Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Bf Wrist - Erneuerung der Bahnsteige & Zugänge
geschrieben von Railjet 
Im Bf Wrist (KBS 103 Hamburg - Neumünster - Kiel | RE70 / RB 71) haben die Bauarbeiten zur Modernisierung und dem barrierefreien Ausbau der Verkehrsstation begonnen.

Die wichtigsten Baumaßnahmen im einzelnen:
- Erhöhung / Neubau der 3 Bahnsteige auf 76cm inkl. taktilem Leitsystem
- Neubau einer stufenfreien Rampe um das Empfangsgebäude herum zum Fußgängertunnel (Zugang zum Bstg. Gleise 2/3)
- Einbau eines Aufzuges vom Tunnel zum Bstg. Gl. 2/3

Der Bahnhof vom BÜ Hauptstraße aus gesehen. Im Vordergrund befindet sich der derzeitige barrierefreie Zugang zum Mittelbahnsteig (gesichert mit Pforten, die wie eine Anrufschranke bei Bedarf vom Fahrdienstleiter geöffnet werden können):


(Mai 2015)

Der Bahnhofsvorplatz mit Buskehre und örtlicher Dönerbude - war die eigentlich früher mal ein Bahnbetriebsgebäude?


(Juni 2015)

Das Bauschild mit der Beschreibung des Vorhabens:


(Juni 2015)

Der Zugang zum Mittelbahnsteig der Gleise 2/3 (Züge Richtung Elmshorn/Hamburg) erfolgt über einen Fußgängertunnel. Diesen erreicht man einerseits über eine Treppe im Empfangsgebäude (Zugang am Bstg. Gleis 1), andererseits über einen tiefergelegten Hintereingang am P+R-Parkplatz, der bisher über eine Rampe mit wenigen Stufen vom Vorplatz aus erreichbar war:


(beide Oktober 2014)

Mittlerweile sind die Bauarbeiten für die neue stufenlose Rampe in vollem Gange:


(Juni 2015)

Blick aus dem Tunnel heraus in Richtung P+R-Parkplatz und Fahrradständer:


(Juni 2015)

An Gleis 1 standen am 10.06. bereits die neuen Kanten bereit:


(Juni 2015)

Der Einbau erfolgt hauptsächlich an den Wochenenden bis Ende Juni/Anfang Juli.
Danach wird mit dem Aufzug begonnen, ab Ende Juli soll laut DB Netz AG der Bstg. Gleis 2 umgebaut werden.
Die Bauarbeiten sind in vollem Gange, der Bahnsteig an Gleis 1 ist bereits fast fertig. Er ist jetzt 76cm hoch (vorher 38cm), wurde aber in der Länge von 300m auf 220m gekürzt - die Länge, die die umliegenden Stationen wie z.B. Horst, Dauenhof oder Brokstedt bereits haben. Für den 7-Wagen-RE heißt es jetzt genau "einparken". Mit den neuen Twindexx-Triebzügen (2x 4-Wagen) wird es wohl dann richtig eng werden...
Die Bahnsteige des Mittelbahnsteigs an Gl. 2/3 werden ebenfalls von 310m auf 220m gekürzt. Baubeginn dort soll Ende Juli sein.

Blick vom BÜ Hauptstraße auf den gekürzten Bstg Gl. 1 - er beginnt jetzt erst auf Höhe des Empfangsgebäudes:


Der Zugangsbereich zum EG/Tunnel wurde gerade neu gepflastert:


Der Hintereingang des Tunnels zum Mittelbahnsteig ist wieder benutzbar:


Die neue barrierefreie Rampe wird direkt am Gebäude entlanggeführt - ist aber noch nicht freigegeben:


Reges Treiben in Orange und Gelb - neben den Bahnsteig-Bauarbeitern von EMS waren auch Elektrotechniker dabei, neue Lautsprecher anzubringen sowie neue Schaltkästen zu installieren. Die Wetterschutz-Unterstände müssen leicht versetzt auf neuen Fundamenten höhergelegt werden:


Der neue Bahnsteig "glänzt" noch richtig in der Sonne:


Das ebenfalls gekürzte Nordende des Bstg Gl. 1:


Blick zurück vom Mittelbahnsteig aus gesehen:


Als nächstes sollen vom 21. bis 27.07. Verbauarbeiten für den Aufzug am Tunnelaufgang zum Mittelbstg Gl. 2/3 stattfinden.
Danke für das Zeigen der Bilder - tut sich ja richtig was!
Der Bahnsteig an Gleis 1 ist bis auf ein paar kosmetische Restarbeiten fertig. Am Mittelbahnsteig (Gl. 2/3) sind die Vorbereitungen zum Umbau weitestgehend erledigt: Die Spundwände für die Baugrube des Aufzugs sind versenkt worden, die Vegetation wurde entfernt sowie die Kantenelemente für Gl. 2 bereitgestellt.

