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Hochbahnsteige auf der Limmerstraße - Chancen und Möglichkeiten für Hannovers kultigste Flaniermeile!
geschrieben von Jules 
Warum nicht ein Wahrzeichen von Linden Nord zum Hingucker für den neuen Hochbahnsteig an der Haltestelle Küchengarten werden lassen?
Siehe diesen Vorschlag: Bild 1! Und eingearbeitet in den bereits weiter oben vorgestellten Plan nach dem Vorbild aus Manchester: Bild 2!


Wo ist das Facepalm-Emoji, wenn man es braucht…
Damit kannst Du maximal Erstklässler unterhalten.
Fantasie ist nicht jedermanns Ding. Manche bevorzugen klare Fakten.
Der Hochbahnsteig Hölderlinstraße in Stuttgart ist in einer deutlich schmaleren Straße gelegen als die Limmerstraße.
Trotzdem ist er von einem sehr großen und dazu komplett geschlossenen Dach überspannt.
Auf der Unterseite ist es mit Holz beplankt.
Trotzdem wirkt der Hochbahnsteig in der schmalen Straße nicht alles dominierend.
Und das große Dach bietet einen guten Wetterschutz!
Foto 1 ohne Maßangaben, Foto 2 mit Maßangaben:


Ach stimmt ja, Dein anderes Ich „Schorse” war ja schon vor Dir da (das ist auch der, der ebenfalls so auf Manchester steht):
https://punkt-linden.de/news/hochbahnsteige-limmerstrasse-status/#comment-5247

Wo ist die Hölderlinstraße hier „deutlich” schmaler als die Limmerstraße? Gemessen auf der amtlichen Karte Stuttgart ergibt das dort eine Straßenflucht von 18,50 m. In der Limmerstraße sind es an der engsten Stelle ca. 18,80 m, im Schnitt 19,0 m. Das ist weniger als „deutlich”.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2025 14:04 von Amarok365.
Der hier verlinkte Plan für den Hochbahnsteig zeigt, die Straßenbreite von Hauswand zu Hauswand im Bereich des Hochbahnsteiges beträgt:
3,58 + 2,32 + 1,30 + 4,00 + 1,30 +2,32 + 4,36 = 19,18 Meter. Danke für den Hinweis auf die genauen Breiten. Deutlich schmaler ist wohl tatsächlich nicht so richtig zutreffend. Schmaler ist die Hölderlinstraße in Stuttgart durchaus.
[e-government.hannover-stadt.de]
Zitat
Jules
Fantasie ist nicht jedermanns Ding. Manche bevorzugen klare Fakten.
Der Hochbahnsteig Hölderlinstraße in Stuttgart ist in einer deutlich schmaleren Straße gelegen als die Limmerstraße.
Trotzdem ist er von einem sehr großen und dazu komplett geschlossenen Dach überspannt.
Auf der Unterseite ist es mit Holz beplankt.
Trotzdem wirkt der Hochbahnsteig in der schmalen Straße nicht alles dominierend.
Und das große Dach bietet einen guten Wetterschutz!
Foto 1 ohne Maßangaben, Foto 2 mit Maßangaben:

Selbst ausgemessen?

Mfg

Sascha Behn
Dieses Foto zeigt sehr eindrucksvoll, wie mächtig und breit das Dach der Haltestelle Hölderlinplatz in Stuttgart gebaut ist:

[www.reflect.de]

Die Haltestelle Hölderlinplatz ist in einer Straße, die schmaler ist als die Limmerstraße im Haltestellen-Bereich Küchengarten!

Auf dieser amtlichen Karte der Stadt Stuttgart habe ich noch einmal nachgemessen und habe 18,00 m Breite zwischen den Hauswänden gemessen.
[maps.stuttgart.de] Die Karte hat einen Button "Messwerkzeuge".
Das entspricht der Breite, die ich bereits auf der google maps Satellitenaufnahme ermittelt hatte.

Die Limmerstraße ist 19,18 m breit im Bereich der Haltestelle Küchengarten (s.o.).

Allerdings ist die Vergleichbarkeit in anderer Hinsicht nur bedingt gegeben. Wie man bereits auf dem oben verlinkten Foto sieht, so auch auf dem hier angehängten, ist die Haltestelle Hölderlinplatz eine Endhaltestelle. Trotzdem ist das sehr großformatige Dach breiter als der Hochbahnsteig selbst. Die Breite ist 5 m. Vielleicht auch noch einige Zentimeter mehr. Das kann man gut einschätzen, wenn man darunter steht, aber auch auf den Fotos ist das zu sehen.
Die Hochbahnsteigbreite ist 4 m. Mit Meterschritten nachgemessen. 4,00 m ist die Mindestbreite für einen Stadtbahn-Hochbahnsteig in Mittellage. Das ist in Stuttgart nicht anders als in Hannover.

Fazit: Es ist möglich, auch in einer schmalen Straße ein breites Dach über einen Hochbahnsteig zu bauen, das einen guten Wetterschutz ermöglicht.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2025 11:35 von Jules.


Zitat
Jules
[maps.stuttgart.de] Die Karte hat einen Button "Messwerkzeuge".

Das habe ich bereits beschrieben. Willst Du mir als Kartographen jetzt noch erklären, wie ich Webkartendienste zu betätigen habe?
Zitat
Amarok365
Zitat
Jules
[maps.stuttgart.de] Die Karte hat einen Button "Messwerkzeuge".

Das habe ich bereits beschrieben. Willst Du mir als Kartographen jetzt noch erklären, wie ich Webkartendienste zu betätigen habe?

Ich finde es gut, solche Hinweise mitzugeben. Einem Kartographen mag diese Funktion ebenso bekannt sein wie mir als Stadtplaner, aber es ist ja hier kein Dialog, sondern ein öffentlicher Forumsbeitrag und da können Mitlesende auch gern noch so etwas lernen.
Sofern hier noch jemand mitliest bei 90 % Eigengesprächen von Jules.
Ein immer wiederkehrendes Argument der Kritiker am Bau der neuen Hochbahnsteige ist, dass es doch besser gewesen wäre, in Hannover die Niederflur-Straßenbahn einzuführen, dann hätte in der Limmerstraße alles so bleiben können, wie es ist. Auch wenn ich es schon mehrmals in diesem Thread erwähnt habe, werde ich bei Gelegenheit, so wie in diesem Beitrag, immer wieder mal auf Beispiele hinweisen, die zeigen, dass auch Niederflurstraßenbahnen auf Bahnsteige angewiesen sind, um wirklich barrierefrei nutzbar zu sein.
Ein Beispiel, das ich selbst vor Ort ausprobieren und fotografieren konnte, ist Mannheim. Hier die Haltestelle Mannheim Hauptbahnhof. Der "Hochbahnsteig" für die Niederflur-Straßenbahn ist 30 cm hoch. (Vor Ort gemessen.) Auf dem zweiten Foto ist deutlich erkennbar, dass Menschen mit Einschränkungen beim Gehen davon profitieren, wenn die Haltestelle barrierefrei ist.


Zitat
Jules
Ein immer wiederkehrendes Argument der Kritiker am Bau der neuen Hochbahnsteige ist, dass es doch besser gewesen wäre, in Hannover die Niederflur-Straßenbahn einzuführen, dann hätte in der Limmerstraße alles so bleiben können, wie es ist.

Ja, aber Moment mal – Du warst es doch, der in erster Reihe 2012 im Juni bei der Demonstration gegen die Hochbahnsteige und für Niederflurbahnen in der ersten Reihe marschiert ist. Und da fielen dann so Sätze wie „Wir sind hier und wir sind stur, Vorfahrt für die Niederflur!” Schau mal hier (Bild aus dem Pressearchiv Initiative Pro D-Tunnel e. V.):



