.

Durch den neuen Baufahrplan der Linie 804 (das ist die M4 zwischen Kniprodestraße und Hohenschönhausen) kehren die GT6-Doppeltraktionen wieder zurück. Der Plan ist so konzipiert, dass die Kurse entweder nach Zingster Straße oder nach Falkenberg fahren. Auf den nur die Zingster Straße bedienenden Kursen sind heute schon wieder fünf GT6-Züge unterwegs (maximal sind 7 möglich). Im gleichen Maße werden auf der M1 wieder F8 statt GT eingesetzt. Ein großes Problem war das aber nicht, denn bei dem super Wetter ist vielen die Straßenbahn zu langsam und sie nehmen gleich das Fahrrad.
Hauptsache, es kommt zu keiner Störung auf dem Flügel zur Zingster. Da würde sich an der Baustelle S Hohenschönhausen sehr schnell ein großer Rückstau bilden.

so long

Mario
Na endlich, geht doch.
Zitat
Logital
Jetzt mache ich mir echt Sorgen. Heute sind nur 23° und der Bahnübergang Oberspreestr ist schon wieder dicht.

Ich kann mich nicht erinnern, daß die alte WSSB-Technik so oft ihren Dienst verweigerte.
Hallo zusammen!

Zitat
Railroader
Es gibt leider Kollegen, die andere Gründe vorschieben, um Stress zu vermeiden. Ich finde das auch nicht gut, da es auch die Glaubwürdgkeit der ehrlichen Kollegen in Miteidenschaft zieht. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass es zusätzlich tatsächich den Auftrag gab, wegen Personen im Gleis auf Sicht zu fahren, aber ich denke auch, dass er denn auch beide Gründe hätte nennen sollen.

Ich kann mich da nur an meine S-Bahn-Zeit in München Ende der 80er bis Anfang der 90er Jahre erinnern.

Bei Störungen war man da im Fahrdienst auch ohne belastbare Informationen, vielleicht noch mehr als heute. Aber man war es gewohnt, zu sprechen.

Zuerst war es für mich ein absolut komisches Gefühl, eine Durchsage zu machen, die bis zu 1.000 Personen hören konnten, und die Reaktionen der Fahrgäste bekam man hinter der Führerraumtür sofort mit. Es gab aber Sprechtrainings, und die regulären Durchsagen wie "nächster Halt soundso" oder "bitte zurückbleiben" musste man damals ohnehin selbst machen. So hat man sich daran gewöhnt.

Einmal war ich wirklich sprachlos, als ein Fahrgast vor meinem Fenster stand und mehrmals einfach nur so etwas wie "sorlok" sagte. Erst zehn Minuten später hatte ich kapiert, was der Mann wollte: Er sprach nur Englisch und wollte zum S-Bahnhof Sauerlach fahren. Das war so schräg, das habe ich nie vergessen können.

Ich denke, dass es heute für die Fahrer ein weit größeres Problem ist, in solchen Situationen mit den Fahrgästen zu sprechen, einfach weil sie es aufgrund der automatischen Ansagen für den Regelfall nicht mehr gewohnt sind. Da ist eine Hemmschwelle, das ist ganz normal. Sprechen vor Publikum ist Übung, Übung und nochmal Übung. Manche haben Entertainer-Qualitäten, geben die Rampensau - viele scheinen sich aber damit verständlicherweise sehr schwer zu tun. Sowas muss man in der Tat trainieren, dazu muss auch der Arbeitgeber etwas tun.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
Bd2001
Zitat
Logital
Jetzt mache ich mir echt Sorgen. Heute sind nur 23° und der Bahnübergang Oberspreestr ist schon wieder dicht.

Ich kann mich nicht erinnern, daß die alte WSSB-Technik so oft ihren Dienst verweigerte.

Du wirst doch nicht etwa moderne Technik verteufeln.. wenn das der Tradibahner liest... ;-)

T6JP
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen!

Zitat
Railroader
Es gibt leider Kollegen, die andere Gründe vorschieben, um Stress zu vermeiden. Ich finde das auch nicht gut, da es auch die Glaubwürdgkeit der ehrlichen Kollegen in Miteidenschaft zieht. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass es zusätzlich tatsächich den Auftrag gab, wegen Personen im Gleis auf Sicht zu fahren, aber ich denke auch, dass er denn auch beide Gründe hätte nennen sollen.