An der Rampe zum Tunnel wird momentan das Geländer montiert:


Der neu gestaltete Zugang von der Buskehre zum Hausbahnsteig Gl.1:


Der Bereich vor dem Zugang zum Empfangsgebäude:


Im ersten Unterstand befindet sich ein Sockel für einen Fahrkartenautomaten:


Der Bahnsteig an Gleis 2 mit bereitgestellten neuen Kanten und ohne Gebüsch:


Der abgeholzte Bahnsteig - ob der wohl nach der Erhöhung wieder etwas begrünt wird?


Der Zugang zum barrierefreien Reisendenübergang wurde aufgrund der Aufzugbaugrube
auf die andere Seite des Treppenhauses vom Mittelbahnsteig verlegt:


Die Arbeiten an Gleis 2 sollen Ende August fertig sein, an Gleis 3 wird laut Planung von Mitte September bis Mitte Oktober gebaut.
Mal sehen, wie weit der Aufzug dann sein wird...
Hier ein kurzes Update von Freitag, 14.8. aus Wrist:

Die Kante an Gleis 2 ist mittlerweile auch erneuert, nur die Abdecksteine obendrauf sowie der neue Belag fehlen noch.
An der Baugrube für den Aufzug wird momentan auch noch gearbeitet:




Anhand der neuen Kanten zur Bahnsteigmitte hin ist anzunehmen, dass es hier weiterhin einen Grünstreifen/Blumenbeet o.ä. geben wird:




Am Nordende ist die Kürzung des Bahnsteigs gut sichtbar, da die alte Kante noch nicht abgerissen wurde:

Welche Stelle auch immer die Verkürzung zu verantworten hat....sie hat in den vergangenen Jahren nichts hinzugelernt.

Überall werden die Bahnsteige zu kurz für die Züge und hier wirds über kurz oder lang auch soweit sein.

Kopfschüttelnde Grüße...

Kilian
Wird Gleis 3 eigentlich während der Bauarbeiten gesperrt? Mir ist bei der gestrigen Durchfahrt aufgefallen, dass Gleis 2 während der Bauarbeiten offenbar gesperrt ist. Eine Sperrung von Gleis 3 wäre ja für die in Wrist endende Nordbahn ein Problem...
Gleissperrungen gab/gibt es nur an den Wochenenden, insbesondere zum Abreißen der alten & Einsetzen der neuen Kanten.

Deshalb wird es auch am kommenden Wochenende (29./30.08.) einen SEV Elmshorn-Wrist geben:

Zitat
nordbahn.de
Ersatzverkehr mit Bussen Wrist – Elmshorn von Samstagabend, 29.08. bis Sonntagmorgen, 30.08.

Aufgrund von Bauarbeiten muss der Streckenabschnitt Wrist - Elmshorn von Samstagabend, 29.08. bis Sonntagmorgen, 30.08. in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Ein Busersatzverkehr wird von uns eingerichtet.

Die genauen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte dem Ersatzfahrplan.

Fahrradmitnahme
Leider ist es nicht möglich, Fahrräder in den Ersatzbussen zu transportieren.

Barrierefrei unterwegs
Bei den Ersatzbussen handelt es sich um rollstuhlgeeignete Niederflurbusse.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unser Servicetelefon unter (040) 303 977-333.

Wir bitten für die Unannehmlichkeiten um Verständnis und wünschen trotzdem eine gute Fahrt.

Ihre nordbahn

Ersatzfahrplan: [www.nordbahn.de] (PDF)
Hier noch schnell ein paar neue Fotos vom letzten Freitag (28.8.):

Am ehemaligen Bahnsteigzugang beim Bushalt kann man jetzt mangels Bahnsteig ungestört Züge gucken.
Mal sehen, wie lange das Schild "Verengter Bahnsteigbereich - Hier kein Aufenthalt!" dort noch hängen wird...


An der Decke des Fußgängertunnels sowie an der Grube für den neuen Aufzug im Hintergrund wird momentan gearbeitet:


Überblick über den im Umbau befindlichen Bahnsteig Gl. 2:


Beim Betreten des Mittelbahnsteigs wird die Erhöhung derzeit richtig deutlich:


Der erste höhergelegte von zwei Wetterschutzunterständen:


Der Platz für den zweiten Unterstand wird gerade präpariert. Aber bei der Bahnsteigpflasterung stimmt doch irgendwas nicht...


Oh, da sind uns doch tatsächlich die Rautenplatten für die Bahnsteigschraffur ausgegangen.
Wer hat sich denn da vermessen oder verrechnet??? Wird hoffentlich in Kürze nachgeliefert...


Das abgerissene & verkürzte Nordende von Bstg. Gl.2:

@Kilian: Warum sollte man in Wrist die Bahnsteige länger als 200 Meter werden lassen - mehr passt in Hamburg nicht in den Hauptbahnhof rein und das dürfte das Maß aller Dinge sein. Klar - wenn mehr Fahrgastandrang wäre ein längerer Bahnsteig schöner aber bis es soweit ist, dass der RE und die Nordbahn den Verkehr in Wrist nicht mehr bewältigen dürfte das noch weit hin sein und eine Bahnsteigverlängerung sollte dann auch problemlos möglich sein - der Platz ist ja nicht verschwunden
Eine kleine Bilderserie vom Zustand der Bauarbeiten am 5.10.:

Das gläserne Gehäuse des neuen Aufzugs wurde bereits aufgestellt:


In Ebene Minus Eins wurde derweil weiter gearbeitet:


Der frisch gepflasterte Bahnsteig 3 für die RB71 der nordbahn kommt Mangels schneller Zugdurchfahrten ohne Sicherheitsschraffur aus...


...dagegen wurden im südlichen Teil von Bahnsteig 2 (Durchfahrtsgleis Richtung Hamburg) nachträglich Rautenplatten verlegt:


Zurück an Gleis 3 mit einem Im Umbau befindlichen Unterstand, in dem auch der Fahrkartenautomat Platz finden wird:


Zwischen den Bahnsteigen hat ein kleines, einsames Bäumchen überlebt. Hoffentlich spendiert die DB noch ein paar Artgenossen, damit es in Zukunft nicht so alleine ist...


Übrigens war das "Reisezentrum" (= Fahrkartenschalter beim Fahrdienstleiter) wieder geöffnet und der Warteraum sauber & aufgeräumt! In der Vergangenheit lagen dort häufig die Prospekte anstatt im Ständer auf dem Boden verstreut herum. Dazu kamen manchmal noch Müll & andere Hinterlassenschaften...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.10.2015 22:28 von Railjet.
Vielen Dank für die schönen Baufortschrittsbilder - hier und in den anderen Themen
Hier kommt das nächste Update von Dienstag, 10.11.:

Das Südende des Mittelbahnsteigs verändert zusehends sein Gesicht:


Der Aufzug ist fast fertig, auch der Bahnsteig im Zugangsbereich ist schon weitestgehend hergerichtet.
Die Decke des Fußgängertunnels ist fertig abgedichtet, der neue Bahnsteigbelag samt Kanten bereits verlegt worden:


Das obere Treppenende vom Tunnel zum Mittelbahnsteig wird gerade an die neue Höhe baulich angepasst.
Gerechte Arbeitsteilung: Zwei schuften & zwei weitere schauen ihnen dabei zu:


Die Unterstände sind fast fertig auf neuem erhöhtem Terrain, im ersten hat der Fahrkartenautomat weiterhin seine Heimat:


Das Nordende des Mittelbahnsteigs ziert derweil noch jede Menge Flatterband, da sowohl dort als auch auf Gleis 3 noch reger Baggerverkehr stattfindet:


An Gleis 1 befindet sich der Fahrkartenautomat jetzt im ersten Wetterschutzunterstand, dafür gibt es keinen mehr im EG.
Dort hat aber wieder der Fahrkartenschalter geöffnet, zwischen 6 und 20 Uhr (Mo - Fr).
Zitat
Kilian
Welche Stelle auch immer die Verkürzung zu verantworten hat....sie hat in den vergangenen Jahren nichts hinzugelernt.

Überall werden die Bahnsteige zu kurz für die Züge und hier wirds über kurz oder lang auch soweit sein.

Kopfschüttelnde Grüße...

Kilian

Sehe ich auch so.


Zitat
StephanHL
@Kilian: Warum sollte man in Wrist die Bahnsteige länger als 200 Meter werden lassen - mehr passt in Hamburg nicht in den Hauptbahnhof rein und das dürfte das Maß aller Dinge sein. Klar - wenn mehr Fahrgastandrang wäre ein längerer Bahnsteig schöner aber bis es soweit ist, dass der RE und die Nordbahn den Verkehr in Wrist nicht mehr bewältigen dürfte das noch weit hin sein und eine Bahnsteigverlängerung sollte dann auch problemlos möglich sein - der Platz ist ja nicht verschwunden

Ebenfalls Kopfschüttel. Ist Hamburg Hbf nicht einer der Bahnhöfe mit den längsten Bahnsteigen in Deutschland?

