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„Einstieg vorn “ ab dem 5.03.2012
geschrieben von Veddel 
Tja, das Arbeiten bei einem VU könnte so schön sein, wenn die Fahrgäste nicht so nervig wären, recht hast du.
Zitat
Deniz90
Sie ist kurz nach der Einführung sowieso wieder gestiegen, es war lediglich ein Placebo Effekt. Viele haben schnell gemerkt, dass man nur irgendwas Fahrkartenartiges Richtung fahrer halten muss und man kommt damit durch.
Andere nutzen hingegen die Chance aus, wenn man am kassierern ist oder abgelenkt wird durch eine Frage etc.

Dann sollte es so wie in Großbritanien gemacht werden: Stand in Queu and wait, until the Driver is ready with the passanger before you and when you are next, put your Ticket on the desk or buy a Ticket! (Steh in der Reihe und warte, bis der Fahrer mit dem Fahrgast vor dir fertig ist und wenn du dran bist, leg deinen Fahrausweis auf den Zahltisch oder kauf einen Fahrausweis!)
Dieses würde sicherlich länger dauern, aber die Beaufsichtigung des Fahrgastwechsels durch den Fahrer dürfte größere abschreckende Wirkung als mögliche Geldzahlungen bei Prüfdienst-Einsatz haben. Wie gesagt bzw. geschrieben, bei freier Wahl der Türen würde ich eher schwarzfahren wollen als bei Beaufsichtigung durch den Fahrer. Aus diesem Grunde bin ich weiterhin für eine gewisse Beaufsichtigung durch den Fahrer als eine freie Wahl der Türen.
Jan - OT, aber nicht zu vergessen ist auch dass es ausserhalb Londons meist nur eine Tuer gibt, man muss also erstmal warten bis die Fahrgaeste die raus wollen ausgestiegen sind. Ich lache deshalb immer wenn mir jemand erzaehlt Smartcards warden gebraucht um den Fahrgastwechsel zu beschleunigen...
Zitat
christian schmidt
Jan - OT, aber nicht zu vergessen ist auch dass es ausserhalb Londons meist nur eine Tuer gibt, man muss also erstmal warten bis die Fahrgaeste die raus wollen ausgestiegen sind. Ich lache deshalb immer wenn mir jemand erzaehlt Smartcards warden gebraucht um den Fahrgastwechsel zu beschleunigen...

Trotzdem könnte in Deutschland die Regel eingeführt werden, dass zumindest bei Solowagen die hintere Tür nur für Kinderwagen und mobilitäts-eingeschränkte Fahrgäste geöffnet wird und ansonsten erfolgt der Fahrgastwechsel an der vorderen Tür unter Aufsicht des Fahrers. Da gibt es nichts diskutieren, dass der zahlungsunwillige Fahrgast auch mal hinten einsteigen darf.
Zitat
Jan Gnoth
Dann sollte es so wie in Großbritanien gemacht werden: Stand in Queu and wait, until the Driver is ready with the passanger before you and

Hm. Jetzt, wo du es sagst: Da war mal was. Ich war nun gerade im Sommer in London. Von Schlangen an den Bushaltestellen oder beim Einsteigen habe ich nichts gesehen. Oft wird auch hinten eingestiegen. Alles im Prinzip wie bei uns. Das mit der Queu ist wohl nur noch Nostalgie.
Zitat
Ingo Lange
Hm. Jetzt, wo du es sagst: Da war mal was. Ich war nun gerade im Sommer in London. Von Schlangen an den Bushaltestellen oder beim Einsteigen habe ich nichts gesehen. Oft wird auch hinten eingestiegen. Alles im Prinzip wie bei uns. Das mit der Queu ist wohl nur noch Nostalgie.

Als ich 1989 im Schüler-Austausch in Großbritanien war, gab es am ersten Tag in der dortigen Schule einen sogenannten Police-Talk für die neuen Gast-Schüler aus Deutschland, wo ein Polizist uns aufklärte, wie wir uns in den dortigen öffentlichen Verkehrsmitteln zu verhalten hätten. Dabei fiel auch der Satz "Stand in Queu and wait until the Driver is ready with the passanger before you". Ich denke, diese Regelung ist gar nicht so verkehrt. Ich verspreche mir eine größere abschreckende Wirkung auf zahlungsunwillige Fahrgäste als bei freier Türwahl.
Zitat
Deniz90
Ja, ich bin nämlich selbst Fahrer!

Und ich bin James Bond. Aber in einer Kleinstadt.

Zitat
Deniz90
Und wer in Hamburg für den vorne Einstieg ist, ist es nur aus den Grund um seine Macht auszuüben weil er zuhause nichts zu melden hat. Da hat offenbar die zweite Hälfte die Hose an.

Wow. Psychologe bist Du also auch. Warum freilich derjenige Macht ausüben will der die Fahrkarte vorzeigen muss, nun denn...
Und zeitgleich den Lebensstil virtuell beurteilen. Nochmals Respekt.

Zitat
Deniz90
Richtig nervig sind aber die personen, meist frauen in den Wechseljahren...

Und dann noch völlig klischee- und vorurteilsbefreit beurteilen können dass Frauen in den Wechseljahren sind. Wow!

Ich werde demnächst auch mal über meinen Arbeitstag als Busfahrer berichten. Oder Lokführer. Oder Finanzbeamter. Oder Maurer.
Wünsche bitte per PN an mich.

Zum eigentlichen Thema hab ich eh alles gesagt.
Nun es gibt gute busfahrer und eben busfahrer. Evtl könnte man dich zur zweiten Kategorie zählen.
Wahrscheinlich bist du auch jemand, der wegen einem bösen Blick oder einem bösen wort gleich beleidigt bist und nicht mehr weiter fährst.
Wo wir wieder beim thema machtspielchen wären.



Solobusse haben bereits 3 Türen weil 2 nicht ausreichen. Nun auf 1 einzige zu reduzieren würde den verkehr endgültig zum erliegen bringen.

Und wie erwähnt, der potenzielle schwarzfahrer hat nicht vor jedem Fahrer Respekt, nötigenfalls wartet er 1 bis 2 folgewagen ab. Wer schwarzfahren will wird es so oder so.

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Zitat
Jan Gnoth
"Stand in Queue and wait until the Driver is ready with the passanger before you". Ich denke, diese Regelung ist gar nicht so verkehrt. Ich verspreche mir eine größere abschreckende Wirkung auf zahlungsunwillige Fahrgäste als bei freier Türwahl.
Bei englischem Wetter auch auf zahlungswillige Fahrgäste.

Kommen die Kamele an die Macht, muß Wasser gespart werden.
Zitat
Deniz90
Solobusse haben bereits 3 Türen weil 2 nicht ausreichen. Nun auf 1 einzige zu reduzieren würde den verkehr endgültig zum erliegen bringen.

Auf 1 einzige Tür reduzieren wollen würde ich auch nicht. Der Solobus sollte 2-3 Türen haben:
1.) vordere zum Ein- und Aussteigen unter Aufsicht des Fahrers
2.) mittlere für Kinderwagen, sperriges Gepäck, mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und ggf. auch Einstieg bei ausdrücklicher Aufforderung aufgrund starken Andrangs
3.) hintere nur zum Aussteigen aus dem hinteren Bereich, die durch Schranken gegen Einstieg gesichert wird.

Zitat
Deniz90
Und wie erwähnt, der potenzielle schwarzfahrer hat nicht vor jedem Fahrer Respekt, nötigenfalls wartet er 1 bis 2 folgewagen ab. Wer schwarzfahren will wird es so oder so.

Nicht nur das. In solchen Fällen sucht sich der Schwarzfahrer die Haltestellen raus, wo aufgrund stärkeren Andrangs häufiger zum Einstieg an der hinteren/mittleren Tür aufgefordert wird.
Zitat
Jan Gnoth
3.) hintere nur zum Aussteigen aus dem hinteren Bereich, die durch Schranken gegen Einstieg gesichert wird.
Das Problem ist nur, dass Schranken nicht mehr zulässig sind, die sich nur in eine Richtung öffnen lassen. Sie versperren den Fluchtweg im Notfall.

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Zitat
Deniz90
Das Problem ist nur, dass Schranken nicht mehr zulässig sind, die sich nur in eine Richtung öffnen lassen. Sie versperren den Fluchtweg im Notfall.

Die Schranken versperren nicht den Weg nach außen, sondern nach innen. Das heißt, der Ausstieg aus dem Bus ist möglich, nicht jedoch der Einstieg. Es soll doch verhindert werden, dass der Schwarzfahrer an der hinteren Tür rein kommt.
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
Deniz90
Das Problem ist nur, dass Schranken nicht mehr zulässig sind, die sich nur in eine Richtung öffnen lassen. Sie versperren den Fluchtweg im Notfall.

Die Schranken versperren nicht den Weg nach außen, sondern nach innen. Das heißt, der Ausstieg aus dem Bus ist möglich, nicht jedoch der Einstieg. Es soll doch verhindert werden, dass der Schwarzfahrer an der hinteren Tür rein kommt.

Dann versperren sie den Weg für die Rettungskräfte. Gibt es denn in Deutschland irgendwo solche Schranken?
Zitat

Nicht nur das. In solchen Fällen sucht sich der Schwarzfahrer die Haltestellen raus, wo aufgrund stärkeren Andrangs häufiger zum Einstieg an der hinteren/mittleren Tür aufgefordert wird.

"Dem Schwarzfahrer" ist das scheißegal. Das sind i.d.R. Gelegenheits-Schwarzfahrer. Wer groß drüber nachdenkt, ob 700 Meter weiter die Chance größer ist, umsonst mitfahren zu können im Bus, kauft sich eher für 300 Euro n Fahrrad oder geht gleich zur nächsten Schnellbahnstation. So geil ist Busfahren jetzt auch nicht.
Zitat
Ingo Lange
Dann versperren sie den Weg für die Rettungskräfte.

Die können umgeklappt bzw. ausgehebelt werden. Nur einmal kurz von außen ziehen oder durch hoch ziehen aus dem Mechanismus aushebeln. Für Rettungskräfte also kein Problem.

Zitat
Ingo Lange
Gibt es denn in Deutschland irgendwo solche Schranken?

Solche Schranken hat es zumindest in Berlin bei einer oder mehreren inzwischen ausgemusterten Doppeldecker-Serien gegeben. Frag mich nicht wann das war. Ich weiß nur, dass die dortige ATB (die dortige HOV-Schwester) mindestens einen solchen Bus in ihrem Bestand hat.
Es ist trotzdem eine Barriere und somit nicht zulässig.

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Aber wieso? gerade bei Überlandbussen gibt es doch auch heute noch häufig vorne eine Barriere, die den Gang vom Einstiegsbereich abtrennt. Diese geht nur nach innen auf, d.h. im Notfall ist es schwer(er) dort rauszukommen. Das schient ja auch nicht verboten zu sein.
Bei Bestandwagen muss das ja auch nicht nachträglich wieder ausgebaut werden. Aber schauen wir uns ganz neu zugelassene Busse an. Die Autokraft DB Busse zB haben vorne gar nichts mehr. Weder Stangen noch Schranken. Schranken sind zwar weiterhin erlaubt, müssen aber in beide Richtungen zu öffnen sein. Wahrscheinlich aus diesem Grund entschied sich die Hochbahn auf die in meinen Augen eher primitive Variante, diese flexible Stange die je nach Zustand der Tür den vorderen Bereich vergrößert oder verkleinert. Die Lösung bei den VHH sieht da etwas eleganter aus, ist aber wohl unpraktisch wenn im Notfall eine Schnellbremsung eingeitet werden muss und man unaufgehalten nach vorne durchfliegt.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.09.2018 12:52 von Deniz90.
Wie hoch ist denn die Schwarzfahrer Quote bei den Bussen, dass sich der ganze Aufwand irgendwann mal rentieren sollte?
Die Frage ist doch eher, wie hoch waere sie wenn man nichts machen wuerde?
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