Zitat
Amarok365
Der Umweg um den gesamten MHH-Neubau allerdings schlägt dem Fass den Boden aus und wird, um überhaupt irgendwie wirtschaftlich zu werden, mit Wohnvierteln garniert. Gut, dass das jetzt vor dem Kommunalwahlkampf publik wurde – mit diesem „Kompromiss” als kurvige Bummelbahn mit massiver Kleingarten-Vernichtung werden SPD und Grüne mächtig baden gehen.
Schaun wir doch mal auf die Ergebnisse:
Die Grünen wurden bei der Wahl zum Stadtrat 2026 stärkste Kraft mit 28,4%
(das sind +0,6 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Stadtratswahl im Jahr 2021)
Die SPD gewann 23,0 (-4,6 Prozentpunkte).
Der amtierende Oberbürgermeister Belit Onay erhielt 45,6%. Da fehlte nicht mehr viel für eine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang. Das zweitbeste Ergebnis erzielte Axel von der Ohe.
"Mächtig baden gehen", kann man das Ergebnis ganz sicher nicht nennen.
Am 27.9.2026 ist Stichwahl. Da treten dann die beiden Kandidaten an, die ganz sicher nicht "baden gegangen sind" im ersten Wahlgang um das Oberbürgermeisteramt.
Allerdings: Es regt sich Widerstand gegen den Stadtbahnbau zur MHH. Auf den Fotos sind zwei Transparente zu sehen, die am Rand von Kleefeld nahe dem Baugelände der neuen MHH aufgehängt worden sind.
"Stoppt die Stadtbahn - niemand braucht sie - keiner will sie." steht auf dem einen Plakat. Das ist ein bisschen zu sehr holzschnittartig vereinfacht. Auf dem anderen Transparent ist zu lesen: "Rettet Kleefelds Gärten".
Die Notwendigkeit neue Wohnungen zu bauen wurde von keiner Partei im Wahlkampf angezweifelt. Auch der ÖPNV-Ausbau wurde einmütig gefordert. Beides soll in Kleefeld geschehen!
Aber wie so oft, wenn es konkret wird: "Doch bitteschön nicht in meinem "Vorgarten".