Ich kann mich da nur an meine S-Bahn-Zeit in München Ende der 80er bis Anfang der 90er Jahre erinnern.

Bei Störungen war man da im Fahrdienst auch ohne belastbare Informationen, vielleicht noch mehr als heute. Aber man war es gewohnt, zu sprechen.

Zuerst war es für mich ein absolut komisches Gefühl, eine Durchsage zu machen, die bis zu 1.000 Personen hören konnten, und die Reaktionen der Fahrgäste bekam man hinter der Führerraumtür sofort mit. Es gab aber Sprechtrainings, und die regulären Durchsagen wie "nächster Halt soundso" oder "bitte zurückbleiben" musste man damals ohnehin selbst machen. So hat man sich daran gewöhnt.

Einmal war ich wirklich sprachlos, als ein Fahrgast vor meinem Fenster stand und mehrmals einfach nur so etwas wie "sorlok" sagte. Erst zehn Minuten später hatte ich kapiert, was der Mann wollte: Er sprach nur Englisch und wollte zum S-Bahnhof Sauerlach fahren. Das war so schräg, das habe ich nie vergessen können.

Ich denke, dass es heute für die Fahrer ein weit größeres Problem ist, in solchen Situationen mit den Fahrgästen zu sprechen, einfach weil sie es aufgrund der automatischen Ansagen für den Regelfall nicht mehr gewohnt sind. Da ist eine Hemmschwelle, das ist ganz normal. Sprechen vor Publikum ist Übung, Übung und nochmal Übung. Manche haben Entertainer-Qualitäten, geben die Rampensau - viele scheinen sich aber damit verständlicherweise sehr schwer zu tun. Sowas muss man in der Tat trainieren, dazu muss auch der Arbeitgeber etwas tun.

Viele Grüße
Manuel

Sowas soll man ja grundlegend im Musikunterricht lernen. Aber leider trauen sich meine Kollegen auch nur noch selten die Schüler aus ihrer Komfortzone heraus über die Hemmschwelle zu schicken. Ogott Solo vorsingen ist doch voll oldschool, dass kann man dem armen Schüler nicht zu muten ;-p
Und wenn dann der Arbeitgeber darauf aufbauen könnte und würde...

Edit: Ich wäre ja für Sprecherziehung in der Schule. In wue vielen Berufen muss man ständig reden/vortragen ...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.06.2018 08:23 von PassusDuriusculus.
Zitat
PassusDuriusculus

Edit: Ich wäre ja für Sprecherziehung in der Schule. In wue vielen Berufen muss man ständig reden/vortragen ...

Gibt's doch... Noch nie musste ein Schüler so viele Präsentationen und Vorträge vor der Klasse halten wie zur heutigen Zeit.

-----------
Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.06.2018 08:33 von LariFari.
Jein.

Meistens geht es aber mehr um die Zensuren, die vergeben werden, und die thematischen Inhalte, weil Lehrer heute kaum noch Inhalte selbst erzählen dürfen (zumindest wurde das so in den offiziellen Didaktik-Seminaren und Ref-vorbereitungen gefordert - weswegen ich dann doch lieber mich auf eine Musiker laufbahn vorbereite) und nutzen deshalb Vorträge dazu, dass Schüler den Stoff erzählen können. Oder sie lassen das Lehrbuch sprechen.

Was aber nicht thematisiert wird: Wie kann man mit seiner Stimme insb. in Stresssituationen umgehen? Da gibt es ja ganz einfache, stimmphysiognomische, wissenschaftlich geprüfte Tricks und Strategien...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.06.2018 08:42 von PassusDuriusculus.
Zitat
PassusDuriusculus

Edit: Ich wäre ja für Sprecherziehung in der Schule. In wue vielen Berufen muss man ständig reden/vortragen ...

Daran habe ich auch gedacht:
Zitat
LariFari
Gibt's doch... Noch nie musste ein Schüler so viele Präsentationen und Vorträge vor der Klasse halten wie zur heutigen Zeit.

... und rappen ist heutzutage eine gängige Form des Vor"singens", häufig solo. Allerdings kann zwangsweises ad hoc-Vorsingen vor versammelter Klasse auch kontraproduktiv sein. Das muss schon mit entsprechendem Vorlauf geübt werden, in kleineren Gruppen usw., damit sich wenigstens nicht so viele "blamieren", wenn es zum gewünschten Erfolg führen soll: Selbstbewusstsein und Redegewandtheit fördern.
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