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Impressionen aus Hannover [m8B]
geschrieben von Boris 
Auf der Limmerstraße gibt es auf dem Abschnitt vom Küchengarten bis zur Kreuzung Kötnerholzweg eine Fußgängerzone.
Diese Fußgängerzone darf auch vom ÖPNV (Busse und Stadbahnen) und vom Radverkehr benutzt werden.
Der Fahrweg der Stadtbahn ist durch die Gleise festgelegt. Die Gleise sind in einem dunkelgrauen, fast schwarzen Pflasterbelag eingebettet.
Beidseitig verlaufen hellgraue Pflasterstreifen, die vom dunkelgrauen Pflaster bis zum flachen Bordsteinrand 1,60 m breit sind.
Auf diesem hellgrauen Pflasterstreifen fahren in der Regel die Radfahrerinnen und Radfahrer.
Es ist häufig zu beobachten, dass Radfahrer beim Überholen anderer Radfahrer in das benachbarte Gleispaar ausweichen.
Wenn Radfahrer in diesem Abschnitt nebeneinander fahren, dann fährt oft einer der beiden im Gleispaar.
Das erfordert etwas Übung und Selbstvertrauen, denn wenn das Rillengleis in einem zu spitzen Winkel überfahren wird, dann droht das Rad ins Gleis zu rutschen und ein Sturz ist kaum noch aufzuhalten.
Andererseits gibt es auch eine große Anzahl Fußgänger in der Limmerstraße, die meist die Seitenräume beidseitig der hellgrauen Betonsteinpflasterung nutzen. Und die vielen Fußgänger brauchen nun mal auch eine gewisse Verkehrsfläche.
Wie schon gesagt, da muss man sich arrangieren.
Und immerhin gibt es für die kultigste hannoversche Flaniermeile ein nobles Vorbild:
Die Züricher Bahnhofstraße ist als eine der 10 nobelsten Fußgängerzonen der Welt gelistet. Und in der Bahnhofstraße in Zürich findet ebenfalls sehr viel Straßenbahnverkehr statt.
Siehe zum Beispiel dieses Video: [www.youtube.com]
Und hier ein googlestreetview-Link: [www.google.de]
Ein paar Unterschiede gibt es dann aber doch! In der Züricher Bahnhofstraße gibt es zum Beispiel keinen Radverkehr.

Hier ein Foto aufgenommen mit Blickrichtung stadtauswärts. Im Hintergrund ist die Haltestelle Leinaustraße zu sehen. Auf dem Foto ist gut das oben beschriebene Radfahrverhalten zu erkennen. Das zweite Foto ist zusätzlich mit Maßangaben versehen.


Seit mehreren Wochen fährt nun schon dieser TW 6000 mit der Eigenwerbung der Üstra anlässlich des Jubiläums der Rote-Punkt-Aktion durch die Stadt. Hier fotografiert an der Haltestelle Eichenfeldstraße in Badenstedt.


Sieht mir mehr nach Graffiti aus, aber man muss ja nicht alle Kunst moegen. Was ich aber ganz falsch finde ist dass die Fenster zugeklebt sind - das sicht sicher nicht im Interesse der Fahrgaeste...
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