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Hochbahnsteige auf der Limmerstraße - Chancen und Möglichkeiten für Hannovers kultigste Flaniermeile!
geschrieben von Jules 
Inbetriebnahme Hochbahnsteig Steintor: Dezember 2018. [www.neuepresse.de]

Die Hochbahnsteige Hauptbahnhof/Rosenstraße und Hauptbahnhof/ZOB waren bereits im Sommer 2017 in Betrieb gegangen.
[www.lok-report.de]

Gegen den Hochbahnsteigbau in der Limmerstraße gibt es immer noch viele Vorbehalte, aber es war die richtige Reihenfolge, zuerst die Innenstadthochbahnsteige zu bauen und in Betrieb zu nehmen, und erst danach die Hochbahnsteige auf der Limmerstraße anzupacken. Die höchste Zahl Ein- und Ausstiege sind an den Innenstadthaltestellen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.10.2025 21:47 von Jules.
Zitat
Jules
Die höchste Zahl Ein- und Ausstiege sind an den Innenstadthaltestellen.

Die höchste Zahl an Unfällen hat ebenfalls die Innenstadtstrecke von „10/17”. Ebenso ist sie die langsamste aller Strecken im Üstra-Netz.
Zitat
Amarok365
Zitat
Jules
Die höchste Zahl Ein- und Ausstiege sind an den Innenstadthaltestellen.

Die höchste Zahl an Unfällen hat ebenfalls die Innenstadtstrecke von „10/17”. Ebenso ist sie die langsamste aller Strecken im Üstra-Netz.

Das allermeiste davon sind Autounfälle bei denen die Autofahrer*innen dran schuld sind. Deshalb ist es höchste Zeit, eine autofreie Innenstadt zu verwirklichen!

Die Unfallzahlen oberirdisch in Bezug auf tödliche Unfälle hat übrigens nicht die Linie 10/17! Und auch bei den Unfällen mit Autobeteiligung liegen andere Linien klar weiter vorne.
Liegt Dir eine aktuelle Unfallstatistik vor, die das untermauert?
"Mehrheitlich trifft nicht den Fahrer der Straßenbahn bei einem Unfall die Schuld (16 %), sondern die in die Kollision verwickelten Pkw-Führer. 45 Prozent der Autofahrer provozieren durch verbotene Wende- oder Abbiegevorgänge vornehmlich an Kreuzungen oder Einmündungen Crashs mit der Straßenbahn."
Das entspricht vielen Berichterstattungen über Unfälle mit Auto und Straßenbahnbeteiligung in Hannover.
Quelle: [www.bussgeldkatalog.org]
Hier ein Beispiel aus der Region Hannover. [www.ndr.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.10.2025 13:26 von Jules.
Also hast Du keine aktuelle Unfallstatistik.
Zitat
Amarok365
Also hast Du keine aktuelle Unfallstatistik.

Eine aktuelle Unfallstatistik (momentan Daten von 2024 und nur bezogen auf Unfalle mit Verletzten) gibt es bundesweit im Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder [unfallatlas.statistikportal.de] Das kann man sich anschauen und im Kopf oder in GIS-Programmen mit dem Straßenbahnnetz überlagern.

Die reine Zahl der Unfälle sagt aber noch nichts darüber aus, ob diese in einer Größenordnung sind, die man hinnehmen kann und will, weil die Alternative wäre, dass es z.B. durch eine höhere PKW-Dichte noch mehr statt weniger Unfälle gäbe oder durch die radikalste denkbare Vermeidungsstrategie nur noch auf Fußverkehr und U-Bahnen mit Bahnsteigtüren setzt, um jeden Unfall zu vermeiden.

Unsere Wahrnehmung bezüglich Unfällen ist ohnehin zu Lasten der Straßenbahn medial verzerrt, da über Straßenbahnunfälle überproportional häufig berichtet wird - zum einen weil viele Menschen durch daraus resultierende Betriebseinschränkungen betroffen sind und daher an den Ursachen interessiert sind, zum anderen weil ein Unfall mit Straßenbahnbeteiligung oft spektakulärer aussieht und durch die größere Zahl an potenziellen und ggf. realen Verletzten einen größeren Nachrichtenwert hat als 8 kleine Kfz-Unfälle am selben Tag mit der selben Zahl an Verletzten.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat 2016 Zahlen veröffentlicht, die zeigen, dass pro 1000 Personen-km Straßenbahnunfälle 6 € volkswirtschaftlichen Schaden verursachen, Busse mit 12,10 € etwa das Doppelte und PKW mit 28 € fast das Fünffache. [www.udv.de]

Um eine genauere und aktuellere Bewertung zu ermöglichen, wird gerade eine umfangreiche Analyse zu Straßenbahnunfällen durch das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahnbundesamt erarbeitet: [www.dzsf.bund.de]
Dann darf ich dazu berichten, dass die Üstra mir am Wochenende geantwortet hat, dass sie keine Unfallstatistik oder Geschwindigkeitsstatistiken herausgibt (zumindest offenbar nicht an Privatpersonen). Dann muss ich diese Frage wohl im nächsten Verkehrsausschuss stellen.
Es ist schwer, sich etwas vorzustellen, das es noch nicht gibt. Und die Hochbahnsteige in der Limmerstraße sind etwas, dass sich viele von Zukunftsängsten geplagten Menschen als eine extrem gravierende Veränderung, ja als Katastrophe vorstellen. Ein häufig zu vernehmendes Schimpfwort für die Hochbahnsteige auf der Limmerstraße ist "Betonbarrieren". Mit Beton wird in Linden oft das Ihmezentrum genannt und dann abfällig von einer "Betonburg" gesprochen.
Das geschieht möglicherweise besonders heftig als eine Art Gegenreaktion auf einen in den 60er und 70er Jahren typischen Baustil (Beton-Brut-Architektur), mit seinen typischen Sichtbeton-Flächen. Ob die manchmal geradezu grotesk überdrehten Gegenreaktionen noch sachlich und zweckdienlich sind, halte ich für fraglich. Aber das ist ein anderes Thema.
Die Kritik an "zu viel Beton" steht im Raum und sie hat auch nüchtern und sachlich betrachtet ihre Berechtigung und ist in Bezug auf den Bau der Hochbahnsteig in der Limmerstraße ein ernst zu nehmender Hinweis!
Ich hatte weiter oben schon auf den Hochbahnsteig Hölderlinplatz in Stuttgart hingewiesen und bin dieser Tage auf ein Video gestoßen, dass ab Minute 3:30 rund zwei Minuten lang den Hochbahnsteig Hölderlinplatz mit einfahrenden Stadtbahnen zeigt. Besonders auffällig ist dabei die riesige Dachkonstruktion aus einem Material, dass vielen als positives Gegenbeispiel für das Baumaterial Beton gilt. Der Hochbahnsteig Hölderlinplatz wird von einem riesigen Holzdach überspannt, das große rechteckige verglaste Dachluken hat, die Tageslicht einfallen lassen.
Dieser Link führt zu der Stelle im Video, an dem der Hochbahnsteig Hölderlinplatz gezeigt wird: [youtu.be]
Das große Holzdach kommt dabei besonders schön zur Geltung und soll als Anregung dienen für Gestaltungsvorschläge für die Hochbahnsteige auf der Limmerstraße!
Das Foto unten hatte ich bei einem Besuch in Stuttgart gemacht. Es zeigt sehr gut die gewaltige Größe des Holzdachs, das jedoch trotzdem keinesfalls aggressiv dominant wirkt, was vermutlich auch der Baumaterial-Auswahl zu verdanken ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.12.2025 07:27 von Jules.


Wie oft willst Du uns denn noch diesen Hochbahnsteig unter die Nase halten?
In Hannover gibt es auch Hochbahnsteige mit Holzaufbauten, nämlich Seelhorster Allee oder Emslandstraße
[www.stadtbahn-h.de]
[www.stadtbahn-h.de]

