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Hochbahnsteige auf der Limmerstraße - Chancen und Möglichkeiten für Hannovers kultigste Flaniermeile!
geschrieben von Jules 
Zitat
Amarok365
Zum Abschluss gerne nochmals das bekannte Zitat: „Wenn Dein Pferd tot ist, steig ab”.
Zur Zeit sehe ich hier nur einen "Pferdekünstler". Und der borgt seinen Gaul bei der Internetseite der D-Tunnel-Initiative aus. [www.pro-d-tunnel.de]
Genug davon!
Hier ein Vorschlag für die Beleuchtung der Rampen der zukünftigen Hochbahnsteige Leinaustraße und Küchengarten.
Die beiden Fotos wurden aufgenommen am Hochbahnsteig Glocksee und zeigen die Beleuchtung der Rampen, die dort in den Handläufen integriert ist.
Meines Erachtens eine elegante Lichtgestaltung, die auch in der Limmerstraße zur Geltung kommen kann.


Zitat
Jules
Zur Zeit sehe ich hier nur einen "Pferdekünstler". Und der borgt seinen Gaul bei der Internetseite der D-Tunnel-Initiative aus. [www.pro-d-tunnel.de]
Genug davon!

Ich brauche keine Beiträge „ausborgen”, wenn ich der Urheber bin.
Ich greife noch mal den Gedanken auf, Holz als Konstruktions- und Gestaltungselement zu verwenden beim Bau der Hochbahnsteige in der Limmerstraße.
Hier ein Link zu einem ansehnlichen Beispiel aus Dortmund, wo Holz für eine großzügige Hochbahnsteig-Überdachung zum Einsatz kommt:
[www.wirindortmund.de]
"Favorisierter Entwurf sieht Dach aus Holz an vier Haltestellen vor
Für die Haltestellen Kohlgartenstraße, Voßkuhle, Lübkestraße und Max-Eyth-Straße hat das Preisgericht einstimmig einen ersten und zweiten Preis sowie drei Anerkennungen beschlossen. Der erstplatzierte Siegerentwurf kommt von DKFS Architects. “Bis auf das Tragwerk aus Stahlträgern sieht der Entwurf Holz als Material vor, das Dach könnte sogar auf der Oberseite noch begrünt werden."
[www.wirindortmund.de]
An der Haltestelle Hauptbahnhof/Rosenstraße leuchten die Lampen aus einem eigenen Geländerlauf, deutlich unterhalb des Handlaufes. Das beeinträchtigt optisch das Haltestellenschild am Geländer. Die Gestaltung an der Haltestelle Glocksee ist klarer und übersichtlicher und gefällt mir besser.


Hier weitere Links zu Bildern aus Manchester. Auf die Dachkonstruktionen der Hochbahnsteige in Manchester hatte ich weiter oben schon mal hingewiesen.
Hier mehrere Links zu Streetview-Aufnahmen von den beiden Hochbahnsteigen der Haltestelle St. Pters Square:
Die Dächer sind in modularer Bauweise konstruiert, so dass man beliebig viele Dachabschnitte zusammenstellen kann und sowohl sehr lange als auch kurze Dächer damit bauen kann:
[www.google.co.uk]

Auf dieser streetview-Aufnahme ist sehr gut die Transparenz des Daches zu sehen. Die getönten Gläser schützen vor Sonneneinstrahlung.
[www.google.co.uk]

Eine der rechteckigen Glasscheiben misst etwa 1,30 in der Breite und 2,20 m in der Länge. Diese Aufnahme in der Draufsicht zeigt die Anordnug der Dächer der beiden Hochbahnsteige. Das längste der vier Dächer ist ca. 26 m lang. (Gemessen mit der Messfunktion von googlsmaps, rechte Maustaste drücken um die Messfunktion anwählen zu können.)
[www.google.co.uk]

Der weiter oben schon beschriebene Hochbahnsteig in der Market Street hat eine überdachte Länge von 47 m. Das Dach schützt den zentralen Teil des Hochbahnsteigs vor Regen und Sonne auf ganzer Länge. Das Dach ist aus denselben Elementen zusammengesetzt wie die Dächer an der Hatestelle St. Peters Square. Hier die Satelliten-Aufnahme mit dem Haltestelle Market Street.
[www.google.co.uk]

Die Hochbahnsteige in Manchester sind übrigens wie die in Stuttgart 90 cm hoch, die Hochbahnsteige in Hannover haben dagegen eine Höhe von 80 cm.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.2026 08:11 von Jules.
Hochbahnsteige erweitern die Transportkapazität der Stadtbahnfahrzeuge!
Wie das?
Die Trittbrettstufenfläche darf nicht zum Stehen benutzt werden, weil sich andernfalls die Türen nicht öffnen lassen.
Bei den neuen TW 3000 und bald den TW 4000 gibt es keine Klapptrittstufen mehr.
Sie haben eine höhere Transportkapazität.

Das Foto mit der Zeichnung zeigt:
Pro Tür können bei einem Fahrzeug, das an Haltestellen mit Hochbahnsteigen hält, ca. 2 Personen mehr transportiert werden.
Ein TW2000-Fahrzeug hat 8 Türen. Ein Zweiwagenzug, wie er auf der Linie 10 fährt, hat also 16 Türen!


