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Hochbahnsteige auf der Limmerstraße - Chancen und Möglichkeiten für Hannovers kultigste Flaniermeile!
geschrieben von Jules 
So lange Personen nicht gezielt fotografiert werden, sind sie Künstlerisches Beiwerk, bist sonst fix mit dem suchen, via Google. ;)

Mfg

Sascha Behn
Mir ist aufgefallen, dass z. B. auf streetview-Bildern die Gesichter von Personen verpixelt sind. Das ist ein Grund, warum ich das bei meinen Bildern mit Straßenansichten auch so mache, wenn ich sie zum Beispiel hier im Forum veröffentliche.
Siehe zum Beispiel diese Streetview-Aufnahme von der Haltestelle Leinaustraße mit dem berühmten Designer-Busstop mit Gründach.
Es sollte übrigens unbedingt geprüft werden, ob das auch für die Hochbahnsteig-Gestaltung umgesetzt werden kann:
[www.google.com]
Weiter oben hatte ich schon mal eine einfache Zeichnung von dem Hochbahnsteig aus Manchester vorgestellt.
Die habe ich jetzt in ein Foto von der Haltestelle Küchengarten eingebaut:


Ja, und wofür? Die Hoch­bahn­steige für die Limmerstraße sind doch schon durchgeplant (gewesen). Es geht jetzt nur noch um diese oder jene Meterchen in der Feinarbeit und dann kommen dieselben Exemplare wie am Freizeitheim. Manchester, Mannheim, Manaus, vollkommen irrelevant.
Die Standorte sind festgelegt worden. Die Aufbauten nicht.
Das ist insofern richtig, dass die Standorte festgezurrt wurden, siehe
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-1455-2022
Kleiner Einwurf: Die Egalisierung bw. Glättung der (roten) Kurven in Anlage 4 dort (im Bereich Offensteinstraße) stammen als Idee und Zeichnung von mir. Der Vorschlag wurde von den Grünen bei mir angefragt und in die Drucksache eingearbeitet.
Aber Du kannst davon ausgehen, dass es Standardaufbauten der Infra werden.
Dachfläche Hochbahnsteig Glocksee:
2 Dächer je 9,00 m Länge, 2,00 m Breite, je 18 m², zusammen: 36 m² Dachfläche

Dachfläche Hochbahnsteig Goetheplatz:
baugleiche Dachfläche wie Glocksee: 36 m²Dachfläche

Dachfläche Hochbahnsteig Steintor:
55,00 m Länge, 4,00 m Breite, 220 m² Dachfläche

Dachfläche Hochbahnsteig Hauptbahnhof/Rosenstraße:
35,00 m Länge (Parallelogramm -Seitenlänge) 4,00 m Breite, 140 m² Dachfläche

Dachfläche Hochbahnsteig Hauptbahnhof/ZOB:
baugleiche Dachfläche wie Steintor: 220 m² Dachfläche

Dachfläche Hochbahnsteig Schwarzer Bär:
ähnliche Dachkonstruktion wie Markstraße in Bielefeld (rund 25,00 m Länge in Bielefeld)
Schwarzer Bär: (15,00 m Länge) 45 m² Dachfläche

Bielefeld: Dachfläche Hochbahnsteig Marktstraße in Bielefeld:
25 m Länge, 3 m Breite: 75 m² Dachfläche

Stuttgart: Dachfläche Hochbahnsteig Hölderlinplatz in Stuttgart, (Hölderlinplatz ist eine Endhaltestelle für Kurzzüge):
Kein Glasdach, über 100% Abdeckung der Hochbahnsteigfläche: 44 Länge, 4,60m Breite, 200 m² Dachfläche
[www.google.com]
[www.google.com]
[www.stuttgart-tourist.de]

Die Aufbauten auf dem Hochbahnsteig Freizeitheim Linden sind vermutlich so groß wie am Goetheplatz oder an der Glocksee. Aber die Hochbahnsteige Leinaustraße und besonders Küchengarten sind deutlich stärker frequentiert als Freizeitheim. Das rechtfertigt eine deutlich größere Dachfläche!

Foto: Hochbahnsteig Freizeitheim Linden mit ca. 36 m² Dachfläche (beide Wartehäuschen zusammengerechnet)



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.06.2025 17:22 von Jules.


Zitat
Jules
Aber die Hochbahnsteige Leinaustraße und besonders Küchengarten sind deutlich stärker frequentiert als Freizeitheim. Das rechtfertigt eine deutlich größere Dachfläche!

Tja, dann insistiere doch jetzt schnell mal bei der Infra, vielleicht geht da noch was, und jemand hört auf Dich.
Es ist erstaunlich, dass sich die Piratenpartei anscheinend eine deutliche Verschärfung des Konfliktes zwischen der Russischen Föderation und der EU herbeisehnt, um eine Begründung zu haben, irgendwann doch noch einmal die Straßenbahn in der Limmerstraße in einem U-Bahntunnel vergraben zu können:

"Mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine hat das Bundesinnenministerium Mittel für die Stärkung von Schutzräumen im Rahmen des Zivilschutzes in Aussicht gestellt. Namentlich wurde dabei auf U-Bahn-Schächte Bezug genommen, die bspw. in Tiflis und Odessa eine Vielzahl von Menschen aufnehmen.
Hier wäre es angebracht, der veränderten weltpolitischen Sicherheitslage in den Planungen Rechnungen zu tragen und einen Ausbau der Stadtbahnführung unterirdisch ins Auge zu fassen." [e-government.hannover-stadt.de]
Mit dieser Begründung fordert die Piratenpartei im Bezirksrat Linden-Limmer in einem Änderungsantrag den Baustopp für die Hochbahnsteige in der Fußgängerzone Limmerstraße.

Der barrierefreie Zugang zur Stadtbahn, auf den immer mehr Menschen aufgrund des zunehmenden Durchschnittsalters der Bevölkerung angewiesen sind, und der gesetzlich festgeschrieben ist, ist für die Piraten offensichtlich nebensächlich. Für die Piraten gilt anscheinend: Barrierefreiheit gibt es nur, wenn Bomben fallen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.2025 07:40 von Jules.
Was für ein gequirlter Quark – Karl-Eduard-von-Schnitzler-Sprech in Reinkultur.
Erstmal stellst Du das dar, als würde es aktuell sein, was es nicht ist. Die Drucksache ist aus Mai 2022, also schreibe doch Deine Tirade in der Vergangenheit.
Zweitens unterschlägst Du, dass der SBR Linden-Limmer durch Enthaltungen den Antrag abgelehnt bekommen hat. Also muss man da auch nicht mehr nach krähen, es gab ja auch keine weiteren gleichgelagerten Versuche.
Drittens versuchst Du zu suggerieren, dass Hochbahnsteige in der Limmerstraße – die Du übrigens 2010 bis 2012 in vorderster Reihe bekämpfen wolltest – die einzige Barrierefreiheit darstellen könnten. U-Bahn-Stationen sind ebenfalls barrierefrei. Sie sind Dir nur verhasst, das ist leider die Krux.
Fünftens nimmt Dein Parteienbashing wieder latent paranoide Züge an. Sofern Du also nicht in Schnitzlers Fußstapfen treten möchtest, sollten Deine Beiträge seriöser sein. Sprachlich wie inhaltlich.
Zitat
Amarok365
Was für ein gequirlter Quark ...
.. der nicht von mir angerührt wurde, sondern von dem Piratenvertreter im Bezirksrat.
Auch wenn letztlich nichts draus wurde, gut möglich, dass die Idee einen Tiefbunker unter der Limmerstraße zu bauen, immer noch virulent ist bei manchen Leuten, um auf diesem Weg einen Stadtbahntunnel durchzusetzen.

Im übrigen habe ich keine Hochbahnsteige "bekämpft", sondern auf die bekannten Vorteile einer Niederflurbahn hingewiesen. Und dabei sehr früh und immer wieder in der Diskussion deutlich gemacht, dass auch eine Niederflurbahn auf Bahnsteige angewiesen ist, die im wesentlichen den Hochbahnsteigen gleichen. Nur dass die Rampen weniger lang sind (rund halb so lang), weil die Höhe deutlich geringer ist. Damit bin ich bei einigen angeeckt, denen es anscheinend komplett egal ist, dass ÖPNV-Verkehrsmittel barrierefrei zugänglich sein müssen.

