Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
{Sammelthread} Störungen im Hamburger Busverkehr
geschrieben von Der Hanseat 
Zitat
christian schmidt
Hmm, ich denke mal ob es von Geesthacht nach Bergedorf mit dem Fahrrad schneller geht wird auch sehr von Windrichtung und -staerke abhaengen...

Naja, es gibt viele Steigungen und Gefälle, vor allem in Escheburg. Kenne ich, als meine Ex-aber-immer-noch-beste-Freundin noch in Geesthacht wohnte und ich sie dort 2-3x mit dem Rad besuchte, von Lohbrügge aus.

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Erstaunlich, dass in diesem Faden so lange Ruhe war :-).

Bei der VHH läuft es momentan wohl nicht so rund. Diverse Ausfälle allerorten und die Zustände der Fahrzeuge lassen Rückstände in den Werkstätten vermuten.

Was ich so allerdings noch nicht erlebt habe: Gestern wurde der X3 ab nachmittags komplett eingestellt. Infos gab es online natürlich keine. Die App hat die Ausfälle immerhin angezeigt. An den Haltestellen fehlte die Linie einfach kommentarlos auf den Anzeigern, außer am größeren Display an der Holstenstraße: Hier gab es einen Texthinweis. Warum nicht an den anderen Haltestellen?

Info im hvv ist ein massives Fremdwort und die Fahrgäste im Born hatten das Nachsehen und mussten mehrfach umsteigen. Der 3er war entsprechend als Solounterhalter gut gefüllt und hatte untertägig auch einige Aussetzer.

Auch heute diverse Ausfälle auf 3 und X3, insbesondere die Taktverstärker zum Rathausmarkt sind betroffen.

Die Hochbahn hatte sich gestern wie auch heute offenbar unter anderem die 6 als Opferanode auserkoren. Durch massive Verspätung der 17 in Kombination mit Ausfall der 6 gibt es schöne Bedienungslücken im Verlauf ...
Die VHH-Busse in der App sind eine reine Lotterie. Ich merke es immer wieder, dass z.B. der 21er angzeigt wird, einfach nicht kommt und dann verschindet er dann einfach. Das ist auch dann so, wenn er zu früh kommt und die Fahrer schnell in die Pause wollen. Das fällt besonders Richtung Niendord Nord auf, wenn man am Modering einsteigen will.
Heute und morgen 19+20.09.2022
ist erst mal Streik:

[vhhbus.de]

Im Streikfall entfallen folgende Linien ersatzlos: 169, 269, 376, 469, 474, 569, 769, 774, 869.

Die Buslinie 134 stellt ihren Betrieb ein.

Zu vereinzelten Fahrtausfällen kann es außerdem auf folgenden Linien kommen:
2, 3, 12, 21, 189, 193, 195, 284, 289, 329, 374, 384, 494, 594 und X30.
Jeden Tag bleiben diverse Umläufe wegen Personalmangel unbesetzt.

Bei immer mehr Fahraufträgen/Angebotsausweitungen und
einem sehr hohen Krankenstand (der Coronaherbst hat noch nicht begonnen) wird es wohl nicht besser.

Die Vermittlungsprämie für Neueinstellungen Fahrpersonal hat auch wenig gebracht. Der Fahrerjob ist eben zu unattraktiv.
Hallo,

bei den ganzen geplanten und ungeplanten Ersatzverkehren und der Umleitungsodysee für den Hafengeburtstag fast schon zu erwarten, wenn man sich's überlegt.

Und ja, bei der ehem. PVG sahen die Wagen schon mal besser aus, Einsparungen hier und da. Alles nicht so Begeisterung auszulösen.

Grüße
Boris
waren denn die Ahrensburger-VHH beim letzten großen HOCHBAHN/VHH nicht betroffen?
Das die eigentlich Ahrensburger Busbetriebsgesellschaft mbH heißen, war mir auch neu.
Zitat
Kirk
waren denn die Ahrensburger-VHH beim letzten großen HOCHBAHN/VHH nicht betroffen?
Das die eigentlich Ahrensburger Busbetriebsgesellschaft mbH heißen, war mir auch neu.

Das Personal in Ahrensburg wird von der abg verwaltet, die Fahrzeuge kommen von der VHH.

Mfg

Sascha Behn
Ab morgen 26.09. bis Mitte Dezember wird im Landkreis Harburg der Busverkehr massiv gekürzt, auf einigen Linien fällt jede zweite bis dritte Fahrt aus.
https://www.kvg-bus.de/fahrplaene/landkreis-harburg/fahrplaene/

Immerhin: Der Fahrplanauskunft sind die Ausfälle bekannt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.2022 15:40 von Neu Wulmstorf.
Erst die Großstörung an den Elbbrücken, jetzt die massiven Busausfälle: Man hat hier das Gefühl, dass sich der ÖPNV langsam auflöst. Das ist auch eine Verkehrswende: hin zum verlässlichen Auto.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.2022 15:46 von Neu Wulmstorf.
Zitat
Neu Wulmstorf
Erst die Großstörung an den Elbbrücken, jetzt die massiven Busausfälle: Man hat hier das Gefühl, dass sich der ÖPNV langsam auflöst. Das ist auch eine Verkehrswende: hin zum verlässlichen Auto.

Dir ist der Unterschied zwischen einen Unfall und der damit gesperrten Strecke und einem Verkehrsunternehmen mit zu wenig Fahrern und hohen Krankheitstand bekannt?
Dir ist schon klar, das es auch viele andere geplante Schnellbahnstreckensperrungen gibt, damit die Sicherheit weiterhin gewahrt wird?

Das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun.
Wenn Fahrgäste vier Monate mit Ausnahme von zwei Wochen nur Einschränkungen im ÖPNV erleben, ist denen das ziemlich egal woran das liegt.
Zitat
Neu Wulmstorf
Wenn Fahrgäste vier Monate mit Ausnahme von zwei Wochen nur Einschränkungen im ÖPNV erleben, ist denen das ziemlich egal woran das liegt.

Quelle?
Bei den Elbbrücken gab es einen Ersatzverkehr. Bei der KVG fallen die Fahrten ganz aus.
Merkst Du jetzt einen Unterschied?
Zitat
Thomas S.
Zitat
Neu Wulmstorf
Wenn Fahrgäste vier Monate mit Ausnahme von zwei Wochen nur Einschränkungen im ÖPNV erleben, ist denen das ziemlich egal woran das liegt.

Quelle?
Bei den Elbbrücken gab es einen Ersatzverkehr. Bei der KVG fallen die Fahrten ganz aus.
Merkst Du jetzt einen Unterschied?

Ich weiß nicht worauf Du hinaus willst.

In beiden Fällen verlängert sich im ÖPNV die Fahrzeit durch Warten, in beiden Fällen hat man mit dem Auto dieses Problem nicht.

Versuch bitte, die Kundensicht einzunehmen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.2022 16:27 von Neu Wulmstorf.
Zitat
Neu Wulmstorf

Ich weiß nicht worauf Du hinaus willst.

In beiden Fällen verlängert sich im ÖPNV die Fahrzeit durch Warten, in beiden Fällen hat man mit dem Auto dieses Problem nicht.

Versuch bitte, die Kundensicht einzunehmen.

Sicher?
Beim Ersatzverkehr verlängert sich die Fahrzeit, das ist dann aber so.

Wenn der KVG Bus nicht wie angegeben kommt, wartet man nicht an der Haltestelle bis der nächste kommt. Fährt man später und hat die gleichen Anschlüsse, wenn nötig, benötigt man aber die gleiche Fahrzeit, die verlängert sich dadurch nicht.

Wer sein PKW benutzen will, macht es sowieso, oder fährt dorthin, wo man umsteigen will und benötigt dadurch vielleicht sogar weniger Fahrzeit.
Zitat
Thomas S.
...

Wenn der KVG Bus nicht wie angegeben kommt, wartet man nicht an der Haltestelle bis der nächste kommt. Fährt man später und hat die gleichen Anschlüsse, wenn nötig, benötigt man aber die gleiche Fahrzeit, die verlängert sich dadurch nicht.

Wer sein PKW benutzen will, macht es sowieso, oder fährt dorthin, wo man umsteigen will und benötigt dadurch vielleicht sogar weniger Fahrzeit.

Wenn ein 60-Minuten-Takt genauso gut ist wie ein 30-Minuten-Takt (fährt man halt später), dann frage ich mich, wieso man durch Taktverdichtungen Fahrgäste gewinnen will. Eigentlich reicht auch ein 2-Stunden-Takt.
Zitat
Neu Wulmstorf
Wer sein PKW benutzen will, macht es sowieso, oder fährt dorthin, wo man umsteigen will und benötigt dadurch vielleicht sogar weniger Fahrzeit.

Wenn ein 60-Minuten-Takt genauso gut ist wie ein 30-Minuten-Takt (fährt man halt später), dann frage ich mich, wieso man durch Taktverdichtungen Fahrgäste gewinnen will. Eigentlich reicht auch ein 2-Stunden-Takt.

Ok, Du hast es noch immer nicht verstanden.
Nehmen wir das Thema.

Taktverdichtungen, auch bei der KVG ist schon richtig. Aber du willst doch jetzt nicht wirklich sagen, das durch statt 60 Min. nun daraus 30 Min., so viele Fahrgäste dazu kommen, das der sich überhaupt rechnet. Dadurch gehen Fahrgäste beim Bus davor oder danach verloren, weil für die, die Zeit zum Arbeitsplatz besser passen. Fährt man damit nach Neu Wulmstorf, hat man alle 10 Min. eine S-Bahn.

Bei der KVG und volle Busse, ist wohl eher selten zu sehen.
Darunter verstehe ich nicht die Fahrzeuge, die zu Airbus und deren Schichten fahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.2022 18:06 von Thomas S..
Zitat
Neu Wulmstorf
Erst die Großstörung an den Elbbrücken, jetzt die massiven Busausfälle: Man hat hier das Gefühl, dass sich der ÖPNV langsam auflöst. Das ist auch eine Verkehrswende: hin zum verlässlichen Auto.
Seit wann ist denn das Auto verlässlich? Und zwar insbesondere wenn man irgendwo hin will wo viele andere hin wollen, denn dann kommt zum Stau noch dazu dass es nicht genug Parkplätze gibt...

Zitat
HAM023
Die Vermittlungsprämie für Neueinstellungen Fahrpersonal hat auch wenig gebracht. Der Fahrerjob ist eben zu unattraktiv.
Die müssen halt einfach etwas besser bezahlt werden. Bonus: Dann würde der Streik auch nicht sein.
Moin,

ich musste die letzten 3 Wochen feststellen, dass es auf dem 27er immer wieder große Verspätungen gab.
Schon in der Frühe, kurz nach 6 Uhr Richtung Billstedt, wo dann der Anschluss an die RB81 in Tonndorf nur sehr knapp oder leider gar nicht erreicht wurde und in der Nachmittags HVZ ab Farmsen konnte der reguläre Fahrplan eigentlich an keinem Tag gehalten werden.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen