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Linienbusfahrer werden - Beruf
geschrieben von BusUndBahn25 
Hallo zusammen,

ich habe mich dazu entschlossen den Beruf des Linienbusfahrer zu ergreifen. Derzeit bin ich am gucken in welchen Unternehmen ich mich am besten bewerbe. Die Wahl des Wohnortes ist mir dabei völlig frei, ggf. würde ich auch in die Schweiz ziehen. Prinzipell suche ich also den Betrieb mit dem besten Gehalt, besten Arbeitsbedingungen, freundlichsten Mitarbeitern, der schönsten Stadt etc.. Vielleicht befindet sich hier der eine oder andere Busfahrer, der ein wenig erzählen kann.

Ganz oben auf meiner Liste steht die SSB AG in Stuttgart. Soweit ich mir die Tariftabellen angesehen habe, ist der Süden prinzipiell besser gestellt was die Gehälter betrifft. Auch der Quereinstieg ist hier problemlos möglich. Kann jemand hier berichten, wie zufrieden er dort ist?

Ansonsten käme noch die Hamburger Hochbahn in Frage, Eswe in Wiesbaden oder sogar Zürich in der Schweiz. Kann hier jemand berichten?

Mich tun Bewertungen auf Jobportalen wie kununu sehr abschrecken, wo öfter von unfairer Bezahlung, unregelmäßigen Dienstplänen und schlechtem Vorgesetztenverhalten berichtet wird. Was ist davon zu halten?

Beste Grüße!
Zitat
BusUndBahn25
Hallo zusammen,

ich habe mich dazu entschlossen den Beruf des Linienbusfahrer zu ergreifen. Derzeit bin ich am gucken in welchen Unternehmen ich mich am besten bewerbe. Die Wahl des Wohnortes ist mir dabei völlig frei, ggf. würde ich auch in die Schweiz ziehen. Prinzipell suche ich also den Betrieb mit dem besten Gehalt, besten Arbeitsbedingungen, freundlichsten Mitarbeitern, der schönsten Stadt etc.. Vielleicht befindet sich hier der eine oder andere Busfahrer, der ein wenig erzählen kann.

Ganz oben auf meiner Liste steht die SSB AG in Stuttgart. Soweit ich mir die Tariftabellen angesehen habe, ist der Süden prinzipiell besser gestellt was die Gehälter betrifft. Auch der Quereinstieg ist hier problemlos möglich. Kann jemand hier berichten, wie zufrieden er dort ist?

Ansonsten käme noch die Hamburger Hochbahn in Frage, Eswe in Wiesbaden oder sogar Zürich in der Schweiz. Kann hier jemand berichten?

Mich tun Bewertungen auf Jobportalen wie kununu sehr abschrecken, wo öfter von unfairer Bezahlung, unregelmäßigen Dienstplänen und schlechtem Vorgesetztenverhalten berichtet wird. Was ist davon zu halten?

Beste Grüße!

Da das hier das Hamburger Busforum ist, beschränken wir uns hier mal auf die Verkehrsunternehmen im HVV.


Das "beste Gehalt" musst du immer ins Verhältnis mit den Lebenserhaltungskosten setzen: Bei der Hochbahn dürftest du zwar am meisten verdienen, jedoch ist der Wohnraum in Hamburg vergleichsweise sehr teuer.

Ich persönlich würde dir (aus einem nicht neutralem Standpunkt) die VHH empfehlen, welche viel Abwechslung zwischen Stadt und Land bietet. Die Betriebshöfe befinden sich in äußeren Hamburger Stadtteilen und im Umland. Dort sind die Mieten noch nicht so hoch. Alle Infos findest du hier: [vhhbus.de]

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Bei der Hochbahn dürftest du zwar am meisten verdienen, jedoch ist der Wohnraum in Hamburg vergleichsweise sehr teuer.

Erwähnenswert finde ich dann aber auch den Hinweis, dass die Hochbahn Werkswohnungen unterhält. Wobei auch hier die Mieten regelmäßig erhöht werden.

Das Verhältnis zu Vorgesetzten ist in aller Regel von der Qualität deiner Arbeit abhängig. Das wird, denke ich, in allen Unternehmen gleich sein. Dass bei dem Beruf die Arbeitszeiten unregelmäßig sind und auch beispielsweise Weihnachten Fahrgäste befördert werden müssen sollte klar sein.

Eigenbrötler können in dem Beruf glücklich werden, Familienmenschen und Wochenendschwärmer eher nicht. Es sei denn, man sucht sich Unternehmen auf dem Land, wo früh die Bürgersteige hochgeklappt werden und kaum Spät- und Wochenendbetrieb besteht.
Vielen Dank für die Anregungen.

Zitat
Der Hanseat
Das "beste Gehalt" musst du immer ins Verhältnis mit den Lebenserhaltungskosten setzen: Bei der Hochbahn dürftest du zwar am meisten verdienen, jedoch ist der Wohnraum in Hamburg vergleichsweise sehr teuer.

Ich persönlich würde dir (aus einem nicht neutralem Standpunkt) die VHH empfehlen, welche viel Abwechslung zwischen Stadt und Land bietet. Die Betriebshöfe befinden sich in äußeren Hamburger Stadtteilen und im Umland. Dort sind die Mieten noch nicht so hoch. Alle Infos findest du hier: [vhhbus.de]

Ja klar, die Lebenshaltungskosten gehen natürlich auch in meine Berechnung. In Stuttgart sind Wohnungen sogar nochmals teuerer, wobei es bei der SSB AG auch Werkswohnungen gibt. Vorteile wie eine werkseigene Kantine sind mir auch sehr wichtig, das sind nicht zu unterschätzende Vorteile.

Ich habe die VHH mal in meine Liste aufgenommen.

Zitat
Wolf Tiefenseegang
Das Verhältnis zu Vorgesetzten ist in aller Regel von der Qualität deiner Arbeit abhängig. Das wird, denke ich, in allen Unternehmen gleich sein. Dass bei dem Beruf die Arbeitszeiten unregelmäßig sind und auch beispielsweise Weihnachten Fahrgäste befördert werden müssen sollte klar sein.

Ich kann mir schlecht vorstellen, dass es bei einem Busfahrer große Qualitätsunterschiede gibt. Ich meine, ich fahre einen Bus unter Einhaltung der Verkehrsregeln, was soll mir da ein Vorgesetzter noch groß vormachen? Einer der (vielen) Gründe warum ich mich auch gerade für diesen Beruf entscheide, ist ja weil ich es mir als eine einfache Tätigkeit vorstelle, in der ich für mich meine Ruhe habe.

Zitat
Wolf Tiefenseegang
Eigenbrötler können in dem Beruf glücklich werden, Familienmenschen und Wochenendschwärmer eher nicht. Es sei denn, man sucht sich Unternehmen auf dem Land, wo früh die Bürgersteige hochgeklappt werden und kaum Spät- und Wochenendbetrieb besteht.

So ist es. Ich bin auch sogar eher geneigt viele Nachtfahrten zu machen, um mehr zu verdienen.

Vielleicht meldet sich ja noch der eine oder andere Busfahrer, aus Hamburg oder anderswo und kann berichten wie zufrieden er ist.
Grüße!
Gründe warum ich mich auch gerade für diesen Beruf entscheide, ist ja weil ich es mir als eine einfache Tätigkeit vorstelle, in der ich für mich meine Ruhe habe.
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Dachte ich auch, deshalb hatte ich in Erwägung gezogen mich zum Bus versetzten zu lassen. Bin vorher aber Glücklicherweise einen Tag mit einem Befreundeten Busfahrer auf Strecke gegangen, echt, der Verkehr würde mich schon Wahnsinnig machen, wenn dann noch jeder zweite Fahrgast mir blöd kommt weil ich Verspätung habe tät ich ausrasten. Muss jeder für sich entscheiden, aber seine Ruhe hat man in dem Job jedenfalls nicht.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.2018 20:02 von STZFa.
Zitat
BusUndBahn25
Ich meine, ich fahre einen Bus unter Einhaltung der Verkehrsregeln, was soll mir da ein Vorgesetzter noch groß vormachen? Einer der (vielen) Gründe warum ich mich auch gerade für diesen Beruf entscheide, ist ja weil ich es mir als eine einfache Tätigkeit vorstelle, in der ich für mich meine Ruhe habe.

Mit dieser Einstellung würde ich eher in den Fern- und Reisebusbereich bzw. zum Schienenverkehr gehen. In Städten hast du geringe Stationsabstände, neben dem Verkauf bist du Ansprechpartner für Tariffragen, Fahrplanauskünfte und anderen Kundenservice. Auch wenn du nicht auf diese Anforderungen eingehen solltest (in neueren Arbeitsverträgen steht meines Wissens entsprechendes drinnen), wirst du ja dennoch damit konfrontiert. "Deine Ruhe" hast du jedenfalls nicht.

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Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Hallo,

interessant, wie hier der Begriff "Ruhe" ausgelegt wird. Beispielsweise im Gegensatz zum Büro hat man als Fahrer definitiv Ruhe vor seinem Chef. Auch vor so manchem Kollegen ;-).

So viel scheinen Stadtbusfahrer trotz so manchem Rats und Fahrkartenverkaufs nicht zu sagen zu haben. Ich wurde schon relativ oft in manches interessante Gespräch verwickelt.

Sollte einem das allerdings wirklich zu viel sein, sollte man Lokführer im Bereich Güterzug werden. Da hat man allenfalls mal ein kurzes Gespräch mit dem Fahrdienstleiter.

Grüße
Boris
Zitat
Der Hanseat
Mit dieser Einstellung würde ich eher in den Fern- und Reisebusbereich bzw. zum Schienenverkehr gehen. In Städten hast du geringe Stationsabstände, neben dem Verkauf bist du Ansprechpartner für Tariffragen, Fahrplanauskünfte und anderen Kundenservice. Auch wenn du nicht auf diese Anforderungen eingehen solltest (in neueren Arbeitsverträgen steht meines Wissens entsprechendes drinnen), wirst du ja dennoch damit konfrontiert. "Deine Ruhe" hast du jedenfalls nicht.

Stumm oder autistisch bin ich nun auch nicht. Der Reisebusbereich wäre aber z.B. auch gar nichts für mich, weil ständig nur mit 90/100 km/h die immer gleichen Autobahnen entlang zu gurken ist mir zu langweilig. Und dann noch an jeder Station den Leuten mit Ihren Koffern zu helfen, vielleicht sogar noch bei Regen, nein danke. Da kann man auch gleich LKW fahren.

Mit Ruhe meinte ich mehr wie Boris Roland sagte, dass kein Chef einem im Nacken sitzt, oder generell weniger Stress weil man nach Feierabend keine Arbeit mit nach Hause nimmt oder weil z.B. es keinen Prüfungsstress wie an der Universität gibt. Dass mich jemand hin und wieder nach den Weg fragt oder der Verkauf eines Tickets ist natürlich absolut kein Problem.

Zitat
STZFa
Dachte ich auch, deshalb hatte ich in Erwägung gezogen mich zum Bus versetzten zu lassen. Bin vorher aber Glücklicherweise einen Tag mit einem Befreundeten Busfahrer auf Strecke gegangen, echt, der Verkehr würde mich schon Wahnsinnig machen, wenn dann noch jeder zweite Fahrgast mir blöd kommt weil ich Verspätung habe tät ich ausrasten. Muss jeder für sich entscheiden, aber seine Ruhe hat man in dem Job jedenfalls nicht.

Natürlich gibt es hin und wieder Fahrgäste, die einen blöd anmachen, oder nervig kreischende Schulkinder. Aber die steigen dann auch spätestens an der Endhaltestelle aus. Ich denke diese Probleme hat man wenn nur eine kurze Zeit des Tages und auch nicht jeden Tag.

Letztendlich geht es mir aber gerade um den Fahrspaß, das Busfahren, sich durch enge Gassen und den Verkehr mit dem Gelenkbus zu schlängeln, von Station zu Station zu fahren, die Bedienung der Türen, alles was eben zum Linienbusfahren dazugehört. Wie die Erfüllung eines Kindheitstraums.

Den Beruf des Lokführer finde ich unter den oben genannten Aspekten interessant, dass dann wirklich gar keine nervige Auseinandersetzung mit einem Passagier stattfinden kann und auch weil man viel rumkommt. Für Züge kann ich aber nicht den Enthusiasmus wie für Stadtbusse entwickeln.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.2018 01:37 von BusUndBahn25.
Zitat
BusUndBahn25
Natürlich gibt es hin und wieder Fahrgäste, die einen blöd anmachen, oder nervig kreischende Schulkinder. Aber die steigen dann auch spätestens an der Endhaltestelle aus. Ich denke diese Probleme hat man wenn nur eine kurze Zeit des Tages und auch nicht jeden Tag.
Letztendlich geht es mir aber gerade um den Fahrspaß, das Busfahren, sich durch enge Gassen und den Verkehr mit dem Gelenkbus zu schlängeln, von Station zu Station zu fahren, die Bedienung der Türen, alles was eben zum Linienbusfahren dazugehört. Wie die Erfüllung eines Kindheitstraums.
Den Beruf des Lokführer finde ich unter den oben genannten Aspekten interessant, dass dann wirklich gar keine nervige Auseinandersetzung mit einem Passagier stattfinden kann und auch weil man viel rumkommt. Für Züge kann ich aber nicht den Enthusiasmus wie für Stadtbusse entwickeln.

Vielleicht wäre ein Praktikum erst mal keine so schlechte Idee. Eventuell kommt es auch drauf an auf welchen Betriebshof man sich stationieren lässt. Ich könnte mir vorstellen das es im Raum Barmbek/Wandsbek viel mehr ernsten Stress mit Fahrgästen gibt als im Alstertal, Walddörfer oder Ahrensburg. Trotzdem sollte man nicht die Fahrgäste unterschätzen. Nicht ohne Grund gibt es in anderen Städten schon Schutzscheiben zwischen Fahrer und Fahrgast (ich glaube u.A. Essen und Aachen). Was man vielleicht auch nicht unterschätzen sollte, ist das man mit Geld hantiert. Zahlen-Verständnis und Kopfrechnen (auch bei Stress) sollte man schon können.
Wenn du zur HOCHBAHN gehen würdest, könntest du ja später immer noch zur U-Bahn wechseln.

Kleiner Punkt noch: Vielleicht mal schauen was es so für Dienstkleidung gibt. Während es bei der HOCHBAHN im Sommer sogar kurze Hosen gibt, muss man bei Autokraft, soweit ich weiß, den DB-Standard "Pinguin" mit Krawatte tragen. Bei Damethal hab ich schon Fahrer in Privatklamotten gesehen (was mir als Fahrgast total egal ist).

HOCHBAHN, VHH, Autokraft, Damethal, RMV...?

Achja es gibt ja noch den Nahbus in NWM. Es gibt Überlandfahrten und Städtefahrten. Und das Leben in der Gegend ist recht günstig. Beschwerden kann es so viele nicht geben da es auf der Nahbusseite gar nicht erst angeboten wird Unmut kund zu tun. Nachteil: Nahbus hat noch einige Busse mit Schaltgetriebe.
Praktikum wäre gut, aber wenn du Lust aufs Busfahren hast,ist es eigentlich egal wo du später fährst, mach das einfach in deiner Gegend.
Viel Spass
Zitat
STZFa
Praktikum wäre gut, aber wenn du Lust aufs Busfahren hast,ist es eigentlich egal wo du später fährst, mach das einfach in deiner Gegend.
Viel Spass

Das würde ich so nicht sagen. Es ist für die Abwechslung schon ein Unterschied, wieviele Linien das Unternehmen betreibt.
Möchte jetzt nicht extra einen eigenen Thread dafür erstellen, deshalb frage ich hier mal.

Habe mich auch sogutwie sicher dafür entschieden, Busfahrer zu werden. Bevorzugt bei der Hochbahn in Harburg oder Langenfelde oder bei der KVG in Hittfeld.
Wollte mich für 2019 für einen Ausbildungsplatz als FiF bewerben. Bewerbungen sind auch schon fertig, ich warte eigentlich nur noch sehnsüchtig darauf, sie abschicken zu können.
Bin 21 Jahre alt, habe den Führerschein seit knapp drei Monaten und hab nächstes Jahr mein Abi in der Tasche.

Nur frage ich mich die ganze Zeit schon, ob es sich wirklich lohnt, eine dreijährige Ausbildung zum FiF zu machen, oder ob ich noch ein Jahr länger warten sollte, bis meine Probezeit vorbei ist und ich mich für die dreimonatige Schnellausbildung zum Busfahrer beweben soll.
Hier ist vor allem wichtig für mich, welche Vorteile in Bezug auf Aufstiegschancen die Ausbildung zum FiF hat. Diese ist ja deutlich vielfältiger als die Schnellausbildung. Allerdings werde ich wohl nicht mein ganzes Leben lang Busfahrer sein wollen, sondern beruflich auch weiterkommen. Ist die Ausbildung zum FiF dafür besser geeignet? Und wie siehts mit den Aufstiegschancen innerhalb der Hochbahn aus? Gabs schon Busfahrer, die sich bis in den Vorstand o.Ä. hochgearbeitet haben?
Des Weiteren würde ich ungerne ein ganzes Jahr rumdümpeln, bis meine Probezeit vorbei ist, da es mir schon ziemlich unter den Fingernägeln brennt, endlich Busfahren zu können.
Habt ihr vielleicht auch noch Tipps für die Bewerbung?

Danke!
Also wenn du beruflich weiterkommen möchtest und die nächsten Jahre nicht auf ein Vollzeitgehalt angewiesen bist, dann mach den FIF. Darauf aufbauend kannst du z.b den geprüften Fachwirt Personenverkehr machen. Da du nächstes Jahr dein Abi machst, kannst du später auch noch etwas in diese Richtung studieren. Die allgemeinen Aufstiegschancen/Möglichkeiten sehe ich bei einem FIF als wesentlich besser an.
Wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, hast Du bisher keine anerkannte Ausbildung gemacht? Dann würde ich tendenziell immer dazu raten, diese zuerst zu machen bevor man ins Berufsleben einsteigt.
Auch wenn der FIF äußerst spezifisch ist, so stehen dir dennoch nach erfolgreicher Ausbildung mehr Optionen (Verwaltungsebene) offen als ohne und Du läufst weniger Gefahr, schlimmstenfalls bei Verlust der Fahrfähigkeit ganz ohne da zu stehen.

Hast Du auch einmal die anderen Ausbildungsberufe in Erwägung gezogen, die beispielsweise die Hochbahn anbietet? Industriekaufmann zum Beispiel? Gerade im Bezug auf das spätere „Vorankommen“ sind die sicher auch nicht verkehrt. Einen Busschein kann man (zumindest konnte man es mal) eventuell sogar nebenbei machen..
Zitat
M.Z
Also wenn du beruflich weiterkommen möchtest und die nächsten Jahre nicht auf ein Vollzeitgehalt angewiesen bist, dann mach den FIF. Darauf aufbauend kannst du z.b den geprüften Fachwirt Personenverkehr machen. Da du nächstes Jahr dein Abi machst, kannst du später auch noch etwas in diese Richtung studieren. Die allgemeinen Aufstiegschancen/Möglichkeiten sehe ich bei einem FIF als wesentlich besser an.

Ich lebe schon seit längerem von sehr wenig Geld, das mit dem Gehalt ist echt meine kleinste Sorge :D Aber natürlich will ich nicht immer vom doch recht schmalen Busfahrergehalt leben müssen. Studieren ist auch eine gute Idee, welches Studium würde denn am ehesten dazu passen, neben Verkehrsingenieurwesen? Fahrzeugbau interessiert mich z.B. auch, vielleicht kann man sich da ja auf Nutzfahrzeuge spezialisieren.

Zitat
Klawitter
Wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, hast Du bisher keine anerkannte Ausbildung gemacht? Dann würde ich tendenziell immer dazu raten, diese zuerst zu machen bevor man ins Berufsleben einsteigt.
Auch wenn der FIF äußerst spezifisch ist, so stehen dir dennoch nach erfolgreicher Ausbildung mehr Optionen (Verwaltungsebene) offen als ohne und Du läufst weniger Gefahr, schlimmstenfalls bei Verlust der Fahrfähigkeit ganz ohne da zu stehen.

Hast Du auch einmal die anderen Ausbildungsberufe in Erwägung gezogen, die beispielsweise die Hochbahn anbietet? Industriekaufmann zum Beispiel? Gerade im Bezug auf das spätere „Vorankommen“ sind die sicher auch nicht verkehrt. Einen Busschein kann man (zumindest konnte man es mal) eventuell sogar nebenbei machen..

Ich habe noch keine Berufsausbildung abgeschlossen. Bin nur schon etwas länger in der Schule, aber das ist eine lange Geschichte :D
Zudem mache ich mein Abi mit Schwerpunkt Wirtschaft, habe dadurch Kenntnisse in BWL und Rechnungswesen gewonnen. Macht sich ja bestimmt auch gut für die berufliche Zukunft.

Habe leider nicht viele andere Ausbildungsberufe, die mich interessieren, am ehesten noch BKF oder Lokführer.
Und ob man den Busschein nebenbei machen kann, weiß ich nicht. Müsste ich den dann aus eigener Tasche bezahlen, fiele das eh flach.
Manche Unternehmen bieten die Möglichkeit an, als Mitarbeiter im Büro auch die Fahrdienstausbildung zu machen, um bei Großveranstaltungen oder Fahrerengpässen aushelfen zu können. Ich kenne auch ein paar Verkehrsingenieure, welche die Fahrlizenzen nachträglich im Unternehmen erworben haben. Wer kann besser eine Buslinie und alles dazugehörige planen, als jemand, der selbst weiß, wie es als Fahrer läuft und was zu berücksichtigen ist.
Wenn du aber so gerne Busfahrer werden möchtest, dann mach das doch zuerst. Studieren oder dich weiterbilden kannst du als ausgebildeter FiF auch nachher noch. Ein guter Arbeitgeber unterstützt dich dabei.
Zitat
Kirk
Während es bei der HOCHBAHN im Sommer sogar kurze Hosen gibt, muss man bei Autokraft, soweit ich weiß, den DB-Standard "Pinguin" mit Krawatte tragen.
So richtig kurze Hosen bis zu den knien oder eher eine 3/4?
Und gibt es eigentlich bei der HHA auch Dienstschuhe oder trägt man da privat was man will?

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Habe bei der Hochbahn noch keine kurze Hose Dienstlich geliefert bekommen.
Dienstschuhe gibt es, sind aber so toll das die meisten viele Kollegen etwas privates bevorzugen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.2018 01:07 von STZFa.
Die kurzen Hosen bei der Hochbahn gab es zu Zeiten der früheren Dienstkleidungskollektion mit den hellblauen Hemden und sind schon lange nicht mehr erlaubt. Die Schuhe, an denen ich nichts auszusetzen habe, gehören nicht zur Grundausstattung. Wenn man sich seine zur Verfügung stehenden Kleiderpunkte gut einteilt reicht es aber auch hierfür.
Und wie sieht die Struktur aus. Gibt es ein APD Wunschprogramm welche Schichtlagen man fahren will?
Welcher Rhytmus ist üblich? 5/2, 6/3?
Gibt es freie Wagenwahl oder wird stets zugeteilte wagen mit Nummer?
Wie siehts verdienstmäßig aus?

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