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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 13.09.2025 22:44 |
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Amarok365
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Jules
Einer breiten Öffentlichkeit wurde bislang kein konkreter Trassenverlauf mit genauer Positionierung der Hochbahnsteige im Vergleich zu den Untergrundstationen vorgestellt.
Der breiten Öffentlichkeit nicht, aber der Trassenverlauf des D-Tunnels ist hinlänglich bekannt und die oberirdische Trasse ist kurz vorgestellt worden, grafisch aber als Karte noch nicht verfügbar. Ich hatte das jedoch bereits geschrieben. Dann kann man wie ich beides vergleichen.
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 14.09.2025 12:03 |
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Jules
Es gibt für einen oberirdischen Trassenverlauf nicht "den" Plan. Es gibt Vorschläge dafür, die sind jedoch nicht "in Beton gegossen".
Zitat
Jules
Auch für einen unterirdischen Trassenverlauf gibt es keine fertigen Pläne. Es wurden Pläne gemacht, aber das ist schon mehrere Jahrzehnte her und die Pläne bedürfen sicher einiger Korrekturen und Aktualisierungen.
Zitat
Jules
Und in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert wurden sie nicht, zum Beispiel was die genaue Platzierung der Haltestellen angeht.
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Jules
Ich sehe die Option 5 Haltestellen zu bauen in dem Abschnitt Marienstraße bis Bahnhof Bismarckstraße bei einer oberirdischen Lösung. Die bisherigen Pläne für einen unterirdischen Stadtbahntunnel dagegen sehen nur 4 Stationen vor.
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 14.09.2025 13:06 |
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Amarok365
Das wäre Sache einer Planfeststellung gewesen, die wie gesagt überwiegend die Grünen politisch verhindert haben.
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 14.09.2025 13:17 |
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Jules
Dein Beitrag erweckt den Eindruck, alles Ungemach dieser Welt interpretierst du so, als seien die Grünen dran Schuld.
Zitat
Jules
Bei einer Oberflächenvariante ist es leichter möglich, eine zusätzliche Stadtbahn-Haltestelle in der Sallstraße zu verwirklichen, als bei einer unterirdischen Variante.
Das hat nichts mit den "Grünäääään" zu tun, dass das so ist!
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 14.09.2025 14:58 |
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 14.09.2025 15:59 |
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Re: Haltestellenabfolge - Vergleich mit Bus 121 15.09.2025 10:12 |
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Amarok365
In einer Oberflächenstrecke könntest Du theoretisch alle 150 Meter einen Hochbahnsteig einpflanzen, nur ob das topographisch oder fahrdynamisch Sinn ergibt, bleibt zweifelhaft.
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 15.09.2025 11:24 |
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 15.09.2025 12:28 |
Ja! Es ist übrigens nicht "meine" Haltestelle, sondern ein Vorschlag, der naheliegend ist, um die Verknüpfung zur S-Bahn-Haltestelle Bahnhof Bismarckstraße zu gewährleisten. Da würden auch andere drauf kommen und die Untergrundhaltestelle ist ja an derselben Position.Zitat
Amarok365
Und wo liegt Deine oberirdische Haltestelle „Bahnhof Bismarckstraße”? Soll die Straßenbahn dann von der Stresemannallee auf den Altenbekener Damm abbiegen und diesem zur Lindemannallee folgen?
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Amarok365
Dann läge ein Bahnsteig auf der Höhe „Extrablatt” nahe, was allerdings exakt der 1994 geplanten U-Bahnstation entspricht.
Durch engere Anlage von Hochbahnsteigen reduzierst Du die Geschwindigkeit auf der Strecke, da eine Bahn dann öfters anhalten und wieder beschleunigen muss. Das passt dann allerdings auch gut ins Bild der Zockelbahn „10/17”, die ja bislang mit <20 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit nach wie vor die lahmste Stadtbahn ganz Hannovers geblieben ist. Enge Kurven mit 20-Meter-Radien unterstreichen dieses Ruckelfeeling.
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 15.09.2025 12:56 |
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Jules
"Zockelbahn" und "Ruckelfeeling" sind rein polemische Zuschreibungen, die kannst du getrost bei dir behalten.
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Jules
Enge Kurvenradien sind keine Ausnahmeerscheinung im hannoverschen Stadtbahnnetz.
Zitat
Jules
Und sie beschränken sich auch nicht auf die Linie 10
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Jules
Eine Haltestelle nahe der Kreuzung Stresemannallee / Altenbekener Damm wäre eine zusätzliche Option, das Gebäude auf kurzem Weg zu erreichen im Vergleich zu einer einzigen Stadtbahn-Haltestelle Bahnhof Bismarckstraße.
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 15.09.2025 14:21 |
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Amarok365
Was ich ja auch nicht geschrieben habe, Du vereinnahmst es und musst es stantepede wortreich verteidigen: „Es gibt ja auch andere doofe enge Kurven” – ja, aber nicht so viele innerhalb einer kurzen Strecke. Wollen wir das mal auseinanderdröseln, wieviele 25-Meter-Kurven auf der „10/17”-Strecke sind und brechen davon einen Querschnitt herunter? Dann ist der Vergleich mit anderen Kurven (meist nur Viertelkreise zum Abbiegen auf andere Stränge) im Vergleich zur Kurvenfreiheit auf den Strängen A, B und C ganz schnell erledigt.
Zitat
Amarok365
Zitat
Jules
Eine Haltestelle nahe der Kreuzung Stresemannallee / Altenbekener Damm wäre eine zusätzliche Option, das Gebäude auf kurzem Weg zu erreichen im Vergleich zu einer einzigen Stadtbahn-Haltestelle Bahnhof Bismarckstraße.
Es macht keinen Unterschied, ob man an der Kreuzung Stresemannallee/Altenbekener Damm zum Campus Bismarckstraße geht oder von der Kreuzung Jordanstraße/A-Damm/Mainzer Straße. Es ist beides dieselbe fußläufige Distanz.
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Re: Trassenverläufe oberirdisch-unterirdisch, kann eine Zeichnung zu mehr Klarheit beitragen? 16.09.2025 09:07 |
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Jules
Das kommt sehr darauf an, zu welchem Gebäudeteil du gehst. […] Die Entfernung vom Gebäudetrakt A in dem Hochschule-Hannover-Standort Bismarckstraße bis zum Gebäudetrakt E beträgt immerhin 290 m!
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Re: „Fehler korrigieren” – Thema D-Tunnel nimmt wieder Fahrt auf 29.09.2025 10:07 |
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Amarok365
Die HAZ berichtet am 25.09.2025 über die Diskussion zum D-Tunnel:
Neue Stadtbahn-Linie unter der Südstadt? Warum Hannover wieder über Tunnel redet
Nirgendwo kommen die Stadtbahnen der Üstra in Hannover so schnell und störungsfrei voran wie in dem Teil des Netzes, der als U-Bahn gebaut wurde. Kein Wunder, dass angesichts der ehrgeizigen Ziele für die Verkehrswende wieder über einen Tunnel diskutiert wird. Was die Region vorhat.
https://www.haz.de/lokales/hannover/spannende-plaene-fuer-hannover-wird-die-suedstadt-bald-untertunnelt-DXBD2PRYPZD7JBONM5ZWE6V3WA.html
Zitat
Jules
Diese Propaganda-Parole für die U-Bahn entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Märchenstunde. […]
Der Zusammenhang von Verkehrsflächenbedarf für den Autoverkehr und Rückzug der Stadtbahn unter die Erde wird in diesem HAZ-Artikel geschildert, aus dem auch das Zitat stammt
Zitat
Jules
Der Stadtbahntunnelbau war ein "Ausweichmanöver", um dem oberirdischen Autoboom freie Fahrt zu ermöglichen. […] Wie sich an der Diskussion um die Idee, in der Sallstraße einen Stadtbahntunnel zu bauen, zeigt, eine politisch umstrittene Materie - bis heute!
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Jules
Die Haltestellenabstände zum Beispiel zwischen Markthalle-Kröpcke und Kröpcke-Hauptbahnhof sind 350 bis 450 m!
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Re: „Fehler korrigieren” – Thema D-Tunnel nimmt wieder Fahrt auf 29.09.2025 14:48 |
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Amarok365
Natürlich unterschlägst Du einen der Sätze aus dem besagten HAZ-Artikel, wo es klar heißt: „An seiner ursprünglichen Aussage, dass sich die Stadt mit dem Tunnelsystem zu einer menschlicheren entwickelt hatte, hielt er [Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg] fest: Schließlich entlastete die unterirdische Strecke die Stadt nachhaltig vom Autoverkehr und bot damit mehr Lebensraum.”
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Re: „Fehler korrigieren” – Thema D-Tunnel nimmt wieder Fahrt auf 29.09.2025 15:03 |
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Amarok365
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Jules
Die Haltestellenabstände zum Beispiel zwischen Markthalle-Kröpcke und Kröpcke-Hauptbahnhof sind 350 bis 450 m!
Der Abstand Markthalle–Kröpcke beträgt von Stationsmitte zu Stationsmitte 397 Meter und vom Kröpcke zum Hauptbahnhof 604 Meter (Quellen: Längsschnitte A202/203 und A204/208).
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Jules
Zu selten wird in Darstellungen, wie auch bei der Darstellung in der HAZ drumherum geschwurbelt und nicht beim Namen genannt, dass der U-Bahnbau eine fatale Entscheidung war
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Jules
In Hannover entstand damals der Begriff "Maulwurfbahn".
Zitat
Jules
Na fein, misst man nicht mittig, sondern zwischen Tunnelausgang und -Eingang