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Abschaffung Schnellbus
geschrieben von zurückbleiben-bitte 
Zitat
Computerfreak
U Oldenfelde wird ja zum Jahresende in Betrieb gehen. Was passiert nun genau mit der 36?

Aus den Planungsunterlagen der Haltestelle geht hervor, dass es nach Eröffnung der Haltestelle keine Auswirkungen auf den Umliegenden Busverkehr geben soll.

Ich persönlich denke jedoch, dass die 36 zwar vorerst weiter bestehen bleibt, aber wenn dann im Laufe von 2020 auch die Haltestelle Straßburger Straße Barriefrei ausbaut ist, die 36 eingestellt wird oder bis Rentenversicherung Nord verkürzt wird.
Zitat
Andreas1
Aus den Planungsunterlagen der Haltestelle geht hervor, dass es nach Eröffnung der Haltestelle keine Auswirkungen auf den Umliegenden Busverkehr geben soll.

Ich persönlich denke jedoch, dass die 36 zwar vorerst weiter bestehen bleibt, aber wenn dann im Laufe von 2020 auch die Haltestelle Straßburger Straße Barriefrei ausbaut ist, die 36 eingestellt wird oder bis Rentenversicherung Nord verkürzt wird.

Das vermute und befürchte ich inzwischen auch, dass es in 2019 keine weitere Schnellbus-Einstellung mehr geben wird. Der 36 wird auch nach Eröffnung von U-Oldenfelde wohl noch 2 Jahre unverändert im Bestand bleiben. Es wird wohl frühestens Anfang 2020 wieder über weitere Abbestellungen von Schnellbus-Linien entschieden werden und das wird dann auch nicht der 36 sein, weil über den wahrscheinlich erst mindestens 1 Jahr nach Eröffnung von U-Oldenfelde, also frühestens Anfang 2021 weiter entschieden wird.
Zitat
Andreas1
Zitat
Computerfreak
U Oldenfelde wird ja zum Jahresende in Betrieb gehen. Was passiert nun genau mit der 36?

Aus den Planungsunterlagen der Haltestelle geht hervor, dass es nach Eröffnung der Haltestelle keine Auswirkungen auf den Umliegenden Busverkehr geben soll.

Ich persönlich denke jedoch, dass die 36 zwar vorerst weiter bestehen bleibt, aber wenn dann im Laufe von 2020 auch die Haltestelle Straßburger Straße Barriefrei ausbaut ist, die 36 eingestellt wird oder bis Rentenversicherung Nord verkürzt wird.


Wenn es wirklich so sein sollte unverständlich, weil die U-Bahn-Station sehr wohl Einfluss auf die 36 hätte.
Was will man sich da ein oder zwei Jahre anschauen?
Die Angebotsverbesserung für die gesamte Wohngegend rund um die Bekassinenau und den nördlichen Berner Heerweg durch Oldenfelde liegt auf der Hand und macht den 36er besonders als Innenstadtverbindung komplett überflüssig.
Dann lieber die 16 (Bramfeld Ost - Farmsen - Friedrich-Ebert-Damm - Straßburger Straße - Friedrichsberg - Wartenau - ...) schaffen und Gegenden ohne U-Bahnanschluss (z.B. Bramfeld Ost oder Hinschenfelde) besser zuschlagfrei anbinden/mit dem Zentrum verbinden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.03.2019 00:35 von rocco83.
Zitat
rocco83
Wenn es wirklich so sein sollte unverständlich, weil die U-Bahn-Station sehr wohl Einfluss auf die 36 hätte.
Was will man sich da ein oder zwei Jahre anschauen?
Die Angebotsverbesserung für die gesamte Wohngegend rund um die Bekassinenau und den nördlichen Berner Heerweg durch Oldenfelde liegt auf der Hand und macht den 36er quasi zu einer Ergänzung die eigentlich nicht mehr sein muss.
Dann lieber die 16 (Bramfeld Ost - Farmsen - Friedrich-Ebert-Damm - Straßburger Straße - Friedrichsberg - Wartenau - ...) schaffen und Gegenden ohne U-Bahnanschluss (z.B. Bramfeld Ost oder Hinschenfelde) besser zuschlagfrei anbinden/mit dem Zentrum verbinden.

Sehe ich genauso. 36-Ost im Dezember 2019 weg und im Gegenzug M16 Bramfeld Ost - Farmsen - Friedrich-Ebert-Damm - Straßburger Straße - Friedrichsberg - Wartenau - Burgstraße her!
Sorry, aber was soll das mit der Burgstraße? Dort will niemand hin. Die Leute wollen in die Innenstadt, d.h. zum ZOB oder besser zum Rathausmarkt.

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Hans-Uwe Kolle
Kolle@PRO-BAHN-SH.de
Durch die U-Bahnstation will man eigentlich eher Buslinien einsparen oder diese als Zubringer einsetzen. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum nicht an der Ostseite der neuen Station durch die Straße am Knill eine Zubringerlinie geschaffen wird. Immerhin könnte dort mittels Blockumfahrt gekehrt werden. Die Westseite lässt sich (vorerst) nur fußläufig erschließen. Trotzdem brauch man da keinen Schnellbus mehr, erst recht keinen Metrobus/Stadtbus.
Die 36 fährt ja, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, was künftig die U-Bahn übernimmt. Insofern wird die 36 vielleicht noch so lange fahren bis Jungfernstieg einen Aufzug hat.

Zitat
Jan Gnoth
Sehe ich genauso. 36-Ost im Dezember 2019 weg und im Gegenzug M16 Bramfeld Ost - Farmsen - Friedrich-Ebert-Damm - Straßburger Straße - Friedrichsberg - Wartenau - Burgstraße her!

So bestimmt nicht. Die 271 sollte mal bis Burgstraße verlängert werden, jedoch über U-Ritterstraße und dann diese Straße entlang, Saling - Sievekingsdamm. Daman dort eine barrierefrei Station erreicht, die auch in der Innenstadt barrierefrei ausgebaut ist, glaube ich schon dass - im Gegensatz zu dem was andere hier schreiben - so manch einer nach Burgstraße will.
Damit wären die von den Schnellbahnlinien abgelegenen Bereiche erschlossen und trotzdem kein Parallelverkehr zur Schnellbahn erreicht.

Mit der Vollständigen Barrierefreiheit der Schnellbahnen (2024) dürfte das Schnellbus Geschichte sein. Der einzige Sinn dieser Linien besteht ja darin Mobilitätseingeschränkte in die Stadt zu befördern. Sobald das auch mit den Schnellbahnen überall geht. Werden die Linienentbehrlich. Damit jedoch die Fahrgäste möglichst die Schnellbahn benutzen, gibt es den zuschlag. Mobilitätseingeschränkte haben in der Regel ja die Freifahrt, so dass diese durch den Zuschlag nicht abgeschreckt werden.
Bitte nicht eindimensional denken!

Natürlich fahren nicht nur Mobilitätseingeschränkte mit der 36 sondern auch Berufstätige, die zu ihren Arbeitsplätzen in der Innenstadt wollen. Umsteigeverbindungen sind unattraktiv.

Bitte mal selbst mitfahren und die Fahrgäste fragen, ob sie zur Burgstraße ("wo ist das eigentlich?") wollen. Positive Antworten dürften weit unter 10 % liegen.

Weder S-Bahn, U1, U3 noch Stadtbuslinien oder Fernbahnhof werden dort erreicht.

Alles, was nicht in die Stadt fährt, rollt an den Fahrgastwünschen im wahrsten Sinne des Wortes vorbei.

------------------
Hans-Uwe Kolle
Kolle@PRO-BAHN-SH.de
Zitat
huk001
Bitte nicht eindimensional denken!

Natürlich fahren nicht nur Mobilitätseingeschränkte mit der 36 sondern auch Berufstätige, die zu ihren Arbeitsplätzen in der Innenstadt wollen. Umsteigeverbindungen sind unattraktiv.

Bitte mal selbst mitfahren und die Fahrgäste fragen, ob sie zur Burgstraße ("wo ist das eigentlich?") wollen. Positive Antworten dürften weit unter 10 % liegen.

Weder S-Bahn, U1, U3 noch Stadtbuslinien oder Fernbahnhof werden dort erreicht.

Alles, was nicht in die Stadt fährt, rollt an den Fahrgastwünschen im wahrsten Sinne des Wortes vorbei.

Freue dich, dass es sich nur um Hirngespinste handelt. Eine erneute SchnellBus-Debatte dürfte erst wieder kommen, wenn die Ausmusterung der aktuellen Serie ansteht, also frühestens ab 2025.

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Hallo Hans-Uwe,

Zitat
huk001
Sorry, aber was soll das mit der Burgstraße? Dort will niemand hin. Die Leute wollen in die Innenstadt, d.h. zum ZOB oder besser zum Rathausmarkt.

Wie Roman und andere hier schon geschrieben haben, die 16 gibt es derzeit nur hier im Forum. Hätte man schon konkrete andere Pläne, wären die - wie letztes jahr - wohl bereits bekannt.

Ansonsten kann sich jeder einmal selbst die Frage stellen, wieso sich die HHA gerade noch 31 zusätzliche Schnellbusse zulegt, um das jetzige Netz bedienen zu können. Die ersten sind bereits eingetroffen.

Grüße
Boris
Zitat
huk001
Sorry, aber was soll das mit der Burgstraße? Dort will niemand hin. Die Leute wollen in die Innenstadt, d.h. zum ZOB oder besser zum Rathausmarkt.

Die Leute, die jetzt mit dem 36-Ost in die Innenstadt fahren, sollen mit dem zuschlagfreien Nachfolger des 36 nur bis Wartenau fahren und dann dort in die U1 umsteigen! Der zuschlagfreie Nachfolger vom 36-Ost soll nur noch Zubringer nach Straßburger Straße, Friedrichsberg, Wartenau sein! Ab diesen Haltestellen fahren U- und S-Bahn weiter in die Innenstadt! Weiterführung nach Burgstraße wäre nur für betriebliche Zwecke, damit die Busse vom 36-Nachfolger dort die Überliegeplätze nutzen können. Fahrgäste werden halt nur mitgenommen. Mehr nicht.

Zitat
Computerfreak
So bestimmt nicht. Die 271 sollte mal bis Burgstraße verlängert werden, jedoch über U-Ritterstraße und dann diese Straße entlang, Saling - Sievekingsdamm.

Wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Der 271 wird auf beiden Seiten verlängert und macht somit den 36-Ost zuschlagfrei und die 16 wird für 171 vergeben.

Zitat
Der Hanseat
Eine erneute SchnellBus-Debatte dürfte erst wieder kommen, wenn die Ausmusterung der aktuellen Serie ansteht, also frühestens ab 2025.

Hoffentlich schon früher!

Zitat
Boris Roland
Wie Roman und andere hier schon geschrieben haben, die 16 gibt es derzeit nur hier im Forum. Hätte man schon konkrete andere Pläne, wären die - wie letztes jahr - wohl bereits bekannt.

Das fällt mir auch auf. Letztes Jahr wurden die Pläne bereits in 4./5. Kalenderwoche bekannt gegeben und jetzt haben wir schon 10./11. Kalenderwoche. Ich warte jeden Tag darauf, dass die Planungen für den Fahrplan 2020 bekannt gegeben werden.

Zitat
Boris Roland
Ansonsten kann sich jeder einmal selbst die Frage stellen, wieso sich die HHA gerade noch 31 zusätzliche Schnellbusse zulegt, um das jetzige Netz bedienen zu können.

Ganz einfach: Weil die 6000er bis zum endgültigen Ende nicht mehr durchhalten. Von daher bedarf es noch einmal eine Serie von 31 neuen Fahrzeugen. Aber diese Fahrzeuge werden hoffentlich nicht mehr bis zu ihrem Einsatzende bei der Hochbahn als Schnellbusse fahren. Deshalb ist es richtig, dass das Bestandsnetz von 2019 noch einmal eine neue Fahrzeug-Generation bekommt. Aber diese neue Generation sollte dann im Laufe ihrer restlichen Nutzungsdauer durch weitere Schnellbus-Einstellungen in den Stadtbus-Bereich abwandern. Also soll von mir aus das Schnellbus-Netz langsamer sterben als von mir zunächst erhofft.
Zitat
Boris Roland
Hallo Hans-Uwe,

Zitat
huk001
Sorry, aber was soll das mit der Burgstraße? Dort will niemand hin. Die Leute wollen in die Innenstadt, d.h. zum ZOB oder besser zum Rathausmarkt.

Wie Roman und andere hier schon geschrieben haben, die 16 gibt es derzeit nur hier im Forum. Hätte man schon konkrete andere Pläne, wären die - wie letztes jahr - wohl bereits bekannt.

Ansonsten kann sich jeder einmal selbst die Frage stellen, wieso sich die HHA gerade noch 31 zusätzliche Schnellbusse zulegt, um das jetzige Netz bedienen zu können. Die ersten sind bereits eingetroffen.

Grüße
Boris


Damit widerspricht man aber eindeutig den im vergangenen Jahr getätigten Aussagen, dass das Schnellbus-Angebot nicht mehr zeitgemäß sei und man von der Zweiklassengesellschaft im ÖPNV unbedingt wegmöchte.
Eine Investition wär auf jeden Fall ein Schritt in die komplett falsche Richtung. Im übrigen weiß ich nicht nicht ob Investitionen der Verkehrsmittel bei der Hochbahn großen Einfluss auf netzstrukturelle Entscheidungen beim HVV haben - deshalb sollte man dies nicht zu hoch aufhängen.
Man hat jetzt angefangen das ganze aufzulösen (39, 48,49), jetzt kann man die Sache doch auch bitte innerhalb von 2-3 Jahren zuende bringen und sollte nicht rumeiern oder gar einen Rückzieher machen.
Spätestens wenn es repräsentative Zahlen zur Verbesserung der 392 im Vergleich zur 39 geben wird - und die wird es geben, sehe ich dringenden Handlungsbedarf.
Viel Aufwand gehört doch gar nicht mehr dazu:
31, 36, 37 und teilweise 34 adäquat durch Stadt-/Metrobusse ersetzen (z.B. durch die 16, Verlängerung der 114 etc.) und die 35 ersatzlos einstellen (wenn die restlichen Haltestellen zwischen Wandsbek Markt und Hbf. Süd barrierefrei sind braucht die doch wirklich keiner mehr).

Die Eröffnung von Oldenfelde ist doch zudem auch ein optimaler Zeitpunkt die 36 (Ost) einzustellen. Später wird es wieder schwieriger eine Einstellung schlüssig zu argumentieren.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.03.2019 17:55 von rocco83.
Zitat
rocco83
Eine Investition wär auf jeden Fall ein Schritt in die komplett falsche Richtung. Im übrigen weiß ich nicht nicht ob Investitionen der Verkehrsmittel bei der Hochbahn großen Einfluss auf netzstrukturelle Entscheidungen beim HVV haben - deshalb sollte man dies nicht zu hoch aufhängen.

Nicht unbedingt. Die 6900er/6000er von 2009/2010 haben den Zenit ihrer Zeit überschritten, die würden bis zum anzunehmenden endgültigen Ende des Schnellbus-Netzes nicht mehr durchhalten. Von daher ist der Ersatz dieser Fahrzeuge durch die 6800er/6950er von 2018/2019 unabdingbar.

Zitat
rocco83
Man hat jetzt angefangen das ganze aufzulösen (39, 48,49), jetzt kann man die Sache doch auch bitte innerhalb von 2-3 Jahren zuende bringen und sollte nicht rumeiern oder gar einen Rückzieher machen.

Sehe ich ganz genauso. Mit 39, 48, 49 ist ein Anfang gemacht worden und das sollte in den nächsten Jahren auch weiter fortgesetzt werden. Aber bitte nicht mehr mit den 6900ern/6000ern von 2009/2010, weil so lange halten die das nicht mehr durch.

Zitat
rocco83
Spätestens wenn es repräsentative Zahlen zur Verbesserung der 392 im Vergleich zur 39 geben wird - und die wird es geben, sehe ich dringenden Handlungsbedarf.
Viel Aufwand gehört doch gar nicht mehr dazu:
31, 36, 37 und teilweise 34 adäquat durch Stadt-/Metrobusse ersetzen (z.B. durch die 16, Verlängerung der 114 etc.) und die 35 ersatzlos einstellen (wenn die restlichen Haltestellen zwischen Wandsbek Markt und Hbf. Süd barrierefrei sind braucht die doch wirklich keiner mehr).

Für den 35 ist durch den M11 schon Ersatz da. Es muss über 2019 nur noch beobachtet werden, wie der durch M11 neu geordnete Busverkehr im Raum Wandsbek/Jenfeld angenommen wird und dann kann Anfang 2020 auch über die Einstellung des 35 entschieden werden. Evtl. sind da noch einige Optimierungen auf dem M9 (5-Minuten-Takt zwischen Wandsbek-Markt und Tonndorf auch Sonnabends) erforderlich, aber ansonsten kann der 35 getrost im Dezember 2020 eingestellt werden.

Zitat
rocco83
Die Eröffnung von Oldenfelde ist doch zudem auch ein optimaler Zeitpunkt die 36 (Ost) einzustellen. Später wird es wieder schwieriger eine Einstellung schlüssig zu argumentieren.

Ganz meine Meinung. Im Dezember 2019 36-Ost und 271 zwischen Rentenversicherung Nord und Zamenhofweg -> U-Berne tauschen (271 von Zamenhofweg nicht mehr durch Busbrookhöhe nach Berner Heerweg, sondern von Zamenhofweg über Berner Heerweg nach U-Berne) und irgendwann später auch auf dem Friedrich-Ebert-Damm die Situation durch Einstellung von 36 und Einrichtung von M16 neu sortieren.
Zitat
rocco83
Damit widerspricht man aber eindeutig den im vergangenen Jahr getätigten Aussagen, dass das Schnellbus-Angebot nicht mehr zeitgemäß sei und man von der Zweiklassengesellschaft im ÖPNV unbedingt wegmöchte.
Eine Investition wär auf jeden Fall ein Schritt in die komplett falsche Richtung.

Nein, tut es nicht. Zumindest nicht, wenn du die Ergebnisse der Studie richtig wiedergeben würdest. Die Linien 39, 48 und 49 entsprachen nicht mehr dem (nur noch) einzigen Unterscheidungskriteriums des SchnellBusses. Der Zuschlag auf diesen Linien war historisch begründet, wenngleich ich ihn auf den Blankeneser Kleinbuslinien wirklich sinnvoll fand und finde.

Auf den übrigen Linien wurde der Takt der Nachfrage angepasst. Dadurch sind die SchnellBus-Linien seit dem Fahrplanwechsel gut gefüllt (bei der 34 kann ich es nicht beurteilen, aber auch hier gibt es feste Kundenkreise, die der Linie auch nach einer Reduzierung der Taktfrequenz treu bleiben). Hier wird von euch über Linien geurteilt, die ihr wahrscheinlich nur ein paar mal im Jahr nutzt.

Zitat
rocco83
Im übrigen weiß ich nicht nicht ob Investitionen der Verkehrsmittel bei der Hochbahn großen Einfluss auf netzstrukturelle Entscheidungen beim HVV haben - deshalb sollte man dies nicht zu hoch aufhängen.

Die Hochbahn als größtes Verkehrsunternehmen im HVV hat in vielen Fragen eine große Entscheidungsmacht, bei der der HVV nur der Form halber zustimmt. Zudem wurde das aktuelle SchnellBus-Konzept im Auftrag der Stadt von HVV, HHA, VHH und KVG entwickelt. Und alle sind sich relativ einig, das aktuelle Netz in der aktuellen Form (kleine Änderungen ausgenommen) beizubehalten. Änderungen innerhalb der nächsten sieben Jahre wird es nur geben, wenn die Politik explizit vorgibt - und das ist eher unwahrscheinlich.

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Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Der Zuschlag auf diesen Linien war historisch begründet, wenngleich ich ihn auf den Blankeneser Kleinbuslinien wirklich sinnvoll fand und finde.

Nun, was soll an diesem Zuschalg sinnvoll sein? Du schreibst selbt, dass er historisch begründet ist.
Zu diesen Linien gibt es ja numal keine Alternative.


Zitat
Der Hanseat
Auf den übrigen Linien wurde der Takt der Nachfrage angepasst. Dadurch sind die SchnellBus-Linien seit dem Fahrplanwechsel gut gefüllt (bei der 34 kann ich es nicht beurteilen, aber auch hier gibt es feste Kundenkreise, die der Linie auch nach einer Reduzierung der Taktfrequenz treu bleiben). Hier wird von euch über Linien geurteilt, die ihr wahrscheinlich nur ein paar mal im Jahr nutzt.

Das isdt Politikern oft noch schlimmer (Nurautofahrer stimmen für Streckenstillegung)

Ich kann mir das mit den festen Kundenkreisen für den Südabschnitt der 34 kaum vorstellen.


Zitat
Der Hanseat
Die Hochbahn als größtes Verkehrsunternehmen im HVV hat in vielen Fragen eine große Entscheidungsmacht, bei der der HVV nur der Form halber zustimmt. Zudem wurde das aktuelle SchnellBus-Konzept im Auftrag der Stadt von HVV, HHA, VHH und KVG entwickelt.

Seit wann hat die KVG was mit Schnellbussen zu tun?


Zitat
Der Hanseat
Und alle sind sich relativ einig, das aktuelle Netz in der aktuellen Form (kleine Änderungen ausgenommen) beizubehalten.

Und die Rücknahme der 36 von Berner Heerweg bis RV Nord, wäre eine solche "kleine Änderung"

Zitat
Der Hanseat
Änderungen innerhalb der nächsten sieben Jahre wird es nur geben, wenn die Politik explizit vorgibt - und das ist eher unwahrscheinlich.

Ja 7 Jahre wirds noch dauern, da vorher ja nicht das komplette Schnellbahnnetz barrierefrei ist.

Aber warum sollte eine Vorgabe durch die Politik eher unwahrscheinlich sein.


Soweit ich weiß, ist die Linkspartei für die Abschaffung, die Grünen befürworten das auch eher. Dem Rest ist das egal.
Zitat
Computerfreak
Nun, was soll an diesem Zuschalg sinnvoll sein? Du schreibst selbt, dass er historisch begründet ist.

Für die Linien 39 ex. 91, 48 und 49 ist das historisch begründet. Für die anderen Linien eher weniger. Gut, für den 36-West auch, denn der sollte damals anno 1955 eine Alternative zur 1. Klasse der S-Bahn sein.

Zitat
Computerfreak
Zu diesen Linien gibt es ja numal keine Alternative.

Für die Bergziegen nicht. Für den 39 schon, denn der ist schließlich jetzt in die Linien M28 und 392 aufgeteilt worden. Für den 36-Ost sehe ich da noch den 271, aber eine Ausweitung dieses Angebotes sowohl in der Strecke (RV Nord - U-Berne und S-Friedrichsberg - U-Wartenau) als auch in den Betriebszeiten (Mo-So anstelle von bisher Mo-Sa) sehe ich zur Zeit leider noch nicht, obwohl ich dieses für dringend notwendig halte.

Zitat
Computerfreak
Ich kann mir das mit den festen Kundenkreisen für den Südabschnitt der 34 kaum vorstellen.

Ich auch nicht. Auch der 34 sollte schleunigst eingestellt werden. Notfalls erstmal mit einer Rücknahme nach US-Elbbrücken.

Zitat
Computerfreak
Seit wann hat die KVG was mit Schnellbussen zu tun?

Die KVG ist ein Bus-Betreiber im HVV, könnte also rein theoretisch als Betreiber von Schnellbus-Linien in Betracht kommen. Man stelle sich vor, die alte Bahnbus-Linie 46 solle wieder eingerichtet werden. Dann könnte die KVG ein Angebot dafür abgeben genau wie Hochbahn und VHH auch. Nun, die alte Linie 46 wird wohl nicht wieder kommen. Aber es sollte ein Beispiel dafür sein, warum auch die KVG ein Wort bei solchen Überlegungen mitzureden hat, auch wenn die KVG gegenwärtig keine Schnellbus-Linien betreibt.

Zitat
Computerfreak
Zitat
Der Hanseat
Und alle sind sich relativ einig, das aktuelle Netz in der aktuellen Form (kleine Änderungen ausgenommen) beizubehalten.

Und die Rücknahme der 36 von Berner Heerweg bis RV Nord, wäre eine solche "kleine Änderung"

Möglich wäre es. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses auch so kommt.

Zitat
Computerfreak
Zitat
Der Hanseat
Änderungen innerhalb der nächsten sieben Jahre wird es nur geben, wenn die Politik explizit vorgibt - und das ist eher unwahrscheinlich.

Ja 7 Jahre wirds noch dauern, da vorher ja nicht das komplette Schnellbahnnetz barrierefrei ist.

Aber warum sollte eine Vorgabe durch die Politik eher unwahrscheinlich sein.

Lass uns hoffen, dass die Politik sich dazu durchringt, die Strecke und Betriebszeiten des 271 auszuweiten und im Gegenzug dazu den 36-Ost zurück zu nehmen. Der 36 könnte dann den 35 übernehmen, aber danach wird es bis zur Inbetriebnahme der S4 keine Veränderungen mehr geben. Solange die S4 nicht in Betrieb ist, wird es ein zuschlagpflichtiges Angebot zwischen Sorenkoppel und der Innenstadt geben.
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