Wenn man bei einem Auto die Türen weglässt und die Sitze besser anordnet, passen vorne drei Leute und hinten vier Leute ins Auto.
Türelose Autos erweitern die Transportkapazität!
"Zwei Autos mit je einer Person benötigen für die gleiche Strecke fast doppelt so viel Treibstoff wie ein Auto mit zwei Personen. Der Grund: Personen fallen im Vergleich zu dem Gewicht eines Autos von über 1.000 Kilogramm im wahrsten Sinne des Wortes "nicht ins Gewicht". Gleiches gilt natürlich auch für die Emissionen von Bus und Bahn: Je mehr mitfahren, desto geringer der Energieverbrauch beziehungsweise der spezifische Verbrauch an Kraftstoff pro Person und gefahrenem Kilometer."

[www.umweltbundesamt.de]

So betrachtet müsste eigentlich der MIV sofort eingestellt werden, denn die Auslastung von Busse und Bahnen ist deutlich höher als der von PKWs! Ganz besonders gilt das für die Linie 10 in der Limmerstraße. Aber immerhin, da findet ja auch zumindest innerhalb der Fußgängerzone kein MIV statt.

Die Auslastung der Autos jedenfalls ist mit 1,1 Personen im "Berufsverkehr" Das Umweltbundesamt schreibt dazu: "Der durchschnittliche Besetzungsgrad im Berufsverkehr ist damit einer der niedrigsten aller Fahrtzwecke und liegt bei rund 1,1 Personen pro Pkw..." (ebenda)

Zitat
Amarok365
Wenn man bei einem Auto die Türen weglässt und die Sitze besser anordnet, passen vorne drei Leute und hinten vier Leute ins Auto.
Türelose Autos erweitern die Transportkapazität!

Das sehe ich keine Notwendigkeit Sitze umzubauen oder Türen wegzulassen, so dass mehr Leute ins Auto passen. Zumindest so lange die Empfehlung des Umweltbundesamtes, Fahrgemeinschaften zu bilden, von PKW-Nutzern ignoriert wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2026 18:13 von Jules.
Du hast den Witz nicht verstanden.
Zitat
Jules
"Zwei Autos mit je einer Person benötigen für die gleiche Strecke fast doppelt so viel Treibstoff wie ein Auto mit zwei Personen. Der Grund: Personen fallen im Vergleich zu dem Gewicht eines Autos von über 1.000 Kilogramm im wahrsten Sinne des Wortes "nicht ins Gewicht". Gleiches gilt natürlich auch für die Emissionen von Bus und Bahn: Je mehr mitfahren, desto geringer der Energieverbrauch beziehungsweise der spezifische Verbrauch an Kraftstoff pro Person und gefahrenem Kilometer."

[www.umweltbundesamt.de]

So betrachtet müsste eigentlich der MIV sofort eingestellt werden, denn die Auslastung von Busse und Bahnen ist deutlich höher als der von PKWs! Ganz besonders gilt das für die Linie 10 in der Limmerstraße. Aber immerhin, da findet ja auch zumindest innerhalb der Fußgängerzone kein MIV statt.

Die Auslastung der Autos jedenfalls ist mit 1,1 Personen im "Berufsverkehr" Das Umweltbundesamt schreibt dazu: "Der durchschnittliche Besetzungsgrad im Berufsverkehr ist damit einer der niedrigsten aller Fahrtzwecke und liegt bei rund 1,1 Personen pro Pkw..." (ebenda)

Zitat
Amarok365
Wenn man bei einem Auto die Türen weglässt und die Sitze besser anordnet, passen vorne drei Leute und hinten vier Leute ins Auto.
Türelose Autos erweitern die Transportkapazität!

Das sehe ich keine Notwendigkeit Sitze umzubauen oder Türen wegzulassen, so dass mehr Leute ins Auto passen. Zumindest so lange die Empfehlung des Umweltbundesamtes, Fahrgemeinschaften zu bilden, von PKW-Nutzern ignoriert wird.

Um den MIV einzustellen muss aber das ÖPNV gerade im ländlichen mehr als im Stundentakt unterwegs sein.

Aber das scheitert schon bei der Finanzierung, da kein Geld in den Kassen vorhanden ist.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Um den MIV einzustellen muss aber das ÖPNV gerade im ländlichen mehr als im Stundentakt unterwegs sein.

Aber das scheitert schon bei der Finanzierung, da kein Geld in den Kassen vorhanden ist.

Warum sollte es an der Finanzierung scheitern? Würde man den MIV gänzlich oder weitgehend einstellen, stünde massiv mehr Geld innerhalb des Mobilitätsbereichs für den ÖPNV zur Verfügung. Abgesehen davon würde der ÖPNV deutlich wirtschaftlicher, wenn er von breiten Bevölkerungsschichten genutzt würde und nicht nur von einzelnen Schulkindern und Zwangnutzenden.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Sascha Behn
Um den MIV einzustellen muss aber das ÖPNV gerade im ländlichen mehr als im Stundentakt unterwegs sein.

