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Modernstes Busnetz Europas
geschrieben von Norderstedt 
So, nochmal die Anmerkungen:
- 5-Minutentakt auf der M25 zwischen Kellinghusenstraße und Burgstraße zur HVZ
- Zum M23er: Hier kann ich nur den Abschnitt Barmbek-Billstedt beurteilen.
- Zur Lastrichtung: Hier könnte man ja Umläufe mit dem 130er (ja, ich weiß, das ist VHH) verknüpfen.

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Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Computerfreak
Zitat
Der Hanseat
- Auf der M4 hingegen ist der 10-Minutentakt auf der M4 mit Gelenkbussen durchgehend bis Wildacker um ein vielfaches überdimensoniert.

Die M4 sollte nicht bis Wildackker, sonmdern nur bis Eidelstedter Platz fahren.

Eidelstedter Platz geht nicht.
Dort gibt es weder Platz für ankommende und zu räumende Busse noch für Überlieger.

Bei entsprechender Taktverdichtung -- zumindest zwischen Eidelstedter Platz bzw. Elbgaustraße und Wildacker -- müßte die Linie 284 problemlos den Fahrgastansturm bewältigen können.
Die Linie M4 könnte man aber zu Höffner führen -- man müßte denen nur ähnlich IKEA Platz für die Überlieger abringen. Kehren sollte möglich sein, weil es ja eine Schleifenverbindung zum nördlichen Parkplatzblock gibt. Da müßte eventuell die Kurve nach links etwas abgeflacht werden, dann sollte das auch für Gelenkzüge passen.

Zitat
Computerfreak
Zitat
Der Hanseat
- Auf der 112 sollte man auch den Takt zwischen Osterbrookplatz und Altona zur HVZ verdichten. (Gelenkbusse wären noch besser, diese sind m.W. aber an einigen Stellen auf dieser Linie nicht möglich.)

Habe mal gehört, dass die Linie M4 zum Osterbrookplatz und Linie 112 zum Bakenhafen fahren soll.

Soweit ich weiß, sind beide Wendeschleifen nicht für Gelenkbusse geeignet.
Neumühlen ist sowieso zu eng, da haben die Busfahrer jetzt schon Probleme, wenn mal nur ein ich-steh-ja-nur-3-sekunden-hier-Autofahrer nicht sofort Platz macht, wenn ein Bus von den Überliegerplätzen abfahren will.
Und Osterbrookplatz kriegt man die Tür(en) 3 (und evtl. 4) nicht gerade an den Kantstein, weil die Kurve recht eng ist -- daß das einigermaßen paßt, habe ich selbst mal gesehen, als ich dort zufällig einen G-Zug sah und dem dann gefolgt bin.

Gruß Ingo
Zitat
INW
Zitat
Computerfreak
Zitat
Der Hanseat
- Auf der M4 hingegen ist der 10-Minutentakt auf der M4 mit Gelenkbussen durchgehend bis Wildacker um ein vielfaches überdimensoniert.

Die M4 sollte nicht bis Wildackker, sonmdern nur bis Eidelstedter Platz fahren.

Eidelstedter Platz geht nicht.
Dort gibt es weder Platz für ankommende und zu räumende Busse noch für Überlieger.

Bei entsprechender Taktverdichtung -- zumindest zwischen Eidelstedter Platz bzw. Elbgaustraße und Wildacker -- müßte die Linie 284 problemlos den Fahrgastansturm bewältigen können.
Die Linie M4 könnte man aber zu Höffner führen -- man müßte denen nur ähnlich IKEA Platz für die Überlieger abringen. Kehren sollte möglich sein, weil es ja eine Schleifenverbindung zum nördlichen Parkplatzblock gibt. Da müßte eventuell die Kurve nach links etwas abgeflacht werden, dann sollte das auch für Gelenkzüge passen.

Naja, diese Taktverdichtungen bräuchte man aber auch nur in der HVZ und Lastrichtung. Außerhalb der HVZ würde ne Bergziege im 30-Minutentakt ausreichen, um den "Fahrgastansturm" zu bewältigen. Zwischen Die Idee mit der Verlängerung der 284 finde ich gut, ebenso die Verlängerung der M4 zu Möbel Höffner. Während der HVZ könnte man ja die M4 abwechselnd bis Möbel Höffner und Wildacker fahren lassen und so die 284 verstärken. Außerhalb dieser nur zu Möbel Höffner. Außerhalb der Öffnungszeiten von Möbel Höffner müsste diese am Eidelstedter Platz enden. Eine Taktverdichtung auf der 284 ist, wie geschrieben, nicht erforderlich. Wohl aber die der Verkehrszeiten.

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Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Naja, diese Taktverdichtungen bräuchte man aber auch nur in der HVZ und Lastrichtung. Außerhalb der HVZ würde ne Bergziege im 30-Minutentakt ausreichen, um den "Fahrgastansturm" zu bewältigen. Zwischen Die Idee mit der Verlängerung der 284 finde ich gut, ebenso die Verlängerung der M4 zu Möbel Höffner. Während der HVZ könnte man ja die M4 abwechselnd bis Möbel Höffner und Wildacker fahren lassen und so die 284 verstärken. Außerhalb dieser nur zu Möbel Höffner. Außerhalb der Öffnungszeiten von Möbel Höffner müsste diese am Eidelstedter Platz enden. Eine Taktverdichtung auf der 284 ist, wie geschrieben, nicht erforderlich. Wohl aber die der Verkehrszeiten.

Da täusch Dich mal nicht...
Der M4 ist tagsüber durchaus gut besucht -- aber das würden auch die Solobusse der 284 schaffen können, nur hätte dann eben nicht jeder Fahrgast bei jeder Fahrt garantiert einen Sitzplatz.

Die 284 müßte noch nicht mal verlängert werden -- die kurvt schon in dem Gebiet herum, allerdings auf anderem Linienweg. Die M4 fährt derzeit in einigen Straßen zum einen wegen notwendiger Blockumfahrung zum Kehren und zum anderen wegen zu enger Straßen mehr als verquirlte Lolly-Linie denn als reine Hin-und-zurück-Linie.

  • Die 284 bildet momentan zwischen Elbgaustraße und Halstenbeker Stieg mit der 185 einen annähernden 10-Minuten-Takt auf der Pinneberger Chaussee.
  • Die M4 verkehrt auf dem dann einzustellenden Ast der Linie auch nur alle 10 Minuten -- derzeit mit Gelenkbussen.
  • Sollte der Ast auf die 284 übergehen, müßte diese dort natürlich auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet werden. Wegen mangelnder Überliegeplätze an EDP müßten die Fahrtzeiten so geplant werden, daß die Taktverstärker an EDP nur maximal 1...2 Minuten Verspätungsausgleich haben und es müßte sichergestellt werden, daß die Taktverstärker auch echte Taktverstärker werden und nicht stur nach Fahrplan abfahren, sondern sich den Verspätungen aus Richtung Lurup anpassen (die Elbgaustraße ist vor dem Eidelstedter Platz (EDP) sehr stauanfällig [aber meist nur, weil irgendwelche Topfköppe-mit-Führerschein-vom-Dom regelmäßig die Kreuzungen vollfahren und blockieren]). Denn ein zB 4/16-Takt bringt nichts, dann hat der Langläufer die Mehrarbeit und fängt sich noch mehr Verspätung.

Ach übrigens: Bitte KEINE Flügelitis auf Buslinien, davon gibt's schon genug.
Dann lieber den M4 EDP verenden lassen und die nicht zu Höffner laufenden Fahrten als 182 nach Wildacker weiterfahren lassen. Um diese Linie besser auszulasten, könnte man sie ab Wildacker auf direktem Weg via Altonaer Straße zur Wohnmeile Halstenbek verlängern. Direkt gegenüber dem TeJo-Markt (aka Schulenburg) gibt es eine Blockumfahrungsmöglichkeit.

Ich würde übrigens die M4 auch außerhalb der Öffnungszeiten von Höffner dorthin führen. Denn an der Zwischenhaltestelle Wiebischenkamp ist ein großes Wohngebiet mit annähernd 700 Wohnungen. Und auf der Fläche des Ex-Praktiker-Marktes sollen auch Wohnungen entstehen -- dort streiten sich allerdings derzeit die Land-Erben mit den Behörden um den Lärmschutz wegen der Autobahn dahinter...

Gruß Ingo



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.2015 13:50 von INW.
MOIN,
die Buskehre Bakenhöft ist im Jahr 2014 von Gelenkbussen die von der Shanghaiallee als Leerfahrt kamen zum Wenden benutzt worden die anschließend wieder Leer zur Shanghaiallee gefahren waren - Grund war eine Umleitungstrecke wegen Bauarbeiten

Gerhard
Zitat
INW
Und auf der Fläche des Ex-Praktiker-Marktes sollen auch Wohnungen entstehen -- dort streiten sich allerdings derzeit die Land-Erben mit den Behörden um den Lärmschutz wegen der Autobahn dahinter...

Hast Du dafür eine Quelle?
Zitat
MisterX
Zitat
INW
Und auf der Fläche des Ex-Praktiker-Marktes sollen auch Wohnungen entstehen -- dort streiten sich allerdings derzeit die Land-Erben mit den Behörden um den Lärmschutz wegen der Autobahn dahinter...

Hast Du dafür eine Quelle?

Das stand so vor einiger Zeit mal im Elbe-Wochenblatt, Ausgabe Lurup-Eidelstedt.
Keine Ahnung mehr, wann das genau war.

Die Fläche ist laut Bebauungsplan größtenteils als "großflächiger Einzelhandel" ausgewiesen.
Lediglich der kleine Teil mit dem McD drauf ist sicher als GE ausgewiesen. Auch die von DMG genutzte Lagerhalle steht dort legal (mit Code "GE"; das ist doch ein idealer Lärmschutz zur Autobahn). Die Nutzung am Rande zum Hörgensweg (u.a. Spielhölle) und zur Holsteiner Chaussee dürfte über die Gesamtwidmung als "GE", also Gewerbegebiet, legalisiert gewesen sein, darin wurde nur irgendwann mal die Praktikerfläche als großflächiger Einzelhandel umgewidmet. Diese Umwidmung hat u.a. mit Grundabgabelasten zu tun.

Die Eigentümer, darunter das Geflecht hinter den Praktiker/MaxBahr-Objekten, wollen das Land natürlich möglichst teuer verscherbeln -- das geht nur durch Umwidmung in Bauland für Wohnungen.

Da diese Ausführungen nichts mehr mit dem ÖPNV zu tun haben, bitte ich darum, es hier nicht weiter zu vertiefen -- sonst muß der Forenmaster seine digitalen Killerbakterien freilassen...

Gruß Ingo
Es sollte aber nicht vergessen werden, das z.B. Sonntag vormittags nur die M4 den Bereich Wildacker und Pinneberger Chausee abdeckt. Die 284 verkehrt gar nicht, die 185 erst ab Mittag. Und die im 20-Minuten Takt verkehrenden Gelenkbusse der M4 sind großteils sehr gut gefüllt.

In den Planungen zum Ausbau der S21 gibt es Ideen, die M4 Eidelstedt Zentrum S-Bahn enden zu lassen, auch wenn mir hier die Idee fehlt, wo man kehren möchte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2015 05:36 von Bale1972.
Zitat
Bale1972
In den Planungen zum Ausbau der S21 gibt es Ideen, die M4 Eidelstedt Zentrum S-Bahn enden zu lassen, auch wenn mir hier die Idee fehlt, wo man kehren möchte.
Das schrieb ich ja bereits weiter oben. Hier nochmal der Bericht von nahverkehrhamburg.de
Zitat
nahverkehrhamburg.de
Das Busnetz im Bereich Eidelstedt und Schnelsen soll an das neue S-Bahnnetz angepasst werden. Die Metrobuslinie M4 (Innenstadt – Wildacker) wird verkürzt und endet künftig schon am neuen S-Bahnhof Eidelstedt Zentrum. Die Stadtbuslinie 183 (Altona – Kalvslohtwiete) soll nicht mehr direkt vom Eidelstedter Platz nach Schnelsen fahren, sondern künftig einen Umweg über den Heidacker und den neuen S-Bahnhof Schnelsen Süd machen. Die Stadtbuslinie 185 (Neißestraße – Ellerhoop) soll vom Eidelstedter Platz aus künftig durch den Baumacker und Wildacker geführt werden und ersetzt dort streckenweise die wegfallende Metrobuslinie M4. Die Stadtbuslinie 284 (Neißestraße – Niendorf Nord) wird im nördlichen Eidelstedt verschwenkt und fährt künftig über den neuen S-Bahnhof Hörgensweg.
Es geht um jetzt, nicht um die Zeit, wenn irgend so eine obskure S-Bahn auf der AKN-Strecke fährt, was ja nocht nicht einmal sicher ist.
Während man sich in Hamburg noch an alternativen Antrieben ODER überlangen Bussen versucht, hat man das in Sao Paulo kombiniert:

"Capacity XL" (23m) mit 3 in 1 Antrieb (Diesel, Batterie und Oberleitung) sowie Türen auf beiden Fahrzeugseiten für maximal flexible Streckengestaltung:
Quelle: [www.transphoto.ru]





2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.10.2015 08:19 von Incentro.
Zitat
Incentro
[www.transphoto.ru]

Sind die linksseitigen Türen Innenschiebetüren -- oder warum sind die nicht außenhautbündig eingebaut?

Gruß Ingo
Zitat
INW
Sind die linksseitigen Türen Innenschiebetüren -- oder warum sind die nicht außenhautbündig eingebaut?

Nein, alle Türen öffnen nach außen: [www.transphoto.ru]

Etwas ungewohnt, aber so verbraucht die geöffnete Tür keinen Platz im Wagen.
Ja, das könnte man auch mit einer Schwenk-Schiebetür erreichen, die ist aber vermutlich technisch etwas aufwändiger / wartungsintensiver / störanfälliger.
Zitat
Incentro
"Capacity XL" (23m) mit 3 in 1 Antrieb (Diesel, Batterie und Oberleitung) sowie Türen auf beiden Fahrzeugseiten für maximal flexible Streckengestaltung

Hat man da auf einen Van Hool einen Mercedes-Stern montiert? *grübel*

Tobias
[www.abendblatt.de]

Die Angebots-Qualität auf der M6 schien dieses Frühjahr unterirdisch schlecht gewesen zu sein:

"Zwischen 16 und 18 Uhr waren im April knapp 69 Prozent der Busse mehr als fünf Minuten zu spät, 37 Prozent sogar mehr als zehn Minuten. Nach Abschluss der Umgestaltung waren in der gleichen Zeitspanne im Juli noch immer knapp 21 Prozent der Busse mehr als fünf Minuten zu spät, auch im August waren es noch 16 Prozent."

(Richtung Borgweg an der Semperstraße)

Zur Einschätzung: Von Hauptbahnhof bis zur Hst Semperstraße sind es etwa 5,0 Straßenkilometer. Im Fahrplan sind zur fraglichen Zeit 18 Minuten Fahrzeit vorgesehen, das ergibt eine Durchschnitts-Geschwindigkeit von 16,7 km/h. Bei > 5 Minuten Verspätung beförderte die Hochbahn ihre Fahrgäste mit einer Geschwindigkeit von < 13,0 km/h.

Die Fahrt kostet übrigens günstige 3,10 € :)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.2015 19:47 von Herbert.
Zitat
CDU-Verkehrsexperte Thering im Abendblatt
Die Fahrplanabweichungen bei der Linie M6 sind ein weiterer Beleg dafür, dass das Busbeschleunigungsprogramm des rot-grünen Senats gescheitert ist.

Der Anteil verspäteter Fahrten und dessen Veränderung kann kaum ein Argument für oder gegen die Busbeschleunigung sein, denn durch die Vorgabe der Fahrzeiten hat die Hochbahn direkten Einfluss auf diese Prozentzahlen. Eine Minute mehr im Fahrplan, schon sinken die verspäteten Fahrten und umgekehrt. Auch die Fahrplanzeiten sagen nicht unbedingt etwas darüber aus, denn bei zu knappen Fahrzeiten kommt es zwar zu Verspätungen, bei zu großzügigen aber nicht zu Verfrühungen (hoffe ich...). Eine wirkliche Evaluierung der Busbeschleunigung scheint mir etwas komplexer zu sein, und vorher muss man der Hochbahn noch die Gelegenheit geben, die optimalen Fahrzeiten zu ermitteln. Das ist sicher ein Prozess von 1 bis 2 Jahren.
Ich bin wahrlich kein Verfechter der Hamburger Busbeschleunigung, aber
das ganze ist ein schönes Beispiel dafür, wie mit vermeintlich exakten Zahlen Schindluder getrieben wird.

Zitat
Herbert
Die Angebots-Qualität auf der M6 schien dieses Frühjahr unterirdisch schlecht gewesen zu sein:

So allgemein ist die Aussage richtig.

Zitat
Zitat des Abendblattes
"Zwischen 16 und 18 Uhr waren im April knapp 69 Prozent der Busse mehr als fünf Minuten zu spät, 37 Prozent sogar mehr als zehn Minuten. Nach Abschluss der Umgestaltung waren in der gleichen Zeitspanne im Juli noch immer knapp 21 Prozent der Busse mehr als fünf Minuten zu spät, auch im August waren es noch 16 Prozent."

Und hier wird es ungenau und abenteuerlich.
Es ist völlig egal, wie spät der Bus ist, wenn er diese Verspätung von vorne bis hinten hält und es ein stetiges Angebot gibt.
(--> siehe den Verkehrsvertrag der BVG Berlin: "Maßgeblich ist, dass in dem o. g. betroffenem Zeitfenster eine Abfahrt der richtigen Linie stattfindet (die betriebliche Kursnummer ist unerheblich").
Etwas anderes ist es natürlich, wenn die Verspätung auf dem hier in Frage stehenden Abschnitt aufgebaut wird.
Zur Bewertung müssten also Zahlen her, wieviele Sekunden Passierdauer protokolliert wurden und idealerweise dazu wie stark der Fahrgastwechsel war. (Das Abendblatt hat diesen Sachverhalt wenigstens noch im Nebensatz erwähnt. Du hast diesen einfach weggelassen.)

Zitat
Herbert
Zur Einschätzung: Von Hauptbahnhof bis zur Hst Semperstraße sind es etwa 5,0 Straßenkilometer. Im Fahrplan sind zur fraglichen Zeit 18 Minuten Fahrzeit vorgesehen, das ergibt eine Durchschnitts-Geschwindigkeit von 16,7 km/h. Bei > 5 Minuten Verspätung beförderte die Hochbahn ihre Fahrgäste mit einer Geschwindigkeit von < 13,0 km/h.

Wie oben hergeleitet: Die Rechnung ist vermutlich korrekt (habe nicht nachgerechnet), das diese hier zutreffend ist, kann aus den Zahlen aber nicht abgeleitet werden.

Zitat
Herbert
Die Fahrt kostet übrigens günstige 3,10 € :)

Stimmt.
Ich würde jedoch Goldbekplatz aussteigen, spart 1 EUR.
Zitat

Der Anteil verspäteter Fahrten und dessen Veränderung kann kaum ein Argument für oder gegen die Busbeschleunigung sein, denn durch die Vorgabe der Fahrzeiten hat die Hochbahn direkten Einfluss auf diese Prozentzahlen.

Semi. Bei den April-Zahlen war Hopfen und Malz verloren.

Ich habe die vergangenen Fahrtzeiten auf dem fraglochen Abschnitt Hauptbahnhof/Kirchenallee nach Semperstraße um 17 Uhr einmal rausgesucht, die sind ganz interessant:

Fahrplanjahr: planmäßige Fahrzeit

2001: 19 Minuten
2012: 21 Minuten
heute (nach Busbeschleunigung): 18 Minuten

Zitat

Eine wirkliche Evaluierung der Busbeschleunigung scheint mir etwas komplexer zu sein, und vorher muss man der Hochbahn noch die Gelegenheit geben, die optimalen Fahrzeiten zu ermitteln. Das ist sicher ein Prozess von 1 bis 2 Jahren.

Stimmt sicher. Allerdings nützen die besten Fahrpläne nichts, wenn der Fahrtverlauf einer so massiven externen Beeinflußung wie auf dem M6 unterworfen ist. Der M6 war bei den kommunizierten Quoten im Frühjahr im Berufsverkehr offenbar mehr ohne Fahrplan unterwegs, denn der ließ sich ohnehin nicht einhalten. Seither ist spürbare Besserung eingetreten, aber auch 16 % Fahrten > 5 Min. Verspätung weisen auf einen instabilen Betrieb hin. Dabei ist die planmäßige Geschwindigkeit, und darauf wollte ich letztlich hinaus, ohnehin nur minimal besser als im "unbeschleunigten" Jahr 2001 und zudem lächerlich langsam. Tür-zu-Tür dürften fitte Fußgänger ohne Schweiß mitunter kaum langsamer auf der Uhlenhorst sein als M6-Fahrgäste. Das kann nicht sein.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.2015 23:56 von Herbert.
owT



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.2016 11:40 von Boris.
War nicht irgendwann mal angedacht den Großen Burstah wieder in beide Richtungen freizugeben (oder zumindest nur für den Bus), sodass die M3 vom Rathaus kommend stadtauswärts keinen Knick mehr bis zum Rödingsmarkt fahren muss? Immerhin gibt es ja stadteinwärts nun auch die Haltestelle "Großer Burstah" und es sind auch schon beide Spuren freigegeben, jedoch beide stadteinwärts. Fahrbahnmarkierungen gibt es dort jedoch noch nicht. Zudem ist der Bereich der Bushaltestelle stadteinwärts über beide Spuren hinweg betoniert und eben nicht nur stadteinwärts. Dies lässt evtl. auf eine dortige Haltestelle stadtauswärts deuten, es steht jedoch noch kein Schild dort für eine solche Bushaltestelle für eine M3 stadtauswärts über den Großen Burstah.
Weiß jemand was aus dieser "Busbeschleunigungsmaßnahme" für die M3 geworden ist?

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
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