Irgendwie widersprichst Du Dir in vielen Belangen.
Du schreibst selbst weiter oben:
Zitat
Amarok365
Ein Tunnel in der Limmerstraße steht nicht mehr zur Debatte...
Trotzdem diskutierst du hier mit im Thread "Hochbahnsteige auf der Limmerstraße - Chancen und Möglichkeiten für Hannovers kultigste Flaniermeile!" über die Gestaltung der Hochbahnsteige in der Limmerstraße. Und das ist auch gut so, denn es macht wenig Sinn, aufgrund der Entscheidung, die Linie 10 oberirdisch mit Hochbahnsteigen barrierefrei zu gestalten, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken und dazu gar nichts mehr zu sagen oder allenfalls hin und wieder darüber zu grummeln.
Eine Niederflurbahn und ein barrierefreier Ausbau mit Niederflurbahnsteigen in der Limmerstraße steht allerdings auch nicht mehr zur Debatte. Das ist jedoch ebenfalls kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Es kann vielmehr eine Chance sein, genauer hinzuschauen, ob sich nicht auch Vorteile daraus ergeben, wenn jetzt Hochbahnsteige in der Limmerstraße gebaut werden.
Das Foto aus Mannheim beispielsweise verdeutlicht ein Problem, das ich auch in anderen Städten mit Niederflur-Straßenbahnen schon beobachtet habe: Die vordere Tür ist nicht barrierefrei zugänglich. Dazu ist der Niederflur-Hochbahnsteig zu kurz. In ein paar Jahren hat sich das Problem dadurch gelöst, dass neuere Bahnen zum Einsatz kommen, bei denen die erste, bzw. letzte Tür nicht so weit am Wagenanfang bzw. am Wagenende ist. Zum Vergleich ein Bild aus Mannheim von einem neueren Fahrzeugtyp. Die vorderste Tür ist lediglich ein Zustieg für den Fahrer.
Barrierefreiheit ist bei den alten Bahnen in Mannheim trotz "Hochbahnsteig" nicht an allen Türen gegeben, wie das Foto von der alten Bahn zeigt. Auf der Linie 10 wurden übrigens aus einem ähnlichen Grund der Betrieb mit den alten, grünen TW3000-Fahrzeugen auf der Linie 10 eingestellt. An den neuen Hochbahnsteigen in der Innenstadt wäre an der ersten, bzw. letzten Tür kein Ein- und Ausstieg möglich gewesen.
Bild 1: noch einmal das Foto vom alten Mannheimer Stadtbahntyp mit Fahrgast-Tür in der Zugspitze. / Bild 2: neuer Mannheimer Stadtbahntyp mit weiter mittig gelegenen Fahrgasttüren.
In anderen Städten mit Niederflurfahrzeugen fehlen teilweise ausreichend hohe Bahnsteigkanten.
Wer weiß? Mit Niederflurbahnen wäre möglicherweise der Haltestellenausbau mit ausreichend hohen Bahnsteigen in Hannover verschleppt worden. Dabei hinkt Hannover mit dem Ausbau der barrierefreien Stadtbahn-Bahnsteige ohnehin schon hinterher.


Zitat
Jules
Trotzdem diskutierst du hier mit im Thread "Hochbahnsteige auf der Limmerstraße - Chancen und Möglichkeiten für Hannovers kultigste Flaniermeile!" über die Gestaltung der Hochbahnsteige in der Limmerstraße.

Nein, das tust Du überwiegend alleine. Wieder mal kriege ich keine Antwort, warum Du Dich vom Hochbahnsteig-Gegner und Niederflur-Kämpfer so zum Hochbahnsteig-Diskutanten gedreht hast. Noch vor 13 Jahren liefst Du in erster Reihe mit und hast diese Bahnsteige in der Limmerstraße verteufelt. Die Foren sind noch voll davon. Dass Du Tunnel hasst, wissen wir zudem schon länger.
Zitat
Amarok365
Zitat
Jules
Trotzdem diskutierst du hier mit im Thread "Hochbahnsteige auf der Limmerstraße - Chancen und Möglichkeiten für Hannovers kultigste Flaniermeile!" über die Gestaltung der Hochbahnsteige in der Limmerstraße.

Nein, das tust Du überwiegend alleine. (...)

Jetzt tu mal nicht so, als ob du gar kein Interesse an dem Thema hast, welche Chancen und Möglichkeiten die Hochbahnsteige für die Limmerstraße darstellen können. Immerhin hast du in diesem Thread, "Hochbahnsteige auf der Limmerstraße - Chancen und Möglichkeiten für Hannovers kultigste Flaniermeile!", schon einige Beiträge geschrieben.

