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neuer elektro-Bus?
geschrieben von Claus_ 
Re: neuer elektro-Bus?
18.12.2018 14:07
Zitat
VBB/HVV
Es wird wohl dieser hier gemeint sein, ist allerdings ein Mannheimer (MA), kein Marburger (MR) Kennzeichen (kommt von Evobus/Mercedes-Benz direkt). Der ist momentan als Testbus auf Mesterkamp, wohl weniger wegen des Hybridantriebes als wegen der Assistenzsysteme.
Hier ganz unten gibt es momentan noch zwei Bilder mehr.

WAS GELERNT.MA=MANNHEIM.DANKE😁
Re: neuer elektro-Bus?
18.12.2018 14:10
Zitat
scotty
Zitat
VBB/HVV
Es wird wohl dieser hier gemeint sein, ist allerdings ein Mannheimer (MA), kein Marburger (MR) Kennzeichen (kommt von Evobus/Mercedes-Benz direkt). Der ist momentan als Testbus auf Mesterkamp, wohl weniger wegen des Hybridantriebes als wegen der Assistenzsysteme.
Hier ganz unten gibt es momentan noch zwei Bilder mehr.

WAS GELERNT.MA=MANNHEIM.DANKE😁


DER HEUTE WAR EIN E BUS LT.KENNZEICHEN
Zitat
scotty
DER HEUTE WAR EIN E BUS LT.KENNZEICHEN

Ja und nein. Rein rechtlich ist das wohl als Hybridfahrzeug zu werten, daher wäre das E-Kennzeichen möglich. Er fährt aber mit Diesel. Oben auf dem Heckbuckel ist noch ein weiteres kleines Modul aufgesetzt, was während der Fahrt ein wenig Energie, bspw. durch Bremsenergierückgewinnung, speichern soll, welche dann beim Beschleunigen den Verbrauch etwas senken soll oder bei anderen Verbrauchern wie Heizung oder Klimaanlage verbraucht werden kann. Das Fahrzeug kann damit aber nicht rein elektrisch fahren.

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2018 17:01 von FoxMcLoud.
Re: neuer elektro-Bus?
26.12.2018 01:00
Zitat
VBB/HVV
Es wird wohl dieser hier gemeint sein, ist allerdings ein Mannheimer (MA), kein Marburger (MR) Kennzeichen (kommt von Evobus/Mercedes-Benz direkt). Der ist momentan als Testbus auf Mesterkamp, wohl weniger wegen des Hybridantriebes als wegen der Assistenzsysteme.
Hier ganz unten gibt es momentan noch zwei Bilder mehr.
In der Tat "MR" ist das Kürzel für Marburg. Hier mal kein Bus aus Hannover, sondern ein Oldtimer aus Marburg, der sich durch die engen Altstadtgassen quält. Mit Grüßen an den Hanseaten ;-) Bitte das Ladenschild "Café Klingelhöfer" oben links im Bild beachten. Das Backteam des Cafés ist durch die Teilnahme an einer Fernseh-Back-Show bundesweit bekannt geworden!


Die VHH haben ihre Elektrobuswartehalle feierlich eröffnet. Allerdings gibt es nicht viel zu warten. Die hochangespriesenen Busse, die Ähnlichkeit mit ner Stadtbahn hatten, sind inzwischen wieder zurück an den Hersteller gegangen.
Erst im Jahre 2020 wollen die VHH anfangen, Elektrobusse zu bestellen. Es ist mir unbegreiflich. Solaris hat schon serientaugliche Elektrobusse. Diese fahren im
schlesischen Raum bereits seit 2-3 Jahren. Die Hochbahn ist da auch wesentlich weiter als die VHH, die sich darauf ausruhen, dass in Blankenese eine Elektrolinie rumcruist. Aber die Krügen ja auch nichts hin. Bis heute keine Daten bei geofox oder irgendwelche Prüfgeräte in den Bussen. Und immer noch (!!) werden negative Kommentare bei Facebook oder Instagram kommentarlos gelöscht. Das ist echt peinlich.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.01.2019 14:34 von Stara Gamma.
Re: neuer elektro-Bus?
23.01.2019 16:16
Und was ist mit den Sileo die schon in Bergedorf sind ? Das sind immerhin 10 Busse die man nicht unterschätzten sollte damit ist die VHH nicht unbedingt schlechter dran in sachen Elektrobus als die HHA
Re: neuer elektro-Bus?
25.02.2019 21:09
Vergangenen Samstag war in der HAZ-Wochenendbeilage ein Artikel zum ÖPNV auf den "Mobilitäts"-Seiten zu lesen.
Titel: "Die Batterielösung setzt sich durch"
In dem Artikel wird darüber berichtet, dass sich Hamburg von der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technik verabschiedet: "Wie der NDR berichtet, wurden die im Rahmen eines Pilotprojekts 2010 in Dienst gestellten vier Wasserstoffbusse an Daimler zurückgegeben." Weiter heißt es: "Wie ein Hochbahn-Sprecher gegenüber dem Sender mitteilte, habe das Pilotprojekt gezeigt, dass die Zeit für die Brennstoffzellentechnik noch nicht gekommen sei." Der Artikel erweckt im weiteren Verlauf den Eindruck, als sei die Hamburger Hochbahn eigentlich nach wie vor von der Brennstoffzellentechnik überzeugt, hätte sich aber von der Politik mehr Zeit gewünscht, um auf elektrischen Betrieb mit der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik umzustellen.
Zum Ende des Artikels heißt es sogar, dass die Hamburger Hochbahn Omnibusse mit der Brennstoffzellentechnik ordern würde, wenn es welche gäbe auf dem Markt: "Grundsätzlich wisse man bei dem Verkehrsunternehmen aber um die Vorteile der Brennstoffzelltechnik, die eine schnellere Beladung und höhere Reichweiten ermöglicht. Sollte also ein Hersteller in eine entsprechende Serienfertigung einsteigen, sieht das Verkehrsunternehmen auch für Brennstoffzellenbusse in Hamburg weiterhin eine Perspektive."
War das jetzt der feundlich formulierte Abgesang auf die Brennstoffzellentechnik frei nach dem Motto: An uns, der Hamburger Hochbahn, hat's nicht gelegen, dass da draus nichts wurde? Und ist die Brennstoffzellentechnik für den Omnibusbetrieb damit auf lange Zeit aus dem Rennen? Oder gibt es tatsächlich noch eine realistische Perspektive für die Brennstoffzellentechnik für den Omnibusantrieb?
In Hannover jedenfalls (ich schreibe aus Hannover) hat es die Brennstoffzellentechnik nie im Probebetrieb gegeben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.02.2019 21:10 von Jules.
Zitat
Jules
Der Artikel erweckt im weiteren Verlauf den Eindruck, als sei die Hamburger Hochbahn eigentlich nach wie vor von der Brennstoffzellentechnik überzeugt, hätte sich aber von der Politik mehr Zeit gewünscht, um auf elektrischen Betrieb mit der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik umzustellen.

So in etwa kann man es sehen.

Zitat
Jules
War das jetzt der feundlich formulierte Abgesang auf die Brennstoffzellentechnik frei nach dem Motto: An uns, der Hamburger Hochbahn, hat's nicht gelegen, dass da draus nichts wurde? Und ist die Brennstoffzellentechnik für den Omnibusbetrieb damit auf lange Zeit aus dem Rennen? Oder gibt es tatsächlich noch eine realistische Perspektive für die Brennstoffzellentechnik für den Omnibusantrieb?

