Für den ÖPNV ist die Region Hannover zuständig. Die Region Hannover wurde 2001 gegründet.
Gewissermaßen war der 1971 gegründete GVH eine Vorläuferorganisation. Die Üstra schreibt dazu: "Der 4. März 1970 ist der offizielle Geburtstag des GVH. Im Jahr zuvor waren die Menschen gegen eine angekündigte Fahrpreiserhöhung auf die Straße gegangen. Damals musste man noch in jedem Verkehrsmittel einen separaten Fahrschein lösen, die Fahrpläne der einzelnen Verkehrsunternehmen waren nicht aufeinander abgestimmt und jedes hatte ein eigenes Tarifsystem, da die einzelnen Unternehmen in Konkurrenz zueinander standen." Üstra, Meilensteine der Geschichte des GVH, [
www.uestra.de]
"Am 10. Juni 2026 besuchten Sinja Münzberg, Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin Hannover, und Malte Lohmann, Mitglied der Regionsversammlung Hannover sowie des Verkehrsausschusses, die S Bahn Hannover. Während des Besuchs kamen sie mit verschiedenen Fachbereichen ins Gespräch und tauschten sich offen über zentrale Themen des täglichen Betriebs aus." S-Bahn Hannover, Besuch von Sinja Münzberg bei der S-Bahn Hannover [
www.sbahn-hannover.de]
Sinja Münzberg fordert eine deutliche Verbesserung des S-Bahn-Betriebes hin zu mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.
siehe auch: Bündnis 90 / Die Grünen, Regionsverband, 19.8.2026
[
sinja-muenzberg.de]
Dass es nicht so gut klappt mit der S-Bahn, wie es klappen müsste, ist allerdings nicht alleine dem S-BahnBetreiber Transdev anzulasten. Infrastruktur-Erneuerungsmaßnahmen auf verschiedenen S-Bahn-Strecken führen immer wieder zu Behinderungen des S-Bahn-Verkehrs. Und die jahrzentelange Vernachlässigung des Schienennetzes durch eine einseitig auf den MIV ausgerichteten Verkehrspolitik lässt sich nicht im Handumdrehen umkehren, zumal die Bereitschaft dazu bei vielen Parteien nicht zu erkennen ist. Im Gegenteil. An den Wahlkampfständen scheinen sich besonders Vertreter von CDU oder FDP sogar darüber zu freuen, dass es immer wieder zu Ausfällen bei der S-Bahn kommt. Diese Schwierigkeiten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) werden in deren politischer Agitation dazu benutzt, den weiteren Ausbau von Straßen und noch mehr möglichst kostenlose Autoparkplätze zu propagieren.
Tatsächlich ist eine Umkehrung des Prinzips "Auto first" dringend geboten, um selbst gesteckte Klimaziele einhalten zu können und mehr Menschen günstige und nachhaltige Mobiltität zu ermöglichen, wie es der Motorisierte Individualverkehr (MIV) nicht gewährleisten kann. Stattdessen müssen der Fußverkehr, der Radverkehr und der ÖPNV verbessert werden!