Aber das sind beides Hochbahnsteige mit zwei seitlichen Bahnsteigen.
Und die dort gewählten Formen würden eine Barriere-Wirkung in einer schmalen Straße noch zusätzlich verstärken.
Die Hochbahnsteige auf der Limmerstraße müssen maximal gute Blickbeziehungen auf die jeweils gegenüberliegende Straßenseite bieten! Nenne du ein gelungenes Beispiel aus Hannover, in Form eines Mittelhochbahnsteiges, bei dem gestalterisch mit Holz-Elementen den Beton-Elementen etwas entgegengesetzt wird!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.12.2025 14:47 von Jules.
Der Hochbahnsteig Hölderlinplatz ist ein Hochbahnsteig in einer noch engeren Straße als die Limmerstraße in Hannover mit einem Dach deutlich größer als die meisten Hochbahnsteige in Hannover. Und das Dach ist aus Holz gebaut. Manche meinen, ein Hochbahnsteigdach könne man nicht aus Holz bauen.
Vielleicht weil sie sich so schwer tun mit der Vorstellung, dass ein angenehm warmes und natürliches Baumaterial wie Holz ihr festgefahrenes Klischee vom Beton-Hochbahnsteig ins Wanken bringen könnte?
Ein weiteres Beispiel für ein großes Holzdach ist der Hochbahnsteig an der Haltestelle Mineralbäder in Stuttgart:
[upload.wikimedia.org]
Dieser Hochbahnsteig liegt allerdings nicht in einer engen Straße, sondern am Rande eines Parks. Trotzdem lohnt es sich das Holzdach als Gestaltungsidee in Betracht zu ziehen für die Gestaltung der Hochbahnsteige in der Limmestraße.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2025 23:57 von Jules.
Auch in Österreich ist das Baumaterial Holz als angenehmes und Wärme ausstrahlendes Gestaltungselement an Haltestellen im Einsatz:
"Die Holz-Oberfläche des Bahnsteigdachs, die von unten zu sehen ist, wenn man am Bahnsteig steht, strahlt ein angenehmes Gefühl der Wärme aus und ist optisch sehr ansprechend."
Die Bilder in dem unten verlinkten Artikel über die Holz-Bahnsteigdächer am Bahnhof in Ternitz zeigen wie sehr die Beschreibung zutrifft! Auch wenn es sich dabei um eine Eisenbahnhaltestelle handelt, so kann die Gestaltung doch eine Wegweisung sein für die Hochbahnsteige auf der Limmerstraße.
In dem Artikel heißt es außerdem: "Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades der eingesetzten Platten kann die Errichtung rasch erfolgen und benötigt nur drei Tage je Bahnsteig." Und eine kurze Bauzeit ist auch für die Limmerstraße wünschenswert.
[www.lok-report.de]
Hier noch ein Link zu einem Bild auf GoogleMaps:
[www.google.com]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.12.2025 00:13 von Jules.
Wer meint, mit einer Niederflurbahn könne auf der Limmerstraße alles so bleiben, wie es ist, der lügt sich gewaltig etwas in die Tasche.
Immer wieder höre ich von Menschen in Linden, insbesondere in Linden Nord: Hätten wir eine Niederflurstraßenbahn bekommen, dann könnte hier alles so schön bleiben, wie es ist.
Wer so argumentiert, der lügt sich gewaltig was in die Tasche. Man könnte noch weitergehen und sagen, der verbreitet Fake News.
Um das zu verdeutlichen, möchte ich den Blick nach Zürich richten, denn dort gibt es den 28 cm hohen Züri-Bord oder Zürich-Bord.
In Zürich fahren Niederflurbahnen vom Typ VBZ Be 6/8. Siehe auch Wikipedia: [de.wikipedia.org]
Das barrierefreie Einsteigen erfordert den sogenannten Zürich-Bord mit einer Höhe von 28 cm. Das ist deutlich höher als die Bordsteinkante eines Fußweges. Während eine übliche Bordsteinkante 10 bis 15 cm hoch ist, ist der Zürich-Bord mit 28 cm rund doppelt so hoch.

28 cm hohe Haltestellenkanten müssten in der Limmerstraße in jedem Fall gebaut werden, auch wenn nicht, wie jetzt geplant, Hochflurfahrzeuge zum Einsatz kommen sollen. Für Niederflurfahrzeuge müssten ebenfalls Haltestellenborde gebaut werden, zum Beispiel nach dem Vorbild Zürichs mit dem Zürich-Bord.
In diesem YouTube-Film wird gezeigt, wie das aussehen könnte: [youtu.be] Der Link führt direkt zu Minute 1:15 in der die Tram die Haltestelle Bahnhofstraße anfährt. Hier geht es zu streetview-Bildern von dieser Haltestelle: [www.google.com]

Es ist ein Unterschied, ob man so argumentiert, es könne alles so bleiben, wie es ist, wenn man auf Hochbahnsteige verzichten würde und stattdessen die Niederflurbahn hätte. Oder ob man fair und korrekt argumentiert: Auch mit einer Niederflurbahn müssten sehr viele Umbauten in der Limmerstraße stattfinden, um Barrierefreiheit sicherzustellen, so wie es das Gesetz vorschreibt.

