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„Fehler korrigieren” – Thema D-Tunnel nimmt wieder Fahrt auf
geschrieben von Amarok365 
"Streckenkreuzungen und Kreuzungen mit anderen Verkehrsarten, insbesondere mit dem MIV, sollen höhengleich erfolgen, Überwerfungsbauwerke sowie andere kostenintensive Ingenieurbauwerke wie Tunnel und eigene Brücken bzw. Viadukte sind grundsätzlich nicht vorgesehen."
Quelle: Wikipedia, Stadtbahn Kiel, [de.wikipedia.org]
"Schienenfahrzeuge sind im Vergleich zu Bussen in der Regel länger und haben entsprechend mehr Platz im Innenraum."
Quelle: Zukunft der Mobilität: Die Stadtbahnplanung in der Landeshauptstadt Kiel, Kiel [www.kiel.de]
Die Neuplanung der Kieler Straßenbahn als Stadtbahn sieht auch Trassenführungen durch schmale Straßen vor, z. B. die Holtenauer Straße.
"Die Holtenauer Straße beispielsweise ist auf Höhe der Schauenburger Straße nur knapp 33 Meter breit, ..." ebenda
[www.google.com]
Fazit:
Aktuelle Stadtbahn-Neuplanungen, wie die in Kiel zeigen: Tunnel sind zu teuer. Und: Stadtbahntrassen sind auch in schmalen Straßen möglich.

Dasselbe gilt auch für Hannover. Oder warum sollte in Hannover Geld für einen Stadtbahn-Tunnel da sein, während in Kiel die Stadtbahn auch in schmalen Straßen oberirdisch neu gebaut wird?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.01.2026 22:35 von Jules.
Zitat
Jules
Aktuelle Stadtbahn-Neuplanungen, wie die in Kiel zeigen: Tunnel sind zu teuer.

Das ist von Dir zusammengereimt. Denn keine der aktuellen Stadtbahn-Planungen und Broschüren aus Kiel erwähnt irgendwo das Wort „Tunnel” oder Kosten für einen (dort auch gar nicht erst geplanten) Tunnel.

Fazit: Was schert uns Kiel, wenn die Region Hannover aktuell Tunnelvarianten durchrechnen und bewerten lässt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.2026 16:21 von Amarok365.
Zitat
Amarok365
Zitat
Jules
Aktuelle Stadtbahn-Neuplanungen, wie die in Kiel zeigen: Tunnel sind zu teuer.

Das ist von Dir zusammengereimt. Denn keine der aktuellen Stadtbahn-Planungen und Broschüren aus Kiel erwähnt irgendwo das Wort „Tunnel” oder Kosten für einen (dort auch gar nicht erst geplanten) Tunnel.

Fazit: Was schert uns Kiel, wenn die Region Hannover aktuell Tunnelvarianten durchrechnen und bewerten lässt.

Die HAZ hatte in einem Artikel vom 14.4.2025 zu den Kosten für einen Stadtbahn-Tunnel unter der Sallstraße geschrieben:
"Mit 2,6 Kilometern ähnlich lang ist der Bau eines neuen U-Bahn-Tunnels in Köln, den der Kölner Stadtrat Anfang April 2025 beschlossen hat. Er soll gut eine Milliarde Euro kosten."
[www.haz.de]
[archive.ph]

Für die 10,5 km lange erste Ausbaustufe der geplanten oberirdischen Kieler Stadtbahn ist eine Summe von 565 Millionen Euro veranschlagt. Das ist die Strecke von der Christian-Albrechts-Universität zu (CAU) bis Wellingdorf. "Die erste Stufe umfasst die Verbindung von der Christian-Albrechts-Universität (CAU) ab Bremerskamp über die Holtenauer Straße, die- Innenstadt, den Hauptbahnhof und Gaarden ins Zentrum von Wellingdorf."
[www.kiel.de] Seite 11, ebenda S. 16
[de.wikipedia.org]

Für eine 4x längere oberirdische Stadtbahnstrecke fallen also nur halb so viele Kosten an wie für eine unterirdische Strecke von der Länge eines Sallstraßentunnels. Das heißt ein Tunnel unter der Sallstraße ist rund 8x teurer als eine oberirdische Streckenführung. Da kannst du noch so laut tönen:
Zitat
Amarok365
Was schert uns Kiel, ...

Die immens höheren Kosten einer Tunnelstrecke kannst du damit nicht banalisieren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.2026 00:54 von Jules.
Zitat
Jules
Die immens höheren Kosten einer Tunnelstrecke kannst du damit nicht banalisieren.

Das habe ich ja nicht gemacht, sondern das legst Du mir gerade in den Mund. Ich habe gesagt, dass Kiel und deren Planungen für Hannover keine Rolle spielen, weil gerade ein Tunnel bewertet und sicherlich auch perfekt mit seinen Kosten ausgerechnet wird. Im Sommer wissen wir mehr, und dann darfst Du wieder anfangen, über die „Maulwurfbahn” herzuziehen.
Vor kurzem habe ich erneut eine Stattreisen-Führung rund um den Hauptbahnhof Hannover mitgemacht. Zum Schluss geht es ja – und das macht den großen Erfolg dieser Tour seit Jahren aus – in die „Geisterstation”.

Ich war allerdings enttäuscht, dass meiner zweimal schon vorgetragenen Bitte um den Austausch des Netzplans in der Infovitrine der Geisterstation nach drei Jahren immer noch nicht nachgekommen wurde. Wieder musste ich vor dem Netzplan von 1988 stehen (siehe Foto). Das führte dann sogar dazu, dass die Führerin falsche Infos zum Streckenverlauf erzählte und die D-Tunnel-Strecke „durch die Jordanstraße” verläuft und „am Bismarckbahnhof oberirdisch auftaucht” – zwei Fehler in einem Satz.

Um derartige Fehlinterpretationen nicht mehr vorkommen zu lassen, habe ich die Infra nun zum dritten Mal gebeten, endlich einen Druck mit dem letzten Stand des Netzplans von 1992 in die Infovitrine zu hängen. Dieser beinhaltet die letzte politisch behandelte Streckenvariante 6.2 mit der Führung über Stresemannallee mit der 90°-Kurve zum Altenbekener Damm und der Rampe in der Lindemannallee (zum Anschluss an die C-Ost nach Bemerode). Diese wird wohl auch in den nächsten Monaten politisch akut werden, wenn Varianten von dieser 35 Jahre alten Planung neu bewertet und ein Tunnel in der Sallstraße durchgerechnet werden wird.

Nur sollte auch die Infra nach drei Jahren mal tätig werden. Schließlich schleust Stattreisen jeden Monat Hunderte von Interessierten durch die Geisterstation, und diese Besucher sollten nicht mit veralteten oder falschen Infos nach Hause gehen müssen. Den letzten aktuellen Stand des Netzplans 1992 gibt es hier zu sehen:
https://www.pro-d-tunnel.de/plaene-d-linie.html#uebersichtsplan

Über die Trassenfindungen und den letztmaligen Stand der Variante 6.2 informiert diese Seite:
https://www.pro-d-tunnel.de/trassenfindungen.html

Das Fazit von damals hieß übrigens:

„Der Bau des D-Tunnels (Variante 6.2) ist aus betrieblichen und verkehr­lichen Aspekten sowie aus Gründen einer zukunfts­orientierten Stadt­bahn­netz­planung und dem Bereit­stellen zusätzlicher Leistungs­kapazitäten und Reserven unbedingt sinnvoll.”


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