Der Brandenburger Ministerpräsident Woidke verkündet, dass die S2 über Dahlewitz nach Rangsdorf verlängert wird:

Link

Weiß jemand näheres?
Vielleicht hat Rolls-Royce Druck ausgeübt
Wäre nicht schlecht, hätten wir ja alles schon einmal.
So ließe sich ggf. auch der RE 5 etwas beschleunigen.
Eigentlich erstaunlich, dass man dazu aber noch nichts zum Ausbau der Dresdner Bahn gehört hat. Eine S-Bahn wird ja wohl sicherlich einen Halt der Regios dort ersetzen.
Vielleicht ist das aber auch irrelevant dafür?
Zitat
Nahverkehrsplan
Eigentlich erstaunlich, dass man dazu aber noch nichts zum Ausbau der Dresdner Bahn gehört hat. Eine S-Bahn wird ja wohl sicherlich einen Halt der Regios dort ersetzen.
Vielleicht ist das aber auch irrelevant dafür?

Ja, der Halt in Dahlewitz wird sicherlich (wieder) von der S-Bahn übernommen. Für mich ist die endlich auch "offiziell" angestrebte Wiederaufnahme des S-Bahnbetriebs eine außerordentlich erfreuliche Nachricht.

Eine tolle Meldung zum Wochenende,
Marienfelde
Ich würde es auch begrüßen, wenn dann zumindest die REs dadurch beschleunigt werden können und dort unten nicht mehr alle 2 Minuten halten (müssen). Das machen die ja auch sonst (eher) nicht bei den anderen Einfallstrecken (RE1 vielleicht ausgenommen).
Wenn ich den Text richtig verstanden habe, soll die S-Bahn dann ab Blankenfelde im Gemeinschaftsbetrieb mit der Fernbahn verkehren. Angesichts der recht beengten Platzverhälnisse, kann ich mir auch keine andere Lösung vorstellen.
Zitat
RF96
Wenn ich den Text richtig verstanden habe, soll die S-Bahn dann ab Blankenfelde im Gemeinschaftsbetrieb mit der Fernbahn verkehren. Angesichts der recht beengten Platzverhälnisse, kann ich mir auch keine andere Lösung vorstellen.

^Wo gibt es die dafür nötigen Zweisystemfahrzeuge???
Nein, mal im Ernst. Das hast du im Artikel falsch interpretiert. Die Strecke war zu Zeiten der Militäreisenbahn, also bis ca. 1919/20 ohnehin dreigleisig. Dies natürlich bei heute nicht mehr zulässigen Gleisabständen. Hier müsste man also an der Trasse "nachbessern", wenn die S-Bahn verlängert werden soll. Die beschriebene Zusammenführung von S-Bahn und Regionalbahn bedeutet "Verknüpfung", "Gemeinschaftsbahnsteig" etc. Woidke ist halt kein Bahner...

Gruß
Die Ferkeltaxe
Zitat

"Latschenkiefer" am 8.6.2018 um 12.30 Uhr:

Der Brandenburger Ministerpräsident Woidke verkündet, dass die S2 über Dahlewitz nach Rangsdorf verlängert wird:

Im heutigen Tagesspiegel klingt das auf Seite 16 schon etwas nüchterner:

Zitat

Mit der Deutschen Bahn, dem Bund und Berlin habe man sich darauf verständigt, dass beim Ausbau der Dresdner Bahn (Fertigstellung 2025 erwartet) eine Trasse für die S-Bahn freigehalten wird.

Die URL des Artikels (sofern er denn online gestellt wird) vom Autor Rainer W. During reiche ich nach.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Ein Artikel aus "neues deutschland" dazu:

[www.neues-deutschland.de]

Dort wird es etwas anders beleuchtet: "Die Politik verspricht dem Rolls-Royce-Standort Dahlewitz eine bessere Verkehrsanbindung"
Zitat
Ferkeltaxe
^Wo gibt es die dafür nötigen Zweisystemfahrzeuge???
Die brauchts ja nicht mal.
Es lässt sich ja theoretisch durchaus eine Stromschiene ans Fernbahngleis pappen, die ragt ja nicht ins Lichtraumprofil rein. Gleichzeitiger Betrieb von Wechselstrom und Gleichstrom auf einem Gleis ist natürlich aufwendig, aber möglich, wenn ich mich recht erinnere.