Der Probebetrieb auf dem 109 hat gezeigt, dass die Brennstoffzellen-Technik soweit schon ganz gut, aber noch nicht serienreif ist. Das Problem soll wohl gewesen sein, dass die Brennstoffzellen (noch?) zu störanfällig und auch nicht unbegrenzt haltbar sein sollen. Bei der ersten Generation von Brennstoffzellen-Bussen der 2370er Citaros von 2003 hielten die Brennstoffzellen ungefähr 7 Jahre, bei den 1140ern von 2011 soll es genau das selbe gewesen sein. Dazu kommt die immer noch nicht kostengünstige Herstellung von Wasserstoff und sowie die ebenso aufwändige Lagerung des selbigen. Die Anschaffungskosten für einen Brennstoffzellen-Bus sind doppelt so hoch wie die für einen Diesel-Bus, die Betriebskosten (Tankfüllung und -verbrauch und Wartung) sind sogar 3x so hoch als bei einem herkömmlichen Diesel-Bus. In einem Tagesumlauf auf dem 109 soll ein Brennstoffzellen-Bus etwa 3x so viel Geld in die Luft geblasen haben als ein herkömmlicher Diesel-Bus. Folglich ist die Entscheidung bei den Solowagen jetzt auf die Batterie gefallen, während bei den Gelenkwagen wohl noch einige Versuchskaninchen über den 109 gejagt werden müssen. Ich bin gespannt, wie Hochbahn und Politik das der Öffentlichkeit verkaufen werden. Wird es für Gelenkbusse nochmal eine Sondergenehmigung geben oder werden Hybrid-Busse medial kaschiert werden?
Re: neuer elektro-Bus?
07.03.2019 09:26
Gestern war im Fahrgastfernsehen eine Meldung, dass die Hochbahn weiterhin auf Wasserstoff-betriebene Busse setzt, weil Akkus noch nicht die benötigte Reichweite haben.

Das widerspricht ja ein bisschen dem oben diskutierten Artikel.
Zitat
bahn42
Gestern war im Fahrgastfernsehen eine Meldung, dass die Hochbahn weiterhin auf Wasserstoff-betriebene Busse setzt, weil Akkus noch nicht die benötigte Reichweite haben.

Das widerspricht ja ein bisschen dem oben diskutierten Artikel.

Nicht unbedingt. Aus dem Artikel geht durchaus hervor, dass weiterhin mit Wasserstoff experimentiert werden soll. Ganz tot ist die Brennstoffzellen-Technik nicht, auch wenn jetzt die 2. Generation an Brennstoffzellen-Citaros ausgemustert worden ist. Es ist also durchaus noch offen, dass noch eine 3. Generation an Brennstoffzellen-Citaros kommen wird und auch die Solaris Brennstoffzellen-Gelenkwagen noch um weitere Fahrzeuge verstärkt werden. Es bleibt nach wie vor spannend, was ab 2020 noch alles kommen wird.
Re: neuer elektro-Bus?
07.03.2019 16:41
Die Frage scheint der Hochbahn häufiger gestellt worden zu sein. Zumindest beschäftigt sie sich in ihrem Blog (https://dialog.hochbahn.de/bus-in-zukunft/gibt-es-noch-wasserstoffbusse-bei-der-hochbahn) damit:

Die Reichweite der Batteriebusse wird wohl auf absehbare Zeit für längere Linien nicht ausreichend sein. Auch wenn man an den Endhaltestellen aufladen will, so wird dies wohl nicht unbedingt für alle Linien reichen. Daher setzt man parallel auf E-Busse mit Brennstoffzelle als Rangeentender. Für reine Brennstoffzellenbusse ist wohl die Produktion und Lagerung des Wasserstoffs aktuell zu aufwändig.

Tobias
Zitat
McPom
Die Frage scheint der Hochbahn häufiger gestellt worden zu sein. Zumindest beschäftigt sie sich in ihrem Blog (https://dialog.hochbahn.de/bus-in-zukunft/gibt-es-noch-wasserstoffbusse-bei-der-hochbahn) damit:

Ich habe innerlich die Vermutung und Befürchtung, dass Ingenieure und Politiker sich intern auch nicht immer einig sind. Bei einem Besuch auf dem Betriebshof Mesterkamp im August 2017 erzählte mir ein Mitarbeiter, dass weder Batterie, noch Brennstoffzelle ausreichend leistungsfähig wären, die Politik die durchaus vorgeschlagene Kombination von Batterie und Diesel jedoch wehhemmend ablehne. Hamburg scheint im Zuge des Diesel-Ersatzes wieder das unmögliche zu wollen und dabei das mögliche zu versäumen. In anderen Städten wird viel offener damit umgegangen, dass E-Gelenkbusse 2020 noch nicht verfügbar sein werden. Anderenorts bekennt die Politik sich längst zum Hybrid. Aber in Hamburg darf ab 2020 nichts mehr mit Diesel sein. Auch nicht der Hybrid.
Na ja - schauen wir mal - der Blogeintrag war ja schon mal nicht so schlecht und wir werden sehen was möglich ist im nächsten Jahr! Ich gehe davon aus, dass man da schon pragmatisch rangehen wird. Immerhin muss man dann auch sagen - es wird immerhin was unternommen und nun schauen wir mal, was da weiter passiert
Zitat
StephanHL
Na ja - schauen wir mal - der Blogeintrag war ja schon mal nicht so schlecht und wir werden sehen was möglich ist im nächsten Jahr! Ich gehe davon aus, dass man da schon pragmatisch rangehen wird. Immerhin muss man dann auch sagen - es wird immerhin was unternommen und nun schauen wir mal, was da weiter passiert

Dein Wort in der Politikers Ohr! Bleibt nur zu hoffen, dass ab 2020 mehr als nur 30 12-Meter-Wagen bestellt werden und die Politik mit einer Ausnahmegenehmigung für 2020/21 nochmal Hybrid-Bussen zustimmt. Das mit dem Hybrid wird dann aber natürlich nicht weiter medial beworben...
Re: neuer elektro-Bus?
16.03.2019 19:42
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
McPom
Die Frage scheint der Hochbahn häufiger gestellt worden zu sein. Zumindest beschäftigt sie sich in ihrem Blog (https://dialog.hochbahn.de/bus-in-zukunft/gibt-es-noch-wasserstoffbusse-bei-der-hochbahn) damit:

Ich habe innerlich die Vermutung und Befürchtung, dass Ingenieure und Politiker sich intern auch nicht immer einig sind. Bei einem Besuch auf dem Betriebshof Mesterkamp im August 2017 erzählte mir ein Mitarbeiter, dass weder Batterie, noch Brennstoffzelle ausreichend leistungsfähig wären, die Politik die durchaus vorgeschlagene Kombination von Batterie und Diesel jedoch wehhemmend ablehne. Hamburg scheint im Zuge des Diesel-Ersatzes wieder das unmögliche zu wollen und dabei das mögliche zu versäumen. In anderen Städten wird viel offener damit umgegangen, dass E-Gelenkbusse 2020 noch nicht verfügbar sein werden. Anderenorts bekennt die Politik sich längst zum Hybrid. Aber in Hamburg darf ab 2020 nichts mehr mit Diesel sein. Auch nicht der Hybrid.

In der Welt fand ich den Artikel, "Das Thema Wasserstoff muss endlich Schule machen". Darin heißt es:
"Der Hamburger Wirtschaftssenator Horch berichtete am 20.8.2018 im Rahmen der Gründung des „Netzwerk Wasserstoffwirtschaft Hamburg“ von seinen diesbezüglichen Eindrücken aus Japan. In nur wenigen Jahren will sich dieses asiatische Land zu einer „Hydrogen Society“ gewandelt haben, was sich angesichts von über 90 Prozent Energieabhängigkeit von außen als verständlich und sehr ambitioniert gestaltet."
Die Welt vom 27.8.18 [www.welt.de]
Ist das der Grund, dass Hamburg partout am Wasserstoff-Brennstoffzellen-Omnibusantrieb festhält?
In Hannover sind meines Wissens noch keine Omnibusse mit Brennstoffzellen gefahren.
Was hat es denn mit diesem „Netzwerk Wasserstoffwirtschaft Hamburg“ so auf sich. Wirkt sich das tatsächlich dahingehend aus, dass in Hamburg Wasserstoff-Brennstoffzellen-Busse fahren?
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