Übrigens: Die Bahnhofstraße in Zürich hat ziemlich genau dieselbe Breite von Hauswand zu Hauswand gemessen wie die Limmerstraße.
Du lügst Dir selbst was in die Tasche, weil Du 2011 in vorderster Front und mit Transparenten durch die Limmerstraße gelaufen bist und für eine Niederflurstraßenbahn demonstriert hast. Schon vergessen?
Ich kann Dir auch gut und gerne ein halbes Dutzend Leserbriefe aus 2011 bis 2013 heraussuchen, in denen Du vehement für die Niederflurbahn geworben hast.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.01.2026 19:01 von Amarok365.
Es war richtig für die Niederflurbahn zu kämpfen! Das war zu einem Zeitpunkt zu dem es realistisch war, dafür zu kämpfen. Auch heute noch wäre es möglich, den Umstieg auf Niederflurbahnen zu vollziehen, aber mit jedem neuen Hochbahnsteig der dazu kommt, ist es zunehmend unrealistisch, diesen Umbau tatsächlich zu vollziehen.
In der Situation hat sich bei vielen Lindenerinnen und Lindenern eine "Lass mich damit in Ruhe"-Haltung aufgebaut.
Das ist schade, insbesondere auch im Hinblick darauf, dass die Rechte behinderter Menschen ignoriert werden, wenn nicht endlich der barrierefreie Ausbau der Linie 10 in der Limmerstraße erfolgt (ebenso auf der Linie 9 Lindener Marktplatz und Nieschlagstraße).
Dass es möglich ist in der Limmerstraße Hochbahnsteige zu bauen, zeigt nicht zuletzt der neue Hochbahnsteig Freizeitheim Linden. Trotzdem dort die Limmerstraße nur wenig breiter ist, als zum Beispiel im Bereich Küchengarten ist es möglich, einen Hochbahnsteig zu bauen. Entlang des Hochbahnsteiges Freizeitheim ist sogar entlang der rechten Seite des Hochbahnsteiges Richtung stadtauswärts ein Auto-Parkstreifen angelegt worden. Und trotz Schneemassen an den Straßenrändern, ist ein guttes Durchkommen möglich, inklusive Radwege auf beiden Seiten! (Siehe aktuelle Aufnahme Bild 1)
Wenn ich mich recht erinnere, waren für den Fall, dass eine Niederflurstraßenbahn auf der Limmerstraße fährt, ebenfall Mittelbahnsteige (für eine Niederflurstraßenbahn) vorgesehen, oder sollten dann Seitenbahnsteige gebaut werden wie in Zürich in der Bahnhofstraße? Oder in Straßburg an vielen Stellen. (Siehe Bild 2)


Zitat
Jules
Es war richtig für die Niederflurbahn zu kämpfen! Das war zu einem Zeitpunkt zu dem es realistisch war, dafür zu kämpfen.

Also gibst Du es ja quasi zu, dass Du dafür protestiert hast und gemäß Deinem eigenen Beitrag Dir heute einen selber in die Tasche lügst.

Zitat
Jules
Auch heute noch wäre es möglich, den Umstieg auf Niederflurbahnen zu vollziehen.

Nein, weil am 18.06.2012 die Entscheidung für den Restausbau des Netzes auf Hochflur gefallen ist. Eine herbe Klatsche für die Grünen, die die Politik jahrelang gegängelt und hingehalten haben. Die NF-Debatte war Teil dieses politischen Offenbarungseids und hat Jahre an Verzögerungen, Nerven und Geld gekostet.
Erst 2018 ist es den Grünen gelungen, sich von dem Thema zu lösen und es aufzugeben, ein totes Pferd zu reiten. Die Domain www.zukunft-stadtbahn.de führt jetzt zu den richtigen Information, die diesen URL-Namen auch verdient.