Wie siehst du denn die Chancen dafür, einen Tiefbunker zu bauen, der als U-Bahn-Strecke unter der Limmerstraße genutzt wird?

Auf diesem Foto aus einem Euronews-Artikel ist eine U-Bahn-Station in Kiew zu sehen, in der Menschen Schutz vor russichen Bomben suchen. [static.euronews.com]
Das ist der Artikel vom 24.5.25 dazu: [de.euronews.com]

Und tatsächlich haben die Kiewer U-Bahn-Tunnel, errichtet in der Zeit des Kalten Krieges, auch eine Bunkerfunktion:
"Ähnlich der Moskauer Metro und anderen Metrosystemen der ehemaligen Sowjetunion wurden in Kiew viele U-Bahn-Stationen als 3-Röhren-Stationen angelegt und liegen teilweise sehr tief unter der Erdoberfläche, da diesen auch eine Nebenfunktion als Schutzeinrichtung in Kriegszeiten zugewiesen wurde. Mit rund 105 Metern unter der Oberfläche gehört der U-Bahnhof Arsenalna (Арсенальна) zu den tiefstgelegenen der Welt. Daher sind diese Tunnelstationen mit ungewöhnlich langen Rolltreppen ausgestattet; die längste überbrückt einen Höhenunterschied von rund 65 Metern." [de.wikipedia.org]

Und deshalb sind sie auch besonders tief unter der Erde gebaut worden. Wusste das der Piratenverteter im Bezirksrat Linden-Limmer nicht oder würde er besonders tiefe U-Bahn-Stationen unter der Limmerstraße bewusst in Kauf nehmen, um eine Finanzierung als Bunkerbau zu erhalten?

Übrigens: "Die längste vollständig überdachte, ununterbrochene Rolltreppe der Welt befindet sich in Russland, in der Moskauer U-Bahn-Station „Park Pobedi“. Sie ist 126 Meter lang und eine Fahrt dauert 3 Minuten." [magazin.schindler.de]
Zum Vergleich: Vom Freizeitheim Linden bis Küchengarten dauert die Fahrt 4 Minuten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.06.2025 00:17 von Jules.
Zitat
Jules
.. der nicht von mir angerührt wurde

Lies und verstehe: Dein letzter Beitrag.

Zitat
Jules
Auch wenn letztlich nichts draus wurde, gut möglich, dass die Idee einen Tiefbunker unter der Limmerstraße zu bauen, immer noch virulent ist bei manchen Leuten, um auf diesem Weg einen Stadtbahntunnel durchzusetzen.

„Virulent” ist maximal Deine Phantasie zu diesem Thema. Es ging im Antrag nicht um „Tiefbunker”, sondern um die „Stärkung von Schutzräumen”. Natürlich haust Du zur Ablenkung gleich mal das absurdeste und unvergleichbarste Beispiel heraus, nämlich:

Zitat
Jules
Mit rund 105 Metern unter der Oberfläche gehört der U-Bahnhof Arsenalna zu den tiefstgelegenen der Welt.

Was für die Limmerstraße mit ihrer 1 km Länge natürlich im vertikalen Maßstab vollkommen abstrakt, absurd und irrelevant ist.

Zitat
Jules
Wie siehst du denn die Chancen dafür, einen Tiefbunker zu bauen, der als U-Bahn-Strecke unter der Limmerstraße genutzt wird?

Klar wird von Dir auch eine Suggestivfrage mit eingebaut, um das irrelevante Thema an Köcheln zu halten. Siehe oben.

Zur geplanten Tiefe von möglichen U-Bahn-Stationen in der Limmerstraße habe ich vor einigen Wochen bereits etwas geschrieben, und anhand von vorliegenden Plänen z. B. für die Station Küchengarten haben auch diese Stationen eine normale Tiefenlage wie fast alle anderen Standardstationen auch.

Nochmals: Der Antrag wurde abgehakt. Der Tunnel unter der Limmerstraße ist planungsirrelevant für die LHH für die nächsten 50 Jahre. Linden-Nord bekommt auf 45 Meter verkürzte Standard-Bauweise-Hochbahnsteige in die Limmerstraße.
Zitat
Amarok365
Nochmals: Der Antrag wurde abgehakt. Der Tunnel unter der Limmerstraße ist planungsirrelevant für die LHH für die nächsten 50 Jahre. Linden-Nord bekommt auf 45 Meter verkürzte Standard-Bauweise-Hochbahnsteige in die Limmerstraße.
Fein, dass wir das geklärt haben. Ich will da auch gar nicht weiter drauf rumreiten und zum Beispiel statt 50 Jahre 150 Jahre anregen.
Denn es gibt wichtigeres zu klären (betreff Standardbauweise!):
Mir geht die Frage der Bedachung nicht aus dem Sinn.
Deshalb habe ich nicht nur in Manchester, sondern auch andernorts nachgeschaut:

"Haltestellendach
Das Haltestellendach auf dem Bahnsteig darf keine Sichtbarriere darstellen, soll jedoch gleichzeitig wiedererkennbar sein.
Leichte, sich nach unten und außen verjüngende, geschweißte Stahlprofile in der Form eines flachen „Y“ bilden das Grundgerüst der Konstruktion.
Die Stahlträger sind durch eine Querstrebe in der Mitte der beiden Dachflügel verbunden. Zwischen den Trägern bilden punktförmig gelagerte Glasscheiben das Dach aus.
Der Einsatz des betretbaren Glasdaches ermöglicht den Verzicht auf zusätzliche Konstruktionen zur Reinigung. Dadurch entsteht in Kombination mit den leichten Stahlträgern ein Haltestellendach mit einem Maximum an Transparenz, das sich im Straßenraum zurücknimmt."

Dieses Zitat beschreibt das Haltestellendach für den Hochbahnsteig Marktstraße in Bielefeld.
[scape-net.de]
Hier eine Foto-Animation:
[scape-net.de]
Das Dach hat eine Länge von 24 m und würde in derselben Bauausführung etwas mehr als die Hälfte der Länge des geplanten Hochbahnsteigs am Küchengarten vor Regen schützen.
Das Dach ist anscheinend nicht ganz so breit wie der Hochbahnsteig selbst. Jedoch ist es deutlich breiter als das Dach auf den Wartehäuschen auf dem Hochbahnsteig Freizeitheim-Linden.
Im Querschnitt und der sonstigen Bauweise ähnelt der Regenschutz auf dem Hochbahnsteig Schwarzer Bär dem Dach in Bielefeld.
Schwarzer Bär in Hannover-Linden
[www.google.com]
Marktstraße in Bielefeld:
[www.google.com]
Allerdings ist das Dach in Hannover nur 15 Meter lang, das in Bielefeld hat dagegen eine Länge von rund 25 Metern!
Mit 25 m Länge wäre etwa die halbe Länge des Hochbahnsteiges Küchengarten oder Leinaustraße überdacht. Besser fände ich eine Überdachung in voller Länge. Und wenn tatsächlich ein ähnliches Dach wie in Bielefeld gelingt, "mit einem Maximum an Transparenz, das sich im Straßenraum zurücknimmt", dann darf gerne eine Überdachung so lang sein, dass sie auch noch Teile der Rampen vor Regen schützt.
Auch dem Hochbahnsteig Schwarzer Bär täte übrigens eine Verlängerung des Daches sehr gut. Hier verdichtet sich die Menge der wartenden Fahrgäste allerdings sehr stark an dem überdachten Ende, vermutlich nicht so sehr deshalb, weil es dort überdacht ist, sondern weil der Hochbahnsteige bevorzugt von Rewe aus bzw. von Rossmann, der Eisdiele und dem Imbiss aus betreten wird. Also über die kurze Rampe von der Lindener Seite aus. Man könnte sagen, dass Dach steht dort gut und eine Verlängerung in Richtung Calenberger Neustadt bringt nicht viel, weil dort weniger Fahrgäste warten. Ich bin allerdings ziemlich sicher, dass sich die Wartenden günstiger verteilen würden, wenn es eine voll bedachten Hochbahnsteig Schwarzer Bär gäbe.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.06.2025 16:53 von Jules.
Zitat
Jules
Fein, dass wir das geklärt haben. Ich will da auch gar nicht weiter drauf rumreiten

Nur noch dieses: Während der Limmerstraßentunnel politisch ad acta gelegt wurde und Linden-Nord in seiner Pseudo-Fußgängerzone Hochbahnsteige reingesetzt bekommen wird, die sich erstmal 20 Jahre an Fördergelder festklammern, ist in Linden-Mitte durchaus noch an den A-West-Tunnel zu denken. Dieser hat sogar noch Planungsrelevanz für die LHH. Die Region plant zwar auch hier schon die Hochbahnsteige für Lindener Markt und Nieschlagstraße vor, aber wenn das im selben Regions-Tempo vonstatten geht wie bei der Limmerstraße, wird das vor 2035 wohl eher nichts. In diesem nochmals engeren Straßenraum ist eine Untertunnelung dringend anzuraten und durchaus eine politisch diskutablere – nicht virulente – Option für Linden-Mitte.
Hi Jules… äähm Schorse, schau mal, Du hast da was geschrieben:
https://punkt-linden.de/news/hochbahnsteige-limmerstrasse-status/
„sehr gute Gestaltung der Hochbahnsteige”, „Manchester”, „wenn am Lindener Markt und in der Nieschlagstraße erneut gegen Hochbahnsteige gewettert wird”, kommt mir so aktuell bekannt vor… Und zack, wird auch dort den Lesern von Dir impliziert, dass man automatisch gegen Barrierefreiheit ist, wenn man Hochbahnsteige nicht so toll findet oder vom Tunnelbau spricht, „weil es Leute gibt, die partout den U-Bahn Tunnelbau wollen”. Denn: „Oder gehörst du zu den Leuten, denen Barrierefreiheit nicht so wichtig ist?”
Entscheide Dich mal für einen Nutzernamen. Sonst wird's Kategorie Sockenpuppe.
Zitat
Amarok365
Sonst wird's Kategorie Sockenpuppe.
Pack deinen "Sockenpuppenvorwurf" ein. Dazu gibt es keinen Grund. In diesem Forum benutze ich ausschließlich den Namen Jules. Und habe keinen zweiten, dritten oder noch weiteren Account!
Wir können aber gerne darüber diskutieren, was es für den Stadtbahnverkehr auf der Limmerstraße in Sachen Barrierefreiheit bedeuten würde, wenn die Hochbahnsteige nicht gebaut würden. Es scheint dir ja ein Bedürfnis zu sein.
Dass manche Bewohner im Stadtteil die Hochbahnsteige verhindern wollen und meinen, sie könnten Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Stadtbahn verwehren, indem sie auf das Alternativangebot Busse verweisen, ist jedenfalls absolut nicht in Ordnung.
Tatsächlich habe ich schon mit Menschen gesprochen, die argumentieren, es gäbe ja reichlich viel Omnibusverkehr in der Limmerstraße und wer aufgrund der fehlenden Hochbahnsteige in die Stadtbahn nicht einsteigen könne, der solle halt den Bus nehmen.
Ein Gegenbeispiel: Ich möchte von der Stadtbahnendhaltestelle Ahlem nach Küchengarten fahren.
Dann kann ich zum Beispiel an der Haltestelle Wunstorfer Straße in den Bus 170 oder 700 umsteigen. Als Rolli-Fahrer muss ich das so machen, weil es am Küchengarten keinen Hochbahnsteig gibt. Oder ich muss am Freizeitheim aussteigen oder an der Glocksee und die Reststrecke mit Armkraft und Rolli bewältigen. Wenn es zum späten Abend zugeht, dann muss ich das sogar so machen, weil die Wartezeit auf den Bus sich dann verlängert, bis er gar nicht mehr fährt.
Aber alleine schon die Tatsache, dass ich als Rolli-Fahrer umsteigen muss, weil es keine Hochbahnsteige gibt, ist absolut nicht in Ordnung!
Zitat
Jules
In diesem Forum benutze ich ausschließlich den Namen Jules. Und habe keinen zweiten, dritten oder noch weiteren Account!

Hier in diesem Forum nicht. Woanders offenbar schon, oder wer sonst sollte fast wortgleich die Sätze und Themen auf anderen Seiten wiederholen. Deine Fans? Dein geheimer Zwillingsbruder?
Wenn Du schon woanders schreibst, solltest Du Dich zumindest bemühen, Deine Sprechweise nicht ganz so 1:1 durchscheinen zu lassen, wenn das unter einem anderen Namen läuft.
Zitat
Amarok365
Zitat
Jules
In diesem Forum benutze ich ausschließlich den Namen Jules. Und habe keinen zweiten, dritten oder noch weiteren Account!

Hier in diesem Forum nicht.

Danke für diese Klarstellung! Du hattest zudem damit noch mal das Augenmerk auf die Barrierefreiheit gerichtet. Dazu mehr im folgenden Beitrag!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.2025 10:49 von Jules.
"Um dir den Ein- und Ausstieg zu erleichtern, sind überwiegend Niederflurbusse und Niederflurstraßenbahnen unterwegs. Ihr Fahrzeugboden ist niedrig, sodass Fahrgäste mit schwerem Gepäck, einem Rollator oder einem Kinderwagen bequem ein- und aussteigen können, wenn das Fahrzeug an einem ausreichend hohen Bordstein hält. Fahrgäste mit Rollstuhl gelangen über eine vom Fahrpersonal bediente Klapprampe oder einen "absenkbaren" fahrzeuggebundenen Lift ins Fahrzeug. Im Stadtverkehr sind ausschließlich Niederflurfahrzeuge im Einsatz." Zitat aus der Internetseite des Verkehsverbundes Bremen/Niedersachsen [www.vbn.de]

Es geht also doch, würden jetzt vielleicht einige Kritiker der Hochbahnsteige in der Limmerstraße sagen.
Aber geht es wirklich so einfach? Der fahrzeuggebundene Lift ist nur an der Einstiegstür beim Fahrer verfügbar. Die Anzahl der Stell-Plätze für Rollifahrer eng begrenzt.
Und die Technik ist störanfällig. Dazu diesen Video von Radio Bremen vom 25. September 2024, in dem auch ein Betroffener zu Wort kommt:
"Mit dem Rollstuhl in die Bahn? Dieser Bremer kann oft nicht mitfahren"
[www.butenunbinnen.de]

Besonders bemerkenswert ist dieser Satz, der ziemlich genau in der Mitte des Videos eingeblendet wird: "Laut BASG sind barrierefreie Haltestellen für die Zukunft geplant." (BASG=Bremer Straßenbahn AG)

Das Video ist in zweifacher Hinsicht von besonderer Bedeutung für die Diskussion über die Hochbahnsteige in der Limmerstraße:
1. Auch in Bremen werden in Zukunft für die Straßenbahn Bahnsteige gebaut werden, an den Haltestellen, an denen es jetzt noch keine Bahnsteige gibt, weil die jetzige Situation mit den Hubliften an der Fahrertür nur eine Zwischenlösung sein kann.
2. In Hannover gibt es an den TW 2000 und TW 3000 Fahrzeugen keine Einstiegstüren in der Nähe der Fahrertür, an denen Lifte eingebaut werden können. Und die TW 6000 Fahrzeuge sind im Bereich der Fahrertüren zu eng, um dort Hub-Lifte einbauen zu können.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.2025 11:26 von Jules.
Wieder reichlich und wortgewaltig am Thema vorbei.
Niederflur ist seit 2012 in Hannover kein Thema mehr. Und niemand plant oder denkt an Umbauten der hannoverschen Stadtbahnwagen. Das ist ganz allein Deine – virulente? – Phantasie.
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