Ich gehe aber auch davon aus, dass ein Zusammenlegen der Bahnsteige in Blankenfelde gemeint war.
Ich glaube erst an die Verlängerung, wenn die ersten Bagger rollen - aber so langsam kristallisiert sich raus, dass die Planung für die Dresdener Bahn in Berlin mal wieder zu kurz gedacht waren - man hätte die S-Bahn-Strecke gleich zweigleisig planfeststellen sollen, oder zumindest die Aufstellanlage bis zur Stadtgrenze verlängern sollen... so bleibt selbst bei einer Verlängerung auf längere Zeit ein eingleisiges Nadelöhr.

~ Mariosch
Mit Zusammenführung von S- und Regionalbahn in Blankenfelde ist die Verlegung des S-Bahnsteigs südlich der Straße gemeint. S-Bahn und Regionalbahn Fahrtrichtung Süd erhalten einen gemeinsamen Bahnsteig. Das hat allerdings nix mit einer Verlängerung der S-Bahn nach Rangsdorf zu tun und ist schon jetzt so geplant.

Edit: Link mit Fakten dazu:
[www.maz-online.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.2018 16:04 von TomB.
Ich bin gespannt, wie das mit dem Hp Dahlewitz nun geregelt wird. Soweit ich die Planungen verfolgt habe, würden die Regionalbahnsteige dort bei Führung der S-Bahn bis Rangsdorf wegfallen, zum einen für die Beschleunigung der Regios und außerdem dürfte der westliche Bahnsteig dem S-Bahngleis im Weg liegen. Da die S-Bahn bis zur Fertigstellung der Dresdener Bahn 2025 nicht fertig wird, würden die neuen Regiobahnsteige trotzdem erstmal benötigt werden...

-------------------
MfG, S5M
Der Regiohalt Dahlewitz entfiele. Bei den (mit S-Bahn) dann verbliebenen Fahrgastzahlen wohl
die richtige Entscheidung, zumal der OT zum S-Bahnhof Blankenfelde (TF) schon jetzt sehr gut
angebunden ist.

PS: Zu den Mängeln des Baus der Dresdner Bahn wischen Lichtenrade und Blankenfelde
habe ich noch diesen Link gefunden: [bisar.de]
Zitat

- Keine Zweigleisigkeit der S-Bahn von Bln-Lichtenrade bis Blankenfelde.
- Die Beseitigung der Bahnübergänge erfolgt jeweils nur mit einer S-Bahnbrücke.
- Es erfolgen keine Planungen für einen S-Bahn Haltepunkt Mahlow-Waldblick.
- Keine Anpassungen / Abstimmungen mit dem Landesstraßenbetrieb Brandenburg beim Neubau der L 792 in Mahlow für zweigleisige S-Bahn Streckenführung nach Blankenfelde.
- Beim Neubau / bzw. bei der Umgestaltung des Bahnhofs Blankenfelde für RE-/S-Bahnverkehr wird nur ein S-Bahngleis im Zusammenhang mit einem Kombibahnsteig RE-/S-Bahn berücksichtigt. <...>
- Keine optionalen Planungen für eine parallele S-Bahn-Trasse neben der Dresdener Bahn von Blankenfelde nach Rangsdorf.
- Eine Vorentwurfsplanung vom Jahre 2009 für die Beseitigung des Bahnübergangs Dahlewitz empfahl unter anderem eine dritte Eisenbahnbrücke für die S-Bahn nach Rangsdorf. Die gleichzeitige Errichtung dieser Brücke neben den zwei Fernbahnbrücken der Dresdener Bahn hätte Kosten im Gegensatz zu einer späteren Nachrüstung erspart. Da die DB Netz AG keinen Auftrag vom Land Brandenburg oder dem Bund hatte, wurde diese Brücke nicht gebaut.
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