Zitat
Jules
Wenn ich mich recht erinnere, waren für den Fall, dass eine Niederflurstraßenbahn auf der Limmerstraße fährt, ebenfall Mittelbahnsteige (für eine Niederflurstraßenbahn) vorgesehen

Nein, und wenn Du an vorderster Front mit dabei warst, wirst Du den Variantenvergleich Hochflur/Niederflur inklusive Limmerstraße und all ihren Plänen noch in Erinnerung haben. Googeln kann helfen. Es sei denn, Du möchtest wieder eine ellenlange Scheindiskussion führen oder hast doch Alzheimer.
Zitat
Amarok365
Zitat
Jules
Es war richtig für die Niederflurbahn zu kämpfen! Das war zu einem Zeitpunkt zu dem es realistisch war, dafür zu kämpfen.

Also gibst Du es ja quasi zu, dass Du dafür protestiert hast und gemäß Deinem eigenen Beitrag Dir heute einen selber in die Tasche lügst.

Wie kommst du darauf? Wie bereits weiter oben dargestellt, ist es in der aktuellen Situation zwar immer noch möglich auf Niederflur umzusatteln, aber mit so viel Umbauarbeiten und Ausfallzeiten verbunden, dass es nur sehr schwer möglich ist das durchzuführen. Trotzdem ist es nach wie vor richtig, dass eine Niederflurbahn immense Vorteile hat. Und in Düsseldorf oder Karlsruhe kann man sehen, dass eine Niederflurbahn auch unterirdisch wie eine U-Bahn fahren kann. Siehe Foto vom Ausstieg mit einem Rollator aus der Niederflur-Stadtbahn Karlsruhe in einer Untergrundstation.

So wie es jetzt aussieht, wird jedoch Barrierefreiheit für die Linie 10 in der Limmerstraße nicht möglich werden ohne Hochbahnsteige. Deshalb ist es konsequent weitere Hochbahnsteige in der Limmerstraße zusätzlich zu dem am Freizeitheim zu bauen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.2026 10:06 von Jules.


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Amarok365
Zitat
Jules
Auch heute noch wäre es möglich, den Umstieg auf Niederflurbahnen zu vollziehen.

Nein, weil am 18.06.2012 die Entscheidung für den Restausbau des Netzes auf Hochflur gefallen ist. Eine herbe Klatsche für die Grünen, die die Politik jahrelang gegängelt und hingehalten haben. Die NF-Debatte war Teil dieses politischen Offenbarungseids und hat Jahre an Verzögerungen, Nerven und Geld gekostet.
Erst 2018 ist es den Grünen gelungen, sich von dem Thema zu lösen und es aufzugeben, ein totes Pferd zu reiten. Die Domain www.zukunft-stadtbahn.de führt jetzt zu den richtigen Information, die diesen URL-Namen auch verdient.

Was soll das Gerede von der "herben Klatsche" und dem "toten Pferd"? Es gab eine politsche Entscheidung und die Grünen halten sich daran. Punkt. Wie du es übrigens in deinem Beitrag selbst bestätigst!

Derzeit kommt es mir so vor, dass immer noch einige Lindener*innen meinen, es müsse doch endlich ein Stadtbahn-Tunnel unter der Limmerstraße gebaut werden.
Die sagen: "Bitteschön ich habe nichts gegen Barrierfreieheit für die Stadtbahn in der Limmerstraße einzuwenden, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Linie 10 im Tunnel fährt." Vielleicht hebst du dir deine "Tote-Pferd-Vergleiche" für diese Leute auf?
Zitat
Jules
Derzeit kommt es mir so vor, dass immer noch einige Lindener*innen meinen, es müsse doch endlich ein Stadtbahn-Tunnel unter der Limmerstraße gebaut werden.
Die sagen: "Bitteschön ich habe nichts gegen Barrierfreieheit für die Stadtbahn in der Limmerstraße einzuwenden, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Linie 10 im Tunnel fährt." Vielleicht hebst du dir deine "Tote-Pferd-Vergleiche" für diese Leute auf?

Würdest Du bitte Quellen anbringen, die das untermauern? Wer sind „einige Lindener*innen”, und reden die genau so, wie Du es zitierst? Oder erfindest Du Dir das passend?
Im Gegensatz zu Dir mit Deiner abgehakten Straßenbahn oberirdisch durch die Sallstraße hege ich keine „tote Pferde”, sondern ich weiß, dass ein Tunnel unter der Limmerstraße für die Landeshauptstadt Hannover in ihrem Masterplan Mobilität seit 2015 „keine Planungsrelevanz” mehr darstellt. Für einen kompletten D-Tunnel hingegen schon. Man sollte also nur politisch das „bespielen” und verfolgen, was aktuell auf dem Plan steht.
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