Aber das scheitert schon bei der Finanzierung, da kein Geld in den Kassen vorhanden ist.

Warum sollte es an der Finanzierung scheitern? Würde man den MIV gänzlich oder weitgehend einstellen, stünde massiv mehr Geld innerhalb des Mobilitätsbereichs für den ÖPNV zur Verfügung. Abgesehen davon würde der ÖPNV deutlich wirtschaftlicher, wenn er von breiten Bevölkerungsschichten genutzt würde und nicht nur von einzelnen Schulkindern und Zwangnutzenden.

Vielleicht ist es gar nicht notwendig, die Stellschrauben so drastisch neu zu justieren, dass der MIV komplett eingestellt wird. Im ländlichen Raum ist es immer noch sehr verbreitet, dass Bushaltestellen so gebaut sind, dass Autos an dem Bus vorbeifahren können, wenn der an der Haltestelle hält. Tatsächlich wird von manchen Bewohnern des ländlichen Raums die Forderung nach Haltekaps mit Mittelinseln als eine Kulturkampf-Kriegserklärung aufgefasst.
Da musst du gar nicht fordern, den MIV komplett einzustellen. Würde konsequent der ÖPNV-Vorrang umgesetzt, dann wäre das bereits ein deutlicher Wettbewerb-Nachteilsausgleich.
Leider immer noch sehr verbreitet, besonders im ländlichen Raum: Der Bus hält in Buchten, der übrige Fahrzeugverkehr fährt vorbei, während der Bus hält. Oft wird die Abfahrt des Busses auch noch blockiert von Autofahrer*innen, die dem abfahrenden Bus keinen Vorrang gewähren. Hier als Beispiel Westig, Drehscheibe:
[www.google.com]

Das muss so nicht sein, hier ein Gegenbeispiel aus Sehnde/Wehmingen. Hält der Bus, dann muss der nachfolgende Verkehr warten. Fährt der Bus dann weiter, dann hat er freie Fahrt und kann nicht vom vorbeifahrenden Autoverkehr an der Abfahrt gehindert werden:
[www.google.com]

So gesehen sind die Hochbahnsteige, die auf der Limmerstraße entstehen, eine optische Bremse für den Fahrzeugverkehr. Zwar ist die Limmerstraße außer für den ÖPNV nur für den Lieferverkehr zu festgesetzten Zeiten und für Anlieger-Autos zur Einfahrt in die Grundstücke freigegeben. Aber man wundert sich schon manchmal, "was für ein Anliegen" da mancher hat, der zum Beispiel mit dem Auto bis zur Einmündung in die Spinnereistraße fährt, und den dort der Mut verlässt, so dass er wieder umkehrt. Dabei kann man bisweilen beobachten, dass von der Spinnereistraße aus einfahrende Stadtbahnen von ausfahrenden Autos behindert und zum Anhalten gezwungen werden.

Anwohner und Besucher der Limmerstraße klagen immer wieder über unerlaubt in der Fußgängerzone fahrende Autos. Die beiden Hochbahnsteige werden zwar so gebaut, dass sie umfahren werden können, auch von Bussen, Feuerwehrfahrzeugen und anderen Einsatzfahrzeugen. Aber sie stellen trotzdem einen optischen Orientierungspunkt dar für Autofahrer*innen, die meinen jeder dürfe nach Belieben die Fußgängerzone Limmerstraße mit dem Auto befahren. Mithin ist es ein klares Signal: Auf unseren Straßen ist Platz für Bus und Bahn und für barrierefreie Haltestellen, aber Autoverkehr ist unerwünscht.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.2026 10:59 von Jules.
Das Foto von der Haltestelle Glocksee hatte ich weiter oben schon einmal einem Beitrag zugefügt. Hier nochmal, aber diesmal mit Leuchtschrift. So könnten auch die Hochbahnsteige in der Limmerstraße gestaltet werden. Ein großartiger Effekt mit relativ geringem Aufwand verwirklichbar, denn die Masten für den Fahrdraht müssen ohnehin gebaut werden. Daran können die Leuchtbuchsatben installiert werden, so wie in dieser Foto-Collage:



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.02.2026 07:36 von Jules.


Und jetzt das Ganze für die Haltestellen „Langenhagen/Langenforther Platz” oder „Altwarmbüchen/Ernst-Grote-Str.”.
Zitat
Amarok365
Und jetzt das Ganze für die Haltestellen „Langenhagen/Langenforther Platz” oder „Altwarmbüchen/Ernst-Grote-Str.”.
Vielen Dank für die Blumen. Es scheint du gehst davon aus, dass die Gestaltungsidee mit den leuchtenden Buchstaben für die Haltestellen Leinaustraße (13 Buchstaben) und Küchengarten (12 Buchstaben) so weit über die Limmerstraße hinausstrahlt, dass man sich selbst in Langenhagen und Altwarmbüchen dafür interessiert.
Nein, Du Suggestivjunkie, es soll heißen, dass Deine Idee nur für sehr kurze Haltestellennamen funktionieren kann.
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