Niederflur-Stadtbahnen kommen in vielen Städten zum Einsatz, Hannover beschreitet gerade einen anderen Weg, die Bahnsteige auf der Limmerstraße werden deutlich höher ausfallen (ca. 80 cm statt ca. 30 cm) aber es macht keinen Sinn, der verpassten Chance hinterherzuweinen. Manche Gestaltungsfragen sind sogar unabhängig davon ob es sich um 80 cm hohe Bahnsteige oder 30 cm hohe Bahnsteige handelt.

In jedem Fall sind Hochbahnsteige mit einem 80 cm hohen Bord nicht so leicht zu übersehen. Darin sehe ich einen Vorteil gegenüber der jetzigen Haltestellensituation an der Leinaustraße und am Küchengarten und auch an manchen anderen Haltestellen im Stadtgebiet, die mit Hochbahnsteigen ausgestattet sind.
Die Limmerstraße ist eine lange Blickachse, bzw. es sind zwei Blickachsen, die an der Kreuzung Kötnerholzweg so stark abgewinkelt sind, dass man dort nicht weit um den Knick schauen kann. An den Enden und am Knick fehlen bislang Blickpunkte, genau dort, bzw. nahe dran entsteht jeweils ein Hochbahnsteig als "Point de vue", als Blickpunkt. Der Hochbahnsteig Freizeitheim steht bereits!

Der Nachteil der größeren Höhe im Vergleich zu einem niedrigeren Bahnsteig oder der jetzigen Haltestellensituation, wird zu einem Vorteil des Hochbahnsteiges, weil die größere Höhe die Funktion der Haltestelle unterstützt, ein Blickpunkt zu sein.
Du bist und bleibst ein manipulativer Schwafelkopp.
Bei der Suche nach Bildern von Hochbahnsteigen in anderen Städten bin ich auf dieses Bild vom Hochbahnsteig Hölderlinplatz in Stuttgart gestoßen, auf dem man sehen kann, wie mit einfachsten Mitteln ein ohnehin vorhandenes Objekt, das rein technische Zwecke erfüllt, zu einem sehr schönen Gestaltungselement werden kann:
[upload.wikimedia.org]
Die Masten für den Fahrdraht wurden beschriftet mit dem Namen der Haltestelle.
Das habe ich mit einfachen Mitteln übertragen auf ein Foto, dass ich von der Haltestelle Freizeitheim Linden gemacht habe. Und auch gleich noch eine Animation im Dunkeln dazugefügt. Das könnte dann so ähnlich aussehen wie die beleuchtete Schrift am Lindener Rathaus:[www.hannover.de]
Und so könnte das an dem Fahrdrahtmast der Haltestelle Freizeitheim Linden aussehen. Ein Bild im Hellen, das andere in der Dämmerung, mit Beleuchtung. Selbstverständlich ist die Idee übertragbar für Leinaustraße und Küchengarten!


Das "Nachtbild" von dem Fahrdrahtmast mit Schrift hat mich motiviert, das mit dem Heizkraftwerk-Motiv auch auszuprobieren:


"Fahrgastbefragung in Linden", so titelt der Stadtanzeiger West der HAZ in dieser Woche (Donnerstag, 9.10.2025)
Die Üstra will die Fahrgäste unter anderem danach fragen, welche Ein- und Ausstiegsorte die Linie 10 und 12 Fahrgäste wählen und ob sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Haltestelle kommen. Das Planfeststellungsverfahren für den Bau der Hochbahnsteige Leinaustraße und Küchengarten soll zum Jahreswechsel 2025/2026 beginnen.
Die infra erhofft sich die notwendigen Beschlüsse für Ende 2027, sodass dann die eigentlichen Bauarbeiten für die Hochbahnsteige beginnen können. Zuvor finden noch umfangreiche Leitungsarbeiten statt. So heißt es in dem Stadtanzeiger-Artikel.
Wenn man bedenkt, dass es von den Standortfindungen rund um 2011 bis Ende 2027 ganze 16 Jahre gebraucht hat, ist das kein Ruhmesblatt, weder für die Region Hannover noch für den Stadtteil Linden-Nord. Da hat sich diese Causa dutzendmal im Kreis bewegt und man kriegt letztlich doch, was schon 2011 hätte feststehen können.
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