Mangels Kenntnis der örtlichen Verhältnisse kann ich über die Auslastung in Wrist nichts sagen. Hier (Nürnberg - Bamberg) wurde durch Bahnsteigverstümmelungen die Kapazität schon schädlich reduziert: Bahnsteige von ehemals 250 bis 360 m wurden ohne jede Not auf einheitlich 140 m "optimiert" und wo vorher RE mit 5 Doppelstockwagen fuhren sind jetzt 3- bis 8teilige Talent 2 unterwegs, die in der Hauptverkehrszeit regelmäßig überfüllt sind. Waren die Dosto-RE aber auch schon.

Folge dieser Verschlimmbesserungen: Durch den Triebwagenfetischismus und Bahnsteig"modernisierung" ist es nicht mehr möglich einen Zug maßvoll zu verstärken (z. B. statt 5 dann mit 6 oder 7 Wagen zu fahren). Wurde früher auch nicht gemacht, war aber jetzt ernsthaft angedacht. Sogar die BEG (Bayerische Eisenbahngesellschaft, d. h. Besteller im Auftrag des Landes) war bereit, diese Verstärkungen zu bestellen. Und das, obwohl deren Interesse (politisch verordnet) sonst nur 3 Regionen gilt: München, München und München. Geht aber nicht mehr, weil Bahnsteige zu kurz und Verstärkerzuge sind nicht drin weil Strecke jetzt schon überlastet.

Es ist alles nur noch auf das Konzept ausgelegt, was zum Zeitpunkt der Planung gilt und so braucht man sich nicht wundern, dass man auf (erfreulicherweise!) erhöhtem Bedarf oder unvermeidlichen Abweichungen nicht mehr so flexibel reagieren kann, wie es früher möglich gewesen wäre.

Wozu das gut sein soll entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Sicher ist ein längerer Bahnsteig in der Herstellung teurer als ein kurzer aber ganz sicher nicht proportional zur Länge: Fixkosten (Planung, Organisation, Einrichtung der Baustelle einschließlich Streckensperrung, SEV und Umleitungen) bleiben gleich und wenn sowieso schon gebaut wird ist der Mehraufwand für einen längeren Bahnsteig anteilig geringer als für den kurzen. Nur die Kosten fürs Material würden proportional mehr.

Wer sich das nicht vorstellen kann: Wenn ich in einer Wand 10 statt 5 Dübel versenke ist das kaum mehraufwand. Vorbereitungszeit (Bohrmaschine aus dem Keller holen, Bohrer einspannen, Dübel und Schrauben kaufen) bleibt gleich. Ebenso danach den Dreck aufkehren.

Was aber deutlich aufwendiger wird ist, wenn man in ein paar Jahren sieht, dass man um eine Verlängerung nicht herumkommt. Aber Hauptsache erst einmal billig.

Kopfschüttelnde Grüße aus Franken
Zitat
Leser
Zitat
StephanHL
@Kilian: Warum sollte man in Wrist die Bahnsteige länger als 200 Meter werden lassen - mehr passt in Hamburg nicht in den Hauptbahnhof rein und das dürfte das Maß aller Dinge sein. Klar - wenn mehr Fahrgastandrang wäre ein längerer Bahnsteig schöner aber bis es soweit ist, dass der RE und die Nordbahn den Verkehr in Wrist nicht mehr bewältigen dürfte das noch weit hin sein und eine Bahnsteigverlängerung sollte dann auch problemlos möglich sein - der Platz ist ja nicht verschwunden

Ebenfalls Kopfschüttel. Ist Hamburg Hbf nicht einer der Bahnhöfe mit den längsten Bahnsteigen in Deutschland?

Hamburg hat zwar lange Bahnsteige aber dort stehen sich auch ggf. zwei siebenteilige Doppelstockzüge gegenüber - da könntest Du vielleicht noch eine Taube auf die Kupplung setzen aber wohl eher nicht, noch einen Wagen anhängen. Wenn dann das Konzept der Triebzüge durchgesetzt wird, wenn dann mal die Doppelstock-Triebzüge kommen, dann werden sich da ggf. ein siebenteiliger Wagenzug mit Lok aus Lübeck und ein zweiteiliger Doppelstockzug auf der anderen Seite gegenüberstehen - das wars dann.

Die Nordbahn fährt mit einem fünf- oder sechsteiligen Flirt3 - insofern auch noch durchaus möglich, was dran zu drehen. Und der Verkehrsvertrag ist gerade erneuert - es wird in den nächsten Jahren dann wohl auch keine Verstärkung geben. Die Regionalexpresszüge fahren alle halbe Stunde. Ich komme selbst aus der Gegend bzw. fahre jeden Tag über den HBF zur Arbeit - glaub mir - das wird schwierig, da noch was zu machen.

Über die Sinnhaftigkeit könnte man viel spekulieren aber es ist nun mal so, dass halt wirtschaftliche Erwägungen zu berücksichtigen sind und wenn da ein Bahnsteig in 300 Meter Länge vorgehalten werden soll und ja auch instandgehalten werden soll, den man nicht braucht ist das nicht zwingend wirtschaftlich. So ist das nun mal, wenn Controller die Unternehmen regieren.

Gruß

Stephan
Ich bin zwar nicht so fürs Verkürzen, aber seit der Schließung der Kaserne
in Kellinghusen gibt es einfach keinen Bedarf für Bahnsteige in IC-Länge.
Was in Brokstedt und Bordesholm paßt, wird auch weiter in Wrist passen,
erst recht die Nordbahn mit vielen kleineren Stationen.
Und bis deren Vertrag ausläuft, würde ein abgesperrter Bahnsteig vergammeln.

Kommen die Kamele an die Macht, verbietet man Klimaanlagen.
Moin,

nun ist der Umbau quasi abgeschlossen, aber es gibt ein peinliches Problem:

Der Aufzug ist noch nicht benutzbar.

Norddeutsche Rundschau

In dem Artikel steht auch "dass es jetzt einen höhengleichen Zugang in die Züge gibt." Verschwiegen wird dabei, dass dies nur für die Züge der nordbahn gilt. In die Doppelstockwagen der RE-Züge kommt man selbstverständlich auch in Wrist nicht ohne Stufe(n).
Diese DoStos sind ja nur ein Übergang und das Problem wird sich mit den DoSto-Triebwagen lösen.

Und auch für die anderen Probleme werden schon Lösungen genannt. Das sit im Vergleich zu Hamburger Eisenbahnunternehmen schon sehr viel.

Frage ist nur, ob der Tunnel auch unter Gleis 3 zur anderen Bahnhofsseite hindurch geht oder gebaut werden soll...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.2016 05:34 von Computerfreak.
Zitat
Computerfreak
Diese DoStos sind ja nur ein Übergang und das Problem wird sich mit den DoSto-Triebwagen lösen.

Bei den Dostos gibt es die Mehrzweckabteile mit Anpassrampe für einen barrierefreien Zugang, das ist natürlich nur mit Hilfe des Zugpersonals möglich, und es darf keine technische Störung geben. So soll es doch auch bei den Twindexx Vario sein, oder ist dort etwas grundlegend anders geplant???

Für durchgehende Barrierefreiheit hätte man sich Mitte der 1990er Jahre (Bahnreform & Regionalisierung) beim Land SH/LVS generell für Bahnsteige mit 55cm Höhe entscheiden und Züge & Waggons mit entsprechender Einstiegshöhe in den Ausschreibungen vorgeben müssen.
Wie gut das funktioniert, sieht man z.B. beim HanseExpress (nur Langläufer Hamburg-Schwerin/-Rostock) in Büchen. Dort sind die Bahnsteigkanten an Gl.1+4 abweichend nur 55cm hoch, sodass man durch jede Tür die Züge der DB Regio Nordost stufenfrei betreten kann. Bei den Kurzläufern der RBSH (Hamurg-Büchen) ist dagegen Kraxeln angesagt.


Zitat
Computerfreak
Frage ist nur, ob der Tunnel auch unter Gleis 3 zur anderen Bahnhofsseite hindurch geht oder gebaut werden soll...

Nein, der Tunnel war schon immer nur ein reiner Bahnsteigzugang vom EG aus. Eine Verlängerung unter Gleis 3 hindurch war nie geplant und wird auch in absehbarer Zukunft nicht realisiert.
Der Tunnel sollte aber dringend verlängert werden. Gestern lief wieder eine Mitfünfzigerin an den geschlossenen Schranken vorbei und über die Behindertenzuwegung zu meinem Zug. Meine Schimpfkanonade konnte sie nicht nachvollziehen...sie hätte ja aufgepasst.

Mit einem durchgehenden Tunnel wäre das wohl vorbei.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen